Aufgabenbeispiele von Asymptoten

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alle Asymptoten bestimmen

Beispiel:

Bestimme alle senkrechten Asymptoten (mit VZW) und waagrechten Asymptoten vom Graphen der Funktion f mit f(x) = -5x -1 - x 2 +16

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senkrechte Asymptoten

Zuerst untersucht man die Funktion auf Definitionslücken, also in unserem Fall, ob der Nenner =0 werden kann.

- x 2 +16 = 0 | -16
- x 2 = -16 |: ( -1 )
x 2 = 16 | 2
x1 = - 16 = -4
x2 = 16 = 4

also Definitionsmenge D=R\{ -4 ; 4 }

Um den Term besser auf Asymptoten untersuchen zu können, faktorisieren wir den Nenner:

-5x -1 - x 2 +16 = -5x -1 - ( x +4 ) · ( x -4 )

Wir untersuchen nun das Verhalten für x → -4 (von links und von rechts)

Für x   x<-4   -4 - ⇒ f(x)= -5x -1 - ( x +4 ) · ( x -4 ) +19 -1 ⋅"-0" ⋅ (-8) = +19 "-0" -

Für x   x>-4   -4 + ⇒ f(x)= -5x -1 - ( x +4 ) · ( x -4 ) +19 -1 ⋅"+0" ⋅ (-8) = +19 "+0"

Die Funktion besitzt folglich eine senkrechte Asymptote bei x= -4 mit einem VZW von - nach +

Wir untersuchen nun das Verhalten für x → 4 (von links und von rechts)

Für x   x<4   4 - ⇒ f(x)= -5x -1 - ( x +4 ) · ( x -4 ) -21 -1 ⋅(+8) ⋅ "-0" = -21 "+0" -

Für x   x>4   4 + ⇒ f(x)= -5x -1 - ( x +4 ) · ( x -4 ) -21 -1 ⋅(+8) ⋅ "+0" = -21 "-0"

Die Funktion besitzt folglich eine senkrechte Asymptote bei x= 4 mit einem VZW von - nach +

waagrechte Asymptoten

Um die waagrechte Asymtote zu ermitteln, wird in Zähler und Nenner die höchste x-Potenz des Nenners ausgeklammert:

-5x -1 - x 2 +16 = x 2 · ( - 5 x - 1 x 2 ) x 2 · ( -1 + 16 x 2 ) = - 5 x - 1 x 2 -1 + 16 x 2

So können wir einfach das Verhalten für x→ ±∞ untersuchen:

Für x → ±∞ ⇒ f(x)= -5x -1 - x 2 +16 = - 5 x - 1 x 2 -1 + 16 x 2 0+0 -1 +0 = 0 -1 = 0

Die Funktion besitzt folglich eine waagrechte Asymptote bei y = 0 (x-Achse).

senkrechte Asymptote (einfach)

Beispiel:

Bestimme alle senkrechten Asymptoten (mit VZW) von der Funktion f mit f(x) = 2 x +3

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Zuerst untersucht man die Funktion auf Definitionslücken, also in unserem Fall, ob der Nenner =0 werden kann.

x +3 = 0 | -3
x = -3

also Definitionsmenge D=R\{ -3 }

Wir untersuchen nun das Verhalten für x → -3 (von links und von rechts)

Für x   x<-3   -3 - ⇒ f(x)= 2 x +3 +2 "-0" -

Für x   x>-3   -3 + ⇒ f(x)= 2 x +3 +2 "+0"

Die Funktion besitzt folglich eine senkrechte Asymptote bei x= -3 mit einem VZW von - nach +

senkrechte Asymptoten

Beispiel:

Bestimme alle senkrechten Asymptoten (mit VZW) von der Funktion f mit f(x) = 2x -1 x 2 -3x -4

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Zuerst untersucht man die Funktion auf Definitionslücken, also in unserem Fall, ob der Nenner =0 werden kann.

x 2 -3x -4 = 0

Lösen mit der a-b-c-Formel (Mitternachtsformel):

eingesetzt in x1,2 = - b ± b 2 -4a · c 2a ergibt:

x1,2 = +3 ± ( -3 ) 2 -4 · 1 · ( -4 ) 21

x1,2 = +3 ± 9 +16 2

x1,2 = +3 ± 25 2

x1 = 3 + 25 2 = 3 +5 2 = 8 2 = 4

x2 = 3 - 25 2 = 3 -5 2 = -2 2 = -1

Lösen mit der p-q-Formel (x² + px + q = 0):

vor dem Einsetzen in x1,2 = - p 2 ± ( p 2 ) 2 - q
berechnen wir zuerst die Diskriminante D = ( p 2 ) 2 - q :

D = ( - 3 2 ) 2 - ( -4 ) = 9 4 + 4 = 9 4 + 16 4 = 25 4

x1,2 = 3 2 ± 25 4

x1 = 3 2 - 5 2 = - 2 2 = -1

x2 = 3 2 + 5 2 = 8 2 = 4

also Definitionsmenge D=R\{ -1 ; 4 }

Um den Term besser auf Asymptoten untersuchen zu können, faktorisieren wir den Nenner:

2x -1 x 2 -3x -4 = 2x -1 ( x -4 ) · ( x +1 )

Wir untersuchen nun das Verhalten für x → -1 (von links und von rechts)

Für x   x<-1   -1 - ⇒ f(x)= 2x -1 ( x -4 ) · ( x +1 ) -3 (-5) ⋅ "-0" = -3 "+0" -

Für x   x>-1   -1 + ⇒ f(x)= 2x -1 ( x -4 ) · ( x +1 ) -3 (-5) ⋅ "+0" = -3 "-0"

Die Funktion besitzt folglich eine senkrechte Asymptote bei x= -1 mit einem VZW von - nach +

Wir untersuchen nun das Verhalten für x → 4 (von links und von rechts)

Für x   x<4   4 - ⇒ f(x)= 2x -1 ( x -4 ) · ( x +1 ) +7 "-0" ⋅ (+5) = +7 "-0" -

Für x   x>4   4 + ⇒ f(x)= 2x -1 ( x -4 ) · ( x +1 ) +7 "+0" ⋅ (+5) = +7 "+0"

Die Funktion besitzt folglich eine senkrechte Asymptote bei x= 4 mit einem VZW von - nach +

Polstellen und hebbare Def.-Lücken

Beispiel:

Bestimme alle senkrechten Asymptoten (mit VZW) von der Funktion f mit f(x) = x +3 ( x +2 ) · ( x +3 )

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Zuerst untersucht man die Funktion auf Definitionslücken, also in unserem Fall, ob der Nenner =0 werden kann.

( x +2 ) · ( x +3 ) = 0

Ein Produkt ist genau dann =0, wenn mindestens einer der beiden Faktoren =0 ist.

1. Fall:

x +2 = 0 | -2
x1 = -2

2. Fall:

x +3 = 0 | -3
x2 = -3

also Definitionsmenge D=R\{ -3 ; -2 }

Wir untersuchen das Verhalten für x → -3 und erkennen, dass sowohl der Zähler als auch der Nenner =0 werden.

Wir müssten also sowohl im Zähler als auch im Nenner einen Faktor (x +3) erkennen, die wir dann kürzen können:

x +3 ( x +2 ) · ( x +3 ) = x +3 ( x +2 ) · ( x +3 ) = 1 x +2

Für x → -3 ⇒ f(x)= x +3 ( x +2 ) · ( x +3 ) = 1 x +2 1 -3 +2 = -1

Die Funktion besitzt folglich eine hebbare Definitionslücke (Loch) L(-3 | -1 )


Wir untersuchen nun das Verhalten für x → -2 (von links und von rechts)

Für x   x<-2   -2 - ⇒ f(x)= x +3 ( x +2 ) · ( x +3 ) +1 "-0" ⋅ (+1) = +1 "-0" -

Für x   x>-2   -2 + ⇒ f(x)= x +3 ( x +2 ) · ( x +3 ) +1 "+0" ⋅ (+1) = +1 "+0"

Die Funktion besitzt folglich eine senkrechte Asymptote bei x= -2 mit einem VZW von - nach +

Term mit Asymptoten bestimmen

Beispiel:

Bestimme einen Funktionsterm dessen Graph bei x1 = 1 und bei x2 = -2 jeweils eine senkrechte Asymptote, bei y = -1 eine waagrechte Asymptote und eine Nullstelle in N(3|0) besitzt.

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Zuerst der Nenner

Aufgrund der senkrechten Asymptoten bei x1=1 und x2=-2 müssen die entsprechenden Linearterme in den Nenner unserer gesuchten Funktion, also:

? ( x -1 ) · ( x +2 ) = ? x 2 + x -2

Nullstellen in den Zähler

Im Zähler müssen auf jeden Fall mal die Nullstellen berücksichtigt werden, also

? ⋅ ( x -3 ) x 2 + x -2

Jetzt testen wir x -3 ( x -1 ) · ( x +2 ) auf die waagrechte Asymptote:

Da im Nenner eine quadratische Funktion ist, im Zähler auch nur eine lineare Funktion, muss die Funktion für x → ∞ gegen 0 laufen. Um diesen Grenzwert aber auf -1 zu bringen, quadrieren wir einfach den Linearterm des Zählers und geben im als Koeffizient -1. Jetzt stimmt auch die waagrechte Asympzote:

waagrechte Asymptoten

Um die waagrechte Asymtote zu ermitteln, wird in Zähler und Nenner die höchste x-Potenz des Nenners ausgeklammert:

Vorher sollte man allerdings noch ausmultiplizien.
- ( x -3 ) 2 ( x -1 ) · ( x +2 ) = - x 2 +6x -9 x 2 + x -2

- x 2 +6x -9 x 2 + x -2 = x 2 · ( -1 + 6 x - 9 x 2 ) x 2 · ( 1 + 1 x - 2 x 2 ) = -1 + 6 x - 9 x 2 1 + 1 x - 2 x 2

So können wir einfach das Verhalten für x→ ±∞ untersuchen:

Für x → ±∞ ⇒ f(x)= - x 2 +6x -9 x 2 + x -2 = -1 + 6 x - 9 x 2 1 + 1 x - 2 x 2 -1 +0+0 1 +0+0 = -1 1 = -1

Mit f(x)= - ( x -3 ) 2 ( x -1 ) · ( x +2 ) sind also alle Bedingungen erfüllt

Bruchterm mit Asymptoten bestimmen

Beispiel:

Bestimme einen Funktionsterm (als Bruchterm) dessen Graph bei x1 = 1 und bei x2 = 4 jeweils eine senkrechte Asymptote, bei y = -2 eine waagrechte Asymptote und in N1(2|0) und N2(3|0) Nullstellen besitzt.

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Zuerst der Nenner

Aufgrund der senkrechten Asymptoten bei x1=1 und x2=4 müssen die entsprechenden Linearterme in den Nenner unserer gesuchten Funktion, also:

? ( x -1 ) · ( x -4 ) = ? x 2 -5x +4

Nullstellen in den Zähler

Im Zähler müssen auf jeden Fall mal die Nullstellen berücksichtigt werden, also

? ⋅ ( ( x -2 ) · ( x -3 ) ) x 2 -5x +4 = ?⋅ ( x 2 -5x +6 ) x 2 -5x +4

Jetzt testen wir x 2 -5x +6 ( x -1 ) · ( x -4 ) auf die waagrechte Asymptote:

Um die waagrechte Asymptote von 1 auf -2 zu bringen multiplizieren wir einfach den Zähler mit -2 und erhalten so:

waagrechte Asymptoten

Um die waagrechte Asymtote zu ermitteln, wird in Zähler und Nenner die höchste x-Potenz des Nenners ausgeklammert:

Vorher sollte man allerdings noch ausmultiplizien.
-2( x 2 -5x +6 ) ( x -1 ) · ( x -4 ) = -2 x 2 +10x -12 x 2 -5x +4

-2 x 2 +10x -12 x 2 -5x +4 = x 2 · ( -2 + 10 x - 12 x 2 ) x 2 · ( 1 - 5 x + 4 x 2 ) = -2 + 10 x - 12 x 2 1 - 5 x + 4 x 2

So können wir einfach das Verhalten für x→ ±∞ untersuchen:

Für x → ±∞ ⇒ f(x)= -2 x 2 +10x -12 x 2 -5x +4 = -2 + 10 x - 12 x 2 1 - 5 x + 4 x 2 -2 +0+0 1 +0+0 = -2 1 = -2

Mit f(x)= -2( x 2 -5x +6 ) ( x -1 ) · ( x -4 ) sind also alle Bedingungen erfüllt

waagrechte Asymptoten

Beispiel:

Bestimme das Verhalten der Funktion f mit f(x) = - 3 x 3 +4 für x → -∞ und für x → ∞.

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Für x → -∞ ⇒ f(x)= - 3 x 3 +4 0 +4 4

Für x → ∞ ⇒ f(x)= - 3 x 3 +4 0 +4 4

Die Funktion besitzt folglich eine waagrechte Asymptote bei y = 4 .

e-Fkt'n Verhalten → ∞

Beispiel:

Bestimme das Verhalten der Funktion f mit f(x) = e -0,2x - x 2 +2 für x → -∞ und für x → ∞.

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Für x → -∞ ⇒ f(x)= e -0,2x - x 2 +2 - +2 - +2 - e -0,2x - x 2 - : ( Der Exponentialterm im Zähler wächst sehr viel schneller gegen ∞ bzw. gegen 0 als der Nenner und setzt sich deswegen durch)

Für x → ∞ ⇒ f(x)= e -0,2x - x 2 +2 0 - +2 0 +2 2

Die Funktion besitzt folglich auf der rechten Seite (für x → ∞) eine waagrechte Asymptote bei y = 2 .