Aufgabenbeispiele von allgemein
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Graph-Term-Zuordnung BF
Beispiel:
Ordne die Funktionen den Graphen zu.
f(x)=
g(x)=
h(x)=
i(x)=
Zu Graph Nr. 1:
Den Graph von erkennt man an den Asymptoten an den beiden Achsen. Es handelt sich um eine Hyperbel. Je näher x an 0 kommt, umso größer wird der Funktionswert. Je weiter x sich von 0 entfernt, umso kleiner wird der Funktionswert (weil ja x im Nenner steht). Im Gegensatz zu hat er sowohl für negative, als auch für positive x positive Funktionswerte. Er ist also achsensymmetrisch bzgl. der y-Achse und enthält z.B. die Punkte (1|1) und (-1|1).Der Graph Nr. 1 gehört also zur Funktion h(x) = .
Zu Graph Nr. 2:
Der Graph von
zwischen 1 und -1. Im Gegensatz zum Kosinus (cos(x)) startet der Sinus für x=0 im Ursprung O(0|0), was man am Einheitskreis rechts sehen kann: Der Graph Nr. 2 gehört also zur Funktion f(x) = .
Zu Graph Nr. 3:
Der Graph von nähert sich für negative x-Werte der x-Achse an und wächst für positive x-Werte sehr schnell. Er schneidet die y-Achse im Punkt (0|1), da = 1.Der Graph Nr. 3 gehört also zur Funktion g(x) = .
Zu Graph Nr. 4:
Den Graph von erkennt man an den Asymptoten an den beiden Achsen. Es handelt sich um eine Hyperbel. Je näher x an 0 kommt, umso betragsmäßig größer wird der Funktionswert (weil ja x im Nenner steht). Je weiter x sich von 0 entfernt, umso betragsmäßig kleiner wird der Funktionswert, weil ja der Nenner immer größer wird. Der Graph verläuft durch die Punkte (1|1) und (-1|-1), weil f(1) = = 1 und f(-1) = = -1. Im Gegensatz zu hat er für negative x-Werte negative Funktionswerte und für positive x-Werte positive Funktionswerte.Der Graph Nr. 4 gehört also zur Funktion i(x) = .
Graph-Term-Zuordnung LF
Beispiel:
Ordne die Funktionen den Graphen zu.
f(x)=
g(x)=
h(x)=
i(x)=
Zu Graph Nr. 1:
Den Graph von erkennt man an seinem Sattelpunkt und der immer größer werdenden Steigung, je weiter sich der Graph vom Ursprung entfernt. Er besitzt die Punkte (-2|-8), (-1|1), (0|0), (1|1), (2|8), usw.Der Graph Nr. 1 gehört also zur Funktion h(x) = .
Zu Graph Nr. 2:
Der Graph von
schwingt zwischen 1 und -1. Im Gegensatz zum Sinus startet der Kosinus für x=0 bei 1 (cos(0)=1). Im Einheitskreis rechts wird dies deutlich:
Der Graph Nr. 2 gehört also zur Funktion f(x) = .
Zu Graph Nr. 3:
Den Graph von erkennt man an den Asymptoten an den beiden Achsen. Es handelt sich um eine Hyperbel. Je näher x an 0 kommt, umso größer wird der Funktionswert. Je weiter x sich von 0 entfernt, umso kleiner wird der Funktionswert (weil ja x im Nenner steht). Im Gegensatz zu hat er sowohl für negative, als auch für positive x positive Funktionswerte. Er ist also achsensymmetrisch bzgl. der y-Achse und enthält z.B. die Punkte (1|1) und (-1|1).Der Graph Nr. 3 gehört also zur Funktion g(x) = .
Zu Graph Nr. 4:
Den Graph von erkennt man an den Asymptoten an den beiden Achsen. Es handelt sich um eine Hyperbel. Je näher x an 0 kommt, umso betragsmäßig größer wird der Funktionswert (weil ja x im Nenner steht). Je weiter x sich von 0 entfernt, umso betragsmäßig kleiner wird der Funktionswert, weil ja der Nenner immer größer wird. Der Graph verläuft durch die Punkte (1|1) und (-1|-1), weil f(1) = = 1 und f(-1) = = -1. Im Gegensatz zu hat er für negative x-Werte negative Funktionswerte und für positive x-Werte positive Funktionswerte.Der Graph Nr. 4 gehört also zur Funktion i(x) = .
Graph-Term-Zuordnung 2 BF
Beispiel:
Ordne die Funktionen den Graphen zu.
f(x)=
g(x)=
h(x)=
i(x)=
j(x)=
k(x)=
Zu Graph Nr. 1:
Den Graph von erkennt man an den Asymptoten an den beiden Achsen. Es handelt sich um eine Hyperbel. Je näher x an 0 kommt, umso größer wird der Funktionswert. Je weiter x sich von 0 entfernt, umso kleiner wird der Funktionswert (weil ja x im Nenner steht). Im Gegensatz zu hat er sowohl für negative, als auch für positive x positive Funktionswerte. Er ist also achsensymmetrisch bzgl. der y-Achse und enthält z.B. die Punkte (1|1) und (-1|1).Der Graph Nr. 1 gehört also zur Funktion i(x) = .
Zu Graph Nr. 2:
Der Graph von hat im Bereich für negative x keine Funktionswerte. Er steigt zunächst sehr schnell, dann nimmt die Steigung aber ab. Er sieht aus wie eine halbe Parabel, die um 90° gedreht wurde. Er besitzt die Punkte (0|0), (1|1), (4|2), usw.Der Graph Nr. 2 gehört also zur Funktion f(x) = .
Zu Graph Nr. 3:
Den Graph von erkennt man an seinem Sattelpunkt und der immer größer werdenden Steigung, je weiter sich der Graph vom Ursprung entfernt. Er besitzt die Punkte (-2|-8), (-1|1), (0|0), (1|1), (2|8), usw.Der Graph Nr. 3 gehört also zur Funktion h(x) = .
Zu Graph Nr. 4:
Der Graph von hat die typische Form einer nach oben geöffneten Normalparabel. Sie hat ihren Scheitel (Tiefpunkt) im Ursprung. Die Steigung wird vom Betrag immer größer, je weiter der Graph sich vom Ursprung entfernt. Besonders markant sind die Punkte (1|1), (2|4), usw.Der Graph Nr. 4 gehört also zur Funktion g(x) = .
Graph-Term-Zuordnung 2 LF
Beispiel:
Ordne die Funktionen den Graphen zu.
f(x)=
g(x)=
h(x)=
i(x)=
j(x)=
k(x)=
Zu Graph Nr. 1:
Der Graph von
zwischen 1 und -1. Im Gegensatz zum Kosinus (cos(x)) startet der Sinus für x=0 im Ursprung O(0|0), was man am Einheitskreis rechts sehen kann: Der Graph Nr. 1 gehört also zur Funktion j(x) = .
Zu Graph Nr. 2:
Den Graph von erkennt man an den Asymptoten an den beiden Achsen. Es handelt sich um eine Hyperbel. Je näher x an 0 kommt, umso betragsmäßig größer wird der Funktionswert (weil ja x im Nenner steht). Je weiter x sich von 0 entfernt, umso betragsmäßig kleiner wird der Funktionswert, weil ja der Nenner immer größer wird. Der Graph verläuft durch die Punkte (1|1) und (-1|-1), weil f(1) = = 1 und f(-1) = = -1. Im Gegensatz zu hat er für negative x-Werte negative Funktionswerte und für positive x-Werte positive Funktionswerte.Der Graph Nr. 2 gehört also zur Funktion f(x) = .
Zu Graph Nr. 3:
Der Graph von
schwingt zwischen 1 und -1. Im Gegensatz zum Sinus startet der Kosinus für x=0 bei 1 (cos(0)=1). Im Einheitskreis rechts wird dies deutlich:
Der Graph Nr. 3 gehört also zur Funktion k(x) = .
Zu Graph Nr. 4:
Den Graph von erkennt man an seinem Sattelpunkt und der immer größer werdenden Steigung, je weiter sich der Graph vom Ursprung entfernt. Er besitzt die Punkte (-2|-8), (-1|1), (0|0), (1|1), (2|8), usw.Der Graph Nr. 4 gehört also zur Funktion g(x) = .
Graph-Term-Zuordn BF + Transf.
Beispiel:
Ordne die Funktionen den Graphen zu.
f(x)=
g(x)=
h(x)=
i(x)=
j(x)=
k(x)=
Zu Graph Nr. 1:
Den Graph von erkennt man an seinem Sattelpunkt und der immer größer werdenden Steigung, je weiter sich der Graph vom Ursprung entfernt. Er besitzt die Punkte (-2|-8), (-1|1), (0|0), (1|1), (2|8), usw.Am Graph Nr. 1 kann man all diese Eigenschaften erkennen, außer dass eben alle Punkte des Graphen noch an der x-Achse gespiegelt wurden.
Der Graph Nr. 1 gehört also zur Funktion h(x) = .
Zu Graph Nr. 2:
Den Graph von erkennt man an seinem Sattelpunkt und der immer größer werdenden Steigung, je weiter sich der Graph vom Ursprung entfernt. Er besitzt die Punkte (-2|-8), (-1|1), (0|0), (1|1), (2|8), usw.Der Graph Nr. 2 gehört also zur Funktion i(x) = .
Zu Graph Nr. 3:
Der Graph von nähert sich für negative x-Werte der x-Achse an und wächst für positive x-Werte sehr schnell. Er schneidet die y-Achse im Punkt (0|1), da = 1.Am Graph Nr. 3 kann man all diese Eigenschaften erkennen, außer dass eben alle Punkte des Graphen noch an der x-Achse gespiegelt wurden.
Der Graph Nr. 3 gehört also zur Funktion g(x) = .
Zu Graph Nr. 4:
Den Graph von erkennt man an den Asymptoten an den beiden Achsen. Es handelt sich um eine Hyperbel. Je näher x an 0 kommt, umso betragsmäßig größer wird der Funktionswert (weil ja x im Nenner steht). Je weiter x sich von 0 entfernt, umso betragsmäßig kleiner wird der Funktionswert, weil ja der Nenner immer größer wird. Der Graph verläuft durch die Punkte (1|1) und (-1|-1), weil f(1) = = 1 und f(-1) = = -1. Im Gegensatz zu hat er für negative x-Werte negative Funktionswerte und für positive x-Werte positive Funktionswerte.Der Graph Nr. 4 gehört also zur Funktion j(x) = .
Graph-Term-Zuordn LF + Transf.
Beispiel:
Ordne die Funktionen den Graphen zu.
f(x)=
g(x)=
h(x)=
i(x)=
j(x)=
k(x)=
Zu Graph Nr. 1:
Der Graph von
zwischen 1 und -1. Im Gegensatz zum Kosinus (cos(x)) startet der Sinus für x=0 im Ursprung O(0|0), was man am Einheitskreis rechts sehen kann: Der Graph Nr. 1 gehört also zur Funktion j(x) = .
Zu Graph Nr. 2:
Der Graph von nähert sich für negative x-Werte der x-Achse an und wächst für positive x-Werte sehr schnell. Er schneidet die y-Achse im Punkt (0|1), da = 1.Der Graph Nr. 2 gehört also zur Funktion g(x) = .
Zu Graph Nr. 3:
Der Graph von hat die typische Form einer nach oben geöffneten Normalparabel. Sie hat ihren Scheitel (Tiefpunkt) im Ursprung. Die Steigung wird vom Betrag immer größer, je weiter der Graph sich vom Ursprung entfernt. Besonders markant sind die Punkte (1|1), (2|4), usw.Am Graph Nr. 3 kann man all diese Eigenschaften erkennen, außer dass eben alle Punkte des Graphen noch an der x-Achse gespiegelt wurden.
Der Graph Nr. 3 gehört also zur Funktion f(x) = .
Zu Graph Nr. 4:
Der Graph von nähert sich für negative x-Werte der x-Achse an und wächst für positive x-Werte sehr schnell. Er schneidet die y-Achse im Punkt (0|1), da = 1.Am Graph Nr. 4 kann man all diese Eigenschaften erkennen, außer dass eben alle Punkte des Graphen noch an der x-Achse gespiegelt wurden.
Der Graph Nr. 4 gehört also zur Funktion i(x) = .
Ableitungen am Graph finden
Beispiel:
Gegeben ist eine Funktion f. Eine der 4 Abbildungen unten zeigt den Graph von f, eine andere zeigt den Graph der Ableitungsfunktion f'. Eine weitere Abbildung zeigt den Graph einer Stammfunktion F (von f). Die verbleibende vierte Abbildung zeigt den Graph einer ganz anderen Funktion g. Ordne die Graphen den Funktionen f, f', F und G zu
Als Vorgehensweise empfiehlt es sich, die markanten Punkte in Bezug auf die Ableitung, also Punkte mit waagrechter Tangente wie z.B. Hoch- und Tiefpunkte, bei den einzelnen Graphen zu betrachten.
Zu Graph Nr. 1:
Beim Graph Nr. 1 können wir keine Punkte mit waagrechter Tangente finden.
Zu Graph Nr. 2:
Beim Graph Nr. 2 können wir bei x = -3 und bei x = -1 Punkte mit waagrechter Tangente erkennen.
Zu Graph Nr. 3:
Beim Graph Nr. 3 können wir bei x = 0 und bei x = 2 Punkte mit waagrechter Tangente erkennen.
Da ja genau an diesen Stellen der Graph 4 seine Nullstellen hat, könnte der Graph 4 die Ableitungsfunktion der Funktion vom Graph 3 zeigen.
Zu Graph Nr. 4:
Beim Graph Nr. 4 können wir bei x = 1 Punkte mit waagrechter Tangente erkennen.
Da ja genau an diesen Stellen der Graph 1 seine Nullstellen hat, könnte der Graph 1 die Ableitungsfunktion der Funktion vom Graph 4 zeigen.
Wir fassen also zusammen:
- Der Graph 4 zeigt die Ableitung vom Graph 3
- Der Graph 1 zeigt die Ableitung vom Graph 4
- Der Graph 2 scheint zu einer ganz anderen Funktion zu gehören.
Somit gilt:
Der Graph 1 gehört zur Funktion f '(x).
Der Graph 2 gehört zur Funktion g(x).
Der Graph 3 gehört zur Funktion F(x).
Der Graph 4 gehört zur Funktion f(x).
Term mit Eigenschaften finden
Beispiel:
Bestimme den Term einer Funktion, für dessen Graph folgende Bedingungen erfüllt sein müssen:
- gemeinsamer Punkt mit der x-Achse: N(0|0)
- Verhalten für x → -∞: f(x) → 0
- Verhalten für x → ∞: f(x) → -∞
Als erstes stellen wir einen Term auf, der die geforderten Nullstellen besitzt. Dazu bekommt jede Nullstelle ihren Linearfaktor, also .
Jetzt betrachten wir das Verhalten für x → ± ∞ :
Das Verhalten, dass für x → -∞ : f(x) → 0 strebt und gleichzeitig für x → +∞ : f(x) → ± ∞ strebt, kennen wir doch von der
e-Funktion. Also multiplizieren wir einfach mal ein ex zu unserem bisherigen Term dazu:
. Weil jetzt aber für x → +∞ : f(x) → +∞ streben würde, es ja aber gegen -∞ streben soll, spiegeln wir einfach die Funktion an der x-Achse,
indem wir den Term mit -1 multiplizieren und erhalten so:
Dieser funktionierende Term ist im roten Graphen eingezeichnet
Nullstellen und Faktorisieren
Beispiel:
Bestimme alle Nullstellen der Funktion f mit und gib f in Linearfaktordarstellung an.
Nullstellen sind die x-Werte, an denen der Funktionswert 0 beträgt, es muss also gelten:
f(x)=0
| = | |||
| = |
Ein Produkt ist genau dann =0, wenn mindestens einer der beiden Faktoren =0 ist.
1. Fall:
| = | | | ||
| x1 | = |
2. Fall:
Lösen mit der a-b-c-Formel (Mitternachtsformel):
eingesetzt in x1,2 =
x2,3 =
x2,3 =
x2,3 =
Da die Wurzel Null ist, gibt es nur eine Lösung:
x =
Lösen mit der p-q-Formel (x² + px + q = 0):
vor dem Einsetzen in x1,2 =
berechnen wir zuerst die Diskriminante D =
D =
Da die Diskriminante D = 0 ist, hat die quadratische Gleichung nur eine Lösunng.
x =
L={
Eine Mehrfachheit der Nullstellen muss natürlich auch in der faktorisierten Darstellung berücksichtigt werden.
Somit gilt für die faktorisierte Darstellung:
Schnittpkt-Anzahl in Abh. von Parameter
Beispiel:
Die Gerade y = m⋅x schneidet den Graph der Funktion f mit
Bestimme diese Werte von m.
An der Abbildung kann man erkennen, dass die Geraden, die den Graph von f berühren, der spannende Grenzfall sind.
Da ja y = m⋅x für jedes m immer durch den Ursprung O(0|0) verläuft, suchen wir also eine Tangente (von außen) an den Graphen von f durch den Ursprung:
Zuerst wird die Ableitung von f berechnet:
Wir kennen den Berührpunkt, in dem die gesuchte Tangente durch P(0|0) an das Schaubild von f angelegt wird, nicht. Deswegen nennen wir den x-Wert u. Der Funktionswert ist dann f(u), da der Berührpunkt ja auf dem Schaubild von f liegt. Außerdem muss die Ableitung in u ja gerade die Tangentensteigung sein, da B(u|f(u)) der Berührpunkt ist.
Wir können also P(0|0) als (x|y), den Berührpunkt B(u|f(u)) und m=f'(u)=
y=f´(u) ⋅(x-u)+f(u)
einsetzen:
0 =
Die Lösung der Gleichung:
|
|
= | |⋅ 25 | |
|
|
= | ||
|
|
= | ||
|
|
= |
Ein Produkt ist genau dann =0, wenn mindestens einer der beiden Faktoren =0 ist.
1. Fall:
|
|
= | |
|
|
| u1 | = |
2. Fall:
|
|
= | |
|
|
|
|
= |
|
|:( |
| u2 | = |
|
L={
Zusammenfassung:
Es gibt also insgesamt 2 Berührpunkte:
B(0|0)
B(2.5|-1.875)
Um die Steigung der Tangente zu erhalten, setzen wir den gefundenen Wert x =
=
=
Man kann jetzt an der Abbildung gut erkennen, für m =
Wird die Gerade noch steiler als bei m =
Wird die Geraden weniger steil oder sogar negativ, also für also für alle
m >
Die richtige Lösung wäre hier also: m <
Parameter für Symmetrie finden
Beispiel:
Für welches a liegt beim Graph der Funktion fa mit
Gib die dann vorliegende Symmetrie an.
Man erkennt schnell, das keine Symmetrie zum Koordinatenssystem vorliegt, wenn nicht mindestens einer der Summanden von
Durch scharfes Hinsehen könnte man a = 1 erkennen. Man kann aber auch einfach bei jedem Summanden den Koeffizient anschauen und dann a so wählen, dass der Koeffizient = 0 wird:
-
wird 0 für a = -3 => f-3(x) =( a + 3 ) x 4 =( - 3 + 3 ) · x 4 + ( - 3 - 1 ) · x 3 + 3 · x 2 + ( - 3 ⋅ ( - 3 ) + 3 ) · x - 4 x 3 + 3 x 2 + 12 x -
wird 0 für a = 1 => f1(x) =( a - 1 ) x 3 =( 1 + 3 ) · x 4 + ( 1 - 1 ) · x 3 - 1 · x 2 + ( - 3 ⋅ 1 + 3 ) · x 4 x 4 - x 2 -
wird 0 für a = 0 => f0(x) =- a x 2 =( 0 + 3 ) · x 4 + ( 0 - 1 ) · x 3 0 · x 2 + ( - 3 ⋅ 0 + 3 ) · x 3 x 4 - x 3 + 3 x -
wird 0 für a = 1 => f1(x) =( - 3 a + 3 ) x =( 1 + 3 ) · x 4 + ( 1 - 1 ) · x 3 - 1 · x 2 + ( - 3 ⋅ 1 + 3 ) · x 4 x 4 - x 2
Für a = 1 hat f1(x) =
Verschiebung Integral allg.
Beispiel:
Es gilt
Bestimme a, b und I.
Der Graph von f(x
Somit gilt a = 1 und b = 2.
Das
Anwendungen
Beispiel:
Die momentane Wachstumsrate der Höhe eines Baums kann für t ≥ 0 näherungsweise durch die Funktion f mit
Zu Beginn ist der Baum 1 Dezimeter hoch.
- Bestimme die Wachstumsgeschwindigkeit nach 3 Jahren?
- Wann ist die Wachstumsgeschwindigkeit am größten?
- Wie groß ist die Wachstumsgeschwindigkeit auf lange Sicht?
- Wie lange ist die Wachstumsgeschwindigkeit mindestens
dm pro Jahr?209 30 - Wie hoch ist der Baum nach 3 Jahren?
- y-Wert bei t = 3
Gesucht ist der Funktionswert zur Zeit t=3. Wir berechnen also einfach f(3) =
=30 e - 0,5 ⋅ 3 - 30 e - 3 ≈ 5.230 e - 1,5 - 30 e - 3
- t-Wert des Maximums (HP)
Gesucht ist der t-Wert des Hochpunkt. Wir berechnen also die Extremstellen von f:
Detail-Rechnung für den Hochpunkt (
|7.5) einblenden1,3863 Randwertuntersuchung
Da ja ein maximaler Wert, also ein globales Maximum gesucht wird, müssen wir noch untersuchen, ob vielleicht an den Rändern noch höhere Werte als beim lokalen Maximum auftreten.
Dazu setzen wir am linken Rand einfach die linke Grenze des Definitionsbereichs in die Funktion ein: f(0) =
=30 e - 0,5 ⋅ 0 - 30 e - 0 0 . Am rechten Rand müssen wir das Verhalten für t → ∞ betrachten: Für t → ∞ ⇒ f(t) → .0 + 0 Weil die Werte an den Rändern kleiner als am Hochpunkt sind, ist das lokale Maximum also ein globales Maximum von f.
Bei t =
ist also der größte Wert der Funktion.1,3863
- Verhalten für t gegen unendlich
Gesucht ist das Verhalten der Funktionswerte bei sehr großen t-Werten, also das Verhalten von f für t → ∞.
Für t → ∞ ⇒ f(t)=
→30 e - 0,5 t - 30 e - t 0 + 0 Das langfristige Verhalten der Funktionswerte geht also gegen
0 . - Abstand der beiden Schnittstellen mit
209 30 Gesucht sind die Zeitpunkte, an denen die Funktion die Werte y=
annimmt.209 30 Dazu setzen wir die Funktion einfach =
und lösen nach t auf:209 30 30 e - 0,5 t - 30 e - t = 209 30 | - 209 30 30 e - 0,5 t - 30 e - t - 209 30 = 0 Diese Gleichung kann durch Substitution auf eine quadratische Gleichung zurückgeführt werden!
30 e - 0,5 t - 30 e - t - 209 30 = 0 |⋅ e x - 209 30 e t + 30 e 0,5 t - 30 = 0 Setze u =
e 0,5 x Draus ergibt sich die quadratische Gleichung:
- 209 30 u 2 + 30 u - 30 = 0 |⋅ 30 30 ( - 209 30 u 2 + 30 u - 30 ) = 0 = 0- 209 u 2 + 900 u - 900 Lösen mit der a-b-c-Formel (Mitternachtsformel):
eingesetzt in x1,2 =
ergibt:- b ± b 2 - 4 a · c 2 a u1,2 =
- 900 ± 900 2 - 4 · ( - 209 ) · ( - 900 ) 2 ⋅ ( - 209 ) u1,2 =
- 900 ± 810 000 - 752 400 - 418 u1,2 =
- 900 ± 57 600 - 418 u1 =
=- 900 + 57 600 - 418 =- 900 + 240 - 418 =- 660 - 418 ≈ 1.5830 19 u2 =
=- 900 - 57 600 - 418 =- 900 - 240 - 418 =- 1 140 - 418 30 11 Lösen mit der p-q-Formel (x² + px + q = 0):
Um die Gleichung auf die Form "x² + px + q = 0" zu bekommen, müssen wir zuerst die ganze Gleichung durch "
" teilen:- 209 =- 209 u 2 + 900 u - 900 0 |:- 209 = 0u 2 - 900 209 u + 900 209 vor dem Einsetzen in x1,2 =
- p 2 ± ( p 2 ) 2 - q
berechnen wir zuerst die Diskriminante D = :( p 2 ) 2 - q D =
=( - 450 209 ) 2 - ( 900 209 ) 202500 43681 - =900 209 202500 43681 - =188100 43681 14400 43681 x1,2 =
±450 209 14400 43681 x1 =
-450 209 =120 209 = 1.5789473684211330 209 x2 =
+450 209 =120 209 = 2.7272727272727570 209 Rücksubstitution:
u1:
=e 0,5 x 30 19 e 0,5 x = 30 19 |ln(⋅) 0,5 x = ln ( 30 19 ) |: 0,5 x1 = 1 0,5 ln ( 30 19 ) ≈ 0.9135 u2:
=e 0,5 x 30 11 e 0,5 x = 30 11 |ln(⋅) 0,5 x = ln ( 30 11 ) |: 0,5 x2 = 1 0,5 ln ( 30 11 ) ≈ 2.0066 Die Zeitspanne zwischen diesen Zeitpunkten, an denen die Funktion den Wert
annimmt, ist also:209 30 d = 2.01 - 0.91 ≈ 1.09 Jahre.
- Bestand zur Zeit 3
Gesucht ist ja der Bestands zur Zeit t=3 und weil ja f die Änderungsrate des Bestands angibt, kann der Bestands zur Zeit t=3 als Summe vom Anfangsbestand 1 und dem Integral
berechnet werden.∫ 0 3 ( 30 e - 0,5 t - 30 e - t ) ⅆ t Wir berechenn also zuerst das Integral:
∫ 0 3 ( 30 e - 0,5 t - 30 e - t ) ⅆ t =
[ - 60 e - 0,5 x + 30 e - x ] 0 3 = - 60 e - 0,5 ⋅ 3 + 30 e - 3 - ( - 60 e - 0,5 ⋅ 0 + 30 e - 0 ) =
- 60 e - 1,5 + 30 e - 3 - ( - 60 e 0 + 30 e 0 ) =
- 60 e - 1,5 + 30 e - 3 - ( - 60 + 30 ) =
- 60 e - 1,5 + 30 e - 3 - 1 · ( - 30 ) =
- 60 e - 1,5 + 30 e - 3 + 30
≈ 18,106Jetzt haben wir den Zuwachs und müssen nur noch den Anfangsbestand addieren:
B(3)≈ 1 + 18.106 = 19.10619.11 dm ist also der gesuchte Bestand zur Zeit t=3.
