Aufgabenbeispiele von MGK Klasse 8

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Dezimal aus Binär

Beispiel:

Gib die Zahl (1011.0000)2 im Dezimalsystem an.

Lösung einblenden

Als Dezimalzahl

20 = 1
21 = 2
22 = 4
23 = 8
24 = 16
25 = 32
26 = 64
27 = 128
28 = 256
29 = 512
...

Um die (für uns normale) Dezimalzahl zu berechnen, müssen wir einfach jede Ziffer mit der zugehörigen 2er-Potenz ihrer Stelle (siehe rechts) multiplizieren. Am besten tun wir das von rechts nach links:

(1011.0000)2 = 0⋅1 + 0⋅2 + 0⋅4 + 0⋅8 + 1⋅16 + 1⋅32 + 0⋅64 + 1⋅128= 176

Somit ergibt sich die Dezimaldarstellung von (1011.0000)2 = 176

Binär aus Dezimal

Beispiel:

Gib die Zahl 130 im Binärsystem an.

Lösung einblenden
20 = 1
21 = 2
22 = 4
23 = 8
24 = 16
25 = 32
26 = 64
27 = 128
28 = 256
29 = 512
...

Zuerst versuchen wir Schritt für Schritt die Zahl 130 als Summe von 2er-Potenzen (siehe rechts) zu schreiben:

130 = 128 + 2

= 1⋅128 + 0⋅64 + 0⋅32 + 0⋅16 + 0⋅8 + 0⋅4 + 1⋅2 + 0⋅1

Somit ergibt sich die Binärdarstellung von 130 = (1000.0010)2

Binäres Addieren

Beispiel:

Berechne ohne die Binärzahlen in Dezimalzahlen umzuwandeln:

               ( 1010.1100)2
             + ( 1101.0010)2

Lösung einblenden

Wir schreiben die beiden Binärzahlen untereinander und gehen wie beim schriftlichen Addieren von Dezimalzahlen vor:

               ( 1010.1100)2
             + ( 1101.0010)2
               1         
              (1 0111 1110)2

negative Binärzahlen

Beispiel:

Gegeben ist die 8-Bit-Binärzahl (0101.0010)2 = 82.

Bestimme -82 als 8-Bit-Binärzahl (in der Zweierkomplement-Darstellung):

Lösung einblenden

Wir invertieren im ersten Schritt unsere Binärzahl (d.h. aus jeder 0 wird eine 1 und aus jeder 1 wird eine 0).

so wird (0101.0010)2
zu (1010.1101)2

Jetzt müssen wir nur noch die binäre 1 auf diese invertierte Zahl draufaddieren:

               ( 1010.1101)2
             + ( 0000.0001)2
                        1
               ( 1010 1110)2

Binäres Subtrahieren

Beispiel:

Berechne ohne die Binärzahlen in Dezimalzahlen umzuwandeln:

               ( 0110.1100)2
             - ( 0011.1001)2

Lösung einblenden

Wir wandeln erst den Subtrahend b, also die untere Zahl, die angezogen wird, in ihre negative Zahl um, so dass wir dann einfach die beiden Zahlen addieren können (a-b = a+(-b).

Wir invertieren im ersten Schritt unsere Binärzahl (d.h. aus jeder 0 wird eine 1 und aus jeder 1 wird eine 0).

so wird (0011.1001)2
zu (1100.0110)2

Jetzt müssen wir nur noch die binäre 1 auf diese invertierte Zahl draufaddieren:

               ( 1100.0110)2
             + ( 0000.0001)2
                         
               ( 1100 0111)2

Jetzt können wir einfach a=(0110.1100)2 und -b = (1100.0111)2 addieren:

               ( 0110.1100)2
             + ( 1100.0111)2
               1 1  1 1  
              (1 0011 0011)2

Da wir ja aber nur 8-Bit Speicherplatz haben "verpufft der Overflow" und als Ergebnis stehen nur die 8 rechten Bit:

(0011.0011)2

Binäres Multiplizieren

Beispiel:

Berechne ohne die Binärzahlen in Dezimalzahlen umzuwandeln:

(111.0010)2 ⋅ (1110.0010)2 =

Lösung einblenden

Der zweite Faktor (1110.0010)2 lässt sich als Summe von reinen 2-er-Potenzen schreiben:

                       (10)2
                  (10.0000)2
                 (100.0000)2
             + ( 1000.0000)2
               ( 1110 0010)2

somit gilt:

(111.0010)2 ⋅ (1110.0010)2 = 111.0010 ⋅ (1000.0000 + 100.0000 + 10.0000 + 10)

Das Multiplizieren mit einer 2-er-Potenz bedeutet aber ja, dass man einfach die entsprechende Anzahl an Nullen hintenanhängt, somit gilt:

(111.0010)2 ⋅ (1110.0010)2 = (11.1001.0000.0000)2 + (1.1100.1000.0000)2 + (1110.0100.0000)2 + (1110.0100)2

Diese 4 Summanden können wir nun schrittweise addieren:

               ( 1110.0100)2
        + ( 1110.0100.0000)2
               1 1       
          ( 1111 0010 0100)2

Zu diesem Ergebnis dann die nächste Zahl dazu:

          ( 1111.0010.0100)2
       + (1.1100.1000.0000)2
         11 1            
        (10 1011 1010 0100)2

Zu diesem Ergebnis dann die nächste Zahl dazu:

        (10.1011.1010.0100)2
     +  (11.1001.0000.0000)2
        111  11          
       (110 0100 1010 0100)2

Das Ergebnis ist somit: (110.0100.1010.0100)2

(Zum Vergleich in Dezimalzahlen: 114 ⋅ 226 = 25764)

Binäres Dividieren

Beispiel:

Berechne ohne die Binärzahlen in Dezimalzahlen umzuwandeln:

(1001.0011)2 : (111)2 =

Lösung einblenden
10010011 : 111 = 10101      
- 111                        
0100                       
- 000                       
1000                      
- 111                      
0011                     
- 000                     
0111                    
- 111                    
000                    
  • Die obige Differenz (1001)2 - (111)2 = (10)2 kann man entweder mit binärer Subtraktion berechnen oder - oft schneller - durch Umrechnen in Dezimalzahlen: 9 - 7 = 2
  • Die obige Differenz (1000)2 - (111)2 = (1)2 kann man entweder mit binärer Subtraktion berechnen oder - oft schneller - durch Umrechnen in Dezimalzahlen: 8 - 7 = 1
  • Die obige Differenz (0111)2 - (111)2 = (0)2 kann man entweder mit binärer Subtraktion berechnen oder - oft schneller - durch Umrechnen in Dezimalzahlen: 7 - 7 = 0

(Zum Vergleich in Dezimalzahlen: 147 : 7 = 21)

Binär und Hexdezimal aus Dezimal

Beispiel:

Gib die Zahl 257 sowohl im Binär- als auch im Hexdezimalsystem an.

Lösung einblenden
20 = 1
21 = 2
22 = 4
23 = 8
24 = 16
25 = 32
26 = 64
27 = 128
28 = 256
29 = 512
...

Zuerst versuchen wir Schritt für Schritt die Zahl 257 als Summe von 2er-Potenzen (siehe rechts) zu schreiben:

257 = 256 + 1

= 1⋅256 + 0⋅128 + 0⋅64 + 0⋅32 + 0⋅16 + 0⋅8 + 0⋅4 + 0⋅2 + 1⋅1

Somit ergibt sich die Binärdarstellung von 257 = (1.0000.0001)2

Um die Zahl 257 als Hexadzimalzahl auszugeben, gibt es zwei Möglichkeiten:

Theoretisch könnte man 257 wieder als Summe von 16er-Potenzen zerlegen und so die Koeffizienten vor den 16er-Potenzen als Hexadezimalzahl erhalten.

Wenn man bereits die Binärzahl hat, gibt es aber einen schnelleren Weg;

Jeder 4-er-Block wird in eine Hexadezimalzahl umgewandelt und diese werden hintereinander gesetzt:

(1)2 = 1⋅1 = 1 = (1)16

(0000)2 = 0⋅8 + 0⋅4 + 0⋅2 + 0⋅1 = 0 = (0)16

(0001)2 = 0⋅8 + 0⋅4 + 0⋅2 + 1⋅1 = 1 = (1)16

Somit ergibt sich die Hexadezimaldarstellung von (1.0000.0001)2 = (101)16

Dezimal und Hexdezimal aus Binär

Beispiel:

Gib die Zahl (1101.1111)2 sowohl im Dezimal- als auch im Hexdezimalsystem an.

Lösung einblenden

Als Dezimalzahl

20 = 1
21 = 2
22 = 4
23 = 8
24 = 16
25 = 32
26 = 64
27 = 128
28 = 256
29 = 512
...

Um die (für uns normale) Dezimalzahl zu berechnen, müssen wir einfach jede Ziffer mit der zugehörigen 2er-Potenz ihrer Stelle (siehe rechts) multiplizieren. Am besten tun wir das von rechts nach links:

(1101.1111)2 = 1⋅1 + 1⋅2 + 1⋅4 + 1⋅8 + 1⋅16 + 0⋅32 + 1⋅64 + 1⋅128= 223

Somit ergibt sich die Dezimaldarstellung von (1101.1111)2 = 223

Als Hexadezimalzahl

Jeder 4-er-Block wird in eine Hexadezimalzahl umgewandelt und diese werden hintereinander gesetzt:

(1101)2 = 1⋅8 + 1⋅4 + 0⋅2 + 1⋅1 = 13 = (D)16

(1111)2 = 1⋅8 + 1⋅4 + 1⋅2 + 1⋅1 = 15 = (F)16

Somit ergibt sich die Hexadezimaldarstellung von (1101.1111)2 = (DF)16

Binär und Dezimal aus Hexdezimal

Beispiel:

Gib die Zahl (66)16 sowohl im Dezimal- als auch im Binärsystem an.

Lösung einblenden

Als Binärzahl

Jede Ziffer im Hexadezimalsystem kann in einen 4-er-Block im Binärsystem umgewandelt werden. Dazu zerlegen wir den Wert einfach als Summe der 2-er-Potenzen 8,4,2 und 1:

(6)16 = 6 = 4 + 2 = 1⋅4 + 1⋅2 + 0⋅1 = (110)2

(6)16 = 6 = 4 + 2 = 0⋅8 + 1⋅4 + 1⋅2 + 0⋅1 = (0110)2

Diese binären 4-er-Blöcke können dann einfach hintereinander gesetzt werden.

Somit ergibt sich die Binärdarstellung von (66)16 = (110.0110)2

Als Dezimalzahl

20 = 1
21 = 2
22 = 4
23 = 8
24 = 16
25 = 32
26 = 64
27 = 128
28 = 256
29 = 512
...

Um die (für uns normale) Dezimalzahl zu berechnen, müssen wir einfach jede Ziffer mit der zugehörigen 2er-Potenz ihrer Stelle (siehe rechts) multiplizieren. Am besten tun wir das von rechts nach links:

(110.0110)2 = 0⋅1 + 1⋅2 + 1⋅4 + 0⋅8 + 0⋅16 + 1⋅32 + 1⋅64= 102

Somit ergibt sich die Dezimaldarstellung von (110.0110)2 = 102

Binär und Dezimal aus Hexdezimal

Beispiel:

Gib die Zahl (8F)16 sowohl im Dezimal- als auch im Binärsystem an.

Lösung einblenden

Als Binärzahl

Jede Ziffer im Hexadezimalsystem kann in einen 4-er-Block im Binärsystem umgewandelt werden. Dazu zerlegen wir den Wert einfach als Summe der 2-er-Potenzen 8,4,2 und 1:

(8)16 = 8 = 8 = 1⋅8 + 0⋅4 + 0⋅2 + 0⋅1 = (1000)2

(F)16 = 15 = 8 + 4 + 2 + 1 = 1⋅8 + 1⋅4 + 1⋅2 + 1⋅1 = (1111)2

Diese binären 4-er-Blöcke können dann einfach hintereinander gesetzt werden.

Somit ergibt sich die Binärdarstellung von (8F)16 = (1000.1111)2

Als Dezimalzahl

20 = 1
21 = 2
22 = 4
23 = 8
24 = 16
25 = 32
26 = 64
27 = 128
28 = 256
29 = 512
...

Um die (für uns normale) Dezimalzahl zu berechnen, müssen wir einfach jede Ziffer mit der zugehörigen 2er-Potenz ihrer Stelle (siehe rechts) multiplizieren. Am besten tun wir das von rechts nach links:

(1000.1111)2 = 1⋅1 + 1⋅2 + 1⋅4 + 1⋅8 + 0⋅16 + 0⋅32 + 0⋅64 + 1⋅128= 143

Somit ergibt sich die Dezimaldarstellung von (1000.1111)2 = 143

alle Teiler einer Zahl

Beispiel:

Gib alle Teiler von 42 an:

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Wir suchen alle Teiler von 42. Dabei beginnen wir mit der 1 und testen die weiteren Zahlen.

Wenn eine Zahl ein Teiler von 42 ist, teilen wir 42 durch diese Zahl und erhalten so automatisch einen weiteren Teiler. Wir erhalten so also immer Teiler-Paare mit einem größerem und einem kleineren Teiler (die multipliziert wieder 42 ergeben).

Somit genügt es, nur die kleineren Teiler zu finden, weil wir ja so die Größeren automatisch mit erhalten.

1 ist Teiler von 42, denn 42 = 1 ⋅ 42, also ist auch 42 ein Teiler.

2 ist Teiler von 42, denn 42 = 2 ⋅ 21, also ist auch 21 ein Teiler.

3 ist Teiler von 42, denn 42 = 3 ⋅ 14, also ist auch 14 ein Teiler.

4 ist kein Teiler von 42, denn 42 = 4 ⋅ 10 + 2.

5 ist kein Teiler von 42, denn 42 = 5 ⋅ 8 + 2.

6 ist Teiler von 42, denn 42 = 6 ⋅ 7, also ist auch 7 ein Teiler.

Jetzt können wir das Ausprobieren beenden, weil wir ja bereits 7 bei den größeren Teiler drin haben, also kann es jetzt keine weiteren (kleine) Teiler mehr geben.

Richtig sortiert ergibt sich also für die Teilermenge von 42:
1, 2, 3, 6, 7, 14, 21, 42

Teilbarkeitsregeln rückwärts

Beispiel:

Bestimme eine Ziffer, die man für das Kästchen ⬜ einsetzen kann, damit 102⬜ sowohl durch 3 als auch durch 4 teilbar ist.

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1. Wir schauen zuerst, welche Ziffern möglich sind, dass die Zahl durch 4 teilbar ist.

Dazu müssen wir ja nur die letzten beiden Stellen betrachten, also 2⬜.

Bei den 20er-Zahlen muss ja 0, 4 oder 8 an der Einerstelle stehen, weil eben nur 20, 24, 28 durch 4 teilbar sind.

2. Diese verbleibenden Möglichkeiten überprüfen wir nun noch auf Teilbarkeit durch 3.

0: Dann wäre die Zahl 1020, für die Quersumme gilt dann: 1 + 0 + 2 + 0 = 3, also durch 3 teilbar.

4: Dann wäre die Zahl 1024, für die Quersumme gilt dann: 1 + 0 + 2 + 4 = 7, also nicht durch 3 teilbar.

8: Dann wäre die Zahl 1028, für die Quersumme gilt dann: 1 + 0 + 2 + 8 = 11, also nicht durch 3 teilbar.

Die einzige mögliche Ziffer ist also 0.

Summe von Primzahlen

Beispiel:

Schreibe 6 als Summe von zwei Primzahlen:

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Wir testen der Reihe nach alle Primzahlen, ob sie mit einer weiteren Primzahl die Summe von 6 bilden:

2 + 4 = 6, dabei ist 4 aber keine Primzahl

3 + 3 = 6, dabei ist 3 auch eine Primzahl

3 und 3 wären also zwei Primzahlen mit 3 + 3 = 6

Primfaktorzerlegung

Beispiel:

Bestimme die Primfaktorzerlegung von 35 :

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Wir testen der Reihe nach alle Primzahlen, ob sie Teiler von 35 sind und zerlegen dann immer die Zahl in die Primzahl und den anderen Faktor:

35
= 5 ⋅ 7

kgV mit Primfaktoren

Beispiel:

Bestimme das kleinste gemeinsame Vielfache von 45 und 30.

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Wir erstellen zuerst die Primfaktorzerlegungen von den beiden Zahlen:

45
= 3 ⋅ 15
= 3 ⋅ 3 ⋅ 5

30
= 2 ⋅ 15
= 2 ⋅ 3 ⋅ 5

Jetzt gehen wir jeden Primteiler, der in einer den beiden Zerlegungen vorkommt, durch und stecken diesen in seiner maximalen Potenz (also so oft, wie er höchstens in einer Zahl vorkommt) in unsere neue Zahl:

2(die 2 kommt in 30 insgesamt 1 mal vor)

2 ⋅ 3 ⋅ 3(die 3 kommt in 45 insgesamt 2 mal vor)

2 ⋅ 3 ⋅ 3 ⋅ 5(die 5 kommt in 45 insgesamt 1 mal vor)

In 2 ⋅ 3 ⋅ 3 ⋅ 5 = 90 sind nun alle Primteiler von 45 und alle Primteiler von 30 enthalten. Also ist 90 ein Vielfaches von 45 und 30. Es muss auch das kleinste sein, denn bei einer noch kleineren Zahl würde mindestens ein Primfaktor von 45 oder 30 fehlen.

Das kleinste gemeinsame Vielfache von 45 und 30 ist somit :
kgV(45,30) = 90

ggT mit Primfaktoren

Beispiel:

Bestimme den größten gemeinsamen Teiler von 140 und 154.

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Wir erstellen zuerst die Primfaktorzerlegungen von den beiden Zahlen:

140
= 2 ⋅ 70
= 2 ⋅ 2 ⋅ 35
= 2 ⋅ 2 ⋅ 5 ⋅ 7

154
= 2 ⋅ 77
= 2 ⋅ 7 ⋅ 11

Jetzt gehen wir alle Primteiler, die in beiden Zerlegungen vorkommen, durch und stecken diese in ihrer gemeinsamen Potenz (also so oft, wie sie höchstens in beiden Zahlen vorkommen) in unsere neue Zahl:

2(die 2 kommt sowohl in 140 als auch 154 insgesamt 1 mal vor)

2 ⋅ 7(die 7 kommt sowohl in 140 als auch 154 insgesamt 1 mal vor)

Da 2 ⋅ 7 = 14 in beiden Primfaktorzerlegungen vorkommt, muss 14 auf jeden Fall ein Teiler von beiden Zahlen sein. Andererseits kann es keinen größeren gemeinsamen Teiler geben, denn sonst müsste ja in diesem größeren gemeinsamen Teiler noch ein weiterer gemeinsamer Primfaktor sein.

Unser größter gemeinsamer Teiler von 140 und 154 ist somit :
ggT(140,154) = 14

ggT mit Euklid' schem Algor.

Beispiel:

Berechne mit Hilfe des Euklid'schen Algorithmus den größten gemeinsamen Teiler von 164 und 14.

Lösung einblenden

Berechnung des größten gemeinsamen Teilers von 164 und 14

=>164 = 11⋅14 + 10
=>14 = 1⋅10 + 4
=>10 = 2⋅4 + 2
=>4 = 2⋅2 + 0

also gilt: ggt(164,14)=2