Aufgabenbeispiele von MiAnKa

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37 Wurzelterme vereinfachen

Beispiel:

Vereinfache den folgenden Term: ( x 5 ) 3 ( x 5 ) 19 · ( x 5 ) 6

Dabei darf im Ergebnis nur noch eine Hochzahl stehen!

Lösung einblenden

( x 5 ) 3 ( x 5 ) 19 · ( x 5 ) 6

Wir schreiben zuerst die Wurzelterme in Potenzterme mit rationalen Hochzahlen um:

= x 3 5 x 19 5 · x 6 5

= x 3 5 · x 6 5 x 19 5

= x 3 5 + 6 5 x 19 5

= x 9 5 x 19 5

= x 9 5 - 19 5

= x -2

= 1 x 2

42 Bruchgleichungen

Beispiel:

Löse die folgende Gleichung:

x x -2 + 6 x +2 = 21 x 2 -4

Lösung einblenden

D=R\{ -2 ; 2 }

x x -2 + 6 x +2 = 21 ( x +2 ) ( x -2 ) |(Nenner faktorisiert)

Wir multiplizieren den Nenner ( x +2 ) ( x -2 ) weg!

x x -2 + 6 x +2 = 21 ( x +2 ) ( x -2 ) |⋅( ( x +2 ) ( x -2 ) )
x x -2 · ( x +2 ) ( x -2 ) + 6 x +2 · ( x +2 ) ( x -2 ) = 21 ( x +2 ) ( x -2 ) · ( x +2 ) ( x -2 )
x ( x +2 ) +6x -12 = 21 x +2 x +2
x ( x +2 ) +6x -12 = 21
x 2 +2x +6x -12 = 21
x 2 +8x -12 = 21
x 2 +8x -12 = 21 | -21

x 2 +8x -33 = 0

Lösen mit der a-b-c-Formel (Mitternachtsformel):

eingesetzt in x1,2 = - b ± b 2 -4a · c 2a ergibt:

x1,2 = -8 ± 8 2 -4 · 1 · ( -33 ) 21

x1,2 = -8 ± 64 +132 2

x1,2 = -8 ± 196 2

x1 = -8 + 196 2 = -8 +14 2 = 6 2 = 3

x2 = -8 - 196 2 = -8 -14 2 = -22 2 = -11

Lösen mit der p-q-Formel (x² + px + q = 0):

vor dem Einsetzen in x1,2 = - p 2 ± ( p 2 ) 2 - q
berechnen wir zuerst die Diskriminante D = ( p 2 ) 2 - q :

D = 4 2 - ( -33 ) = 16+ 33 = 49

x1,2 = -4 ± 49

x1 = -4 - 7 = -11

x2 = -4 + 7 = 3

(Alle Lösungen sind auch in der Definitionsmenge).

L={ -11 ; 3 }

Funktionstermbestimmung (Grad 4)

Beispiel:

Der Graph einer ganzrationalen Funktion vierten Grades ist achsensymmetrisch zur y-Achse, schneidet die y-Achse 4 Einheiten unterhalb des Ursprungs und hat den Hochpunkt H(1|0 ).

Bestimme den Term der Funktion f.

Lösung einblenden

Wenn eine ganzrationale Funktion achsensymmetrisch zur y-Achse ist, kann der Funktionsterm nur gerade x-Exponenten haben.

f(-x) = f(x)

Der gesuchte Funktionsterm muss also f(x)= a x 4 + b x 2 + c für bestimmte Werte für a, b und c sein.

Da ihr Graph die y-Achse 4 Einheiten unterhalb des Ursprungs schneidet, muss f(0) = -4 gelten.

Und weil der (Hoch-)Punkt H(1|0 ) auf dem Graph von f liegt, muss f(1) = 0 gelten.

Außerdem wissen wir ja, dass H(1|0 ) ein Hochpunkt ist, also muss f'(1)=0 sein.

Somit haben wir drei Informationen:

  1. f(0) = -4 (y-Achsenabschnitt)
  2. f(1)=0 (H(1|0 ) liegt auf dem Graph)
  3. f'(1)=0 (Hochpunkt bei x=1)

Diese Informationen setzen wir in die allgemeine Funktion und deren Ableitung ein:
f(x)= a x 4 + b x 2 + c
f(x)= 4 a x 3 +2 b x +0

Daraus ergibt sich:

  1. f(0) = -4: a 0 4 + b 0 2 + c = -4, also c = -4
  2. f(1)=0 : a 1 4 + b 1 2 + c = 0 , also 1⋅a + 1⋅b + c = 0
  3. f'(1)=0: 4 a 1 3 +2 b 1 +0 = 0, also 4a + 2b = 0

Wir sehen beim Betrachten der ersten Gleichungen, dass c = -4 ist und setzen dies in die zweite Gleichung ein:

2. f(1)=0 1⋅a + 1⋅b + (-4) = 0 oder umgeformt:
1⋅a + 1⋅b = 4


Somit erhalten wir folgendes Lineare Gleichungssystem:

a +b = 4 (I) 4a +2b = 0 (II)

langsame Rechnung einblenden4·(I) -1·(II)

1a 1b = 4 (I) ( 4 -4 )a +( 4 -2 )b = ( 16 +0) (II)
a +b = 4 (I) +2b = 16 (II)
Zeile (II): +2b = 16

b = 8

eingesetzt in Zeile (I):

a +(8 ) = 4 | -8
1 a = -4 | : 1

a = -4

Die gesuchte Funktion ist also:

f(x) = -4 x 4 +8 x 2 -4

65 Graph-Term-Zuordnung

Beispiel:

Ordne die Funktionen den Graphen zu.

f(x)= cos( x )

g(x)= 1 x

h(x)= x

i(x)= e x

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Zu Graph Nr. 1:

Der Graph von x hat im Bereich für negative x keine Funktionswerte. Er steigt zunächst sehr schnell, dann nimmt die Steigung aber ab. Er sieht aus wie eine halbe Parabel, die um 90° gedreht wurde. Er besitzt die Punkte (0|0), (1|1), (4|2), usw.

Der Graph Nr. 1 gehört also zur Funktion h(x) = x .

Zu Graph Nr. 2:

Der Graph von cos( x ) schwingt zwischen 1 und -1. Im Gegensatz zum Sinus startet der Kosinus für x=0 bei 1 (cos(0)=1). Im Einheitskreis rechts wird dies deutlich:

Der Graph Nr. 2 gehört also zur Funktion f(x) = cos( x ) .

Zu Graph Nr. 3:

Den Graph von 1 x erkennt man an den Asymptoten an den beiden Achsen. Es handelt sich um eine Hyperbel. Je näher x an 0 kommt, umso betragsmäßig größer wird der Funktionswert (weil ja x im Nenner steht). Je weiter x sich von 0 entfernt, umso betragsmäßig kleiner wird der Funktionswert, weil ja der Nenner immer größer wird. Der Graph verläuft durch die Punkte (1|1) und (-1|-1), weil f(1) = 1 1 = 1 und f(-1) = 1 -1 = -1. Im Gegensatz zu 1 x 2 hat er für negative x-Werte negative Funktionswerte und für positive x-Werte positive Funktionswerte.

Der Graph Nr. 3 gehört also zur Funktion g(x) = 1 x .

Zu Graph Nr. 4:

Der Graph von e x nähert sich für negative x-Werte der x-Achse an und wächst für positive x-Werte sehr schnell. Er schneidet die y-Achse im Punkt (0|1), da e 0 = 1.

Der Graph Nr. 4 gehört also zur Funktion i(x) = e x .

65 Graph-Term-Zuordnung 2

Beispiel:

Ordne die Funktionen den Graphen zu.

f(x)= x 3

g(x)= e x

h(x)= ln( x )

i(x)= sin( x )

j(x)= 1 x

k(x)= cos( x )

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Zu Graph Nr. 1:

Der Graph von e x nähert sich für negative x-Werte der x-Achse an und wächst für positive x-Werte sehr schnell. Er schneidet die y-Achse im Punkt (0|1), da e 0 = 1.

Der Graph Nr. 1 gehört also zur Funktion g(x) = e x .

Zu Graph Nr. 2:

Den Graph von 1 x erkennt man an den Asymptoten an den beiden Achsen. Es handelt sich um eine Hyperbel. Je näher x an 0 kommt, umso betragsmäßig größer wird der Funktionswert (weil ja x im Nenner steht). Je weiter x sich von 0 entfernt, umso betragsmäßig kleiner wird der Funktionswert, weil ja der Nenner immer größer wird. Der Graph verläuft durch die Punkte (1|1) und (-1|-1), weil f(1) = 1 1 = 1 und f(-1) = 1 -1 = -1. Im Gegensatz zu 1 x 2 hat er für negative x-Werte negative Funktionswerte und für positive x-Werte positive Funktionswerte.

Der Graph Nr. 2 gehört also zur Funktion j(x) = 1 x .

Zu Graph Nr. 3:

Den Graph von x 3 erkennt man an seinem Sattelpunkt und der immer größer werdenden Steigung, je weiter sich der Graph vom Ursprung entfernt. Er besitzt die Punkte (-2|-8), (-1|1), (0|0), (1|1), (2|8), usw.

Der Graph Nr. 3 gehört also zur Funktion f(x) = x 3 .

Zu Graph Nr. 4:

Der Graph von cos( x ) schwingt zwischen 1 und -1. Im Gegensatz zum Sinus startet der Kosinus für x=0 bei 1 (cos(0)=1). Im Einheitskreis rechts wird dies deutlich:

Der Graph Nr. 4 gehört also zur Funktion k(x) = cos( x ) .

65 Graph-Term-Zuordnung 2 + Trans.

Beispiel:

Ordne die Funktionen den Graphen zu.

f(x)= 1 x

g(x)= cos( x )

h(x)= 1 x +1

i(x)= cos( x ) +1

j(x)= e x +1

k(x)= e x

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Zu Graph Nr. 1:

Den Graph von 1 x erkennt man an den Asymptoten an den beiden Achsen. Es handelt sich um eine Hyperbel. Je näher x an 0 kommt, umso betragsmäßig größer wird der Funktionswert (weil ja x im Nenner steht). Je weiter x sich von 0 entfernt, umso betragsmäßig kleiner wird der Funktionswert, weil ja der Nenner immer größer wird. Der Graph verläuft durch die Punkte (1|1) und (-1|-1), weil f(1) = 1 1 = 1 und f(-1) = 1 -1 = -1. Im Gegensatz zu 1 x 2 hat er für negative x-Werte negative Funktionswerte und für positive x-Werte positive Funktionswerte.

Der Graph Nr. 1 gehört also zur Funktion f(x) = 1 x .

Zu Graph Nr. 2:

Der Graph von cos( x ) schwingt zwischen 1 und -1. Im Gegensatz zum Sinus startet der Kosinus für x=0 bei 1 (cos(0)=1). Im Einheitskreis rechts wird dies deutlich:

Am Graph Nr. 2 kann man all diese Eigenschaften erkennen, außer dass eben alle Punkte des Graphen noch zusätzlich um 1 in y-Richtung verschoben wurden.

Der Graph Nr. 2 gehört also zur Funktion i(x) = cos( x ) +1 .

Zu Graph Nr. 3:

Den Graph von 1 x erkennt man an den Asymptoten an den beiden Achsen. Es handelt sich um eine Hyperbel. Je näher x an 0 kommt, umso betragsmäßig größer wird der Funktionswert (weil ja x im Nenner steht). Je weiter x sich von 0 entfernt, umso betragsmäßig kleiner wird der Funktionswert, weil ja der Nenner immer größer wird. Der Graph verläuft durch die Punkte (1|1) und (-1|-1), weil f(1) = 1 1 = 1 und f(-1) = 1 -1 = -1. Im Gegensatz zu 1 x 2 hat er für negative x-Werte negative Funktionswerte und für positive x-Werte positive Funktionswerte.

Am Graph Nr. 3 kann man all diese Eigenschaften erkennen, außer dass eben alle Punkte des Graphen noch zusätzlich um 1 in y-Richtung verschoben wurden.

Der Graph Nr. 3 gehört also zur Funktion h(x) = 1 x +1 .

Zu Graph Nr. 4:

Der Graph von e x nähert sich für negative x-Werte der x-Achse an und wächst für positive x-Werte sehr schnell. Er schneidet die y-Achse im Punkt (0|1), da e 0 = 1.

Der Graph Nr. 4 gehört also zur Funktion k(x) = e x .