Aufgabenbeispiele von MiAnKa

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37 Wurzelterme vereinfachen

Beispiel:

Vereinfache den folgenden Term: ( x 3 ) 5 ( x 3 ) 13 · ( x 3 ) 2

Dabei darf im Ergebnis nur noch eine Hochzahl stehen!

Lösung einblenden

( x 3 ) 5 ( x 3 ) 13 · ( x 3 ) 2

Wir schreiben zuerst die Wurzelterme in Potenzterme mit rationalen Hochzahlen um:

= x 5 3 x 13 3 · x 2 3

= x 5 3 · x 2 3 x 13 3

= x 5 3 + 2 3 x 13 3

= x 7 3 x 13 3

= x 7 3 - 13 3

= x -2

= 1 x 2

42 Bruchgleichungen

Beispiel:

Löse die folgende Gleichung:

x x +7 - 6 x -7 = 26 x 2 -49

Lösung einblenden

D=R\{ -7 ; 7 }

x x +7 - 6 x -7 = 26 ( x +7 ) ( x -7 ) |(Nenner faktorisiert)

Wir multiplizieren den Nenner ( x +7 ) ( x -7 ) weg!

x x +7 - 6 x -7 = 26 ( x +7 ) ( x -7 ) |⋅( ( x +7 ) ( x -7 ) )
x x +7 · ( x +7 ) ( x -7 ) - 6 x -7 · ( x +7 ) ( x -7 ) = 26 ( x +7 ) ( x -7 ) · ( x +7 ) ( x -7 )
x ( x -7 ) -6x -42 = 26 x +7 x +7
x ( x -7 ) -6x -42 = 26
x 2 -7x -6x -42 = 26
x 2 -13x -42 = 26
x 2 -13x -42 = 26 | -26

x 2 -13x -68 = 0

Lösen mit der a-b-c-Formel (Mitternachtsformel):

eingesetzt in x1,2 = - b ± b 2 -4a · c 2a ergibt:

x1,2 = +13 ± ( -13 ) 2 -4 · 1 · ( -68 ) 21

x1,2 = +13 ± 169 +272 2

x1,2 = +13 ± 441 2

x1 = 13 + 441 2 = 13 +21 2 = 34 2 = 17

x2 = 13 - 441 2 = 13 -21 2 = -8 2 = -4

Lösen mit der p-q-Formel (x² + px + q = 0):

vor dem Einsetzen in x1,2 = - p 2 ± ( p 2 ) 2 - q
berechnen wir zuerst die Diskriminante D = ( p 2 ) 2 - q :

D = ( - 13 2 ) 2 - ( -68 ) = 169 4 + 68 = 169 4 + 272 4 = 441 4

x1,2 = 13 2 ± 441 4

x1 = 13 2 - 21 2 = - 8 2 = -4

x2 = 13 2 + 21 2 = 34 2 = 17

(Alle Lösungen sind auch in der Definitionsmenge).

L={ -4 ; 17 }

Funktionstermbestimmung (Grad 4)

Beispiel:

Der Graph einer ganzrationalen Funktion vierten Grades ist achsensymmetrisch zur y-Achse, schneidet die y-Achse 3 Einheiten unterhalb des Ursprungs und hat den Hochpunkt H(3|24 ).

Bestimme den Term der Funktion f.

Lösung einblenden

Wenn eine ganzrationale Funktion achsensymmetrisch zur y-Achse ist, kann der Funktionsterm nur gerade x-Exponenten haben.

f(-x) = f(x)

Der gesuchte Funktionsterm muss also f(x)= a x 4 + b x 2 + c für bestimmte Werte für a, b und c sein.

Da ihr Graph die y-Achse 3 Einheiten unterhalb des Ursprungs schneidet, muss f(0) = -3 gelten.

Und weil der (Hoch-)Punkt H(3|24 ) auf dem Graph von f liegt, muss f(3) = 24 gelten.

Außerdem wissen wir ja, dass H(3|24 ) ein Hochpunkt ist, also muss f'(3)=0 sein.

Somit haben wir drei Informationen:

  1. f(0) = -3 (y-Achsenabschnitt)
  2. f(3)=24 (H(3|24 ) liegt auf dem Graph)
  3. f'(3)=0 (Hochpunkt bei x=3)

Diese Informationen setzen wir in die allgemeine Funktion und deren Ableitung ein:
f(x)= a x 4 + b x 2 + c
f(x)= 4 a x 3 +2 b x +0

Daraus ergibt sich:

  1. f(0) = -3: a 0 4 + b 0 2 + c = -3, also c = -3
  2. f(3)=24 : a 3 4 + b 3 2 + c = 24 , also 81⋅a + 9⋅b + c = 24
  3. f'(3)=0: 4 a 3 3 +2 b 3 +0 = 0, also 108a + 6b = 0

Wir sehen beim Betrachten der ersten Gleichungen, dass c = -3 ist und setzen dies in die zweite Gleichung ein:

2. f(3)=24 81⋅a + 9⋅b + (-3) = 24 oder umgeformt:
81⋅a + 9⋅b = 27


Somit erhalten wir folgendes Lineare Gleichungssystem:

81a +9b = 27 (I) 108a +6b = 0 (II)

langsame Rechnung einblenden4·(I) -3·(II)

81a 9b = 27 (I) ( 324 -324 )a +( 36 -18 )b = ( 108 +0) (II)
81a +9b = 27 (I) +18b = 108 (II)
Zeile (II): +18b = 108

b = 6

eingesetzt in Zeile (I):

81a +9·(6 ) = 27 | -54
81 a = -27 | : 81

a = - 1 3

Die gesuchte Funktion ist also:

f(x) = - 1 3 x 4 +6 x 2 -3

65 Graph-Term-Zuordnung

Beispiel:

Ordne die Funktionen den Graphen zu.

f(x)= 1 x

g(x)= sin( x )

h(x)= x

i(x)= ln( x )

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Zu Graph Nr. 1:

Der Graph von x hat im Bereich für negative x keine Funktionswerte. Er steigt zunächst sehr schnell, dann nimmt die Steigung aber ab. Er sieht aus wie eine halbe Parabel, die um 90° gedreht wurde. Er besitzt die Punkte (0|0), (1|1), (4|2), usw.

Der Graph Nr. 1 gehört also zur Funktion h(x) = x .

Zu Graph Nr. 2:

Der Graph von sin( x ) zwischen 1 und -1. Im Gegensatz zum Kosinus (cos(x)) startet der Sinus für x=0 im Ursprung O(0|0), was man am Einheitskreis rechts sehen kann:

Der Graph Nr. 2 gehört also zur Funktion g(x) = sin( x ) .

Zu Graph Nr. 3:

Den Graph von 1 x erkennt man an den Asymptoten an den beiden Achsen. Es handelt sich um eine Hyperbel. Je näher x an 0 kommt, umso betragsmäßig größer wird der Funktionswert (weil ja x im Nenner steht). Je weiter x sich von 0 entfernt, umso betragsmäßig kleiner wird der Funktionswert, weil ja der Nenner immer größer wird. Der Graph verläuft durch die Punkte (1|1) und (-1|-1), weil f(1) = 1 1 = 1 und f(-1) = 1 -1 = -1. Im Gegensatz zu 1 x 2 hat er für negative x-Werte negative Funktionswerte und für positive x-Werte positive Funktionswerte.

Der Graph Nr. 3 gehört also zur Funktion f(x) = 1 x .

Zu Graph Nr. 4:

Der Graph von ln( x ) besitzt für negative x-Werte keine Funktionswerte, weil man den Logarithmus nur aus positiven Zahlen ziehen kann. Für x → 0 streben die y-Werte gegen -∞. Der Graph nähert sich somit der negativen y-Achse asymptotisch an. Für positive x-Werte steigt er sehr langsam an. Er schneidet die x-Achse im Punkt (1|0), da e 0 = 1 und somit ln( 1 ) = 0 ist.

Der Graph Nr. 4 gehört also zur Funktion i(x) = ln( x ) .

65 Graph-Term-Zuordnung 2

Beispiel:

Ordne die Funktionen den Graphen zu.

f(x)= ln( x )

g(x)= 1 x 2

h(x)= e x

i(x)= cos( x )

j(x)= 1 x

k(x)= x 2

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Zu Graph Nr. 1:

Der Graph von ln( x ) besitzt für negative x-Werte keine Funktionswerte, weil man den Logarithmus nur aus positiven Zahlen ziehen kann. Für x → 0 streben die y-Werte gegen -∞. Der Graph nähert sich somit der negativen y-Achse asymptotisch an. Für positive x-Werte steigt er sehr langsam an. Er schneidet die x-Achse im Punkt (1|0), da e 0 = 1 und somit ln( 1 ) = 0 ist.

Der Graph Nr. 1 gehört also zur Funktion f(x) = ln( x ) .

Zu Graph Nr. 2:

Den Graph von 1 x erkennt man an den Asymptoten an den beiden Achsen. Es handelt sich um eine Hyperbel. Je näher x an 0 kommt, umso betragsmäßig größer wird der Funktionswert (weil ja x im Nenner steht). Je weiter x sich von 0 entfernt, umso betragsmäßig kleiner wird der Funktionswert, weil ja der Nenner immer größer wird. Der Graph verläuft durch die Punkte (1|1) und (-1|-1), weil f(1) = 1 1 = 1 und f(-1) = 1 -1 = -1. Im Gegensatz zu 1 x 2 hat er für negative x-Werte negative Funktionswerte und für positive x-Werte positive Funktionswerte.

Der Graph Nr. 2 gehört also zur Funktion j(x) = 1 x .

Zu Graph Nr. 3:

Der Graph von cos( x ) schwingt zwischen 1 und -1. Im Gegensatz zum Sinus startet der Kosinus für x=0 bei 1 (cos(0)=1). Im Einheitskreis rechts wird dies deutlich:

Der Graph Nr. 3 gehört also zur Funktion i(x) = cos( x ) .

Zu Graph Nr. 4:

Den Graph von 1 x 2 erkennt man an den Asymptoten an den beiden Achsen. Es handelt sich um eine Hyperbel. Je näher x an 0 kommt, umso größer wird der Funktionswert. Je weiter x sich von 0 entfernt, umso kleiner wird der Funktionswert (weil ja x im Nenner steht). Im Gegensatz zu 1 x hat er sowohl für negative, als auch für positive x positive Funktionswerte. Er ist also achsensymmetrisch bzgl. der y-Achse und enthält z.B. die Punkte (1|1) und (-1|1).

Der Graph Nr. 4 gehört also zur Funktion g(x) = 1 x 2 .

65 Graph-Term-Zuordnung 2 + Trans.

Beispiel:

Ordne die Funktionen den Graphen zu.

f(x)= 1 x

g(x)= cos( x )

h(x)= 1 x +1

i(x)= e x +1

j(x)= e x

k(x)= cos( x ) +1

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Zu Graph Nr. 1:

Der Graph von e x nähert sich für negative x-Werte der x-Achse an und wächst für positive x-Werte sehr schnell. Er schneidet die y-Achse im Punkt (0|1), da e 0 = 1.

Der Graph Nr. 1 gehört also zur Funktion j(x) = e x .

Zu Graph Nr. 2:

Den Graph von 1 x erkennt man an den Asymptoten an den beiden Achsen. Es handelt sich um eine Hyperbel. Je näher x an 0 kommt, umso betragsmäßig größer wird der Funktionswert (weil ja x im Nenner steht). Je weiter x sich von 0 entfernt, umso betragsmäßig kleiner wird der Funktionswert, weil ja der Nenner immer größer wird. Der Graph verläuft durch die Punkte (1|1) und (-1|-1), weil f(1) = 1 1 = 1 und f(-1) = 1 -1 = -1. Im Gegensatz zu 1 x 2 hat er für negative x-Werte negative Funktionswerte und für positive x-Werte positive Funktionswerte.

Der Graph Nr. 2 gehört also zur Funktion f(x) = 1 x .

Zu Graph Nr. 3:

Den Graph von 1 x erkennt man an den Asymptoten an den beiden Achsen. Es handelt sich um eine Hyperbel. Je näher x an 0 kommt, umso betragsmäßig größer wird der Funktionswert (weil ja x im Nenner steht). Je weiter x sich von 0 entfernt, umso betragsmäßig kleiner wird der Funktionswert, weil ja der Nenner immer größer wird. Der Graph verläuft durch die Punkte (1|1) und (-1|-1), weil f(1) = 1 1 = 1 und f(-1) = 1 -1 = -1. Im Gegensatz zu 1 x 2 hat er für negative x-Werte negative Funktionswerte und für positive x-Werte positive Funktionswerte.

Am Graph Nr. 3 kann man all diese Eigenschaften erkennen, außer dass eben alle Punkte des Graphen noch zusätzlich um 1 in y-Richtung verschoben wurden.

Der Graph Nr. 3 gehört also zur Funktion h(x) = 1 x +1 .

Zu Graph Nr. 4:

Der Graph von cos( x ) schwingt zwischen 1 und -1. Im Gegensatz zum Sinus startet der Kosinus für x=0 bei 1 (cos(0)=1). Im Einheitskreis rechts wird dies deutlich:

Der Graph Nr. 4 gehört also zur Funktion g(x) = cos( x ) .