Aufgabenbeispiele von Exponentialfunktionen / Logarithmen

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log berechnen (einfach)

Beispiel:

Berechne den Logarithmus log 2 (256) .

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Wir suchen den Logarithmus von 256 zur Basis 2, also die Hochzahl mit der man 2 potenzieren muss, um auf 256 zu kommen.

Also was muss in das Kästchen, damit 2 = 256 gilt.

Aus der Erinnerung an die Potenzrechnung oder durch systematisches Probieren kommt man auf die Lösung:

log 2 (256) = 8, eben weil 28 = 256 gilt .

Parameter mit Graph bestimmen

Beispiel:

Du hast entweder einen veralteten Browser oder Javascript ausgeschaltet. Deswegen kannst du leider das Schaubild nicht sehen :(

Gegeben ist die Funktionenschar fk(x)= - ( x -2 k ) · e x - k +2 . Die Abbildung rechts zeigt den Graph von fk für ein bestimmtes k. Bestimme dieses k.

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Das Problem bei e-Funktionen ist ja, dass wir normale Funktionswerte sehr schwer berechnen und dann nur sehr ungenau ablesen können :(

Die einzige Möglichkeit gut ablesbare Werte zu finden, ist also dort, wo der Exponentialterm (annähernd) = 0 ist - oder eben =1 ist, weil dort der Exponent =0 ist.

  • Man kann schnell erkennen, dass der Exponentialterm - ( x -2 k ) · e x - k = 0 wird, wenn x -2 k = 0 ist, also für x = 2 k .
    Dann muss ja der y-Wert fk(2 k ) = - ( ( 2 k ) -2 k ) · e ( 2 k ) - k +2 = 0 +2 = 2 sein.
    Da bei x = 2 k bei ( x -2 k ) auch das Vorzeichen wechselt, muss dieser Punkt P(2 k | 2 ) im abgebildeten Graph bei P(3| 2 ) sein.
    Für den x-Wert dieses Punkts P gilt somit 2 k = 3
    Also gilt k = 3 2

Der abgebildete Graph ist somit der von f 3 2

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= -3 e -0,3x +0,6 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent -0,3x +0,6 ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e -0,3x +0,6 für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Durch den negativen Koeffizienten -3 vor e -0,3x +0,6 wird e -0,3x +0,6 an der x-Achse gespiegelt. Dadurch liegen bei -3 e -0,3x +0,6 die Funktionswerte zwischen -∞ und 0.

Somit ist der Wertebereich von f: W = {y ∈ ℝ | y < 0}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

-3 e -0,3x +0,6 = y |:-3
e -0,3x +0,6 = - 1 3 y |ln(⋅)
-0,3x +0,6 = ln( - 1 3 y )
-0,3x +0,6 = ln( - 1 3 y ) | -0,6
-0,3x = ln( - 1 3 y ) -0,6 |:(-0,3 )
x = - 1 0,3 ln( - 1 3 y ) + 0,6 0,3

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = - 1 0,3 ln( - 1 3 x ) + 0,6 0,3

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = - 1 0,3 ln( - 1 3 x ) + 0,6 0,3

prozentale Änderung bestimmen

Beispiel:

Gib für die exponentielle Wachstumsfunktion f mit f(t)= 21 0,6 t die prozentuale Änderung pro Zeiteinheit an. Handelt es sich um prozentuale Zunahme oder um prozentuale Abnahme?

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f(0) = 21

f(1) = 21 0,6

f(2) = 21 0,60,6

f(3) = 21 0,60,60,6

f(4) = 21 0,60,60,60,6

...

Mit jeder Zeiteinheit wird also der bisherige Funktionswert mit 0,6 multipliziert. Da 0,6 < 1 ist, werden die Funktionswerte mit jedem Zeitschritt kleiner, und zwar auf das 0,6-fache, also auf 60 % des vorherigen Funktionswertes.

Die prozentuale Abnahme beträgt also 100% - 60% = 40 %

c und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

Von einem radioaktiven Element sind zu Beobachtungsbeginn 60kg vorhanden. Nach 6 Tagen nach sind nur noch 22,63kg dieses Elements vorhanden. a) Wie viel kg des Elements sind 5 Tage nach Beobachtungsbeginn vorhanden? b) Wann sind nur noch 20kg vorhanden?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Den Anfangswert f(0)=c=60 kann man direkt aus der Aufgabe heraus lesen.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= 60 a t mit einem Wachstumsfaktor a sein muss.

Der Wachstumsfaktor a ist zwar nicht gegeben, wir wissen aber, dass nach 6 Tage der Bestand 22.63 kg ist, also f(6) = 22.63. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= 60 a t ein:

60 a 6 = 22,63 |:60
a 6 = 22,63 60 | 6
a1 = - 22,63 60 6 -0,85
a2 = 22,63 60 6 0,85

Da der Wachstumsfaktor a immer positiv sein muss, ist a= 0,85 ≈ 0.85 die einzige sinnvolle Lösung.

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 60 0,85 t .

zu a)

Gesucht ist der Bestand zum Zeitpunkt t=5 Tage, also f(5):

f(5) = 60 0,85 5 26,622.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Bestand = 20 kg ist, also f(t) = 20:

60 0,85 t = 20 |:60
0,85 t = 1 3 |lg(⋅)
lg( 0,85 t ) = lg( 1 3 )
t · lg( 0,85 ) = lg( 1 3 ) |: lg( 0,85 )
t = lg( 1 3 ) lg( 0,85 )
t = 6,7599

Nach ca. 6,76 Tage ist also der Bestand = 20 kg.