Aufgabenbeispiele von Exponentialfunktionen / Logarithmen

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Symmetrie e-Funktionen

Beispiel:

Entscheide welche Symmetrie bei der Funktion f mit f(x)= x 3 · e x vorliegt.

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Wir betrachten einfach f(-x) und schauen dann, ob das zufällig wieder f(x) oder -f(x) ist:

f(-x) = ( -x ) 3 · e ( -x ) = - x 3 · e -x

Wenn man das mit f(x) = x 3 · e x vergleicht, kann man erkennen, dass f(-x) = - x 3 · e -x
weder gleich f(x) = x 3 · e x noch gleich -f(x) = - x 3 · e x = - x 3 · e x ist.

Wir können dies ja auch anhand eines Gegenbeispiels nachweisen:

f(1) = 1 3 · e = e ≈ 2.718
Aber: f(-1) = ( -1 ) 3 · e -1 = - e -1 ≈ -0.368

Es gilt also: f(-x) ≠ f(x) und f(-x) ≠ -f(x)

Somit liegt bei f keine Symmetrie zum KoSy vor.

Beide Logarithmusgesetze

Beispiel:

Vereinfache den Term lg( 1 2 x 7 ) + lg( 50 x 3 ) - lg( 1 4 x 4 ) soweit wie möglich.

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lg( 1 2 x 7 ) + lg( 50 x 3 ) - lg( 1 4 x 4 )

= lg( 1 2 x -7 ) + lg( 50 x 3 ) - lg( 1 4 x -4 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) umformen zu:

= lg( 1 2 ) + lg( 1 x 7 ) + ( lg( 50 ) + lg( x 3 ) ) - ( lg( 1 4 ) + lg( 1 x 4 ) )

= lg( 1 2 ) + lg( 1 x 7 ) + lg( 50 ) + lg( x 3 ) - lg( 1 4 ) - lg( 1 x 4 )

Jetzt kann man mit dem 2. Logarithmusgesetz log(ab) = b⋅log(a) umformen zu:

= lg( 1 2 ) -7 lg( x ) + lg( 50 ) +3 lg( x ) - lg( 1 4 ) +4 lg( x )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log( a b ) = log(a)- log(b) noch die Brüche im Logarithmus umformen:

= lg( 1 ) - lg( 2 ) -7 lg( x ) + lg( 50 ) +3 lg( x ) - lg( 1 ) + lg( 4 ) +4 lg( x )

= lg( 50 ) + lg( 4 ) - lg( 2 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) rückwärts umformen zu:

= lg( 50 · 4 2 )

= lg( 100 )

= lg( 10 2 )

= 2

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= 3 e -0,2x +0,2 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent -0,2x +0,2 ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e -0,2x +0,2 für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Auch mit dem positiven Koeffizienten 3 vor e -0,2x +0,2 können die Funktionswerte von 3 e -0,2x +0,2 alles zwischen 0 und ∞ annehmen.

Somit ist der Wertebereich von f: W = {y ∈ ℝ | y > 0}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

3 e -0,2x +0,2 = y |:3
e -0,2x +0,2 = 1 3 y |ln(⋅)
-0,2x +0,2 = ln( 1 3 y )
-0,2x +0,2 = ln( 1 3 y ) | -0,2
-0,2x = ln( 1 3 y ) -0,2 |:(-0,2 )
x = - 1 0,2 ln( 1 3 y ) + 0,2 0,2

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = - 1 0,2 ln( 1 3 x ) + 0,2 0,2

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = - 1 0,2 ln( 1 3 x ) + 0,2 0,2

Halbwerts-/Verdoppl.-Zeit bestimmen

Beispiel:

Gegeben ist der Exponentialfunktion f mit f(t)= c · 1,105 t mit unbekanntem Anfangswert c.

Bestimme die Verdopplungszeit.

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Den Wachstumsfaktor a kann direkt aus dem Funktionterm f(t)= c · 1,105 t ablesen: a=1.105.

Mit der Formel für die Verdopplungszeit gilt: TV = loga(2).

Also TV = log1.105(2) ≈ 6.94 (Zeiteinheiten)

c und a gegeben

Beispiel:

Ein Konto wird mit 4% verzinst. Zu Beginn sind 2000€ auf dem Konto. a) Wie hoch ist der Kontostand nach 13 Jahren? b) Wann ist der Kontostand auf 2700€ angewachsen?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Den Anfangswert f(0)=c=2000 kann man direkt aus der Aufgabe heraus lesen.

Die prozentuale Zunahme um 4% bedeutet ja, dass mit jedem Zeitschritt zum alten Bestand noch 4% dazukommen,
also Bneu = B + 4 100 ⋅B = (1 + 4 100 ) ⋅ B = 1,04 ⋅ B. Somit ist das a=1,04.

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 2000⋅ 1,04 t .

zu a)

Gesucht ist der Kontostand zum Zeitpunkt t=13 Jahre, also f(13):

f(13) = 2000⋅ 1,04 13 ≈ 3330,147.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Kontostand = 2700 € ist, also f(t) = 2700:

2000⋅ 1,04 t = 2700 |:2000
1,04 t = 27 20 |lg(⋅)
lg( 1,04 t ) = lg( 27 20 )
t · lg( 1,04 ) = lg( 27 20 ) |: lg( 1,04 )
t = lg( 27 20 ) lg( 1,04 )
t = 7,6517

Nach ca. 7,652 Jahre ist also der Kontostand = 2700 €.