Aufgabenbeispiele von Exponentialfunktionen / Logarithmen

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Symmetrie e-Funktionen

Beispiel:

Entscheide welche Symmetrie bei der Funktion f mit f(x)= x 2 · e x 2 vorliegt.

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Wir betrachten einfach f(-x) und schauen dann, ob das zufällig wieder f(x) oder -f(x) ist:

f(-x) = ( -x ) 2 · e ( -x ) 2 = x 2 · e x 2

Wenn man das mit f(x) = x 2 · e x 2 vergleicht, kann man erkennen, dass die beiden Funktionsterme gleich sind.

Es gilt also: f(-x) = f(x)

Somit liegt bei f Achsensymmetrie bezüglich der y-Achse vor.

Beide Logarithmusgesetze

Beispiel:

Vereinfache den Term lg( 1 8 x 2 ) + lg( 2 ) - lg( 1 4 x ) soweit wie möglich.

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lg( 1 8 x 2 ) + lg( 2 ) - lg( 1 4 x )

= lg( 1 8 x 2 ) + lg( 2 ) - lg( 1 4 x -1 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) umformen zu:

= lg( 1 8 ) + lg( x 2 ) + ( lg( 2 ) + lg( 1 ) ) - ( lg( 1 4 ) + lg( 1 x ) )

= lg( 1 8 ) + lg( x 2 ) + lg( 2 ) + lg( 1 ) - lg( 1 4 ) - lg( 1 x )

Jetzt kann man mit dem 2. Logarithmusgesetz log(ab) = b⋅log(a) umformen zu:

= lg( 1 8 ) +2 lg( x ) + lg( 2 ) +0 - lg( 1 4 ) + lg( x )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log( a b ) = log(a)- log(b) noch die Brüche im Logarithmus umformen:

= lg( 1 ) - lg( 8 ) +2 lg( x ) + lg( 2 ) +0 - lg( 1 ) + lg( 4 ) + lg( x )

= 3 lg( x ) - lg( 8 ) + lg( 4 ) + lg( 2 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) rückwärts umformen zu:

= 3 lg( x ) + lg( 1 8 · 4 · 2 )

= 3 lg( x ) + lg( 1 2 · 2 )

= 3 lg( x ) + lg( 1 )

= 3 lg( x )

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= -2 e x -3 -3 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent x -3 ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e x -3 für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Durch den negativen Koeffizienten -2 vor e x -3 wird e x -3 an der x-Achse gespiegelt. Dadurch liegen bei -2 e x -3 die Funktionswerte zwischen -∞ und 0.

Durch die -3 hinter dem -2 e x -3 wird zu allen Funktionswerten von -2 e x -3 noch -3 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y < -3}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

-2 e x -3 -3 = y | +3
-2 e x -3 = y +3 |:-2
e x -3 = - 1 2 y - 3 2 |ln(⋅)
x -3 = ln( - 1 2 y - 3 2 )
x -3 = ln( - 1 2 y - 3 2 ) | +3
x = ln( - 1 2 y - 3 2 ) +3

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = ln( - 1 2 x - 3 2 ) +3

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = ln( - 1 2 x - 3 2 ) +3

Exponentialterm mit Halbwertszeit best.

Beispiel:

Ein Konto wird mit 6000€ eröffnet und wird mit einem festen Zinssatz verzinst. Nach 35 Jahren hat sich der der Kontostand verdoppelt. Bestimme den Funktionsterm der Exponentialfunktion, die den Kontostand nach t Jahren angibt.

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Von der allgemeinen Exponentialfunktion f(t)= c · a t können wir den Anfangswert c = 6000 direkt der Aufgabe entnehmen.

Um nun noch den Wachstumsfaktor a zu bestimmen, nutzen wir die Formel für die Verdopplungszeit: TV = loga(2).

Also 35 = loga(2). Nach der Definition des Logarithmus ist dies gleichbedeutend mit

a 35 = 2 | 35
a = 2 35

Das gesuchte a ist somit 2 35 ≈ 1.02, der gesuchte Funktionsterm f(t)= 6000 1,02 t

a und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

Ein Staat verliert jedes Jahr 2,3% seiner Bevölkerung. Nach 6 Jahren hat der Staat noch 65,23 Millionen Einwohner. a) Wie viel Millionen Einwohner hat der Staat noch nach 5 Jahren? b) Wann hat das Land nur noch 69,9 Millionen Einwohner?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Die prozentuale Abnahme um 2.3% bedeutet ja, dass mit jedem Zeitschritt vom alten Bestand noch 2.3% weggehen,
also Bneu = B - 2.3 100 ⋅B = (1 - 2.3 100 ) ⋅ B = 0,977 ⋅ B. Somit ist das a=0,977.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= c · 0,977 t mit einem Anfangswert c sein muss.

Wir kennen zwar den Anfangswert f(0)=c nicht, wissen aber, dass nach 6 Jahre der Bestand 65.23 Millionen Einwohner ist, also f(6) = 65.23. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= c · 0,977 t ein:

c ⋅ 0.9776 = 65.23

c ⋅ 0.8697 = 65.23 | : 0.8697

c = 75

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 75 0,977 t .

zu a)

Gesucht ist der Bestand zum Zeitpunkt t=5 Jahre, also f(5):

f(5) = 75 0,977 5 66,763.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Bestand = 69.9 Millionen Einwohner ist, also f(t) = 69.9:

75 0,977 t = 69,9 |:75
0,977 t = 0,932 |lg(⋅)
lg( 0,977 t ) = lg( 0,932 )
t · lg( 0,977 ) = lg( 0,932 ) |: lg( 0,977 )
t = lg( 0,932 ) lg( 0,977 )
t = 3,0265

Nach ca. 3,027 Jahre ist also der Bestand = 69.9 Millionen Einwohner.