Aufgabenbeispiele von Exponentialfunktionen / Logarithmen

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log im Interval bestimmen

Beispiel:

Finde zwei benachbarte ganze Zahlen, zwischen denen der Logarithmus log 4 ( 1 10 ) liegt.

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Wir suchen 4er-Potenzen in der Näher von 1 10 , also eine die gerade noch kleiner und eine die schon größer als 1 10 ist.

Dabei kommt man auf 1 16 = 1 4 2 = 4-2 < 1 10 und auf 1 4 = 1 4 = 4-1 > 1 10 .

Und da wir bei log 4 ( 1 10 ) ja das ☐ von 4 = 1 10 suchen, muss dieses ☐ irgendwo zwischen -2 und -1 liegen, wegen:
4-2 = 1 4 2 = 1 16 < 1 10 < 1 4 = 1 4 = 4-1

Es gilt somit: -2 < log 4 ( 1 10 ) < -1

Term aus Graph bestimmen

Beispiel:

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Bestimme den Funktionsterm c · a x der Exponentialfunktion f deren Graph im Schaubild abgebildetet ist.

Tipp: Betrachte dazu den Graph an den Stellen x=0 und x=1.

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Der Graph schneidet die y-Achse im Punkt (0|-1), also gilt f(0)=-1.

In den allgemeinen Funktionsterm f(x)= c · a x eingesezt bedeutet das: -1 = c · a 0 = c ⋅ 1.

Dadurch wissen wir nun schon: c = -1 , also f(x)= - a x .

Außerdem können wir den Punkt (1|-3) auf dem Graphen ablesen, also git f(1) = -3.

In unseren Funktionsterm f(x)= - a x eingesezt bedeutet das: -3 = -a = -a .

Es gilt also: -3 = -a | ⋅ -1

3 = a

Somit ist der Funtionsterm: f(x)= - 3 x

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= e 0,3x -1 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent 0,3x ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e 0,3x für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Durch die -1 hinter dem e 0,3x wird zu allen Funktionswerten von e 0,3x noch -1 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y > -1}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

e 0,3x -1 = y | +1
e 0,3x = y +1 |ln(⋅)
0,3x = ln( y +1 ) |:0,3
x = 1 0,3 ln( y +1 )
x = 10 3 ln( y +1 )

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = 10 3 ln( x +1 )

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = 10 3 ln( x +1 )

Halbwerts-/Verdoppl.-Zeit (Anwendung)

Beispiel:

Ein radioaktives Element verliert jeden Tag 6,8% seines Bestands. Bestimme die Halbwertszeit dieses radioaktives Elements.

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Die prozentuale Abnahme um 6.8% bedeutet ja, dass mit jedem Zeitschritt vom alten Bestand noch 6.8% weggehen,
also Bneu = B - 6.8 100 ⋅B = (1 - 6.8 100 ) ⋅ B = 0,932 ⋅ B.

Somit gilt für den Wachstumsfaktor a (in f(t)= c · a t ): a=0,932.

Mit der Formel für die Halbwertszeit gilt: TH = loga( 1 2 ).

Also TH = log0.932( 1 2 ) ≈ 9.84 Tage

a und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

In einem Land hat man festgestellt, dass die Anzahl einer bestimmten Insektenart jedes Jahr um 9% abnimmt. 10 Jahre nach Beobachtungsbeginn werden nur noch 4,67 Millionen der Insekten geschätzt. a) Wie viele Millionen der Insekten gibt es in dem Land noch nach 6 Jahren? b) Wann erwartet man nur noch 4,3 Millionen dieser Insekten?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Die prozentuale Abnahme um 9% bedeutet ja, dass mit jedem Zeitschritt vom alten Bestand noch 9% weggehen,
also Bneu = B - 9 100 ⋅B = (1 - 9 100 ) ⋅ B = 0,91 ⋅ B. Somit ist das a=0,91.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= c · 0,91 t mit einem Anfangswert c sein muss.

Wir kennen zwar den Anfangswert f(0)=c nicht, wissen aber, dass nach 10 Jahre der Bestand 4.67 Millionen Insekten ist, also f(10) = 4.67. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= c · 0,91 t ein:

c ⋅ 0.9110 = 4.67

c ⋅ 0.38942 = 4.67 | : 0.38942

c = 12

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 12 0,91 t .

zu a)

Gesucht ist der Bestand zum Zeitpunkt t=6 Jahre, also f(6):

f(6) = 12 0,91 6 6,814.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Bestand = 4.3 Millionen Insekten ist, also f(t) = 4.3:

12 0,91 t = 4,3 |:12
0,91 t = 0,3583 |lg(⋅)
lg( 0,91 t ) = lg( 0,3583 )
t · lg( 0,91 ) = lg( 0,3583 ) |: lg( 0,91 )
t = lg( 0,3583 ) lg( 0,91 )
t = 10,883

Nach ca. 10,883 Jahre ist also der Bestand = 4.3 Millionen Insekten.