Aufgabenbeispiele von Exponentialfunktionen / Logarithmen

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log im Interval bestimmen

Beispiel:

Finde zwei benachbarte ganze Zahlen, zwischen denen der Logarithmus log 10 ( 1 56559 ) liegt.

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Wir suchen 10er-Potenzen in der Näher von 1 56559 , also eine die gerade noch kleiner und eine die schon größer als 1 56559 ist.

Dabei kommt man auf 1 100000 = 1 10 5 = 10-5 < 1 56559 und auf 1 10000 = 1 10 4 = 10-4 > 1 56559 .

Und da wir bei log 10 ( 1 56559 ) ja das ☐ von 10 = 1 56559 suchen, muss dieses ☐ irgendwo zwischen -5 und -4 liegen, wegen:
10-5 = 1 10 5 = 1 100000 < 1 56559 < 1 10000 = 1 10 4 = 10-4

Es gilt somit: -5 < log 10 ( 1 56559 ) < -4

Term aus Graph bestimmen

Beispiel:

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Bestimme den Funktionsterm c · a x der Exponentialfunktion f deren Graph im Schaubild abgebildetet ist.

Tipp: Betrachte dazu den Graph an den Stellen x=0 und x=1.

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Der Graph schneidet die y-Achse im Punkt (0|-1), also gilt f(0)=-1.

In den allgemeinen Funktionsterm f(x)= c · a x eingesezt bedeutet das: -1 = c · a 0 = c ⋅ 1.

Dadurch wissen wir nun schon: c = -1 , also f(x)= - a x .

Außerdem können wir den Punkt (1|-3) auf dem Graphen ablesen, also git f(1) = -3.

In unseren Funktionsterm f(x)= - a x eingesezt bedeutet das: -3 = -a = -a .

Es gilt also: -3 = -a | ⋅ -1

3 = a

Somit ist der Funtionsterm: f(x)= - 3 x

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= - e 0,1x +1 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent 0,1x ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e 0,1x für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Durch den negativen Koeffizienten -1 vor e 0,1x wird e 0,1x an der x-Achse gespiegelt. Dadurch liegen bei - e 0,1x die Funktionswerte zwischen -∞ und 0.

Durch die +1 hinter dem - e 0,1x wird zu allen Funktionswerten von - e 0,1x noch 1 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y < 1}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

- e 0,1x +1 = y | -1
- e 0,1x = y -1 |:-1
e 0,1x = -y +1 |ln(⋅)
0,1x = ln( -y +1 ) |:0,1
x = 1 0,1 ln( -y +1 )
x = 10 ln( -y +1 )

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = 10 ln( -x +1 )

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = 10 ln( -x +1 )

Halbwerts-/Verdoppl.-Zeit bestimmen

Beispiel:

Gegeben ist der Exponentialfunktion f mit f(t)= c · 1,062 t mit unbekanntem Anfangswert c.

Bestimme die Verdopplungszeit.

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Den Wachstumsfaktor a kann direkt aus dem Funktionterm f(t)= c · 1,062 t ablesen: a=1.062.

Mit der Formel für die Verdopplungszeit gilt: TV = loga(2).

Also TV = log1.062(2) ≈ 11.52 (Zeiteinheiten)

c und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

In einem Land hat man festgestellt, dass die Anzahl einer bestimmten Insektenart exponentiell abnimmt. Zu Beginn der Beobachtung wurden 13 Millionen dieser Insekten geschätzt. 3 Jahre nach Beobachtungsbeginn werden noch 7,71 Millionen der Insekten geschätzt. a) Wie viele Millionen der Insekten gibt es in dem Land noch nach 12 Jahren? b) Wann erwartet man nur noch 5,4 Millionen dieser Insekten?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Den Anfangswert f(0)=c=13 kann man direkt aus der Aufgabe heraus lesen.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= 13 a t mit einem Wachstumsfaktor a sein muss.

Der Wachstumsfaktor a ist zwar nicht gegeben, wir wissen aber, dass nach 3 Jahre der Bestand 7.71 Millionen Insekten ist, also f(3) = 7.71. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= 13 a t ein:

13 a 3 = 7,71 |:13
a 3 = 0,59308 | 3
a = 0,59308 3

Da der Wachstumsfaktor a immer positiv sein muss, ist a= 0,59308 3 ≈ 0.84 die einzige sinnvolle Lösung.

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 13 0,84 t .

zu a)

Gesucht ist der Bestand zum Zeitpunkt t=12 Jahre, also f(12):

f(12) = 13 0,84 12 1,604.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Bestand = 5.4 Millionen Insekten ist, also f(t) = 5.4:

13 0,84 t = 5,4 |:13
0,84 t = 0,4154 |lg(⋅)
lg( 0,84 t ) = lg( 0,4154 )
t · lg( 0,84 ) = lg( 0,4154 ) |: lg( 0,84 )
t = lg( 0,4154 ) lg( 0,84 )
t = 5,0387

Nach ca. 5,039 Jahre ist also der Bestand = 5.4 Millionen Insekten.