Aufgabenbeispiele von Exponentialfunktionen / Logarithmen

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log berechnen

Beispiel:

Berechne den Logarithmus log 13 ( 13 5 ) .

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Wir suchen den Logarithmus von 13 5 zur Basis 13, also die Hochzahl mit der man 13 potenzieren muss, um auf 13 5 zu kommen.

Also was muss in das Kästchen, damit 13 = 13 5 gilt.

Wenn wir jetzt die 13 5 als 13 1 5 umschreiben, steht die Lösung praktisch schon da: 13 = 13 1 5

log 13 ( 13 5 ) = 1 5 , eben weil 13 1 5 = 13 5 gilt .

Parameter mit Graph bestimmen

Beispiel:

Du hast entweder einen veralteten Browser oder Javascript ausgeschaltet. Deswegen kannst du leider das Schaubild nicht sehen :(

Gegeben ist die Funktionenschar fk(x)= e 6 10 x + k +2 k . Die Abbildung rechts zeigt den Graph von fk für ein bestimmtes k. Bestimme dieses k.

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Das Problem bei e-Funktionen ist ja, dass wir normale Funktionswerte sehr schwer berechnen und dann nur sehr ungenau ablesen können :(

Die einzige Möglichkeit gut ablesbare Werte zu finden, ist also dort, wo der Exponentialterm (annähernd) = 0 ist - oder eben =1 ist, weil dort der Exponent =0 ist.

  • Hier kann man schnell erkennen, dass der Exponentialterm e 6 10 x + k niemals = 0 werden kann.
    Da jedoch der zweite Summand 2 k abhängig von k ist, Kann man über die Asymptote den Parameter k bestimmen.
    Denn für x → -∞ strebt fk(x) → 0 + 2 k
    Aus dem Schaubild erkennt man eine waagrechte Asymptote bei y = -2, somit muss 2 k = -2 gelten;
    Also gilt k = -1

Der abgebildete Graph ist somit der von f-1

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= e -0,1x +0,1 -3 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent -0,1x +0,1 ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e -0,1x +0,1 für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Durch die -3 hinter dem e -0,1x +0,1 wird zu allen Funktionswerten von e -0,1x +0,1 noch -3 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y > -3}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

e -0,1x +0,1 -3 = y | +3
e -0,1x +0,1 = y +3 |ln(⋅)
-0,1x +0,1 = ln( y +3 )
-0,1x +0,1 = ln( y +3 ) | -0,1
-0,1x = ln( y +3 ) -0,1 |:(-0,1 )
x = - 1 0,1 ln( y +3 ) + 0,1 0,1

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = - 1 0,1 ln( x +3 ) + 0,1 0,1

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = - 1 0,1 ln( x +3 ) + 0,1 0,1

prozentale Änderung bestimmen

Beispiel:

Gib für die exponentielle Wachstumsfunktion f mit f(t)= 87 ( 11 10 ) t die prozentuale Änderung pro Zeiteinheit an. Handelt es sich um prozentuale Zunahme oder um prozentuale Abnahme?

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f(0) = 87

f(1) = 87 11 10

f(2) = 87 11 10 11 10

f(3) = 87 11 10 11 10 11 10

f(4) = 87 11 10 11 10 11 10 11 10

...

Mit jeder Zeiteinheit wird also der bisherige Funktionswert mit 11 10 multipliziert. Da 11 10 > 1 ist, werden die Funktionswerte mit jedem Zeitschritt größer, und zwar auf das 11 10 -fache (oder auf das 110 100 -fache), also auf 110 % des vorherigen Funktionswertes.

Die prozentuale Zunahme beträgt also 110% - 100% = 10 %

a und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

Eine Bakterienkultur vermehrt sich stündlich um 2%. 9 Stunden nach Beobachtungsbeginn sind es bereits 16,73Millionen Bakterien.a) Wie viel Millionen Bakterien hat die Bakterienkultur nach 6 Stunden? b) Wann umfasst die Kultur 18,1 Millionen Bakterien?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Die prozentuale Zunahme um 2% bedeutet ja, dass mit jedem Zeitschritt zum alten Bestand noch 2% dazukommen,
also Bneu = B + 2 100 ⋅B = (1 + 2 100 ) ⋅ B = 1,02 ⋅ B. Somit ist das a=1,02.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= c · 1,02 t mit einem Anfangswert c sein muss.

Wir kennen zwar den Anfangswert f(0)=c nicht, wissen aber, dass nach 9 Stunden der Bestand 16.73 Millionen Bakterien ist, also f(9) = 16.73. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= c · 1,02 t ein:

c ⋅ 1.029 = 16.73

c ⋅ 1.19509 = 16.73 | : 1.19509

c = 14

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 14 1,02 t .

zu a)

Gesucht ist der Bestand zum Zeitpunkt t=6 Stunden, also f(6):

f(6) = 14 1,02 6 15,766.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Bestand = 18.1 Millionen Bakterien ist, also f(t) = 18.1:

14 1,02 t = 18,1 |:14
1,02 t = 1,2929 |lg(⋅)
lg( 1,02 t ) = lg( 1,2929 )
t · lg( 1,02 ) = lg( 1,2929 ) |: lg( 1,02 )
t = lg( 1,2929 ) lg( 1,02 )
t = 12,9724

Nach ca. 12,972 Stunden ist also der Bestand = 18.1 Millionen Bakterien.