Aufgabenbeispiele von Exponentialfunktionen / Logarithmen

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log im Interval bestimmen

Beispiel:

Finde zwei benachbarte ganze Zahlen, zwischen denen der Logarithmus log 2 ( 1 6 ) liegt.

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Wir suchen 2er-Potenzen in der Näher von 1 6 , also eine die gerade noch kleiner und eine die schon größer als 1 6 ist.

Dabei kommt man auf 1 8 = 1 2 3 = 2-3 < 1 6 und auf 1 4 = 1 2 2 = 2-2 > 1 6 .

Und da wir bei log 2 ( 1 6 ) ja das ☐ von 2 = 1 6 suchen, muss dieses ☐ irgendwo zwischen -3 und -2 liegen, wegen:
2-3 = 1 2 3 = 1 8 < 1 6 < 1 4 = 1 2 2 = 2-2

Es gilt somit: -3 < log 2 ( 1 6 ) < -2

Parameter mit Graph bestimmen

Beispiel:

Du hast entweder einen veralteten Browser oder Javascript ausgeschaltet. Deswegen kannst du leider das Schaubild nicht sehen :(

Gegeben ist die Funktionenschar fk(x)= - ( x + k ) · e x + 1 2 k -3 . Die Abbildung rechts zeigt den Graph von fk für ein bestimmtes k. Bestimme dieses k.

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Das Problem bei e-Funktionen ist ja, dass wir normale Funktionswerte sehr schwer berechnen und dann nur sehr ungenau ablesen können :(

Die einzige Möglichkeit gut ablesbare Werte zu finden, ist also dort, wo der Exponentialterm (annähernd) = 0 ist - oder eben =1 ist, weil dort der Exponent =0 ist.

  • Man kann schnell erkennen, dass der Exponentialterm - ( x + k ) · e x + 1 2 k = 0 wird, wenn x + k = 0 ist, also für x = -1 k .
    Dann muss ja der y-Wert fk(-1 k ) = - ( ( -1 k ) + k ) · e ( -1 k ) + 1 2 k -3 = 0 -3 = -3 sein.
    Da bei x = -1 k bei ( x + k ) auch das Vorzeichen wechselt, muss dieser Punkt P(-1 k | -3 ) im abgebildeten Graph bei P(3| -3 ) sein.
    Für den x-Wert dieses Punkts P gilt somit -1 k = 3
    Also gilt k = -3

Der abgebildete Graph ist somit der von f-3

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= -4 e -0,1x -1 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent -0,1x ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e -0,1x für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Durch den negativen Koeffizienten -4 vor e -0,1x wird e -0,1x an der x-Achse gespiegelt. Dadurch liegen bei -4 e -0,1x die Funktionswerte zwischen -∞ und 0.

Durch die -1 hinter dem -4 e -0,1x wird zu allen Funktionswerten von -4 e -0,1x noch -1 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y < -1}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

-4 e -0,1x -1 = y | +1
-4 e -0,1x = y +1 |:-4
e -0,1x = - 1 4 y - 1 4 |ln(⋅)
-0,1x = ln( - 1 4 y - 1 4 ) |:-0,1
x = - 1 0,1 ln( - 1 4 y - 1 4 )
x = -10 ln( - 1 4 y - 1 4 )

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = -10 ln( - 1 4 x - 1 4 )

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = -10 ln( - 1 4 x - 1 4 )

Exponentialterm mit Halbwertszeit best.

Beispiel:

In einem Land halbiert sich die Anzahl einer bestimmten Insektenart alle 4,6 Jahre. Zu Beginn der Beobachtung wurden 12 Millionen dieser Insekten geschätzt.Bestimme den Funktionsterm der Exponentialfunktion, die die Anzahl in Milionen der Insekten in Millionen nach t Jahren angibt.

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Von der allgemeinen Exponentialfunktion f(t)= c · a t können wir den Anfangswert c = 12 direkt der Aufgabe entnehmen.

Um nun noch den Wachstumsfaktor a zu bestimmen, nutzen wir die Formel für die Halbwertszeit: TH = loga( 1 2 ).

Also 4.6 = loga( 1 2 ). Nach der Definition des Logarithmus ist dies gleichbedeutend mit

a 4,6 = 1 2 | 4,6
a1 = - ( 1 2 ) 1 4,6 -0,86
a2 = ( 1 2 ) 1 4,6 0,86

Das gesuchte a ist somit 0,86 ≈ 0.86, der gesuchte Funktionsterm f(t)= 12 0,86 t

a und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

Eine Bakterienkultur vermehrt sich stündlich um 26%. 4 Stunden nach Beobachtungsbeginn sind es bereits 52,93Millionen Bakterien.a) Wie viel Millionen Bakterien hat die Bakterienkultur nach 5 Stunden? b) Wann umfasst die Kultur 51 Millionen Bakterien?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Die prozentuale Zunahme um 26% bedeutet ja, dass mit jedem Zeitschritt zum alten Bestand noch 26% dazukommen,
also Bneu = B + 26 100 ⋅B = (1 + 26 100 ) ⋅ B = 1,26 ⋅ B. Somit ist das a=1,26.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= c · 1,26 t mit einem Anfangswert c sein muss.

Wir kennen zwar den Anfangswert f(0)=c nicht, wissen aber, dass nach 4 Stunden der Bestand 52.93 Millionen Bakterien ist, also f(4) = 52.93. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= c · 1,26 t ein:

c ⋅ 1.264 = 52.93

c ⋅ 2.52047 = 52.93 | : 2.52047

c = 21

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 21 1,26 t .

zu a)

Gesucht ist der Bestand zum Zeitpunkt t=5 Stunden, also f(5):

f(5) = 21 1,26 5 66,692.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Bestand = 51 Millionen Bakterien ist, also f(t) = 51:

21 1,26 t = 51 |:21
1,26 t = 17 7 |lg(⋅)
lg( 1,26 t ) = lg( 17 7 )
t · lg( 1,26 ) = lg( 17 7 ) |: lg( 1,26 )
t = lg( 17 7 ) lg( 1,26 )
t = 3,8393

Nach ca. 3,839 Stunden ist also der Bestand = 51 Millionen Bakterien.