Aufgabenbeispiele von Exponentialfunktionen / Logarithmen

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log berechnen (einfach)

Beispiel:

Berechne den Logarithmus log 3 (81) .

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Wir suchen den Logarithmus von 81 zur Basis 3, also die Hochzahl mit der man 3 potenzieren muss, um auf 81 zu kommen.

Also was muss in das Kästchen, damit 3 = 81 gilt.

Aus der Erinnerung an die Potenzrechnung oder durch systematisches Probieren kommt man auf die Lösung:

log 3 (81) = 4, eben weil 34 = 81 gilt .

Term aus Graph bestimmen

Beispiel:

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Bestimme den Funktionsterm c · a x der Exponentialfunktion f deren Graph im Schaubild abgebildetet ist.

Tipp: Betrachte dazu den Graph an den Stellen x=0 und x=1.

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Der Graph schneidet die y-Achse im Punkt (0|-1), also gilt f(0)=-1.

In den allgemeinen Funktionsterm f(x)= c · a x eingesezt bedeutet das: -1 = c · a 0 = c ⋅ 1.

Dadurch wissen wir nun schon: c = -1 , also f(x)= - a x .

Außerdem können wir den Punkt (1|-4) auf dem Graphen ablesen, also git f(1) = -4.

In unseren Funktionsterm f(x)= - a x eingesezt bedeutet das: -4 = -a = -a .

Es gilt also: -4 = -a | ⋅ -1

4 = a

Somit ist der Funtionsterm: f(x)= - 4 x

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= -3 e x -2 -2 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent x -2 ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e x -2 für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Durch den negativen Koeffizienten -3 vor e x -2 wird e x -2 an der x-Achse gespiegelt. Dadurch liegen bei -3 e x -2 die Funktionswerte zwischen -∞ und 0.

Durch die -2 hinter dem -3 e x -2 wird zu allen Funktionswerten von -3 e x -2 noch -2 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y < -2}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

-3 e x -2 -2 = y | +2
-3 e x -2 = y +2 |:-3
e x -2 = - 1 3 y - 2 3 |ln(⋅)
x -2 = ln( - 1 3 y - 2 3 )
x -2 = ln( - 1 3 y - 2 3 ) | +2
x = ln( - 1 3 y - 2 3 ) +2

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = ln( - 1 3 x - 2 3 ) +2

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = ln( - 1 3 x - 2 3 ) +2

Halbwerts-/Verdoppl.-Zeit bestimmen

Beispiel:

Gegeben ist der Exponentialfunktion f mit f(t)= c · 1,074 t mit unbekanntem Anfangswert c.

Bestimme die Verdopplungszeit.

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Den Wachstumsfaktor a kann direkt aus dem Funktionterm f(t)= c · 1,074 t ablesen: a=1.074.

Mit der Formel für die Verdopplungszeit gilt: TV = loga(2).

Also TV = log1.074(2) ≈ 9.71 (Zeiteinheiten)

c und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

Bei einer Bakterienkultur geht man von exponentiellem Wachstum aus. Zu Beobachtungsbeginn umfasste die Kultur 22 Milionen Bakterien. 13 Stunden nach Beobachtungsbeginn sind es bereits 85,43Millionen Bakterien.a) Wie viel Millionen Bakterien hat die Bakterienkultur nach 14 Stunden? b) Wann umfasst die Kultur 72 Millionen Bakterien?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Den Anfangswert f(0)=c=22 kann man direkt aus der Aufgabe heraus lesen.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= 22 a t mit einem Wachstumsfaktor a sein muss.

Der Wachstumsfaktor a ist zwar nicht gegeben, wir wissen aber, dass nach 13 Stunden der Bestand 85.43 Millionen Bakterien ist, also f(13) = 85.43. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= 22 a t ein:

22 a 13 = 85,43 |:22
a 13 = 3,88318 | 13
a = 3,88318 13

Da der Wachstumsfaktor a immer positiv sein muss, ist a= 3,88318 13 ≈ 1.11 die einzige sinnvolle Lösung.

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 22 1,11 t .

zu a)

Gesucht ist der Bestand zum Zeitpunkt t=14 Stunden, also f(14):

f(14) = 22 1,11 14 94,83.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Bestand = 72 Millionen Bakterien ist, also f(t) = 72:

22 1,11 t = 72 |:22
1,11 t = 36 11 |lg(⋅)
lg( 1,11 t ) = lg( 36 11 )
t · lg( 1,11 ) = lg( 36 11 ) |: lg( 1,11 )
t = lg( 36 11 ) lg( 1,11 )
t = 11,3609

Nach ca. 11,361 Stunden ist also der Bestand = 72 Millionen Bakterien.