Aufgabenbeispiele von Exponentialfunktionen / Logarithmen

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Symmetrie e-Funktionen

Beispiel:

Entscheide welche Symmetrie bei der Funktion f mit f(x)= x 2 · ( e 3x + e -3x ) vorliegt.

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Wir betrachten einfach f(-x) und schauen dann, ob das zufällig wieder f(x) oder -f(x) ist:

f(-x) = ( -x ) 2 · ( e -3x + e 3x ) = x 2 · ( e -3x + e 3x ) = x 2 · e 3x + x 2 · e -3x

Wenn man das mit f(x) = x 2 · ( e 3x + e -3x ) vergleicht, kann man erkennen, dass die beiden Funktionsterme gleich sind.

Es gilt also: f(-x) = f(x)

Somit liegt bei f Achsensymmetrie bezüglich der y-Achse vor.

Beide Logarithmusgesetze

Beispiel:

Vereinfache den Term lg( 2 x 3 ) + lg( 1 400 x ) + lg( 2 x 2 ) soweit wie möglich.

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lg( 2 x 3 ) + lg( 1 400 x ) + lg( 2 x 2 )

= lg( 2 x 3 ) + lg( 1 400 x -1 ) + lg( 2 x -2 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) umformen zu:

= lg( 2 ) + lg( x 3 ) + ( lg( 1 400 ) + lg( 1 x ) ) + ( lg( 2 ) + lg( 1 x 2 ) )

= lg( 2 ) + lg( x 3 ) + lg( 1 400 ) + lg( 1 x ) + lg( 2 ) + lg( 1 x 2 )

Jetzt kann man mit dem 2. Logarithmusgesetz log(ab) = b⋅log(a) umformen zu:

= lg( 2 ) +3 lg( x ) + lg( 1 400 ) - lg( x ) + lg( 2 ) -2 lg( x )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log( a b ) = log(a)- log(b) noch die Brüche im Logarithmus umformen:

= lg( 2 ) +3 lg( x ) + lg( 1 ) - lg( 400 ) - lg( x ) + lg( 2 ) -2 lg( x )

= - lg( 400 ) + lg( 2 ) + lg( 2 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) rückwärts umformen zu:

= lg( 1 400 · 2 · 2 )

= lg( 1 100 )

= lg( 10 -2 )

= -2

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= -3 e -0,1x -1 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent -0,1x ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e -0,1x für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Durch den negativen Koeffizienten -3 vor e -0,1x wird e -0,1x an der x-Achse gespiegelt. Dadurch liegen bei -3 e -0,1x die Funktionswerte zwischen -∞ und 0.

Durch die -1 hinter dem -3 e -0,1x wird zu allen Funktionswerten von -3 e -0,1x noch -1 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y < -1}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

-3 e -0,1x -1 = y | +1
-3 e -0,1x = y +1 |:-3
e -0,1x = - 1 3 y - 1 3 |ln(⋅)
-0,1x = ln( - 1 3 y - 1 3 ) |:-0,1
x = - 1 0,1 ln( - 1 3 y - 1 3 )
x = -10 ln( - 1 3 y - 1 3 )

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = -10 ln( - 1 3 x - 1 3 )

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = -10 ln( - 1 3 x - 1 3 )

prozentale Änderung bestimmen

Beispiel:

Gib für die exponentielle Wachstumsfunktion f mit f(t)= 103 1,05 t die prozentuale Änderung pro Zeiteinheit an. Handelt es sich um prozentuale Zunahme oder um prozentuale Abnahme?

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f(0) = 103

f(1) = 103 1,05

f(2) = 103 1,051,05

f(3) = 103 1,051,051,05

f(4) = 103 1,051,051,051,05

...

Mit jeder Zeiteinheit wird also der bisherige Funktionswert mit 1,05 multipliziert. Da 1,05 > 1 ist, werden die Funktionswerte mit jedem Zeitschritt größer, und zwar auf das 1,05-fache, also auf 105 % des vorherigen Funktionswertes.

Die prozentuale Zunahme beträgt also 105% - 100% = 5 %

c und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

Ein Konto wird mit 6000€ eröffnet und wird mit einem festen Zinssatz verzinst. Nach 6 Jahren beträgt der Kontostand bereits 9004,38€. a) Wie hoch ist der Kontostand 13 Jahre nach der Kontoeröffnung? b) Wann ist der Kontostand auf 16000€ angewachsen?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Den Anfangswert f(0)=c=6000 kann man direkt aus der Aufgabe heraus lesen.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= 6000 a t mit einem Wachstumsfaktor a sein muss.

Der Wachstumsfaktor a ist zwar nicht gegeben, wir wissen aber, dass nach 6 Jahre der Bestand 9004.38 € ist, also f(6) = 9004.38. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= 6000 a t ein:

6000 a 6 = 9004,38 |:6000
a 6 = 1,50073 | 6
a1 = - 1,50073 6 = -1,07
a2 = 1,50073 6 = 1,07

Da der Wachstumsfaktor a immer positiv sein muss, ist a= 1,07 ≈ 1.07 die einzige sinnvolle Lösung.

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 6000 1,07 t .

zu a)

Gesucht ist der Kontostand zum Zeitpunkt t=13 Jahre, also f(13):

f(13) = 6000 1,07 13 14459,07.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Kontostand = 16000 € ist, also f(t) = 16000:

6000 1,07 t = 16000 |:6000
1,07 t = 8 3 |lg(⋅)
lg( 1,07 t ) = lg( 8 3 )
t · lg( 1,07 ) = lg( 8 3 ) |: lg( 1,07 )
t = lg( 8 3 ) lg( 1,07 )
t = 14,4967

Nach ca. 14,497 Jahre ist also der Kontostand = 16000 €.