Aufgabenbeispiele von Exponentialfunktionen / Logarithmen

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Beide Logarithmusgesetze

Beispiel:

Vereinfache den Term - lg( 1 4 x 4 ) + lg( 25 x 3 ) + lg( 1 100000 x ) soweit wie möglich.

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- lg( 1 4 x 4 ) + lg( 25 x 3 ) + lg( 1 100000 x )

= - lg( 1 4 x -4 ) + lg( 25 x -3 ) + lg( 1 100.000 x -1 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) umformen zu:

= -( lg( 1 4 ) + lg( 1 x 4 ) ) + ( lg( 25 ) + lg( 1 x 3 ) ) + ( lg( 1 100.000 ) + lg( 1 x ) )

= - lg( 1 4 ) - lg( 1 x 4 ) + lg( 25 ) + lg( 1 x 3 ) + lg( 1 100.000 ) + lg( 1 x )

Jetzt kann man mit dem 2. Logarithmusgesetz log(ab) = b⋅log(a) umformen zu:

= - lg( 1 4 ) +4 lg( x ) + lg( 25 ) -3 lg( x ) + lg( 1 100.000 ) - lg( x )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log( a b ) = log(a)- log(b) noch die Brüche im Logarithmus umformen:

= - lg( 1 ) + lg( 4 ) +4 lg( x ) + lg( 25 ) -3 lg( x ) + lg( 1 ) - lg( 100000 ) - lg( x )

= - lg( 100000 ) + lg( 25 ) + lg( 4 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) rückwärts umformen zu:

= lg( 1 100.000 · 25 · 4 )

= lg( 1 1000 )

= lg( 10 -3 )

= -3

Parameter mit Graph bestimmen

Beispiel:

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Gegeben ist die Funktionenschar fk(x)= - ( x - k ) · e x - 1 2 k +2 . Die Abbildung rechts zeigt den Graph von fk für ein bestimmtes k. Bestimme dieses k.

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Das Problem bei e-Funktionen ist ja, dass wir normale Funktionswerte sehr schwer berechnen und dann nur sehr ungenau ablesen können :(

Die einzige Möglichkeit gut ablesbare Werte zu finden, ist also dort, wo der Exponentialterm (annähernd) = 0 ist - oder eben =1 ist, weil dort der Exponent =0 ist.

  • Man kann schnell erkennen, dass der Exponentialterm - ( x - k ) · e x - 1 2 k = 0 wird, wenn x - k = 0 ist, also für x = k .
    Dann muss ja der y-Wert fk( k ) = - ( ( k ) - k ) · e ( k ) - 1 2 k +2 = 0 +2 = 2 sein.
    Da bei x = k bei ( x - k ) auch das Vorzeichen wechselt, muss dieser Punkt P( k | 2 ) im abgebildeten Graph bei P(2| 2 ) sein.
    Für den x-Wert dieses Punkts P gilt somit k = 2
    Also gilt k = 2

Der abgebildete Graph ist somit der von f2

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= e x -3 +2 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent x -3 ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e x -3 für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Durch die +2 hinter dem e x -3 wird zu allen Funktionswerten von e x -3 noch 2 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y > 2}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

e x -3 +2 = y | -2
e x -3 = y -2 |ln(⋅)
x -3 = ln( y -2 )
x -3 = ln( y -2 ) | +3
x = ln( y -2 ) +3

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = ln( x -2 ) +3

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = ln( x -2 ) +3

Exponentialterm mit Halbwertszeit best.

Beispiel:

Bei einem Staat mit 60 Millionen Einwohner geht man davon aus, dass die Einwohnerzahl exponentiell abnimmt. Nach 34,3 Jahren hat sich die Bevölkerung halbiert?Bestimme den Funktionsterm der Exponentialfunktion, die die Einwohnerzahl in Millionen Einwohner nach t Jahren angibt.

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Von der allgemeinen Exponentialfunktion f(t)= c · a t können wir den Anfangswert c = 60 direkt der Aufgabe entnehmen.

Um nun noch den Wachstumsfaktor a zu bestimmen, nutzen wir die Formel für die Halbwertszeit: TH = loga( 1 2 ).

Also 34.3 = loga( 1 2 ). Nach der Definition des Logarithmus ist dies gleichbedeutend mit

a 34,3 = 1 2 | 34,3
a1 = - ( 1 2 ) 1 34,3 -0,98
a2 = ( 1 2 ) 1 34,3 0,98

Das gesuchte a ist somit 0,98 ≈ 0.98, der gesuchte Funktionsterm f(t)= 60 0,98 t

c und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

Bei der Anzahl der Nutzer einer Internetseite kann man von exponentiellem Wachstum ausgehen. Zu Beginn der Aufzeichnung registriert man 3000 Nutzer. Nach 3 Wochen zählt man bereits 5055,48 Nutzer.a) Wie hoch ist nach diesem Modell die Anzahl der Nutzer nach 11 Wochen? b) Nach wie vielen Wochen ist die Anzahl der Nutzer auf 9000 angewachsen?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Den Anfangswert f(0)=c=3000 kann man direkt aus der Aufgabe heraus lesen.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= 3000 a t mit einem Wachstumsfaktor a sein muss.

Der Wachstumsfaktor a ist zwar nicht gegeben, wir wissen aber, dass nach 3 Wochen der Bestand 5055.48 Nutzer ist, also f(3) = 5055.48. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= 3000 a t ein:

3000 a 3 = 5055,48 |:3000
a 3 = 1,68516 | 3
a = 1,68516 3

Da der Wachstumsfaktor a immer positiv sein muss, ist a= 1,68516 3 ≈ 1.19 die einzige sinnvolle Lösung.

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 3000 1,19 t .

zu a)

Gesucht ist die Anzahl der Nutzer zum Zeitpunkt t=11 Wochen, also f(11):

f(11) = 3000 1,19 11 20330,021.

zu b)

Hier wird gefragt, wann die Anzahl der Nutzer = 9000 Nutzer ist, also f(t) = 9000:

3000 1,19 t = 9000 |:3000
1,19 t = 3 |lg(⋅)
lg( 1,19 t ) = lg( 3 )
t · lg( 1,19 ) = lg( 3 ) |: lg( 1,19 )
t = lg( 3 ) lg( 1,19 )
t = 6,3156

Nach ca. 6,316 Wochen ist also die Anzahl der Nutzer = 9000 Nutzer.