Aufgabenbeispiele von Exponentialfunktionen / Logarithmen

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Symmetrie e-Funktionen

Beispiel:

Entscheide welche Symmetrie bei der Funktion f mit f(x)= x + ( e 3x + e -3x ) vorliegt.

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Wir betrachten einfach f(-x) und schauen dann, ob das zufällig wieder f(x) oder -f(x) ist:

f(-x) = ( -x ) + ( e -3x + e 3x ) = e 3x + e -3x - x

Wenn man das mit f(x) = x + ( e 3x + e -3x ) = e 3x + e -3x + x vergleicht, kann man erkennen, dass f(-x) = e 3x + e -3x - x
weder gleich f(x) = x + ( e 3x + e -3x ) noch gleich -f(x) = -( x + ( e 3x + e -3x )) = -( e 3x + e -3x + x ) ist.

Wir können dies ja auch anhand eines Gegenbeispiels nachweisen:

f(1) = 1 + ( e 3⋅1 + e -3⋅1 ) = 1 + e 3 + e -3 ≈ 21.135
Aber: f(-1) = -1 + ( e 3⋅( -1 ) + e -3⋅( -1 ) ) = -1 + e -3 + e 3 ≈ 19.135

Es gilt also: f(-x) ≠ f(x) und f(-x) ≠ -f(x)

Somit liegt bei f keine Symmetrie zum KoSy vor.

Term aus Graph bestimmen

Beispiel:

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Bestimme den Funktionsterm c · a x der Exponentialfunktion f deren Graph im Schaubild abgebildetet ist.

Tipp: Betrachte dazu den Graph an den Stellen x=0 und x=1.

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Der Graph schneidet die y-Achse im Punkt (0|-1), also gilt f(0)=-1.

In den allgemeinen Funktionsterm f(x)= c · a x eingesezt bedeutet das: -1 = c · a 0 = c ⋅ 1.

Dadurch wissen wir nun schon: c = -1 , also f(x)= - a x .

Außerdem können wir den Punkt (1|-3) auf dem Graphen ablesen, also git f(1) = -3.

In unseren Funktionsterm f(x)= - a x eingesezt bedeutet das: -3 = -a = -a .

Es gilt also: -3 = -a | ⋅ -1

3 = a

Somit ist der Funtionsterm: f(x)= - 3 x

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= 3 e -0,4x +2 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent -0,4x ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e -0,4x für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Auch mit dem positiven Koeffizienten 3 vor e -0,4x können die Funktionswerte von 3 e -0,4x alles zwischen 0 und ∞ annehmen.

Durch die +2 hinter dem 3 e -0,4x wird zu allen Funktionswerten von 3 e -0,4x noch 2 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y > 2}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

3 e -0,4x +2 = y | -2
3 e -0,4x = y -2 |:3
e -0,4x = 1 3 y - 2 3 |ln(⋅)
-0,4x = ln( 1 3 y - 2 3 ) |:-0,4
x = - 1 0,4 ln( 1 3 y - 2 3 )
x = - 5 2 ln( 1 3 y - 2 3 )

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = - 5 2 ln( 1 3 x - 2 3 )

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = - 5 2 ln( 1 3 x - 2 3 )

Exponentialterm mit Halbwertszeit best.

Beispiel:

Ein Konto wird mit 8000€ eröffnet und wird mit einem festen Zinssatz verzinst. Nach 14,2 Jahren hat sich der der Kontostand verdoppelt. Bestimme den Funktionsterm der Exponentialfunktion, die den Kontostand nach t Jahren angibt.

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Von der allgemeinen Exponentialfunktion f(t)= c · a t können wir den Anfangswert c = 8000 direkt der Aufgabe entnehmen.

Um nun noch den Wachstumsfaktor a zu bestimmen, nutzen wir die Formel für die Verdopplungszeit: TV = loga(2).

Also 14.2 = loga(2). Nach der Definition des Logarithmus ist dies gleichbedeutend mit

a 14,2 = 2 | ⋅14,2
a1 = - 2 1 14,2 ≈ -1,05
a2 = 2 1 14,2 ≈ 1,05

Das gesuchte a ist somit 1,05 ≈ 1.05, der gesuchte Funktionsterm f(t)= 8000⋅ 1,05 t

c und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

Ein Konto wird mit 1000€ eröffnet und wird mit einem festen Zinssatz verzinst. Nach 4 Jahren beträgt der Kontostand bereits 1215,51€. a) Wie hoch ist der Kontostand 5 Jahre nach der Kontoeröffnung? b) Wann ist der Kontostand auf 1700€ angewachsen?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Den Anfangswert f(0)=c=1000 kann man direkt aus der Aufgabe heraus lesen.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= 1000⋅ a t mit einem Wachstumsfaktor a sein muss.

Der Wachstumsfaktor a ist zwar nicht gegeben, wir wissen aber, dass nach 4 Jahre der Bestand 1215.51 € ist, also f(4) = 1215.51. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= 1000⋅ a t ein:

1000 a 4 = 1215,51 |:1000
a 4 = 1,21551 | ⋅4
a1 = - 1,21551 4 = -1,05
a2 = 1,21551 4 = 1,05

Da der Wachstumsfaktor a immer positiv sein muss, ist a= 1,05 ≈ 1.05 die einzige sinnvolle Lösung.

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 1000⋅ 1,05 t .

zu a)

Gesucht ist der Kontostand zum Zeitpunkt t=5 Jahre, also f(5):

f(5) = 1000⋅ 1,05 5 ≈ 1276,282.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Kontostand = 1700 € ist, also f(t) = 1700:

1000⋅ 1,05 t = 1700 |:1000
1,05 t = 17 10 |lg(⋅)
lg( 1,05 t ) = lg( 17 10 )
t · lg( 1,05 ) = lg( 17 10 ) |: lg( 1,05 )
t = lg( 17 10 ) lg( 1,05 )
t = 10,8757

Nach ca. 10,876 Jahre ist also der Kontostand = 1700 €.