Aufgabenbeispiele von Exponentialfunktionen / Logarithmen

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log im Interval bestimmen

Beispiel:

Finde zwei benachbarte ganze Zahlen, zwischen denen der Logarithmus log 5 ( 1 3 ) liegt.

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Wir suchen 5er-Potenzen in der Näher von 1 3 , also eine die gerade noch kleiner und eine die schon größer als 1 3 ist.

Dabei kommt man auf 1 5 = 1 5 = 5-1 < 1 3 und auf 1 = 1 = 5-0 > 1 3 .

Und da wir bei log 5 ( 1 3 ) ja das ☐ von 5☐ = 1 3 suchen, muss dieses ☐ irgendwo zwischen -1 und -0 liegen, wegen:
5-1 = 1 5 = 1 5 < 1 3 < 1 = 1 = 5-0

Es gilt somit: -1 < log 5 ( 1 3 ) < -0

Beide Logarithmusgesetze

Beispiel:

Vereinfache den Term lg( 2 ) + lg( 50 x 7 ) - lg( 100 x 3 ) soweit wie möglich.

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lg( 2 ) + lg( 50 x 7 ) - lg( 100 x 3 )

= lg( 2 ) + lg( 50 x -7 ) - lg( 100 x -3 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) umformen zu:

= lg( 2 ) + lg( 1 ) + ( lg( 50 ) + lg( 1 x 7 ) ) - ( lg( 100 ) + lg( 1 x 3 ) )

= lg( 2 ) + lg( 1 ) + lg( 50 ) + lg( 1 x 7 ) - lg( 100 ) - lg( 1 x 3 )

Jetzt kann man mit dem 2. Logarithmusgesetz log(ab) = b⋅log(a) umformen zu:

= lg( 2 ) +0 + lg( 50 ) -7 lg( x ) - lg( 100 ) +3 lg( x )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log( a b ) = log(a)- log(b) noch die Brüche im Logarithmus umformen:

= lg( 2 ) +0 + lg( 50 ) -7 lg( x ) - lg( 100 ) +3 lg( x )

= -4 lg( x ) - lg( 100 ) + lg( 50 ) + lg( 2 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) rückwärts umformen zu:

= -4 lg( x ) + lg( 1 100 · 50 · 2 )

= -4 lg( x ) + lg( 1 2 · 2 )

= -4 lg( x ) + lg( 1 )

= -4 lg( x )

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= -2 e -0,4x +0,8 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent -0,4x +0,8 ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e -0,4x +0,8 für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Durch den negativen Koeffizienten -2 vor e -0,4x +0,8 wird e -0,4x +0,8 an der x-Achse gespiegelt. Dadurch liegen bei -2 e -0,4x +0,8 die Funktionswerte zwischen -∞ und 0.

Somit ist der Wertebereich von f: W = {y ∈ ℝ | y < 0}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

-2 e -0,4x +0,8 = y |:-2
e -0,4x +0,8 = - 1 2 y |ln(⋅)
-0,4x +0,8 = ln( - 1 2 y )
-0,4x +0,8 = ln( - 1 2 y ) | -0,8
-0,4x = ln( - 1 2 y ) -0,8 |:(-0,4 )
x = - 1 0,4 ln( - 1 2 y ) + 0,8 0,4

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = - 1 0,4 ln( - 1 2 x ) + 0,8 0,4

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = - 1 0,4 ln( - 1 2 x ) + 0,8 0,4

Exponentialterm mit Halbwertszeit best.

Beispiel:

In einem Land halbiert sich die Anzahl einer bestimmten Insektenart alle 4,6 Jahre. Zu Beginn der Beobachtung wurden 13 Millionen dieser Insekten geschätzt.Bestimme den Funktionsterm der Exponentialfunktion, die die Anzahl in Milionen der Insekten in Millionen nach t Jahren angibt.

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Von der allgemeinen Exponentialfunktion f(t)= c · a t können wir den Anfangswert c = 13 direkt der Aufgabe entnehmen.

Um nun noch den Wachstumsfaktor a zu bestimmen, nutzen wir die Formel für die Halbwertszeit: TH = loga( 1 2 ).

Also 4.6 = loga( 1 2 ). Nach der Definition des Logarithmus ist dies gleichbedeutend mit

a 4,6 = 1 2 | ⋅4,6
a1 = - ( 1 2 ) 1 4,6 ≈ -0,86
a2 = ( 1 2 ) 1 4,6 ≈ 0,86

Das gesuchte a ist somit 0,86 ≈ 0.86, der gesuchte Funktionsterm f(t)= 13⋅ 0,86 t

c und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

Von einem radioaktiven Element sind zu Beobachtungsbeginn 80kg vorhanden. Nach 2 Tagen nach sind nur noch 69,19kg dieses Elements vorhanden. a) Wie viel kg des Elements sind 6 Tage nach Beobachtungsbeginn vorhanden? b) Wann sind nur noch 30kg vorhanden?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Den Anfangswert f(0)=c=80 kann man direkt aus der Aufgabe heraus lesen.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= 80⋅ a t mit einem Wachstumsfaktor a sein muss.

Der Wachstumsfaktor a ist zwar nicht gegeben, wir wissen aber, dass nach 2 Tage der Bestand 69.19 kg ist, also f(2) = 69.19. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= 80⋅ a t ein:

80 a 2 = 69,19 |:80
a 2 = 0,86488 | ⋅2
a1 = - 0,86488 ≈ -0,93
a2 = 0,86488 ≈ 0,93

Da der Wachstumsfaktor a immer positiv sein muss, ist a= 0,93 ≈ 0.93 die einzige sinnvolle Lösung.

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 80⋅ 0,93 t .

zu a)

Gesucht ist der Bestand zum Zeitpunkt t=6 Tage, also f(6):

f(6) = 80⋅ 0,93 6 ≈ 51,759.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Bestand = 30 kg ist, also f(t) = 30:

80⋅ 0,93 t = 30 |:80
0,93 t = 3 8 |lg(⋅)
lg( 0,93 t ) = lg( 3 8 )
t · lg( 0,93 ) = lg( 3 8 ) |: lg( 0,93 )
t = lg( 3 8 ) lg( 0,93 )
t = 13,5155

Nach ca. 13,516 Tage ist also der Bestand = 30 kg.