Aufgabenbeispiele von Exponentialfunktionen / Logarithmen

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log im Interval bestimmen

Beispiel:

Finde zwei benachbarte ganze Zahlen, zwischen denen der Logarithmus log 18 (314) liegt.

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Wir suchen 18er-Potenzen in der Näher von 314, also eine die gerade noch kleiner und eine die schon größer als 314 ist.

Dabei kommt man auf 18 = 181 < 314 und auf 18 2 = 182 > 314.

Und da wir bei log 18 (314) ja das ☐ von 18☐ = 314 suchen, muss dieses ☐ irgendwo zwischen 1 und 2 liegen, wegen:
181 = 18 < 314 < 18 2 = 182

Es gilt somit: 1 < log 18 (314) < 2

Parameter mit Graph bestimmen

Beispiel:

Du hast entweder einen veralteten Browser oder Javascript ausgeschaltet. Deswegen kannst du leider das Schaubild nicht sehen :(

Gegeben ist die Funktionenschar fk(x)= ( x +4 k ) · e x +2 k +3 . Die Abbildung rechts zeigt den Graph von fk für ein bestimmtes k. Bestimme dieses k.

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Das Problem bei e-Funktionen ist ja, dass wir normale Funktionswerte sehr schwer berechnen und dann nur sehr ungenau ablesen können :(

Die einzige Möglichkeit gut ablesbare Werte zu finden, ist also dort, wo der Exponentialterm (annähernd) = 0 ist - oder eben =1 ist, weil dort der Exponent =0 ist.

  • Man kann schnell erkennen, dass der Exponentialterm ( x +4 k ) · e x +2 k = 0 wird, wenn x +4 k = 0 ist, also für x = -4 k .
    Dann muss ja der y-Wert fk(-4 k ) = ( ( -4 k ) +4 k ) · e ( -4 k ) +2 k +3 = 0 +3 = 3 sein.
    Da bei x = -4 k bei ( x +4 k ) auch das Vorzeichen wechselt, muss dieser Punkt P(-4 k | 3 ) im abgebildeten Graph bei P(3| 3 ) sein.
    Für den x-Wert dieses Punkts P gilt somit -4 k = 3
    Also gilt k = - 3 4

Der abgebildete Graph ist somit der von f - 3 4

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= 3 e x -3 +1 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent x -3 ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e x -3 für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Auch mit dem positiven Koeffizienten 3 vor e x -3 können die Funktionswerte von 3 e x -3 alles zwischen 0 und ∞ annehmen.

Durch die +1 hinter dem 3 e x -3 wird zu allen Funktionswerten von 3 e x -3 noch 1 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y > 1}

Umkehrfunktion

Du hast entweder einen veralteten Browser oder Javascript ausgeschaltet. Deswegen kannst du leider das Schaubild nicht sehen :(

Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

3 e x -3 +1 = y | -1
3 e x -3 = y -1 |:3
e x -3 = 1 3 y - 1 3 |ln(⋅)
x -3 = ln( 1 3 y - 1 3 )
x -3 = ln( 1 3 y - 1 3 ) | +3
x = ln( 1 3 y - 1 3 ) +3

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = ln( 1 3 x - 1 3 ) +3

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = ln( 1 3 x - 1 3 ) +3

Exponentialterm mit Halbwertszeit best.

Beispiel:

Alle 3,5 Wochen verdoppelt sich die Anzahl der Nutzer einer Internetseite. Zu Beginn der Aufzeichnung registriert man 8000 Nutzer.Bestimme den Funktionsterm der Exponentialfunktion, die die Anzahl der Nutzer nach t Wochen angibt.

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Von der allgemeinen Exponentialfunktion f(t)= c · a t können wir den Anfangswert c = 8000 direkt der Aufgabe entnehmen.

Um nun noch den Wachstumsfaktor a zu bestimmen, nutzen wir die Formel für die Verdopplungszeit: TV = loga(2).

Also 3.5 = loga(2). Nach der Definition des Logarithmus ist dies gleichbedeutend mit

a 3,5 = 2 | ⋅3,5
a = 2 1 3,5

Das gesuchte a ist somit 2 1 3,5 ≈ 1.22, der gesuchte Funktionsterm f(t)= 8000⋅ 1,22 t

a und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

Ein Staat verliert jedes Jahr 2,5% seiner Bevölkerung. Nach 4 Jahren hat der Staat noch 63,26 Millionen Einwohner. a) Wie viel Millionen Einwohner hat der Staat noch nach 7 Jahren? b) Wann hat das Land nur noch 66,5 Millionen Einwohner?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Die prozentuale Abnahme um 2.5% bedeutet ja, dass mit jedem Zeitschritt vom alten Bestand noch 2.5% weggehen,
also Bneu = B - 2.5 100 ⋅B = (1 - 2.5 100 ) ⋅ B = 0,975 ⋅ B. Somit ist das a=0,975.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= c · 0,975 t mit einem Anfangswert c sein muss.

Wir kennen zwar den Anfangswert f(0)=c nicht, wissen aber, dass nach 4 Jahre der Bestand 63.26 Millionen Einwohner ist, also f(4) = 63.26. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= c · 0,975 t ein:

c ⋅ 0.9754 = 63.26

c ⋅ 0.90369 = 63.26 | : 0.90369

c = 70

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 70⋅ 0,975 t .

zu a)

Gesucht ist der Bestand zum Zeitpunkt t=7 Jahre, also f(7):

f(7) = 70⋅ 0,975 7 ≈ 58,631.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Bestand = 66.5 Millionen Einwohner ist, also f(t) = 66.5:

70⋅ 0,975 t = 66,5 |:70
0,975 t = 0,95 |lg(⋅)
lg( 0,975 t ) = lg( 0,95 )
t · lg( 0,975 ) = lg( 0,95 ) |: lg( 0,975 )
t = lg( 0,95 ) lg( 0,975 )
t = 2,026

Nach ca. 2,026 Jahre ist also der Bestand = 66.5 Millionen Einwohner.