Aufgabenbeispiele von Exponentialfunktionen / Logarithmen

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log im Interval bestimmen

Beispiel:

Finde zwei benachbarte ganze Zahlen, zwischen denen der Logarithmus log 5 ( 1 13 ) liegt.

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Wir suchen 5er-Potenzen in der Näher von 1 13 , also eine die gerade noch kleiner und eine die schon größer als 1 13 ist.

Dabei kommt man auf 1 25 = 1 5 2 = 5-2 < 1 13 und auf 1 5 = 1 5 = 5-1 > 1 13 .

Und da wir bei log 5 ( 1 13 ) ja das ☐ von 5 = 1 13 suchen, muss dieses ☐ irgendwo zwischen -2 und -1 liegen, wegen:
5-2 = 1 5 2 = 1 25 < 1 13 < 1 5 = 1 5 = 5-1

Es gilt somit: -2 < log 5 ( 1 13 ) < -1

Term aus Graph bestimmen

Beispiel:

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Bestimme den Funktionsterm c · a x der Exponentialfunktion f deren Graph im Schaubild abgebildetet ist.

Tipp: Betrachte dazu den Graph an den Stellen x=0 und x=1.

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Der Graph schneidet die y-Achse im Punkt (0|1), also gilt f(0)=1.

In den allgemeinen Funktionsterm f(x)= c · a x eingesezt bedeutet das: 1 = c · a 0 = c ⋅ 1.

Dadurch wissen wir nun schon: c = 1 , also f(x)= a x .

Außerdem können wir den Punkt (1|4) auf dem Graphen ablesen, also git f(1) = 4.

In unseren Funktionsterm f(x)= a x eingesezt bedeutet das: 4 = a = a .

Es gilt also: 4 = a

Somit ist der Funtionsterm: f(x)= 4 x

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= -2 e x -1 +1 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent x -1 ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e x -1 für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Durch den negativen Koeffizienten -2 vor e x -1 wird e x -1 an der x-Achse gespiegelt. Dadurch liegen bei -2 e x -1 die Funktionswerte zwischen -∞ und 0.

Durch die +1 hinter dem -2 e x -1 wird zu allen Funktionswerten von -2 e x -1 noch 1 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y < 1}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

-2 e x -1 +1 = y | -1
-2 e x -1 = y -1 |:-2
e x -1 = - 1 2 y + 1 2 |ln(⋅)
x -1 = ln( - 1 2 y + 1 2 )
x -1 = ln( - 1 2 y + 1 2 ) | +1
x = ln( - 1 2 y + 1 2 ) +1

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = ln( - 1 2 x + 1 2 ) +1

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = ln( - 1 2 x + 1 2 ) +1

prozentale Änderung bestimmen

Beispiel:

Gib für die exponentielle Wachstumsfunktion f mit f(t)= 79 0,85 t die prozentuale Änderung pro Zeiteinheit an. Handelt es sich um prozentuale Zunahme oder um prozentuale Abnahme?

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f(0) = 79

f(1) = 79 0,85

f(2) = 79 0,850,85

f(3) = 79 0,850,850,85

f(4) = 79 0,850,850,850,85

...

Mit jeder Zeiteinheit wird also der bisherige Funktionswert mit 0,85 multipliziert. Da 0,85 < 1 ist, werden die Funktionswerte mit jedem Zeitschritt kleiner, und zwar auf das 0,85-fache, also auf 85 % des vorherigen Funktionswertes.

Die prozentuale Abnahme beträgt also 100% - 85% = 15 %

c und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

Bei einer Bakterienkultur geht man von exponentiellem Wachstum aus. Zu Beobachtungsbeginn umfasste die Kultur 14 Milionen Bakterien. 10 Stunden nach Beobachtungsbeginn sind es bereits 178,66Millionen Bakterien.a) Wie viel Millionen Bakterien hat die Bakterienkultur nach 9 Stunden? b) Wann umfasst die Kultur 414 Millionen Bakterien?

Lösung einblenden

Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Den Anfangswert f(0)=c=14 kann man direkt aus der Aufgabe heraus lesen.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= 14 a t mit einem Wachstumsfaktor a sein muss.

Der Wachstumsfaktor a ist zwar nicht gegeben, wir wissen aber, dass nach 10 Stunden der Bestand 178.66 Millionen Bakterien ist, also f(10) = 178.66. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= 14 a t ein:

14 a 10 = 178,66 |:14
a 10 = 12,76143 | 10
a1 = - 12,76143 10 = -1,29
a2 = 12,76143 10 = 1,29

Da der Wachstumsfaktor a immer positiv sein muss, ist a= 1,29 ≈ 1.29 die einzige sinnvolle Lösung.

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 14 1,29 t .

zu a)

Gesucht ist der Bestand zum Zeitpunkt t=9 Stunden, also f(9):

f(9) = 14 1,29 9 138,495.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Bestand = 414 Millionen Bakterien ist, also f(t) = 414:

14 1,29 t = 414 |:14
1,29 t = 207 7 |lg(⋅)
lg( 1,29 t ) = lg( 207 7 )
t · lg( 1,29 ) = lg( 207 7 ) |: lg( 1,29 )
t = lg( 207 7 ) lg( 1,29 )
t = 13,3003

Nach ca. 13,3 Stunden ist also der Bestand = 414 Millionen Bakterien.