Aufgabenbeispiele von Exponentialfunktionen / Logarithmen

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1. Logarithmusgesetz rückwärts

Beispiel:

Vereinfache: log 3 ( 108 ) - log 3 ( 4 ) .

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log 3 ( 108 ) - log 3 ( 4 )

Jetzt wenden wir das Logarithmusgesetz log( a b ) = log(a) - log(b) rückwärts an:

= log 3 ( 108 4 )

= log 3 ( 27 )

= log 3 ( 3 3 )

= 3

Parameter mit Graph bestimmen

Beispiel:

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Gegeben ist die Funktionenschar fk(x)= - ( x +5 k ) · e x + 5 2 k -3 . Die Abbildung rechts zeigt den Graph von fk für ein bestimmtes k. Bestimme dieses k.

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Das Problem bei e-Funktionen ist ja, dass wir normale Funktionswerte sehr schwer berechnen und dann nur sehr ungenau ablesen können :(

Die einzige Möglichkeit gut ablesbare Werte zu finden, ist also dort, wo der Exponentialterm (annähernd) = 0 ist - oder eben =1 ist, weil dort der Exponent =0 ist.

  • Man kann schnell erkennen, dass der Exponentialterm - ( x +5 k ) · e x + 5 2 k = 0 wird, wenn x +5 k = 0 ist, also für x = -5 k .
    Dann muss ja der y-Wert fk(-5 k ) = - ( ( -5 k ) +5 k ) · e ( -5 k ) + 5 2 k -3 = 0 -3 = -3 sein.
    Da bei x = -5 k bei ( x +5 k ) auch das Vorzeichen wechselt, muss dieser Punkt P(-5 k | -3 ) im abgebildeten Graph bei P(2| -3 ) sein.
    Für den x-Wert dieses Punkts P gilt somit -5 k = 2
    Also gilt k = - 2 5

Der abgebildete Graph ist somit der von f - 2 5

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= e x -3 -2 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent x -3 ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e x -3 für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Durch die -2 hinter dem e x -3 wird zu allen Funktionswerten von e x -3 noch -2 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y > -2}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

e x -3 -2 = y | +2
e x -3 = y +2 |ln(⋅)
x -3 = ln( y +2 )
x -3 = ln( y +2 ) | +3
x = ln( y +2 ) +3

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = ln( x +2 ) +3

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = ln( x +2 ) +3

Halbwerts-/Verdoppl.-Zeit bestimmen

Beispiel:

Gegeben ist der Exponentialfunktion f mit f(t)= c · 0,869 t mit unbekanntem Anfangswert c.

Bestimme die Halbwertszeit.

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Den Wachstumsfaktor a kann direkt aus dem Funktionterm f(t)= c · 0,869 t ablesen: a=0.869.

Mit der Formel für die Halbwertszeit gilt: TH = loga( 1 2 ).

Also TH = log0.869( 1 2 ) ≈ 4.94 (Zeiteinheiten)

c und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

Bei einer Bakterienkultur geht man von exponentiellem Wachstum aus. Zu Beobachtungsbeginn umfasste die Kultur 17 Milionen Bakterien. 3 Stunden nach Beobachtungsbeginn sind es bereits 29,38Millionen Bakterien.a) Wie viel Millionen Bakterien hat die Bakterienkultur nach 9 Stunden? b) Wann umfasst die Kultur 27 Millionen Bakterien?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Den Anfangswert f(0)=c=17 kann man direkt aus der Aufgabe heraus lesen.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= 17⋅ a t mit einem Wachstumsfaktor a sein muss.

Der Wachstumsfaktor a ist zwar nicht gegeben, wir wissen aber, dass nach 3 Stunden der Bestand 29.38 Millionen Bakterien ist, also f(3) = 29.38. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= 17⋅ a t ein:

17 a 3 = 29,38 |:17
a 3 = 1,72824 | ⋅3
a = 1,72824 3

Da der Wachstumsfaktor a immer positiv sein muss, ist a= 1,72824 3 ≈ 1.2 die einzige sinnvolle Lösung.

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 17⋅ 1,2 t .

zu a)

Gesucht ist der Bestand zum Zeitpunkt t=9 Stunden, also f(9):

f(9) = 17⋅ 1,2 9 ≈ 87,716.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Bestand = 27 Millionen Bakterien ist, also f(t) = 27:

17⋅ 1,2 t = 27 |:17
1,2 t = 27 17 |lg(⋅)
lg( 1,2 t ) = lg( 27 17 )
t · lg( 1,2 ) = lg( 27 17 ) |: lg( 1,2 )
t = lg( 27 17 ) lg( 1,2 )
t = 2,5374

Nach ca. 2,537 Stunden ist also der Bestand = 27 Millionen Bakterien.