Aufgabenbeispiele von Exponentialfunktionen / Logarithmen

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Symmetrie e-Funktionen

Beispiel:

Entscheide welche Symmetrie bei der Funktion f mit f(x)= x + ( e x + e -x ) vorliegt.

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Wir betrachten einfach f(-x) und schauen dann, ob das zufällig wieder f(x) oder -f(x) ist:

f(-x) = ( -x ) + ( e -x + e x ) = e x + e -x - x

Wenn man das mit f(x) = x + ( e x + e -x ) = e x + e -x + x vergleicht, kann man erkennen, dass f(-x) = e x + e -x - x
weder gleich f(x) = x + ( e x + e -x ) noch gleich -f(x) = -( x + ( e x + e -x )) = -( e x + e -x + x ) ist.

Wir können dies ja auch anhand eines Gegenbeispiels nachweisen:

f(1) = 1 + ( e + e -1 ) = 1 + e + e -1 ≈ 4.086
Aber: f(-1) = -1 + ( e -1 + e -( -1 ) ) = -1 + e -1 + e ≈ 2.086

Es gilt also: f(-x) ≠ f(x) und f(-x) ≠ -f(x)

Somit liegt bei f keine Symmetrie zum KoSy vor.

Parameter mit Graph bestimmen

Beispiel:

Du hast entweder einen veralteten Browser oder Javascript ausgeschaltet. Deswegen kannst du leider das Schaubild nicht sehen :(

Gegeben ist die Funktionenschar fk(x)= - e - 7 10 x + k +2 k . Die Abbildung rechts zeigt den Graph von fk für ein bestimmtes k. Bestimme dieses k.

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Das Problem bei e-Funktionen ist ja, dass wir normale Funktionswerte sehr schwer berechnen und dann nur sehr ungenau ablesen können :(

Die einzige Möglichkeit gut ablesbare Werte zu finden, ist also dort, wo der Exponentialterm (annähernd) = 0 ist - oder eben =1 ist, weil dort der Exponent =0 ist.

  • Hier kann man schnell erkennen, dass der Exponentialterm - e - 7 10 x + k niemals = 0 werden kann.
    Da jedoch der zweite Summand 2 k abhängig von k ist, Kann man über die Asymptote den Parameter k bestimmen.
    Denn für x → +∞ strebt fk(x) → 0 + 2 k
    Aus dem Schaubild erkennt man eine waagrechte Asymptote bei y = -5, somit muss 2 k = -5 gelten;
    Also gilt k = - 5 2

Der abgebildete Graph ist somit der von f - 5 2

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= - e 0,1x +1 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent 0,1x ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e 0,1x für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Durch den negativen Koeffizienten -1 vor e 0,1x wird e 0,1x an der x-Achse gespiegelt. Dadurch liegen bei - e 0,1x die Funktionswerte zwischen -∞ und 0.

Durch die +1 hinter dem - e 0,1x wird zu allen Funktionswerten von - e 0,1x noch 1 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y < 1}

Umkehrfunktion

Du hast entweder einen veralteten Browser oder Javascript ausgeschaltet. Deswegen kannst du leider das Schaubild nicht sehen :(

Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

- e 0,1x +1 = y | -1
- e 0,1x = y -1 |:-1
e 0,1x = -y +1 |ln(⋅)
0,1x = ln( -y +1 ) |:0,1
x = 1 0,1 ln( -y +1 )
x = 10 ln( -y +1 )

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = 10 ln( -x +1 )

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = 10 ln( -x +1 )

Exponentialterm mit Halbwertszeit best.

Beispiel:

Alle 4 Wochen verdoppelt sich die Anzahl der Nutzer einer Internetseite. Zu Beginn der Aufzeichnung registriert man 6000 Nutzer.Bestimme den Funktionsterm der Exponentialfunktion, die die Anzahl der Nutzer nach t Wochen angibt.

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Von der allgemeinen Exponentialfunktion f(t)= c · a t können wir den Anfangswert c = 6000 direkt der Aufgabe entnehmen.

Um nun noch den Wachstumsfaktor a zu bestimmen, nutzen wir die Formel für die Verdopplungszeit: TV = loga(2).

Also 4 = loga(2). Nach der Definition des Logarithmus ist dies gleichbedeutend mit

a 4 = 2 | ⋅4
a1 = - 2 4 ≈ -1,189
a2 = 2 4 ≈ 1,189

Das gesuchte a ist somit 1,189 ≈ 1.19, der gesuchte Funktionsterm f(t)= 6000⋅ 1,19 t

c und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

Bei der Anzahl der Nutzer einer Internetseite kann man von exponentiellem Wachstum ausgehen. Zu Beginn der Aufzeichnung registriert man 3000 Nutzer. Nach 13 Wochen zählt man bereits 10356,81 Nutzer.a) Wie hoch ist nach diesem Modell die Anzahl der Nutzer nach 14 Wochen? b) Nach wie vielen Wochen ist die Anzahl der Nutzer auf 3600 angewachsen?

Lösung einblenden

Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Den Anfangswert f(0)=c=3000 kann man direkt aus der Aufgabe heraus lesen.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= 3000⋅ a t mit einem Wachstumsfaktor a sein muss.

Der Wachstumsfaktor a ist zwar nicht gegeben, wir wissen aber, dass nach 13 Wochen der Bestand 10356.81 Nutzer ist, also f(13) = 10356.81. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= 3000⋅ a t ein:

3000 a 13 = 10356,81 |:3000
a 13 = 3,45227 | ⋅13
a = 3,45227 13

Da der Wachstumsfaktor a immer positiv sein muss, ist a= 3,45227 13 ≈ 1.1 die einzige sinnvolle Lösung.

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 3000⋅ 1,1 t .

zu a)

Gesucht ist die Anzahl der Nutzer zum Zeitpunkt t=14 Wochen, also f(14):

f(14) = 3000⋅ 1,1 14 ≈ 11392,495.

zu b)

Hier wird gefragt, wann die Anzahl der Nutzer = 3600 Nutzer ist, also f(t) = 3600:

3000⋅ 1,1 t = 3600 |:3000
1,1 t = 6 5 |lg(⋅)
lg( 1,1 t ) = lg( 6 5 )
t · lg( 1,1 ) = lg( 6 5 ) |: lg( 1,1 )
t = lg( 6 5 ) lg( 1,1 )
t = 1,9129

Nach ca. 1,913 Wochen ist also die Anzahl der Nutzer = 3600 Nutzer.