Aufgabenbeispiele von Exponentialfunktionen / Logarithmen

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log berechnen

Beispiel:

Berechne den Logarithmus log 15 ( 15 ) .

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Wir suchen den Logarithmus von 15 zur Basis 15, also die Hochzahl mit der man 15 potenzieren muss, um auf 15 zu kommen.

Also was muss in das Kästchen, damit 15 = 15 gilt.

Wenn wir jetzt die 15 als 15 1 2 umschreiben, steht die Lösung praktisch schon da: 15 = 15 1 2

log 15 ( 15 ) = 1 2 , eben weil 15 1 2 = 15 gilt .

Beide Logarithmusgesetze

Beispiel:

Vereinfache den Term - lg( 1 2 ) - lg( 1 4 x 4 ) - lg( 8000 x 4 ) soweit wie möglich.

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- lg( 1 2 ) - lg( 1 4 x 4 ) - lg( 8000 x 4 )

= - lg( 1 2 ) - lg( 1 4 x 4 ) - lg( 8000 x -4 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) umformen zu:

= -( lg( 1 2 ) + lg( 1 ) ) - ( lg( 1 4 ) + lg( x 4 ) ) - ( lg( 8000 ) + lg( 1 x 4 ) )

= - lg( 1 2 ) - lg( 1 ) - lg( 1 4 ) - lg( x 4 ) - lg( 8000 ) - lg( 1 x 4 )

Jetzt kann man mit dem 2. Logarithmusgesetz log(ab) = b⋅log(a) umformen zu:

= - lg( 1 2 ) +0 - lg( 1 4 ) -4 lg( x ) - lg( 8000 ) +4 lg( x )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log( a b ) = log(a)- log(b) noch die Brüche im Logarithmus umformen:

= - lg( 1 ) + lg( 2 ) +0 - lg( 1 ) + lg( 4 ) -4 lg( x ) - lg( 8000 ) +4 lg( x )

= - lg( 8000 ) + lg( 4 ) + lg( 2 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) rückwärts umformen zu:

= lg( 1 8000 · 4 · 2 )

= lg( 1 1000 )

= lg( 10 -3 )

= -3

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= e -0,4x +1,2 -3 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent -0,4x +1,2 ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e -0,4x +1,2 für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Durch die -3 hinter dem e -0,4x +1,2 wird zu allen Funktionswerten von e -0,4x +1,2 noch -3 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y > -3}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

e -0,4x +1,2 -3 = y | +3
e -0,4x +1,2 = y +3 |ln(⋅)
-0,4x +1,2 = ln( y +3 )
-0,4x +1,2 = ln( y +3 ) | -1,2
-0,4x = ln( y +3 ) -1,2 |:(-0,4 )
x = - 1 0,4 ln( y +3 ) + 1,2 0,4

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = - 1 0,4 ln( x +3 ) + 1,2 0,4

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = - 1 0,4 ln( x +3 ) + 1,2 0,4

Halbwerts-/Verdoppl.-Zeit (Anwendung)

Beispiel:

Bei einer Internetseite kann man davon ausgehen, dass sich die Anzahl der Nutzer wöchentlich um 22% vermehrt. Wie lange braucht es, bis sich die Nutzerzahl verdoppelt hat?

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Die prozentuale Zunahme um 22% bedeutet ja, dass mit jedem Zeitschritt zum alten Bestand noch 22% dazukommen,
also Bneu = B + 22 100 ⋅B = (1 + 22 100 ) ⋅ B = 1,22 ⋅ B.

Somit gilt für den Wachstumsfaktor a (in f(t)= c · a t ): a=1,22.

Mit der Formel für die Verdopplungszeit gilt: TV = loga(2).

Also TV = log1.22(2) ≈ 3.49 Wochen

c und a gegeben

Beispiel:

Bei einer Internetseite kann man davon ausgehen, dass sich die Anzahl der Nutzer wöchentlich um 15% vermehrt. Zu Beginn der Aufzeichnung registriert man 7000 Nutzer.a) Wie hoch ist nach diesem Modell die Anzahl der Nutzer nach 5 Wochen? b) Nach wie vielen Wochen ist die Anzahl der Nutzer auf 17000 angewachsen?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Den Anfangswert f(0)=c=7000 kann man direkt aus der Aufgabe heraus lesen.

Die prozentuale Zunahme um 15% bedeutet ja, dass mit jedem Zeitschritt zum alten Bestand noch 15% dazukommen,
also Bneu = B + 15 100 ⋅B = (1 + 15 100 ) ⋅ B = 1,15 ⋅ B. Somit ist das a=1,15.

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 7000 1,15 t .

zu a)

Gesucht ist die Anzahl der Nutzer zum Zeitpunkt t=5 Wochen, also f(5):

f(5) = 7000 1,15 5 14079,5.

zu b)

Hier wird gefragt, wann die Anzahl der Nutzer = 17000 Nutzer ist, also f(t) = 17000:

7000 1,15 t = 17000 |:7000
1,15 t = 17 7 |lg(⋅)
lg( 1,15 t ) = lg( 17 7 )
t · lg( 1,15 ) = lg( 17 7 ) |: lg( 1,15 )
t = lg( 17 7 ) lg( 1,15 )
t = 6,3487

Nach ca. 6,349 Wochen ist also die Anzahl der Nutzer = 17000 Nutzer.