Aufgabenbeispiele von Exponentialfunktionen / Logarithmen

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log berechnen (schwer)

Beispiel:

Berechne den Logarithmus log 16 ( 16 ) .

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Zuerst schreiben wir 16 um: 16 = 16 1 2

log 16 ( 16 ) = log 16 ( 16 1 2 ) heißt, dass wir den Logarithmus von 16 1 2 zur Basis 16 suchen, also die Hochzahl mit der man 16 potenzieren muss, um auf 16 1 2 zu kommen.

Also was muss in das Kästchen, damit 16☐ = 16 1 2 gilt.

Damit steht die Lösung praktisch schon da: log 16 ( 16 ) = log 16 ( 16 1 2 ) = 1 2 , eben weil 16 1 2 = 16 gilt .

Term aus Graph bestimmen

Beispiel:

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Bestimme den Funktionsterm c · a x der Exponentialfunktion f deren Graph im Schaubild abgebildetet ist.

Tipp: Betrachte dazu den Graph an den Stellen x=0 und x=1.

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Der Graph schneidet die y-Achse im Punkt (0| - 1 2 ), also gilt f(0)= - 1 2 .

In den allgemeinen Funktionsterm f(x)= c · a x eingesezt bedeutet das: - 1 2 = c · a 0 = c ⋅ 1.

Dadurch wissen wir nun schon: c = - 1 2 , also f(x)= - 1 2 ⋅ a x .

Außerdem können wir den Punkt (1| - 3 2 ) auf dem Graphen ablesen, also git f(1) = - 3 2 .

In unseren Funktionsterm f(x)= - 1 2 ⋅ a x eingesezt bedeutet das: - 3 2 = - 1 2 ⋅a = - 1 2 a .

Es gilt also: - 3 2 = - 1 2 a | ⋅ -2

3 = a

Somit ist der Funtionsterm: f(x)= - 1 2 ⋅ 3 x

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= 3 e 0,2x -2 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent 0,2x ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e 0,2x für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Auch mit dem positiven Koeffizienten 3 vor e 0,2x können die Funktionswerte von 3 e 0,2x alles zwischen 0 und ∞ annehmen.

Durch die -2 hinter dem 3 e 0,2x wird zu allen Funktionswerten von 3 e 0,2x noch -2 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y > -2}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

3 e 0,2x -2 = y | +2
3 e 0,2x = y +2 |:3
e 0,2x = 1 3 y + 2 3 |ln(⋅)
0,2x = ln( 1 3 y + 2 3 ) |:0,2
x = 1 0,2 ln( 1 3 y + 2 3 )
x = 5 ln( 1 3 y + 2 3 )

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = 5 ln( 1 3 x + 2 3 )

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = 5 ln( 1 3 x + 2 3 )

Exponentialterm mit Halbwertszeit best.

Beispiel:

In einem Land halbiert sich die Anzahl einer bestimmten Insektenart alle 5,9 Jahre. Zu Beginn der Beobachtung wurden 12 Millionen dieser Insekten geschätzt.Bestimme den Funktionsterm der Exponentialfunktion, die die Anzahl in Milionen der Insekten in Millionen nach t Jahren angibt.

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Von der allgemeinen Exponentialfunktion f(t)= c · a t können wir den Anfangswert c = 12 direkt der Aufgabe entnehmen.

Um nun noch den Wachstumsfaktor a zu bestimmen, nutzen wir die Formel für die Halbwertszeit: TH = loga( 1 2 ).

Also 5.9 = loga( 1 2 ). Nach der Definition des Logarithmus ist dies gleichbedeutend mit

a 5,9 = 1 2 | ⋅5,9
a = ( 1 2 ) 1 5,9

Das gesuchte a ist somit ( 1 2 ) 1 5,9 ≈ 0.89, der gesuchte Funktionsterm f(t)= 12⋅ 0,89 t

c und a gegeben

Beispiel:

Bei einer Internetseite kann man davon ausgehen, dass sich die Anzahl der Nutzer wöchentlich um 12% vermehrt. Zu Beginn der Aufzeichnung registriert man 2000 Nutzer.a) Wie hoch ist nach diesem Modell die Anzahl der Nutzer nach 13 Wochen? b) Nach wie vielen Wochen ist die Anzahl der Nutzer auf 7000 angewachsen?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Den Anfangswert f(0)=c=2000 kann man direkt aus der Aufgabe heraus lesen.

Die prozentuale Zunahme um 12% bedeutet ja, dass mit jedem Zeitschritt zum alten Bestand noch 12% dazukommen,
also Bneu = B + 12 100 ⋅B = (1 + 12 100 ) ⋅ B = 1,12 ⋅ B. Somit ist das a=1,12.

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 2000⋅ 1,12 t .

zu a)

Gesucht ist die Anzahl der Nutzer zum Zeitpunkt t=13 Wochen, also f(13):

f(13) = 2000⋅ 1,12 13 ≈ 8726,986.

zu b)

Hier wird gefragt, wann die Anzahl der Nutzer = 7000 Nutzer ist, also f(t) = 7000:

2000⋅ 1,12 t = 7000 |:2000
1,12 t = 7 2 |lg(⋅)
lg( 1,12 t ) = lg( 7 2 )
t · lg( 1,12 ) = lg( 7 2 ) |: lg( 1,12 )
t = lg( 7 2 ) lg( 1,12 )
t = 11,0542

Nach ca. 11,054 Wochen ist also die Anzahl der Nutzer = 7000 Nutzer.