Aufgabenbeispiele von Exponentialfunktionen / Logarithmen

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log im Interval bestimmen

Beispiel:

Finde zwei benachbarte ganze Zahlen, zwischen denen der Logarithmus log 13 (110) liegt.

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Wir suchen 13er-Potenzen in der Näher von 110, also eine die gerade noch kleiner und eine die schon größer als 110 ist.

Dabei kommt man auf 13 = 131 < 110 und auf 13 2 = 132 > 110.

Und da wir bei log 13 (110) ja das ☐ von 13☐ = 110 suchen, muss dieses ☐ irgendwo zwischen 1 und 2 liegen, wegen:
131 = 13 < 110 < 13 2 = 132

Es gilt somit: 1 < log 13 (110) < 2

Term aus Graph bestimmen

Beispiel:

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Bestimme den Funktionsterm c · a x der Exponentialfunktion f deren Graph im Schaubild abgebildetet ist.

Tipp: Betrachte dazu den Graph an den Stellen x=0 und x=1.

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Der Graph schneidet die y-Achse im Punkt (0|-1), also gilt f(0)=-1.

In den allgemeinen Funktionsterm f(x)= c · a x eingesezt bedeutet das: -1 = c · a 0 = c ⋅ 1.

Dadurch wissen wir nun schon: c = -1 , also f(x)= - a x .

Außerdem können wir den Punkt (1|-3) auf dem Graphen ablesen, also git f(1) = -3.

In unseren Funktionsterm f(x)= - a x eingesezt bedeutet das: -3 = -a = -a .

Es gilt also: -3 = -a | ⋅ -1

3 = a

Somit ist der Funtionsterm: f(x)= - 3 x

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= -2 e 0,3x +3 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent 0,3x ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e 0,3x für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Durch den negativen Koeffizienten -2 vor e 0,3x wird e 0,3x an der x-Achse gespiegelt. Dadurch liegen bei -2 e 0,3x die Funktionswerte zwischen -∞ und 0.

Durch die +3 hinter dem -2 e 0,3x wird zu allen Funktionswerten von -2 e 0,3x noch 3 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y < 3}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

-2 e 0,3x +3 = y | -3
-2 e 0,3x = y -3 |:-2
e 0,3x = - 1 2 y + 3 2 |ln(⋅)
0,3x = ln( - 1 2 y + 3 2 ) |:0,3
x = 1 0,3 ln( - 1 2 y + 3 2 )
x = 10 3 ln( - 1 2 y + 3 2 )

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = 10 3 ln( - 1 2 x + 3 2 )

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = 10 3 ln( - 1 2 x + 3 2 )

Halbwerts-/Verdoppl.-Zeit bestimmen

Beispiel:

Gegeben ist der Exponentialfunktion f mit f(t)= c · 0,957 t mit unbekanntem Anfangswert c.

Bestimme die Halbwertszeit.

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Den Wachstumsfaktor a kann direkt aus dem Funktionterm f(t)= c · 0,957 t ablesen: a=0.957.

Mit der Formel für die Halbwertszeit gilt: TH = loga( 1 2 ).

Also TH = log0.957( 1 2 ) ≈ 15.77 (Zeiteinheiten)

c und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

Bei einem Staat geht man näherungsweise davon aus, dass dessen Bevölkerung exponentiell abnimmt. Zu Beobachtungsbeginn hat das Land 75 Millionen Einwohner. Nach 2 Jahren hat der Staat noch 70,71 Millionen Einwohner. a) Wie viel Millionen Einwohner hat der Staat noch nach 4 Jahren? b) Wann hat das Land nur noch 55 Millionen Einwohner?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Den Anfangswert f(0)=c=75 kann man direkt aus der Aufgabe heraus lesen.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= 75⋅ a t mit einem Wachstumsfaktor a sein muss.

Der Wachstumsfaktor a ist zwar nicht gegeben, wir wissen aber, dass nach 2 Jahre der Bestand 70.71 Millionen Einwohner ist, also f(2) = 70.71. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= 75⋅ a t ein:

75 a 2 = 70,71 |:75
a 2 = 0,9428 | ⋅2
a1 = - 0,9428 ≈ -0,971
a2 = 0,9428 ≈ 0,971

Da der Wachstumsfaktor a immer positiv sein muss, ist a= 0,971 ≈ 0.971 die einzige sinnvolle Lösung.

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 75⋅ 0,971 t .

zu a)

Gesucht ist der Bestand zum Zeitpunkt t=4 Jahre, also f(4):

f(4) = 75⋅ 0,971 4 ≈ 66,671.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Bestand = 55 Millionen Einwohner ist, also f(t) = 55:

75⋅ 0,971 t = 55 |:75
0,971 t = 11 15 |lg(⋅)
lg( 0,971 t ) = lg( 11 15 )
t · lg( 0,971 ) = lg( 11 15 ) |: lg( 0,971 )
t = lg( 11 15 ) lg( 0,971 )
t = 10,5392

Nach ca. 10,539 Jahre ist also der Bestand = 55 Millionen Einwohner.