Aufgabenbeispiele von Exponentialfunktionen / Logarithmen

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log im Interval bestimmen

Beispiel:

Finde zwei benachbarte ganze Zahlen, zwischen denen der Logarithmus log 5 ( 1 2 ) liegt.

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Wir suchen 5er-Potenzen in der Näher von 1 2 , also eine die gerade noch kleiner und eine die schon größer als 1 2 ist.

Dabei kommt man auf 1 5 = 1 5 = 5-1 < 1 2 und auf 1 = 1 = 5-0 > 1 2 .

Und da wir bei log 5 ( 1 2 ) ja das ☐ von 5 = 1 2 suchen, muss dieses ☐ irgendwo zwischen -1 und -0 liegen, wegen:
5-1 = 1 5 = 1 5 < 1 2 < 1 = 1 = 5-0

Es gilt somit: -1 < log 5 ( 1 2 ) < -0

Beide Logarithmusgesetze

Beispiel:

Vereinfache den Term lg( 25 x 2 ) + lg( 50 x 2 ) - lg( 1250 x 3 ) soweit wie möglich.

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lg( 25 x 2 ) + lg( 50 x 2 ) - lg( 1250 x 3 )

= lg( 25 x 2 ) + lg( 50 x -2 ) - lg( 1250 x 3 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) umformen zu:

= lg( 25 ) + lg( x 2 ) + ( lg( 50 ) + lg( 1 x 2 ) ) - ( lg( 1250 ) + lg( x 3 ) )

= lg( 25 ) + lg( x 2 ) + lg( 50 ) + lg( 1 x 2 ) - lg( 1250 ) - lg( x 3 )

Jetzt kann man mit dem 2. Logarithmusgesetz log(ab) = b⋅log(a) umformen zu:

= lg( 25 ) +2 lg( x ) + lg( 50 ) -2 lg( x ) - lg( 1250 ) -3 lg( x )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log( a b ) = log(a)- log(b) noch die Brüche im Logarithmus umformen:

= lg( 25 ) +2 lg( x ) + lg( 50 ) -2 lg( x ) - lg( 1250 ) -3 lg( x )

= -3 lg( x ) - lg( 1250 ) + lg( 50 ) + lg( 25 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) rückwärts umformen zu:

= -3 lg( x ) + lg( 1 1250 · 50 · 25 )

= -3 lg( x ) + lg( 1 25 · 25 )

= -3 lg( x ) + lg( 1 )

= -3 lg( x )

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= -3 e x -2 -2 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent x -2 ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e x -2 für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Durch den negativen Koeffizienten -3 vor e x -2 wird e x -2 an der x-Achse gespiegelt. Dadurch liegen bei -3 e x -2 die Funktionswerte zwischen -∞ und 0.

Durch die -2 hinter dem -3 e x -2 wird zu allen Funktionswerten von -3 e x -2 noch -2 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y < -2}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

-3 e x -2 -2 = y | +2
-3 e x -2 = y +2 |:-3
e x -2 = - 1 3 y - 2 3 |ln(⋅)
x -2 = ln( - 1 3 y - 2 3 )
x -2 = ln( - 1 3 y - 2 3 ) | +2
x = ln( - 1 3 y - 2 3 ) +2

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = ln( - 1 3 x - 2 3 ) +2

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = ln( - 1 3 x - 2 3 ) +2

prozentale Änderung bestimmen

Beispiel:

Gib für die exponentielle Wachstumsfunktion f mit f(t)= 160 1,35 t die prozentuale Änderung pro Zeiteinheit an. Handelt es sich um prozentuale Zunahme oder um prozentuale Abnahme?

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f(0) = 160

f(1) = 160 1,35

f(2) = 160 1,351,35

f(3) = 160 1,351,351,35

f(4) = 160 1,351,351,351,35

...

Mit jeder Zeiteinheit wird also der bisherige Funktionswert mit 1,35 multipliziert. Da 1,35 > 1 ist, werden die Funktionswerte mit jedem Zeitschritt größer, und zwar auf das 1,35-fache, also auf 135 % des vorherigen Funktionswertes.

Die prozentuale Zunahme beträgt also 135% - 100% = 35 %

a und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

Bei einer Internetseite kann man davon ausgehen, dass sich die Anzahl der Nutzer wöchentlich um 23% vermehrt. Nach 10 Wochen zählt man bereits 23777,84 Nutzer.a) Wie hoch ist nach diesem Modell die Anzahl der Nutzer nach 8 Wochen? b) Nach wie vielen Wochen ist die Anzahl der Nutzer auf 4500 angewachsen?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Die prozentuale Zunahme um 23% bedeutet ja, dass mit jedem Zeitschritt zum alten Bestand noch 23% dazukommen,
also Bneu = B + 23 100 ⋅B = (1 + 23 100 ) ⋅ B = 1,23 ⋅ B. Somit ist das a=1,23.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= c · 1,23 t mit einem Anfangswert c sein muss.

Wir kennen zwar den Anfangswert f(0)=c nicht, wissen aber, dass nach 10 Wochen der Bestand 23777.84 Nutzer ist, also f(10) = 23777.84. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= c · 1,23 t ein:

c ⋅ 1.2310 = 23777.84

c ⋅ 7.92595 = 23777.84 | : 7.92595

c = 3000

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 3000 1,23 t .

zu a)

Gesucht ist die Anzahl der Nutzer zum Zeitpunkt t=8 Wochen, also f(8):

f(8) = 3000 1,23 8 15716,728.

zu b)

Hier wird gefragt, wann die Anzahl der Nutzer = 4500 Nutzer ist, also f(t) = 4500:

3000 1,23 t = 4500 |:3000
1,23 t = 3 2 |lg(⋅)
lg( 1,23 t ) = lg( 3 2 )
t · lg( 1,23 ) = lg( 3 2 ) |: lg( 1,23 )
t = lg( 3 2 ) lg( 1,23 )
t = 1,9586

Nach ca. 1,959 Wochen ist also die Anzahl der Nutzer = 4500 Nutzer.