Aufgabenbeispiele von Exponentialfunktionen / Logarithmen

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log im Interval bestimmen

Beispiel:

Finde zwei benachbarte ganze Zahlen, zwischen denen der Logarithmus log 12 (75) liegt.

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Wir suchen 12er-Potenzen in der Näher von 75, also eine die gerade noch kleiner und eine die schon größer als 75 ist.

Dabei kommt man auf 12 = 121 < 75 und auf 12 2 = 122 > 75.

Und da wir bei log 12 (75) ja das ☐ von 12 = 75 suchen, muss dieses ☐ irgendwo zwischen 1 und 2 liegen, wegen:
121 = 12 < 75 < 12 2 = 122

Es gilt somit: 1 < log 12 (75) < 2

Beide Logarithmusgesetze

Beispiel:

Vereinfache den Term lg( 50x ) + lg( 1 125000 x 3 ) + lg( 25 x 2 ) soweit wie möglich.

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lg( 50x ) + lg( 1 125000 x 3 ) + lg( 25 x 2 )

= lg( 50x ) + lg( 1 125.000 x -3 ) + lg( 25 x 2 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) umformen zu:

= lg( 50 ) + lg( x ) + ( lg( 1 125.000 ) + lg( 1 x 3 ) ) + ( lg( 25 ) + lg( x 2 ) )

= lg( 50 ) + lg( x ) + lg( 1 125.000 ) + lg( 1 x 3 ) + lg( 25 ) + lg( x 2 )

Jetzt kann man mit dem 2. Logarithmusgesetz log(ab) = b⋅log(a) umformen zu:

= lg( 50 ) + lg( x ) + lg( 1 125.000 ) -3 lg( x ) + lg( 25 ) +2 lg( x )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log( a b ) = log(a)- log(b) noch die Brüche im Logarithmus umformen:

= lg( 50 ) + lg( x ) + lg( 1 ) - lg( 125000 ) -3 lg( x ) + lg( 25 ) +2 lg( x )

= - lg( 125000 ) + lg( 50 ) + lg( 25 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) rückwärts umformen zu:

= lg( 1 125.000 · 50 · 25 )

= lg( 1 100 )

= lg( 10 -2 )

= -2

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= e -0,2x +0,6 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent -0,2x +0,6 ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e -0,2x +0,6 für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Somit ist der Wertebereich von f: W = {y ∈ ℝ | y > 0}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

e -0,2x +0,6 = y |ln(⋅)
-0,2x +0,6 = ln( y )
-0,2x +0,6 = ln( y ) | -0,6
-0,2x = ln( y ) -0,6 |:(-0,2 )
x = - 1 0,2 ln( y ) + 0,6 0,2

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = - 1 0,2 ln( x ) + 0,6 0,2

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = - 1 0,2 ln( x ) + 0,6 0,2

prozentale Änderung bestimmen

Beispiel:

Gib für die exponentielle Wachstumsfunktion f mit f(t)= 111 1,1 t die prozentuale Änderung pro Zeiteinheit an. Handelt es sich um prozentuale Zunahme oder um prozentuale Abnahme?

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f(0) = 111

f(1) = 111 1,1

f(2) = 111 1,11,1

f(3) = 111 1,11,11,1

f(4) = 111 1,11,11,11,1

...

Mit jeder Zeiteinheit wird also der bisherige Funktionswert mit 1,1 multipliziert. Da 1,1 > 1 ist, werden die Funktionswerte mit jedem Zeitschritt größer, und zwar auf das 1,1-fache, also auf 110 % des vorherigen Funktionswertes.

Die prozentuale Zunahme beträgt also 110% - 100% = 10 %

c und a gegeben

Beispiel:

Ein Konto wird mit 4% verzinst. Zu Beginn sind 7000€ auf dem Konto. a) Wie hoch ist der Kontostand nach 5 Jahren? b) Wann ist der Kontostand auf 15000€ angewachsen?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Den Anfangswert f(0)=c=7000 kann man direkt aus der Aufgabe heraus lesen.

Die prozentuale Zunahme um 4% bedeutet ja, dass mit jedem Zeitschritt zum alten Bestand noch 4% dazukommen,
also Bneu = B + 4 100 ⋅B = (1 + 4 100 ) ⋅ B = 1,04 ⋅ B. Somit ist das a=1,04.

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 7000 1,04 t .

zu a)

Gesucht ist der Kontostand zum Zeitpunkt t=5 Jahre, also f(5):

f(5) = 7000 1,04 5 8516,57.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Kontostand = 15000 € ist, also f(t) = 15000:

7000 1,04 t = 15000 |:7000
1,04 t = 15 7 |lg(⋅)
lg( 1,04 t ) = lg( 15 7 )
t · lg( 1,04 ) = lg( 15 7 ) |: lg( 1,04 )
t = lg( 15 7 ) lg( 1,04 )
t = 19,4321

Nach ca. 19,432 Jahre ist also der Kontostand = 15000 €.