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alle Asymptoten bestimmen

Beispiel:

Bestimme alle senkrechten Asymptoten (mit VZW) und waagrechten Asymptoten vom Graphen der Funktion f mit f(x) = 3 x 2 +3x -4 - x 2 -7x -10

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senkrechte Asymptoten

Zuerst untersucht man die Funktion auf Definitionslücken, also in unserem Fall, ob der Nenner =0 werden kann.

- x 2 -7x -10 = 0

Lösen mit der a-b-c-Formel (Mitternachtsformel):

eingesetzt in x1,2 = - b ± b 2 -4a · c 2a ergibt:

x1,2 = +7 ± ( -7 ) 2 -4 · ( -1 ) · ( -10 ) 2( -1 )

x1,2 = +7 ± 49 -40 -2

x1,2 = +7 ± 9 -2

x1 = 7 + 9 -2 = 7 +3 -2 = 10 -2 = -5

x2 = 7 - 9 -2 = 7 -3 -2 = 4 -2 = -2

Lösen mit der p-q-Formel (x² + px + q = 0):

Um die Gleichung auf die Form "x² + px + q = 0" zu bekommen, müssen wir zuerst die ganze Gleichung durch "-1 " teilen:

- x 2 -7x -10 = 0 |: -1

x 2 +7x +10 = 0

vor dem Einsetzen in x1,2 = - p 2 ± ( p 2 ) 2 - q
berechnen wir zuerst die Diskriminante D = ( p 2 ) 2 - q :

D = ( 7 2 ) 2 - 10 = 49 4 - 10 = 49 4 - 40 4 = 9 4

x1,2 = - 7 2 ± 9 4

x1 = - 7 2 - 3 2 = - 10 2 = -5

x2 = - 7 2 + 3 2 = - 4 2 = -2

also Definitionsmenge D=R\{ -5 ; -2 }

Um den Term besser auf Asymptoten untersuchen zu können, faktorisieren wir den Nenner:

3 x 2 +3x -4 - x 2 -7x -10 = 3 x 2 +3x -4 - ( x +5 ) · ( x +2 )

Wir untersuchen nun das Verhalten für x → -5 (von links und von rechts)

Für x   x<-5   -5 - ⇒ f(x)= 3 x 2 +3x -4 - ( x +5 ) · ( x +2 ) +56 -1 ⋅"-0" ⋅ (-3) = +56 "-0" -

Für x   x>-5   -5 + ⇒ f(x)= 3 x 2 +3x -4 - ( x +5 ) · ( x +2 ) +56 -1 ⋅"+0" ⋅ (-3) = +56 "+0"

Die Funktion besitzt folglich eine senkrechte Asymptote bei x= -5 mit einem VZW von - nach +

Wir untersuchen nun das Verhalten für x → -2 (von links und von rechts)

Für x   x<-2   -2 - ⇒ f(x)= 3 x 2 +3x -4 - ( x +5 ) · ( x +2 ) +2 -1 ⋅(+3) ⋅ "-0" = +2 "+0"

Für x   x>-2   -2 + ⇒ f(x)= 3 x 2 +3x -4 - ( x +5 ) · ( x +2 ) +2 -1 ⋅(+3) ⋅ "+0" = +2 "-0" -

Die Funktion besitzt folglich eine senkrechte Asymptote bei x= -2 mit einem VZW von + nach -

waagrechte Asymptoten

Um die waagrechte Asymtote zu ermitteln, wird in Zähler und Nenner die höchste x-Potenz des Nenners ausgeklammert:

3 x 2 +3x -4 - x 2 -7x -10 = x 2 · ( 3 + 3 x - 4 x 2 ) x 2 · ( -1 - 7 x - 10 x 2 ) = 3 + 3 x - 4 x 2 -1 - 7 x - 10 x 2

So können wir einfach das Verhalten für x→ ±∞ untersuchen:

Für x → ±∞ ⇒ f(x)= 3 x 2 +3x -4 - x 2 -7x -10 = 3 + 3 x - 4 x 2 -1 - 7 x - 10 x 2 3 +0+0 -1 +0+0 = 3 -1 = -3

Die Funktion besitzt folglich eine waagrechte Asymptote bei y = -3 .

senkrechte Asymptote (einfach)

Beispiel:

Bestimme alle senkrechten Asymptoten (mit VZW) von der Funktion f mit f(x) = -4x -3 -4 + x

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Zuerst untersucht man die Funktion auf Definitionslücken, also in unserem Fall, ob der Nenner =0 werden kann.

-4 + x = 0
x -4 = 0 | +4
x = 4

also Definitionsmenge D=R\{ 4 }

Wir untersuchen nun das Verhalten für x → 4 (von links und von rechts)

Für x   x<4   4 - ⇒ f(x)= -4x -3 -4 + x -19 "-0"

Für x   x>4   4 + ⇒ f(x)= -4x -3 -4 + x -19 "+0" -

Die Funktion besitzt folglich eine senkrechte Asymptote bei x= 4 mit einem VZW von + nach -

senkrechte Asymptoten

Beispiel:

Bestimme alle senkrechten Asymptoten (mit VZW) von der Funktion f mit f(x) = -5 - x 2 -8x -15

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Zuerst untersucht man die Funktion auf Definitionslücken, also in unserem Fall, ob der Nenner =0 werden kann.

- x 2 -8x -15 = 0

Lösen mit der a-b-c-Formel (Mitternachtsformel):

eingesetzt in x1,2 = - b ± b 2 -4a · c 2a ergibt:

x1,2 = +8 ± ( -8 ) 2 -4 · ( -1 ) · ( -15 ) 2( -1 )

x1,2 = +8 ± 64 -60 -2

x1,2 = +8 ± 4 -2

x1 = 8 + 4 -2 = 8 +2 -2 = 10 -2 = -5

x2 = 8 - 4 -2 = 8 -2 -2 = 6 -2 = -3

Lösen mit der p-q-Formel (x² + px + q = 0):

Um die Gleichung auf die Form "x² + px + q = 0" zu bekommen, müssen wir zuerst die ganze Gleichung durch "-1 " teilen:

- x 2 -8x -15 = 0 |: -1

x 2 +8x +15 = 0

vor dem Einsetzen in x1,2 = - p 2 ± ( p 2 ) 2 - q
berechnen wir zuerst die Diskriminante D = ( p 2 ) 2 - q :

D = 4 2 - 15 = 16 - 15 = 1

x1,2 = -4 ± 1

x1 = -4 - 1 = -5

x2 = -4 + 1 = -3

also Definitionsmenge D=R\{ -5 ; -3 }

Um den Term besser auf Asymptoten untersuchen zu können, faktorisieren wir den Nenner:

-5 - x 2 -8x -15 = -5 - ( x +5 ) · ( x +3 )

Wir untersuchen nun das Verhalten für x → -5 (von links und von rechts)

Für x   x<-5   -5 - ⇒ f(x)= -5 - ( x +5 ) · ( x +3 ) -5 -1 ⋅"-0" ⋅ (-2) = -5 "-0"

Für x   x>-5   -5 + ⇒ f(x)= -5 - ( x +5 ) · ( x +3 ) -5 -1 ⋅"+0" ⋅ (-2) = -5 "+0" -

Die Funktion besitzt folglich eine senkrechte Asymptote bei x= -5 mit einem VZW von + nach -

Wir untersuchen nun das Verhalten für x → -3 (von links und von rechts)

Für x   x<-3   -3 - ⇒ f(x)= -5 - ( x +5 ) · ( x +3 ) -5 -1 ⋅(+2) ⋅ "-0" = -5 "+0" -

Für x   x>-3   -3 + ⇒ f(x)= -5 - ( x +5 ) · ( x +3 ) -5 -1 ⋅(+2) ⋅ "+0" = -5 "-0"

Die Funktion besitzt folglich eine senkrechte Asymptote bei x= -3 mit einem VZW von - nach +

Polstellen und hebbare Def.-Lücken

Beispiel:

Bestimme alle senkrechten Asymptoten (mit VZW) von der Funktion f mit f(x) = 2x -8 ( x -3 ) ( x -1 )

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Zuerst untersucht man die Funktion auf Definitionslücken, also in unserem Fall, ob der Nenner =0 werden kann.

( x -3 ) ( x -1 ) = 0

Ein Produkt ist genau dann =0, wenn mindestens einer der beiden Faktoren =0 ist.

1. Fall:

x -3 = 0 | +3
x1 = 3

2. Fall:

x -1 = 0 | +1
x2 = 1

also Definitionsmenge D=R\{ 1 ; 3 }

Wir untersuchen nun das Verhalten für x → 1 (von links und von rechts)

Für x   x<1   1 - ⇒ f(x)= 2x -8 ( x -3 ) ( x -1 ) -6 (-2) ⋅ "-0" = -6 "+0" -

Für x   x>1   1 + ⇒ f(x)= 2x -8 ( x -3 ) ( x -1 ) -6 (-2) ⋅ "+0" = -6 "-0"

Die Funktion besitzt folglich eine senkrechte Asymptote bei x= 1 mit einem VZW von - nach +

Wir untersuchen nun das Verhalten für x → 3 (von links und von rechts)

Für x   x<3   3 - ⇒ f(x)= 2x -8 ( x -3 ) ( x -1 ) -2 "-0" ⋅ (+2) = -2 "-0"

Für x   x>3   3 + ⇒ f(x)= 2x -8 ( x -3 ) ( x -1 ) -2 "+0" ⋅ (+2) = -2 "+0" -

Die Funktion besitzt folglich eine senkrechte Asymptote bei x= 3 mit einem VZW von + nach -

Term mit Asymptoten bestimmen

Beispiel:

Bestimme einen Funktionsterm dessen Graph bei x1 = -3 und bei x2 = -1 jeweils eine senkrechte Asymptote, bei y = -1 eine waagrechte Asymptote und in N1(-5|0) und N2(-6|0) Nullstellen besitzt.

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Zuerst der Nenner

Aufgrund der senkrechten Asymptoten bei x1=-3 und x2=-1 müssen die entsprechenden Linearterme in den Nenner unserer gesuchten Funktion, also:

? ( x +3 ) · ( x +1 ) = ? x 2 +4x +3

Nullstellen in den Zähler

Im Zähler müssen auf jeden Fall mal die Nullstellen berücksichtigt werden, also

? ⋅ ( ( x +5 ) · ( x +6 ) ) x 2 +4x +3 = ?⋅ ( x 2 +11x +30 ) x 2 +4x +3

Jetzt testen wir x 2 +11x +30 ( x +3 ) · ( x +1 ) auf die waagrechte Asymptote:

Um die waagrechte Asymptote von 1 auf -1 zu bringen multiplizieren wir einfach den Zähler mit -1 und erhalten so:

waagrechte Asymptoten

Um die waagrechte Asymtote zu ermitteln, wird in Zähler und Nenner die höchste x-Potenz des Nenners ausgeklammert:

Vorher sollte man allerdings noch ausmultiplizien.
-( x 2 +11x +30 ) ( x +3 ) · ( x +1 ) = - x 2 -11x -30 x 2 +4x +3

- x 2 -11x -30 x 2 +4x +3 = x 2 · ( -1 - 11 x - 30 x 2 ) x 2 · ( 1 + 4 x + 3 x 2 ) = -1 - 11 x - 30 x 2 1 + 4 x + 3 x 2

So können wir einfach das Verhalten für x→ ±∞ untersuchen:

Für x → ±∞ ⇒ f(x)= - x 2 -11x -30 x 2 +4x +3 = -1 - 11 x - 30 x 2 1 + 4 x + 3 x 2 -1 +0+0 1 +0+0 = -1 1 = -1

Mit f(x)= -( x 2 +11x +30 ) ( x +3 ) · ( x +1 ) sind also alle Bedingungen erfüllt

Bruchterm mit Asymptoten bestimmen

Beispiel:

Bestimme einen Funktionsterm (als Bruchterm) dessen Graph bei x1 = 1 und bei x2 = 0 jeweils eine senkrechte Asymptote, bei y = 0 eine waagrechte Asymptote und eine Nullstelle in N(2|0) besitzt.

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Zuerst der Nenner

Aufgrund der senkrechten Asymptoten bei x1=1 und x2=0 müssen die entsprechenden Linearterme in den Nenner unserer gesuchten Funktion, also:

? ( x -1 ) · ( x +0 ) = ? x 2 - x

Nullstellen in den Zähler

Im Zähler müssen auf jeden Fall mal die Nullstellen berücksichtigt werden, also

? ⋅ ( x -2 ) x 2 - x

Jetzt testen wir x -2 ( x -1 ) · ( x +0 ) auf die waagrechte Asymptote:

waagrechte Asymptoten

Um die waagrechte Asymtote zu ermitteln, wird in Zähler und Nenner die höchste x-Potenz des Nenners ausgeklammert:

Vorher sollte man allerdings noch ausmultiplizien.
x -2 ( x -1 ) · ( x +0 ) = x -2 x 2 - x

x -2 x 2 - x = x 2 · ( 1 x - 2 x 2 ) x 2 · ( 1 - 1 x ) = 1 x - 2 x 2 1 - 1 x

So können wir einfach das Verhalten für x→ ±∞ untersuchen:

Für x → ±∞ ⇒ f(x)= x -2 x 2 - x = 1 x - 2 x 2 1 - 1 x 0+0 1 +0 = 0 1 = 0

Mit f(x)= x -2 ( x -1 ) · ( x +0 ) sind also alle Bedingungen erfüllt

waagrechte Asymptoten

Beispiel:

Bestimme das Verhalten der Funktion f mit f(x) = -4 x 2 · e 0,4x für x → -∞ und für x → ∞.

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Für x → -∞ ⇒ f(x)= -4 x 2 · e 0,4x - · 0 0( Der Exponentialterm im zweiten Faktor wächst sehr viel schneller gegen 0 als der erste Faktor gegen - und setzt sich deswegen durch)

Für x → ∞ ⇒ f(x)= -4 x 2 · e 0,4x - · -

Die Funktion besitzt folglich auf der linken Seite (für x → -∞) eine waagrechte Asymptote bei y = 0 (x-Achse).

e-Fkt'n Verhalten → ∞

Beispiel:

Bestimme das Verhalten der Funktion f mit f(x) = -x · e -0,1x für x → -∞ und für x → ∞.

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Für x → -∞ ⇒ f(x)= -x · e -0,1x ·

Für x → ∞ ⇒ f(x)= -x · e -0,1x - · 0 0( Der Exponentialterm im zweiten Faktor wächst sehr viel schneller gegen 0 als der erste Faktor gegen - und setzt sich deswegen durch)

Die Funktion besitzt folglich auf der rechten Seite (für x → ∞) eine waagrechte Asymptote bei y = 0 (x-Achse).