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alle Asymptoten bestimmen

Beispiel:

Bestimme alle senkrechten Asymptoten (mit VZW) und waagrechten Asymptoten vom Graphen der Funktion f mit f(x) = -5x -2 ( 1 - x ) · ( x -2 )

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senkrechte Asymptoten

Zuerst untersucht man die Funktion auf Definitionslücken, also in unserem Fall, ob der Nenner =0 werden kann.

( 1 - x ) · ( x -2 ) = 0
( -x +1 ) · ( x -2 ) = 0

Ein Produkt ist genau dann =0, wenn mindestens einer der beiden Faktoren =0 ist.

1. Fall:

-x +1 = 0 | -1
-x = -1 |:(-1 )
x1 = 1

2. Fall:

x -2 = 0 | +2
x2 = 2

also Definitionsmenge D=R\{ 1 ; 2 }

Wir untersuchen nun das Verhalten für x → 1 (von links und von rechts)

Für x   x<1   1 - ⇒ f(x)= -5x -2 ( 1 - x ) · ( x -2 ) -7 "+0" ⋅ (-1) = -7 "-0"

Für x   x>1   1 + ⇒ f(x)= -5x -2 ( 1 - x ) · ( x -2 ) -7 "-0" ⋅ (-1) = -7 "+0" -

Die Funktion besitzt folglich eine senkrechte Asymptote bei x= 1 mit einem VZW von + nach -

Wir untersuchen nun das Verhalten für x → 2 (von links und von rechts)

Für x   x<2   2 - ⇒ f(x)= -5x -2 ( 1 - x ) · ( x -2 ) -12 (-1) ⋅ "-0" = -12 "+0" -

Für x   x>2   2 + ⇒ f(x)= -5x -2 ( 1 - x ) · ( x -2 ) -12 (-1) ⋅ "+0" = -12 "-0"

Die Funktion besitzt folglich eine senkrechte Asymptote bei x= 2 mit einem VZW von - nach +

waagrechte Asymptoten

Um die waagrechte Asymtote zu ermitteln, wird in Zähler und Nenner die höchste x-Potenz des Nenners ausgeklammert:

Vorher sollte man allerdings noch ausmultiplizien.
-5x -2 ( 1 - x ) · ( x -2 ) = -5x -2 - x 2 +3x -2

-5x -2 - x 2 +3x -2 = x 2 · ( - 5 x - 2 x 2 ) x 2 · ( -1 + 3 x - 2 x 2 ) = - 5 x - 2 x 2 -1 + 3 x - 2 x 2

So können wir einfach das Verhalten für x→ ±∞ untersuchen:

Für x → ±∞ ⇒ f(x)= -5x -2 - x 2 +3x -2 = - 5 x - 2 x 2 -1 + 3 x - 2 x 2 0+0 -1 +0+0 = 0 -1 = 0

Die Funktion besitzt folglich eine waagrechte Asymptote bei y = 0 (x-Achse).

senkrechte Asymptote (einfach)

Beispiel:

Bestimme alle senkrechten Asymptoten (mit VZW) von der Funktion f mit f(x) = -4x +5 x

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Zuerst untersucht man die Funktion auf Definitionslücken, also in unserem Fall, ob der Nenner =0 werden kann.

x = 0

also Definitionsmenge D=R\{0}

Wir untersuchen nun das Verhalten für x → 0 (von links und von rechts)

Für x   x<0   0 - ⇒ f(x)= -4x +5 x +5 "-0" -

Für x   x>0   0 + ⇒ f(x)= -4x +5 x +5 "+0"

Die Funktion besitzt folglich eine senkrechte Asymptote bei x= 0 mit einem VZW von - nach +

senkrechte Asymptoten

Beispiel:

Bestimme alle senkrechten Asymptoten (mit VZW) von der Funktion f mit f(x) = -5 ( 1 - x ) · ( x +2 )

Lösung einblenden

Zuerst untersucht man die Funktion auf Definitionslücken, also in unserem Fall, ob der Nenner =0 werden kann.

( 1 - x ) · ( x +2 ) = 0
( -x +1 ) · ( x +2 ) = 0

Ein Produkt ist genau dann =0, wenn mindestens einer der beiden Faktoren =0 ist.

1. Fall:

-x +1 = 0 | -1
-x = -1 |:(-1 )
x1 = 1

2. Fall:

x +2 = 0 | -2
x2 = -2

also Definitionsmenge D=R\{ -2 ; 1 }

Wir untersuchen nun das Verhalten für x → -2 (von links und von rechts)

Für x   x<-2   -2 - ⇒ f(x)= -5 ( 1 - x ) · ( x +2 ) -5 (+3) ⋅ "-0" = -5 "-0"

Für x   x>-2   -2 + ⇒ f(x)= -5 ( 1 - x ) · ( x +2 ) -5 (+3) ⋅ "+0" = -5 "+0" -

Die Funktion besitzt folglich eine senkrechte Asymptote bei x= -2 mit einem VZW von + nach -

Wir untersuchen nun das Verhalten für x → 1 (von links und von rechts)

Für x   x<1   1 - ⇒ f(x)= -5 ( 1 - x ) · ( x +2 ) -5 "+0" ⋅ (+3) = -5 "+0" -

Für x   x>1   1 + ⇒ f(x)= -5 ( 1 - x ) · ( x +2 ) -5 "-0" ⋅ (+3) = -5 "-0"

Die Funktion besitzt folglich eine senkrechte Asymptote bei x= 1 mit einem VZW von - nach +

Polstellen und hebbare Def.-Lücken

Beispiel:

Bestimme alle senkrechten Asymptoten (mit VZW) von der Funktion f mit f(x) = ( x -3 ) · ( x -4 ) -3x +12

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Zuerst untersucht man die Funktion auf Definitionslücken, also in unserem Fall, ob der Nenner =0 werden kann.

-3x +12 = 0 | -12
-3x = -12 |:(-3 )
x = 4

also Definitionsmenge D=R\{ 4 }

Wir untersuchen das Verhalten für x → 4 und erkennen, dass sowohl der Zähler als auch der Nenner =0 werden.

Wir müssten also sowohl im Zähler als auch im Nenner einen Faktor (x -4) erkennen, die wir dann kürzen können:

( x -3 ) · ( x -4 ) -3x +12 = ( x -3 ) · ( x -4 ) -3x +12 = ( x -3 ) · ( -1 ) 3

Für x → 4 ⇒ f(x)= ( x -3 ) · ( x -4 ) -3x +12 = ( x -3 ) · ( -1 ) 3 ( 4 -3 ) · ( -1 ) 3 = - 1 3

Die Funktion besitzt folglich eine hebbare Definitionslücke (Loch) L(4 | - 1 3 )


Term mit Asymptoten bestimmen

Beispiel:

Bestimme einen Funktionsterm dessen Graph bei x1 = 3 und bei x2 = 0 jeweils eine senkrechte Asymptote, bei y = -3 eine waagrechte Asymptote und eine Nullstelle in N(6|0) besitzt.

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Zuerst der Nenner

Aufgrund der senkrechten Asymptoten bei x1=3 und x2=0 müssen die entsprechenden Linearterme in den Nenner unserer gesuchten Funktion, also:

? ( x -3 ) · ( x +0 ) = ? x 2 -3x

Nullstellen in den Zähler

Im Zähler müssen auf jeden Fall mal die Nullstellen berücksichtigt werden, also

? ⋅ ( x -6 ) x 2 -3x

Jetzt testen wir x -6 ( x -3 ) · ( x +0 ) auf die waagrechte Asymptote:

Da im Nenner eine quadratische Funktion ist, im Zähler auch nur eine lineare Funktion, muss die Funktion für x → ∞ gegen 0 laufen. Um diesen Grenzwert aber auf -3 zu bringen, quadrieren wir einfach den Linearterm des Zählers und geben im als Koeffizient -3. Jetzt stimmt auch die waagrechte Asympzote:

waagrechte Asymptoten

Um die waagrechte Asymtote zu ermitteln, wird in Zähler und Nenner die höchste x-Potenz des Nenners ausgeklammert:

Vorher sollte man allerdings noch ausmultiplizien.
-3 ( x -6 ) 2 ( x -3 ) · ( x +0 ) = -3 x 2 +36x -108 x 2 -3x

-3 x 2 +36x -108 x 2 -3x = x 2 · ( -3 + 36 x - 108 x 2 ) x 2 · ( 1 - 3 x ) = -3 + 36 x - 108 x 2 1 - 3 x

So können wir einfach das Verhalten für x→ ±∞ untersuchen:

Für x → ±∞ ⇒ f(x)= -3 x 2 +36x -108 x 2 -3x = -3 + 36 x - 108 x 2 1 - 3 x -3 +0+0 1 +0 = -3 1 = -3

Mit f(x)= -3 ( x -6 ) 2 ( x -3 ) · ( x +0 ) sind also alle Bedingungen erfüllt

Bruchterm mit Asymptoten bestimmen

Beispiel:

Bestimme einen Funktionsterm (als Bruchterm) dessen Graph bei x1 = 1 und bei x2 = 3 jeweils eine senkrechte Asymptote, bei y = -2 eine waagrechte Asymptote und eine Nullstelle in N(-2|0) besitzt.

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Zuerst der Nenner

Aufgrund der senkrechten Asymptoten bei x1=1 und x2=3 müssen die entsprechenden Linearterme in den Nenner unserer gesuchten Funktion, also:

? ( x -1 ) · ( x -3 ) = ? x 2 -4x +3

Nullstellen in den Zähler

Im Zähler müssen auf jeden Fall mal die Nullstellen berücksichtigt werden, also

? ⋅ ( x +2 ) x 2 -4x +3

Jetzt testen wir x +2 ( x -1 ) · ( x -3 ) auf die waagrechte Asymptote:

Da im Nenner eine quadratische Funktion ist, im Zähler auch nur eine lineare Funktion, muss die Funktion für x → ∞ gegen 0 laufen. Um diesen Grenzwert aber auf -2 zu bringen, quadrieren wir einfach den Linearterm des Zählers und geben im als Koeffizient -2. Jetzt stimmt auch die waagrechte Asympzote:

waagrechte Asymptoten

Um die waagrechte Asymtote zu ermitteln, wird in Zähler und Nenner die höchste x-Potenz des Nenners ausgeklammert:

Vorher sollte man allerdings noch ausmultiplizien.
-2 ( x +2 ) 2 ( x -1 ) · ( x -3 ) = -2 x 2 -8x -8 x 2 -4x +3

-2 x 2 -8x -8 x 2 -4x +3 = x 2 · ( -2 - 8 x - 8 x 2 ) x 2 · ( 1 - 4 x + 3 x 2 ) = -2 - 8 x - 8 x 2 1 - 4 x + 3 x 2

So können wir einfach das Verhalten für x→ ±∞ untersuchen:

Für x → ±∞ ⇒ f(x)= -2 x 2 -8x -8 x 2 -4x +3 = -2 - 8 x - 8 x 2 1 - 4 x + 3 x 2 -2 +0+0 1 +0+0 = -2 1 = -2

Mit f(x)= -2 ( x +2 ) 2 ( x -1 ) · ( x -3 ) sind also alle Bedingungen erfüllt

waagrechte Asymptoten

Beispiel:

Bestimme das Verhalten der Funktion f mit f(x) = e -0,3x 3 x 2 für x → -∞ und für x → ∞.

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Für x → -∞ ⇒ f(x)= e -0,3x 3 x 2 ( Der Exponentialterm im Zähler wächst sehr viel schneller gegen ∞ bzw. gegen 0 als der Nenner und setzt sich deswegen durch)

Für x → ∞ ⇒ f(x)= e -0,3x 3 x 2 0 0

Die Funktion besitzt folglich auf der rechten Seite (für x → ∞) eine waagrechte Asymptote bei y = 0 (x-Achse).

e-Fkt'n Verhalten → ∞

Beispiel:

Bestimme das Verhalten der Funktion f mit f(x) = -3 + 3 x 2 · e 0,4x für x → -∞ und für x → ∞.

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Für x → -∞ ⇒ f(x)= -3 + 3 x 2 · e 0,4x -3 + · 0 -3 +0 -3 3 x 2 · e 0,4x 0: ( Der Exponentialterm im zweiten Faktor wächst sehr viel schneller gegen 0 als der erste Faktor gegen und setzt sich deswegen durch)

Für x → ∞ ⇒ f(x)= -3 + 3 x 2 · e 0,4x -3 + · -3 +

Die Funktion besitzt folglich auf der linken Seite (für x → -∞) eine waagrechte Asymptote bei y = -3 .