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alle Asymptoten bestimmen

Beispiel:

Bestimme alle senkrechten Asymptoten (mit VZW) und waagrechten Asymptoten vom Graphen der Funktion f mit f(x) = -2 x 3 +5 x 2 +4x +4 x 2 -9

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senkrechte Asymptoten

Zuerst untersucht man die Funktion auf Definitionslücken, also in unserem Fall, ob der Nenner =0 werden kann.

x 2 -9 = 0 | +9
x 2 = 9 | 2
x1 = - 9 = -3
x2 = 9 = 3

also Definitionsmenge D=R\{ -3 ; 3 }

Um den Term besser auf Asymptoten untersuchen zu können, faktorisieren wir den Nenner:

-2 x 3 +5 x 2 +4x +4 x 2 -9 = -2 x 3 +5 x 2 +4x +4 ( x +3 ) · ( x -3 )

Wir untersuchen nun das Verhalten für x → -3 (von links und von rechts)

Für x   x<-3   -3 - ⇒ f(x)= -2 x 3 +5 x 2 +4x +4 ( x +3 ) · ( x -3 ) +91 "-0" ⋅ (-6) = +91 "+0"

Für x   x>-3   -3 + ⇒ f(x)= -2 x 3 +5 x 2 +4x +4 ( x +3 ) · ( x -3 ) +91 "+0" ⋅ (-6) = +91 "-0" -

Die Funktion besitzt folglich eine senkrechte Asymptote bei x= -3 mit einem VZW von + nach -

Wir untersuchen nun das Verhalten für x → 3 (von links und von rechts)

Für x   x<3   3 - ⇒ f(x)= -2 x 3 +5 x 2 +4x +4 ( x +3 ) · ( x -3 ) +7 (+6) ⋅ "-0" = +7 "-0" -

Für x   x>3   3 + ⇒ f(x)= -2 x 3 +5 x 2 +4x +4 ( x +3 ) · ( x -3 ) +7 (+6) ⋅ "+0" = +7 "+0"

Die Funktion besitzt folglich eine senkrechte Asymptote bei x= 3 mit einem VZW von - nach +

waagrechte Asymptoten

Um die waagrechte Asymtote zu ermitteln, wird in Zähler und Nenner die höchste x-Potenz des Nenners ausgeklammert:

-2 x 3 +5 x 2 +4x +4 x 2 -9 = x 2 · ( -2x +5 + 4 x + 4 x 2 ) x 2 · ( 1 - 9 x 2 ) = -2x +5 + 4 x + 4 x 2 1 - 9 x 2

So können wir einfach das Verhalten für x→ ±∞ untersuchen:

Für x → ±∞ ⇒ f(x)= -2 x 3 +5 x 2 +4x +4 x 2 -9 = -2x +5 + 4 x + 4 x 2 1 - 9 x 2 - +5 +0+0 1 +0 = -

Die Funktion besitzt folglich keine waagrechte Asymptote.

senkrechte Asymptote (einfach)

Beispiel:

Bestimme alle senkrechten Asymptoten (mit VZW) von der Funktion f mit f(x) = -x +2 x +3

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Zuerst untersucht man die Funktion auf Definitionslücken, also in unserem Fall, ob der Nenner =0 werden kann.

x +3 = 0 | -3
x = -3

also Definitionsmenge D=R\{ -3 }

Wir untersuchen nun das Verhalten für x → -3 (von links und von rechts)

Für x   x<-3   -3 - ⇒ f(x)= -x +2 x +3 +5 "-0" -

Für x   x>-3   -3 + ⇒ f(x)= -x +2 x +3 +5 "+0"

Die Funktion besitzt folglich eine senkrechte Asymptote bei x= -3 mit einem VZW von - nach +

senkrechte Asymptoten

Beispiel:

Bestimme alle senkrechten Asymptoten (mit VZW) von der Funktion f mit f(x) = -3 x 2 +5x +4

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Zuerst untersucht man die Funktion auf Definitionslücken, also in unserem Fall, ob der Nenner =0 werden kann.

x 2 +5x +4 = 0

Lösen mit der a-b-c-Formel (Mitternachtsformel):

eingesetzt in x1,2 = - b ± b 2 -4a · c 2a ergibt:

x1,2 = -5 ± 5 2 -4 · 1 · 4 21

x1,2 = -5 ± 25 -16 2

x1,2 = -5 ± 9 2

x1 = -5 + 9 2 = -5 +3 2 = -2 2 = -1

x2 = -5 - 9 2 = -5 -3 2 = -8 2 = -4

Lösen mit der p-q-Formel (x² + px + q = 0):

vor dem Einsetzen in x1,2 = - p 2 ± ( p 2 ) 2 - q
berechnen wir zuerst die Diskriminante D = ( p 2 ) 2 - q :

D = ( 5 2 ) 2 - 4 = 25 4 - 4 = 25 4 - 16 4 = 9 4

x1,2 = - 5 2 ± 9 4

x1 = - 5 2 - 3 2 = - 8 2 = -4

x2 = - 5 2 + 3 2 = - 2 2 = -1

also Definitionsmenge D=R\{ -4 ; -1 }

Um den Term besser auf Asymptoten untersuchen zu können, faktorisieren wir den Nenner:

-3 x 2 +5x +4 = -3 ( x +1 ) · ( x +4 )

Wir untersuchen nun das Verhalten für x → -4 (von links und von rechts)

Für x   x<-4   -4 - ⇒ f(x)= -3 ( x +1 ) · ( x +4 ) -3 (-3) ⋅ "-0" = -3 "+0" -

Für x   x>-4   -4 + ⇒ f(x)= -3 ( x +1 ) · ( x +4 ) -3 (-3) ⋅ "+0" = -3 "-0"

Die Funktion besitzt folglich eine senkrechte Asymptote bei x= -4 mit einem VZW von - nach +

Wir untersuchen nun das Verhalten für x → -1 (von links und von rechts)

Für x   x<-1   -1 - ⇒ f(x)= -3 ( x +1 ) · ( x +4 ) -3 "-0" ⋅ (+3) = -3 "-0"

Für x   x>-1   -1 + ⇒ f(x)= -3 ( x +1 ) · ( x +4 ) -3 "+0" ⋅ (+3) = -3 "+0" -

Die Funktion besitzt folglich eine senkrechte Asymptote bei x= -1 mit einem VZW von + nach -

Polstellen und hebbare Def.-Lücken

Beispiel:

Bestimme alle senkrechten Asymptoten (mit VZW) von der Funktion f mit f(x) = -x +2 ( x -2 ) · ( x -3 )

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Zuerst untersucht man die Funktion auf Definitionslücken, also in unserem Fall, ob der Nenner =0 werden kann.

( x -2 ) · ( x -3 ) = 0

Ein Produkt ist genau dann =0, wenn mindestens einer der beiden Faktoren =0 ist.

1. Fall:

x -2 = 0 | +2
x1 = 2

2. Fall:

x -3 = 0 | +3
x2 = 3

also Definitionsmenge D=R\{ 2 ; 3 }

Wir untersuchen das Verhalten für x → 2 und erkennen, dass sowohl der Zähler als auch der Nenner =0 werden.

Wir müssten also sowohl im Zähler als auch im Nenner einen Faktor (x -2) erkennen, die wir dann kürzen können:

-x +2 ( x -2 ) · ( x -3 ) = -1 1 · ( x -3 )

Für x → 2 ⇒ f(x)= -x +2 ( x -2 ) · ( x -3 ) = -1 1 · ( x -3 ) -1 1 · ( 2 -3 ) = 1

Die Funktion besitzt folglich eine hebbare Definitionslücke (Loch) L(2 | 1 )


Wir untersuchen nun das Verhalten für x → 3 (von links und von rechts)

Für x   x<3   3 - ⇒ f(x)= -x +2 ( x -2 ) · ( x -3 ) -1 (+1) ⋅ "-0" = -1 "-0"

Für x   x>3   3 + ⇒ f(x)= -x +2 ( x -2 ) · ( x -3 ) -1 (+1) ⋅ "+0" = -1 "+0" -

Die Funktion besitzt folglich eine senkrechte Asymptote bei x= 3 mit einem VZW von + nach -

Term mit Asymptoten bestimmen

Beispiel:

Bestimme einen Funktionsterm dessen Graph bei x1 = 1 und bei x2 = -2 jeweils eine senkrechte Asymptote, bei y = -3 eine waagrechte Asymptote und eine Nullstelle in N(4|0) besitzt.

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Zuerst der Nenner

Aufgrund der senkrechten Asymptoten bei x1=1 und x2=-2 müssen die entsprechenden Linearterme in den Nenner unserer gesuchten Funktion, also:

? ( x -1 ) · ( x +2 ) = ? x 2 + x -2

Nullstellen in den Zähler

Im Zähler müssen auf jeden Fall mal die Nullstellen berücksichtigt werden, also

? ⋅ ( x -4 ) x 2 + x -2

Jetzt testen wir x -4 ( x -1 ) · ( x +2 ) auf die waagrechte Asymptote:

Da im Nenner eine quadratische Funktion ist, im Zähler auch nur eine lineare Funktion, muss die Funktion für x → ∞ gegen 0 laufen. Um diesen Grenzwert aber auf -3 zu bringen, quadrieren wir einfach den Linearterm des Zählers und geben im als Koeffizient -3. Jetzt stimmt auch die waagrechte Asympzote:

waagrechte Asymptoten

Um die waagrechte Asymtote zu ermitteln, wird in Zähler und Nenner die höchste x-Potenz des Nenners ausgeklammert:

Vorher sollte man allerdings noch ausmultiplizien.
-3 ( x -4 ) 2 ( x -1 ) · ( x +2 ) = -3 x 2 +24x -48 x 2 + x -2

-3 x 2 +24x -48 x 2 + x -2 = x 2 · ( -3 + 24 x - 48 x 2 ) x 2 · ( 1 + 1 x - 2 x 2 ) = -3 + 24 x - 48 x 2 1 + 1 x - 2 x 2

So können wir einfach das Verhalten für x→ ±∞ untersuchen:

Für x → ±∞ ⇒ f(x)= -3 x 2 +24x -48 x 2 + x -2 = -3 + 24 x - 48 x 2 1 + 1 x - 2 x 2 -3 +0+0 1 +0+0 = -3 1 = -3

Mit f(x)= -3 ( x -4 ) 2 ( x -1 ) · ( x +2 ) sind also alle Bedingungen erfüllt

Bruchterm mit Asymptoten bestimmen

Beispiel:

Bestimme einen Funktionsterm (als Bruchterm) dessen Graph bei x1 = -1 und bei x2 = 1 jeweils eine senkrechte Asymptote, bei y = 0 eine waagrechte Asymptote und eine Nullstelle in N(2|0) besitzt.

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Zuerst der Nenner

Aufgrund der senkrechten Asymptoten bei x1=-1 und x2=1 müssen die entsprechenden Linearterme in den Nenner unserer gesuchten Funktion, also:

? ( x +1 ) · ( x -1 ) = ? x 2 -1

Nullstellen in den Zähler

Im Zähler müssen auf jeden Fall mal die Nullstellen berücksichtigt werden, also

? ⋅ ( x -2 ) x 2 -1

Jetzt testen wir x -2 ( x +1 ) · ( x -1 ) auf die waagrechte Asymptote:

waagrechte Asymptoten

Um die waagrechte Asymtote zu ermitteln, wird in Zähler und Nenner die höchste x-Potenz des Nenners ausgeklammert:

Vorher sollte man allerdings noch ausmultiplizien.
x -2 ( x +1 ) · ( x -1 ) = x -2 x 2 -1

x -2 x 2 -1 = x 2 · ( 1 x - 2 x 2 ) x 2 · ( 1 - 1 x 2 ) = 1 x - 2 x 2 1 - 1 x 2

So können wir einfach das Verhalten für x→ ±∞ untersuchen:

Für x → ±∞ ⇒ f(x)= x -2 x 2 -1 = 1 x - 2 x 2 1 - 1 x 2 0+0 1 +0 = 0 1 = 0

Mit f(x)= x -2 ( x +1 ) · ( x -1 ) sind also alle Bedingungen erfüllt

waagrechte Asymptoten

Beispiel:

Bestimme das Verhalten der Funktion f mit f(x) = - 4 x 3 +4 + 5 x für x → -∞ und für x → ∞.

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Für x → -∞ ⇒ f(x)= - 4 x 3 +4 + 5 x 0 +4 +0 4

Für x → ∞ ⇒ f(x)= - 4 x 3 +4 + 5 x 0 +4 +0 4

Die Funktion besitzt folglich eine waagrechte Asymptote bei y = 4 .

e-Fkt'n Verhalten → ∞

Beispiel:

Bestimme das Verhalten der Funktion f mit f(x) = -x · e -0,5x +4 für x → -∞ und für x → ∞.

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Für x → -∞ ⇒ f(x)= -x · e -0,5x +4 · +4 +4

Für x → ∞ ⇒ f(x)= -x · e -0,5x +4 - · 0 +4 0 +4 4 -x · e -0,5x 0: ( Der Exponentialterm im zweiten Faktor wächst sehr viel schneller gegen 0 als der erste Faktor gegen - und setzt sich deswegen durch)

Die Funktion besitzt folglich auf der rechten Seite (für x → ∞) eine waagrechte Asymptote bei y = 4 .