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alle Asymptoten bestimmen

Beispiel:

Bestimme alle senkrechten Asymptoten (mit VZW) und waagrechten Asymptoten vom Graphen der Funktion f mit f(x) = 2 x 2 +6x +9

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senkrechte Asymptoten

Zuerst untersucht man die Funktion auf Definitionslücken, also in unserem Fall, ob der Nenner =0 werden kann.

x 2 +6x +9 = 0

Lösen mit der a-b-c-Formel (Mitternachtsformel):

eingesetzt in x1,2 = - b ± b 2 -4a · c 2a ergibt:

x1,2 = -6 ± 6 2 -4 · 1 · 9 2⋅1

x1,2 = -6 ± 36 -36 2

x1,2 = -6 ± 0 2

Da die Wurzel Null ist, gibt es nur eine Lösung:

x = -6 2 = -3

Lösen mit der p-q-Formel (x² + px + q = 0):

vor dem Einsetzen in x1,2 = - p 2 ± ( p 2 ) 2 - q
berechnen wir zuerst die Diskriminante D = ( p 2 ) 2 - q :

D = 3 2 - 9 = 9 - 9 = 0

Da die Diskriminante D = 0 ist, hat die quadratische Gleichung nur eine Lösunng.

x = -3 ± 0 = -3

also Definitionsmenge D=R\{ -3 }

Um den Term besser auf Asymptoten untersuchen zu können, faktorisieren wir den Nenner:

2 x 2 +6x +9 = 2 ( x +3 ) 2

Wir untersuchen nun das Verhalten für x → -3 (von links und von rechts)

Für x ⟶   x<-3   -3 - ⇒ f(x)= 2 ( x +3 ) 2 → +2 "+0" → ∞

Für x ⟶   x>-3   -3 + ⇒ f(x)= 2 ( x +3 ) 2 → +2 "+0" → ∞

Die Funktion besitzt folglich eine senkrechte Asymptote bei x= -3 ohne VZW (beides + )

waagrechte Asymptoten

Um die waagrechte Asymtote zu ermitteln, wird in Zähler und Nenner die höchste x-Potenz des Nenners ausgeklammert:

2 x 2 +6x +9 = x 2 · 2 x 2 x 2 · ( 1 + 6 x + 9 x 2 ) = 2 x 2 1 + 6 x + 9 x 2

So können wir einfach das Verhalten für x→ ±∞ untersuchen:

Für x → ±∞ ⇒ f(x)= 2 x 2 +6x +9 = 2 x 2 1 + 6 x + 9 x 2 → 0 1 +0+0 = 0 1 = 0

Die Funktion besitzt folglich eine waagrechte Asymptote bei y = 0 (x-Achse).

senkrechte Asymptote (einfach)

Beispiel:

Bestimme alle senkrechten Asymptoten (mit VZW) von der Funktion f mit f(x) = 1 x -3

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Zuerst untersucht man die Funktion auf Definitionslücken, also in unserem Fall, ob der Nenner =0 werden kann.

x -3 = 0 | +3
x = 3

also Definitionsmenge D=R\{ 3 }

Wir untersuchen nun das Verhalten für x → 3 (von links und von rechts)

Für x ⟶   x<3   3 - ⇒ f(x)= 1 x -3 → +1 "-0" → -∞

Für x ⟶   x>3   3 + ⇒ f(x)= 1 x -3 → +1 "+0" → ∞

Die Funktion besitzt folglich eine senkrechte Asymptote bei x= 3 mit einem VZW von - nach +

senkrechte Asymptoten

Beispiel:

Bestimme alle senkrechten Asymptoten (mit VZW) von der Funktion f mit f(x) = -4 x · ( x -4 )

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Zuerst untersucht man die Funktion auf Definitionslücken, also in unserem Fall, ob der Nenner =0 werden kann.

x · ( x -4 ) = 0

Ein Produkt ist genau dann =0, wenn mindestens einer der beiden Faktoren =0 ist.

1. Fall:

x1 = 0

2. Fall:

x -4 = 0 | +4
x2 = 4

also Definitionsmenge D=R\{0; 4 }

Wir untersuchen nun das Verhalten für x → 0 (von links und von rechts)

Für x ⟶   x<0   0 - ⇒ f(x)= -4 x · ( x -4 ) → -4 "-0" ⋅ (-4) = -4 "+0" → -∞

Für x ⟶   x>0   0 + ⇒ f(x)= -4 x · ( x -4 ) → -4 "+0" ⋅ (-4) = -4 "-0" → ∞

Die Funktion besitzt folglich eine senkrechte Asymptote bei x= 0 mit einem VZW von - nach +

Wir untersuchen nun das Verhalten für x → 4 (von links und von rechts)

Für x ⟶   x<4   4 - ⇒ f(x)= -4 x · ( x -4 ) → -4 (+4) ⋅ "-0" = -4 "-0" → ∞

Für x ⟶   x>4   4 + ⇒ f(x)= -4 x · ( x -4 ) → -4 (+4) ⋅ "+0" = -4 "+0" → -∞

Die Funktion besitzt folglich eine senkrechte Asymptote bei x= 4 mit einem VZW von + nach -

Polstellen und hebbare Def.-Lücken

Beispiel:

Bestimme alle senkrechten Asymptoten (mit VZW) von der Funktion f mit f(x) = ( x +2 ) · ( x +4 ) -2x -2

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Zuerst untersucht man die Funktion auf Definitionslücken, also in unserem Fall, ob der Nenner =0 werden kann.

-2x -2 = 0 | +2
-2x = 2 |:(-2 )
x = -1

also Definitionsmenge D=R\{ -1 }

Wir untersuchen nun das Verhalten für x → -1 (von links und von rechts)

Für x ⟶   x<-1   -1 - ⇒ f(x)= ( x +2 ) · ( x +4 ) -2x -2 → +3 "+0" → ∞

Für x ⟶   x>-1   -1 + ⇒ f(x)= ( x +2 ) · ( x +4 ) -2x -2 → +3 "-0" → -∞

Die Funktion besitzt folglich eine senkrechte Asymptote bei x= -1 mit einem VZW von + nach -

Term mit Asymptoten bestimmen

Beispiel:

Bestimme einen Funktionsterm dessen Graph bei x1 = -3 und bei x2 = -6 jeweils eine senkrechte Asymptote, bei y = -3 eine waagrechte Asymptote und eine Nullstelle in N(0|0) besitzt.

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Zuerst der Nenner

Aufgrund der senkrechten Asymptoten bei x1=-3 und x2=-6 müssen die entsprechenden Linearterme in den Nenner unserer gesuchten Funktion, also:

? ( x +3 ) · ( x +6 ) = ? x 2 +9x +18

Nullstellen in den Zähler

Im Zähler müssen auf jeden Fall mal die Nullstellen berücksichtigt werden, also

? ⋅ ( x +0 ) x 2 +9x +18 = ?⋅ ( x ) x 2 +9x +18

Jetzt testen wir x ( x +3 ) · ( x +6 ) auf die waagrechte Asymptote:

Da im Nenner eine quadratische Funktion ist, im Zähler auch nur eine lineare Funktion, muss die Funktion für x → ∞ gegen 0 laufen. Um diesen Grenzwert aber auf -3 zu bringen, quadrieren wir einfach den Linearterm des Zählers und geben im als Koeffizient -3. Jetzt stimmt auch die waagrechte Asympzote:

waagrechte Asymptoten

Um die waagrechte Asymtote zu ermitteln, wird in Zähler und Nenner die höchste x-Potenz des Nenners ausgeklammert:

Vorher sollte man allerdings noch ausmultiplizien.
-3 x 2 ( x +3 ) · ( x +6 ) = -3 x 2 x 2 +9x +18

-3 x 2 x 2 +9x +18 = x 2 · ( -3 ) x 2 · ( 1 + 9 x + 18 x 2 ) = -3 1 + 9 x + 18 x 2

So können wir einfach das Verhalten für x→ ±∞ untersuchen:

Für x → ±∞ ⇒ f(x)= -3 x 2 x 2 +9x +18 = -3 1 + 9 x + 18 x 2 → -3 1 +0+0 = -3 1 = -3

Mit f(x)= -3 x 2 ( x +3 ) · ( x +6 ) sind also alle Bedingungen erfüllt

Bruchterm mit Asymptoten bestimmen

Beispiel:

Bestimme einen Funktionsterm (als Bruchterm) dessen Graph bei x1 = -1 und bei x2 = -4 jeweils eine senkrechte Asymptote, bei y = -2 eine waagrechte Asymptote und in N1(-2|0) und N2(1|0) Nullstellen besitzt.

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Zuerst der Nenner

Aufgrund der senkrechten Asymptoten bei x1=-1 und x2=-4 müssen die entsprechenden Linearterme in den Nenner unserer gesuchten Funktion, also:

? ( x +1 ) · ( x +4 ) = ? x 2 +5x +4

Nullstellen in den Zähler

Im Zähler müssen auf jeden Fall mal die Nullstellen berücksichtigt werden, also

? ⋅ ( ( x +2 ) · ( x -1 ) ) x 2 +5x +4 = ?⋅ ( x 2 + x -2 ) x 2 +5x +4

Jetzt testen wir x 2 + x -2 ( x +1 ) · ( x +4 ) auf die waagrechte Asymptote:

Um die waagrechte Asymptote von 1 auf -2 zu bringen multiplizieren wir einfach den Zähler mit -2 und erhalten so:

waagrechte Asymptoten

Um die waagrechte Asymtote zu ermitteln, wird in Zähler und Nenner die höchste x-Potenz des Nenners ausgeklammert:

Vorher sollte man allerdings noch ausmultiplizien.
-2( x 2 + x -2 ) ( x +1 ) · ( x +4 ) = -2 x 2 -2x +4 x 2 +5x +4

-2 x 2 -2x +4 x 2 +5x +4 = x 2 · ( -2 - 2 x + 4 x 2 ) x 2 · ( 1 + 5 x + 4 x 2 ) = -2 - 2 x + 4 x 2 1 + 5 x + 4 x 2

So können wir einfach das Verhalten für x→ ±∞ untersuchen:

Für x → ±∞ ⇒ f(x)= -2 x 2 -2x +4 x 2 +5x +4 = -2 - 2 x + 4 x 2 1 + 5 x + 4 x 2 → -2 +0+0 1 +0+0 = -2 1 = -2

Mit f(x)= -2( x 2 + x -2 ) ( x +1 ) · ( x +4 ) sind also alle Bedingungen erfüllt

waagrechte Asymptoten

Beispiel:

Bestimme das Verhalten der Funktion f mit f(x) = - 1 x +3 für x → -∞ und für x → ∞.

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Für x → -∞ ⇒ f(x)= - 1 x +3 → 0 +3 → 3

Für x → ∞ ⇒ f(x)= - 1 x +3 → 0 +3 → 3

Die Funktion besitzt folglich eine waagrechte Asymptote bei y = 3 .

e-Fkt'n Verhalten → ∞

Beispiel:

Bestimme das Verhalten der Funktion f mit f(x) = 3 x 2 · e 0,5x für x → -∞ und für x → ∞.

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Für x → -∞ ⇒ f(x)= 3 x 2 · e 0,5x → ∞ · 0 → 0( Der Exponentialterm im zweiten Faktor wächst sehr viel schneller gegen 0 als der erste Faktor gegen ∞ und setzt sich deswegen durch)

Für x → ∞ ⇒ f(x)= 3 x 2 · e 0,5x → ∞ · ∞ → ∞

Die Funktion besitzt folglich auf der linken Seite (für x → -∞) eine waagrechte Asymptote bei y = 0 (x-Achse).