nach Aufgabentypen suchen

Aufgabentypen anhand von Beispielen durchstöbern

Browserfenster aktualisieren (F5), um neue Beispiele bei den Aufgabentypen zu sehen

alle Asymptoten bestimmen

Beispiel:

Bestimme alle senkrechten Asymptoten (mit VZW) und waagrechten Asymptoten vom Graphen der Funktion f mit f(x) = -2 x 2 +3x -3 - x 2 + x +12

Lösung einblenden

senkrechte Asymptoten

Zuerst untersucht man die Funktion auf Definitionslücken, also in unserem Fall, ob der Nenner =0 werden kann.

- x 2 + x +12 = 0

Lösen mit der a-b-c-Formel (Mitternachtsformel):

eingesetzt in x1,2 = - b ± b 2 -4a · c 2a ergibt:

x1,2 = -1 ± 1 2 -4 · ( -1 ) · 12 2( -1 )

x1,2 = -1 ± 1 +48 -2

x1,2 = -1 ± 49 -2

x1 = -1 + 49 -2 = -1 +7 -2 = 6 -2 = -3

x2 = -1 - 49 -2 = -1 -7 -2 = -8 -2 = 4

Lösen mit der p-q-Formel (x² + px + q = 0):

Um die Gleichung auf die Form "x² + px + q = 0" zu bekommen, müssen wir zuerst die ganze Gleichung durch "-1 " teilen:

- x 2 + x +12 = 0 |: -1

x 2 - x -12 = 0

vor dem Einsetzen in x1,2 = - p 2 ± ( p 2 ) 2 - q
berechnen wir zuerst die Diskriminante D = ( p 2 ) 2 - q :

D = ( - 1 2 ) 2 - ( -12 ) = 1 4 + 12 = 1 4 + 48 4 = 49 4

x1,2 = 1 2 ± 49 4

x1 = 1 2 - 7 2 = - 6 2 = -3

x2 = 1 2 + 7 2 = 8 2 = 4

also Definitionsmenge D=R\{ -3 ; 4 }

Um den Term besser auf Asymptoten untersuchen zu können, faktorisieren wir den Nenner:

-2 x 2 +3x -3 - x 2 + x +12 = -2 x 2 +3x -3 - ( x +3 ) · ( x -4 )

Wir untersuchen nun das Verhalten für x → -3 (von links und von rechts)

Für x   x<-3   -3 - ⇒ f(x)= -2 x 2 +3x -3 - ( x +3 ) · ( x -4 ) -30 -1 ⋅"-0" ⋅ (-7) = -30 "-0"

Für x   x>-3   -3 + ⇒ f(x)= -2 x 2 +3x -3 - ( x +3 ) · ( x -4 ) -30 -1 ⋅"+0" ⋅ (-7) = -30 "+0" -

Die Funktion besitzt folglich eine senkrechte Asymptote bei x= -3 mit einem VZW von + nach -

Wir untersuchen nun das Verhalten für x → 4 (von links und von rechts)

Für x   x<4   4 - ⇒ f(x)= -2 x 2 +3x -3 - ( x +3 ) · ( x -4 ) -23 -1 ⋅(+7) ⋅ "-0" = -23 "+0" -

Für x   x>4   4 + ⇒ f(x)= -2 x 2 +3x -3 - ( x +3 ) · ( x -4 ) -23 -1 ⋅(+7) ⋅ "+0" = -23 "-0"

Die Funktion besitzt folglich eine senkrechte Asymptote bei x= 4 mit einem VZW von - nach +

waagrechte Asymptoten

Um die waagrechte Asymtote zu ermitteln, wird in Zähler und Nenner die höchste x-Potenz des Nenners ausgeklammert:

-2 x 2 +3x -3 - x 2 + x +12 = x 2 · ( -2 + 3 x - 3 x 2 ) x 2 · ( -1 + 1 x + 12 x 2 ) = -2 + 3 x - 3 x 2 -1 + 1 x + 12 x 2

So können wir einfach das Verhalten für x→ ±∞ untersuchen:

Für x → ±∞ ⇒ f(x)= -2 x 2 +3x -3 - x 2 + x +12 = -2 + 3 x - 3 x 2 -1 + 1 x + 12 x 2 -2 +0+0 -1 +0+0 = -2 -1 = 2

Die Funktion besitzt folglich eine waagrechte Asymptote bei y = 2 .

senkrechte Asymptote (einfach)

Beispiel:

Bestimme alle senkrechten Asymptoten (mit VZW) von der Funktion f mit f(x) = -5 x +2

Lösung einblenden

Zuerst untersucht man die Funktion auf Definitionslücken, also in unserem Fall, ob der Nenner =0 werden kann.

x +2 = 0 | -2
x = -2

also Definitionsmenge D=R\{ -2 }

Wir untersuchen nun das Verhalten für x → -2 (von links und von rechts)

Für x   x<-2   -2 - ⇒ f(x)= -5 x +2 -5 "-0"

Für x   x>-2   -2 + ⇒ f(x)= -5 x +2 -5 "+0" -

Die Funktion besitzt folglich eine senkrechte Asymptote bei x= -2 mit einem VZW von + nach -

senkrechte Asymptoten

Beispiel:

Bestimme alle senkrechten Asymptoten (mit VZW) von der Funktion f mit f(x) = x 2 - x -1 x 2 - x -12

Lösung einblenden

Zuerst untersucht man die Funktion auf Definitionslücken, also in unserem Fall, ob der Nenner =0 werden kann.

x 2 - x -12 = 0

Lösen mit der a-b-c-Formel (Mitternachtsformel):

eingesetzt in x1,2 = - b ± b 2 -4a · c 2a ergibt:

x1,2 = +1 ± ( -1 ) 2 -4 · 1 · ( -12 ) 21

x1,2 = +1 ± 1 +48 2

x1,2 = +1 ± 49 2

x1 = 1 + 49 2 = 1 +7 2 = 8 2 = 4

x2 = 1 - 49 2 = 1 -7 2 = -6 2 = -3

Lösen mit der p-q-Formel (x² + px + q = 0):

vor dem Einsetzen in x1,2 = - p 2 ± ( p 2 ) 2 - q
berechnen wir zuerst die Diskriminante D = ( p 2 ) 2 - q :

D = ( - 1 2 ) 2 - ( -12 ) = 1 4 + 12 = 1 4 + 48 4 = 49 4

x1,2 = 1 2 ± 49 4

x1 = 1 2 - 7 2 = - 6 2 = -3

x2 = 1 2 + 7 2 = 8 2 = 4

also Definitionsmenge D=R\{ -3 ; 4 }

Um den Term besser auf Asymptoten untersuchen zu können, faktorisieren wir den Nenner:

x 2 - x -1 x 2 - x -12 = x 2 - x -1 ( x -4 ) · ( x +3 )

Wir untersuchen nun das Verhalten für x → -3 (von links und von rechts)

Für x   x<-3   -3 - ⇒ f(x)= x 2 - x -1 ( x -4 ) · ( x +3 ) +11 (-7) ⋅ "-0" = +11 "+0"

Für x   x>-3   -3 + ⇒ f(x)= x 2 - x -1 ( x -4 ) · ( x +3 ) +11 (-7) ⋅ "+0" = +11 "-0" -

Die Funktion besitzt folglich eine senkrechte Asymptote bei x= -3 mit einem VZW von + nach -

Wir untersuchen nun das Verhalten für x → 4 (von links und von rechts)

Für x   x<4   4 - ⇒ f(x)= x 2 - x -1 ( x -4 ) · ( x +3 ) +11 "-0" ⋅ (+7) = +11 "-0" -

Für x   x>4   4 + ⇒ f(x)= x 2 - x -1 ( x -4 ) · ( x +3 ) +11 "+0" ⋅ (+7) = +11 "+0"

Die Funktion besitzt folglich eine senkrechte Asymptote bei x= 4 mit einem VZW von - nach +

Polstellen und hebbare Def.-Lücken

Beispiel:

Bestimme alle senkrechten Asymptoten (mit VZW) von der Funktion f mit f(x) = x +1 ( x +1 ) · ( x +3 )

Lösung einblenden

Zuerst untersucht man die Funktion auf Definitionslücken, also in unserem Fall, ob der Nenner =0 werden kann.

( x +1 ) · ( x +3 ) = 0

Ein Produkt ist genau dann =0, wenn mindestens einer der beiden Faktoren =0 ist.

1. Fall:

x +1 = 0 | -1
x1 = -1

2. Fall:

x +3 = 0 | -3
x2 = -3

also Definitionsmenge D=R\{ -3 ; -1 }

Wir untersuchen das Verhalten für x → -1 und erkennen, dass sowohl der Zähler als auch der Nenner =0 werden.

Wir müssten also sowohl im Zähler als auch im Nenner einen Faktor (x +1) erkennen, die wir dann kürzen können:

x +1 ( x +1 ) · ( x +3 ) = x +1 ( x +1 ) · ( x +3 ) = 1 x +3

Für x → -1 ⇒ f(x)= x +1 ( x +1 ) · ( x +3 ) = 1 x +3 1 -1 +3 = 1 2

Die Funktion besitzt folglich eine hebbare Definitionslücke (Loch) L(-1 | 1 2 )


Wir untersuchen nun das Verhalten für x → -3 (von links und von rechts)

Für x   x<-3   -3 - ⇒ f(x)= x +1 ( x +1 ) · ( x +3 ) -2 (-2) ⋅ "-0" = -2 "+0" -

Für x   x>-3   -3 + ⇒ f(x)= x +1 ( x +1 ) · ( x +3 ) -2 (-2) ⋅ "+0" = -2 "-0"

Die Funktion besitzt folglich eine senkrechte Asymptote bei x= -3 mit einem VZW von - nach +

Term mit Asymptoten bestimmen

Beispiel:

Bestimme einen Funktionsterm dessen Graph bei x1 = -1 und bei x2 = -3 jeweils eine senkrechte Asymptote, bei y = 0 eine waagrechte Asymptote und eine Nullstelle in N(-4|0) besitzt.

Lösung einblenden

Zuerst der Nenner

Aufgrund der senkrechten Asymptoten bei x1=-1 und x2=-3 müssen die entsprechenden Linearterme in den Nenner unserer gesuchten Funktion, also:

? ( x +1 ) · ( x +3 ) = ? x 2 +4x +3

Nullstellen in den Zähler

Im Zähler müssen auf jeden Fall mal die Nullstellen berücksichtigt werden, also

? ⋅ ( x +4 ) x 2 +4x +3

Jetzt testen wir x +4 ( x +1 ) · ( x +3 ) auf die waagrechte Asymptote:

waagrechte Asymptoten

Um die waagrechte Asymtote zu ermitteln, wird in Zähler und Nenner die höchste x-Potenz des Nenners ausgeklammert:

Vorher sollte man allerdings noch ausmultiplizien.
x +4 ( x +1 ) · ( x +3 ) = x +4 x 2 +4x +3

x +4 x 2 +4x +3 = x 2 · ( 1 x + 4 x 2 ) x 2 · ( 1 + 4 x + 3 x 2 ) = 1 x + 4 x 2 1 + 4 x + 3 x 2

So können wir einfach das Verhalten für x→ ±∞ untersuchen:

Für x → ±∞ ⇒ f(x)= x +4 x 2 +4x +3 = 1 x + 4 x 2 1 + 4 x + 3 x 2 0+0 1 +0+0 = 0 1 = 0

Mit f(x)= x +4 ( x +1 ) · ( x +3 ) sind also alle Bedingungen erfüllt

Bruchterm mit Asymptoten bestimmen

Beispiel:

Bestimme einen Funktionsterm (als Bruchterm) dessen Graph bei x1 = 0 und bei x2 = -3 jeweils eine senkrechte Asymptote, bei y = -1 eine waagrechte Asymptote und in N1(-2|0) und N2(3|0) Nullstellen besitzt.

Lösung einblenden

Zuerst der Nenner

Aufgrund der senkrechten Asymptoten bei x1=0 und x2=-3 müssen die entsprechenden Linearterme in den Nenner unserer gesuchten Funktion, also:

? ( x +0 ) · ( x +3 ) = ? x 2 +3x

Nullstellen in den Zähler

Im Zähler müssen auf jeden Fall mal die Nullstellen berücksichtigt werden, also

? ⋅ ( ( x +2 ) · ( x -3 ) ) x 2 +3x = ?⋅ ( x 2 - x -6 ) x 2 +3x

Jetzt testen wir x 2 - x -6 ( x +0 ) · ( x +3 ) auf die waagrechte Asymptote:

Um die waagrechte Asymptote von 1 auf -1 zu bringen multiplizieren wir einfach den Zähler mit -1 und erhalten so:

waagrechte Asymptoten

Um die waagrechte Asymtote zu ermitteln, wird in Zähler und Nenner die höchste x-Potenz des Nenners ausgeklammert:

Vorher sollte man allerdings noch ausmultiplizien.
-( x 2 - x -6 ) ( x +0 ) · ( x +3 ) = - x 2 + x +6 x 2 +3x

- x 2 + x +6 x 2 +3x = x 2 · ( -1 + 1 x + 6 x 2 ) x 2 · ( 1 + 3 x ) = -1 + 1 x + 6 x 2 1 + 3 x

So können wir einfach das Verhalten für x→ ±∞ untersuchen:

Für x → ±∞ ⇒ f(x)= - x 2 + x +6 x 2 +3x = -1 + 1 x + 6 x 2 1 + 3 x -1 +0+0 1 +0 = -1 1 = -1

Mit f(x)= -( x 2 - x -6 ) ( x +0 ) · ( x +3 ) sind also alle Bedingungen erfüllt

waagrechte Asymptoten

Beispiel:

Bestimme das Verhalten der Funktion f mit f(x) = - 1 x 3 +1 für x → -∞ und für x → ∞.

Lösung einblenden

Für x → -∞ ⇒ f(x)= - 1 x 3 +1 0 +1 1

Für x → ∞ ⇒ f(x)= - 1 x 3 +1 0 +1 1

Die Funktion besitzt folglich eine waagrechte Asymptote bei y = 1 .

e-Fkt'n Verhalten → ∞

Beispiel:

Bestimme das Verhalten der Funktion f mit f(x) = 4 -5x · e 0,1x für x → -∞ und für x → ∞.

Lösung einblenden

Für x → -∞ ⇒ f(x)= 4 -5x · e 0,1x 4 + · 0 4 +0 4 -5x · e 0,1x 0: ( Der Exponentialterm im zweiten Faktor wächst sehr viel schneller gegen 0 als der erste Faktor gegen und setzt sich deswegen durch)

Für x → ∞ ⇒ f(x)= 4 -5x · e 0,1x 4 - · 4 - -

Die Funktion besitzt folglich auf der linken Seite (für x → -∞) eine waagrechte Asymptote bei y = 4 .