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Relative Häufigkeiten

Beispiel:

Bei einer Umfrage unter Schüler:innen geben 30 an, dass sie die Grünen wählen würden, wenn sie schon dürften. 26 Schüler:innen würden die CDU wählen, 21 die SPD, 18 die FDP und 5 eine der anderen Parteien.Bestimme die relativen Häufigkeiten der verschiedenen Parteien in Prozent.

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Zuerst addieren wir alle Parteien zusammen und erhalten: 30 + 26 + 21 + 18 + 5 = 100

Um nun die relative Häufigkleit zu bestimmen, müssen wir einfach jede Zahl durch die Gesamtsumme 100 teilen:

Um dann aus dem Bruch auf die Prozentzahl zu kommen, müssen wir den Bruch so erweitern und evtl. wieder kürzen, dass der Nenner 100 wird:

Grüne: 30 100 = 30%

CDU: 26 100 = 26%

SPD: 21 100 = 21%

FDP: 18 100 = 18%

andere: 5 100 = 5%

Relative Häufigkeiten rückwärts

Beispiel:

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(Die Innenwinkel aller Sektoren
sind Vielfache von 45°)

Bei einer Datenerhebung werden 64 Personen befragt. Die prozentuale Anteile für die Optionen A, B und C sind in dem Kreisdiagramm rechts dargestellt.

Bestimme jeweils die tatsächlichen Anzahlen an Personen, die für A, B oder C gestimmt haben.

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Da ja gegeben ist, dass alle Innenwinkel der Sektoren des Kreisdiagramms Vielfache von 45° sind, kann man schnnell die Innenwinkel der einzelnen Sektoren bestimemen:

A: 180°

B: 90°

C: 90°

Wenn wir nun diese Winkel durch 360° teilen, erhalten wir die relativen Häufigkeiten.

Diese müssen wir dann nur noch mit der Gesamtzahl n=64 multiplizieren, um auf die tatsächlichen Personenzahlen zu kommen:

Optionrelative Häufigkeittatsächliche Zahl
A 180 360 = 1 2 1 2 ⋅64 = 32
B 90 360 = 1 4 1 4 ⋅64 = 16
C 90 360 = 1 4 1 4 ⋅64 = 16

Mittelwert berechnen

Beispiel:

Bestimme den Mittelwert von: 8; 9; 2; 11; 6; 10; 3

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Um den Mittelwert zu ermitteln, müssen wir zuerst alle Werte addieren:

8 + 9 + 2 + 11 + 6 + 10 + 3 = 49

... und dann diese Summe durch die Anzahl der Werte, also hier 7, teilen:

Mittelwert m = 49 7 = 7

Mittelwert rückwärts

Beispiel:

Die Werte 9; 6; 11; 11, ⬜ haben den Mittelwert 10.

Welchen Wert muss dann das Kästchen ⬜ haben?

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Wir wissen ja, dass man den Mittelwert erhält, indem man alle Werte zusammenzählt und das Ergebnis durch die Anzahl der Werte dividiert, also:

9+6+11+11+ 5 = 10

Wenn wir nun alle Werte addieren erhalten wir:

37+ 5 = 10

Wenn wir die Summe im Zähler durch 5 teilen, erhalten wir 10.

Also muss doch die Summe im Zähler selbst gerade das 5-fache von 10, also 5 ⋅ 10 = 50 sein, also ...

37 + ⬜ = 50

Jetzt sieht man relativ leicht, dass dass Kästchen ⬜ = 50 - 37 sein muss.

⬜ = 13

Kenngrößen bestimmen

Beispiel:

Bestimme jeweils das Minimum, das Maximum, die Spannweite, den Mittelwert und den Modalwert von:

14g; 9g; 7g; 9g; 10g; 8g; 6g

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Minimum und Maximum

Wenn man sich alle Werte durchschaut, erkennt man schnell, dass der kleinst Wert, also das Minimum 6g und der größte Wert, also das Maximum 14g ist.

Spannweite

Die Spannweite ist einfach die Differenz zwischen dem Maximum und dem Minimum, also 14g - 6g = 8g.

Mittelwert

Um den Mittelwert zu ermitteln, müssen wir zuerst alle Werte addieren:

14g + 9g + 7g + 9g + 10g + 8g + 6g = 63g

... und dann diese Summe durch die Anzahl der Werte, also hier 7, teilen:

Mittelwert m = 63 7 g = 9g

Modalwert

Weil der Modalwert der Wert ist, der am häufigsten auftritt, erstellen wir eine kleine Tabelle mit den Häufigkeiten der Werte:

ZahlHäufigkeit
14g1
9g2
7g1
10g1
8g1
6g1

Der Modalwert ist also 9g, weil er als einziger 2 mal auftritt.