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Sinus und Thaleskreis (leicht)

Beispiel:

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Das große Dreieck ist gleichschenklig.

Der blaue Halbkreis hat einen Durchmesser von u = 7 cm.

Die Länge der gemeinsamen Kante der beiden Dreiecke beträgt v = 5.85 cm.

Bestimme die fehlende Winkelweite α.

Lösung einblenden

Am blauen Thaleskreis erkennt man sofort, dass γ ein rechter Winkel sein muss.

Nach der Definition des Sinus gilt im rechtwinkligen Dreieck sin(β)= Gegenkathete Hypotenuse

Damit folgt sin(β)= 5.85cm 7cm =0.836 und somit β=56.7°

Wegen der Winkelsumme im Dreieck muss gelten: 90° + β + φ = 180°.
Somit gilt φ = 90° - β° = 33.3°.

Wegen der Gleichschenkligkeit des großen Dreiecks muss nun aber β und (α+φ) gleich groß sein.

Mit α+33.3°=β=56.7° gilt nun: α = 23.4°

Sinus und Thaleskreis (schwer)

Beispiel:

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Das große Dreieck ist gleichschenklig. Bestimme die Länge der Strecke PQ.

Lösung einblenden

Am blauen Thaleskreis über dem ersten Dreieck erkennt man sofort, dass γ ein rechter Winkel sein muss.

Als Nebenwinkel von γ muss natürluch auch δ ein recher Winkel sein.

Aufgrund der Winkelsumme im zweiten Dreieck folgt δ + ε + 30° = 180°.

Daraus folgt ε = 180° - 90° - 30° = 60°.

Mit Hilfe der Gleichschenkligkeit des großen Dreiecks kann mann nun β bestimmen: Es gilt ε + 2⋅β = 180°. Daraus folgt β = 180° - ε 2 = 120° 2 = 60°

Mit Hilfe des Sinus kann man nun die Länge der gemeinsamen Seite g der beiden Dreiecke berechnen:

Da g die Gegenkathete von β ist, gilt: sin(β)=sin(60°) = g 5.5cm

Damit folgt g = sin(60°) ⋅ 5.5cm ≈ 4.8cm

Nun können wir im zweiten Dreieck den Sinus anwenden und so die gesuchte Seite PQ herausfinden: sin(ε)= g PQ

Setzt man die bekannten Werte ein, so folgt sin(60°)= 4.8 PQ

Damit folgt: PQ = 4.8 sin(60°) = 5.5cm

Winkel zw. Punkten im Koordinatensystem

Beispiel:

Berechne alle Längen und Winkel im Dreick ABC mit A(-3|1), B(2|4) und C(-3|4).

Runde die Ergebnisse auf eine Nachkommastelle.

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Wenn man die drei Punkte in ein Koordinatensystem einträgt, erkennt man sofort, dass (zwischen B und C) a = 5 und (zwischen A und C) b = 3 sein müssen. Weil das Dreieck rechtwinklig ist, kann man c (zwischen A und B), also die Hypotenuse, mit dem Satz des Pythagoras berechnen:

Dreiecks mit Hilfe des Satzes des Pythagoras berechnen.

c2 = 52 + 32

c2 = 25 + 9

c2 = 34

c = 34 5.83

Da a (zwischen B und C) und b (zwischen A und C) parallel zu den Koordinatenachsen sind, muss der Winkel in C γ = 90° sein.

Den Winkel α können wir mit dem Tangens berechnen:

tan(α) = Gegenkathete Ankathete = 5 3 ≈ 1.667

Daraus folgt: α = arctan(1.667) ≈ 59°.

Wegen der Winkelsumme von 180° im Dreieck folgt: β = 90°-59° = 31°

Trigonometrie Anwendungen

Beispiel:

Die Klasse 9a möchte vermessen wie hoch ihr Schulhaus ist. Dazu messen sie in einiger Entfernung zum Schulhaus den Winkel β = 34,4° zwischen der Horizontalen und der Sichtlinie zur Schulhausspitze. d=5m näher am Schulhaus beträgt dieser Winkel α = 38,7°. Wie hoch ist das Schulhaus?

Lösung einblenden

Wir nennen die Entfernung vom näheren Messpunkt bis zum Punkt senkrecht unter der Schulhausspitze x und die gesuchte Höhe des Schulhauses h.
Dann gilt in dem kleineren rechten Dreieck:

(I) tan(38.7°)= h x

In dem größeren rechtwinkligen Dreick vom entfernten Messpunkt bis zum Schulhaus gilt dann:

(II) tan(34.4°)= h x + 5

Wenn wir nun beide Glecihungen nach x auflösen, können wir diese gleichsetzen

(I) tan(38.7°)= h x | ⋅ x

(I) tan(38.7°) ⋅ x =h |:tan(38.7°)

(I) x = h tan(38.7°)

Jetzt die Gleichung (II):

(II) tan(34.4°)= h x + 5 | ⋅ (x+ 5)

(II) tan(34.4°) ⋅ (x+ 5) = h |:tan(38.7°)

(II) x + 5= h tan(34.4°) | -5

(II) x = h tan(34.4°) - 5

Jetzt kann man die rechten Seiten der beiden Gleichungen gleichsetzen:

h tan(38.7°) = h tan(34.4°) - 5

h 0.8012 = h 0.6847 - 5

1 0.8012 ⋅ h = 1 0.6847 ⋅ h - 5

1.2482 h = 1.4605 h - 5 | - 1.2482 + 5

5 = 0.2123 h | : 0.2123

23.5561 = h

Das Schulhaus ist also ungefähr h=23.6m hoch.