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Sinus und Thaleskreis (leicht)

Beispiel:

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Das große Dreieck ist gleichschenklig.

Der blaue Halbkreis hat einen Durchmesser von u = 7 cm.

Die Länge der gemeinsamen Kante der beiden Dreiecke beträgt v = 5.83 cm.

Bestimme die fehlende Winkelweite α.

Lösung einblenden

Am blauen Thaleskreis erkennt man sofort, dass γ ein rechter Winkel sein muss.

Nach der Definition des Sinus gilt im rechtwinkligen Dreieck sin(β)= Gegenkathete Hypotenuse

Damit folgt sin(β)= 5.83cm 7cm =0.833 und somit β=56.4°

Wegen der Winkelsumme im Dreieck muss gelten: 90° + β + φ = 180°.
Somit gilt φ = 90° - β° = 33.6°.

Wegen der Gleichschenkligkeit des großen Dreiecks muss nun aber β und (α+φ) gleich groß sein.

Mit α+33.6°=β=56.4° gilt nun: α = 22.8°

Sinus und Thaleskreis (schwer)

Beispiel:

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Das große Dreieck ist gleichschenklig. Bestimme die Länge der Strecke PQ.

Lösung einblenden

Am blauen Thaleskreis über dem ersten Dreieck erkennt man sofort, dass γ ein rechter Winkel sein muss.

Als Nebenwinkel von γ muss natürluch auch δ ein recher Winkel sein.

Aufgrund der Winkelsumme im zweiten Dreieck folgt δ + ε + 27° = 180°.

Daraus folgt ε = 180° - 90° - 27° = 63°.

Mit Hilfe der Gleichschenkligkeit des großen Dreiecks kann mann nun β bestimmen: Es gilt ε + 2⋅β = 180°. Daraus folgt β = 180° - ε 2 = 117° 2 = 58.5°

Mit Hilfe des Sinus kann man nun die Länge der gemeinsamen Seite g der beiden Dreiecke berechnen:

Da g die Gegenkathete von β ist, gilt: sin(β)=sin(58.5°) = g 6.5cm

Damit folgt g = sin(58.5°) ⋅ 6.5cm ≈ 5.5cm

Nun können wir im zweiten Dreieck den Sinus anwenden und so die gesuchte Seite PQ herausfinden: sin(ε)= g PQ

Setzt man die bekannten Werte ein, so folgt sin(63°)= 5.5 PQ

Damit folgt: PQ = 5.5 sin(63°) = 6.2cm

Winkel zw. Punkten im Koordinatensystem

Beispiel:

Berechne alle Längen und Winkel im Dreick ABC mit A(1|-5), B(4|1) und C(1|1).

Runde die Ergebnisse auf eine Nachkommastelle.

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Wenn man die drei Punkte in ein Koordinatensystem einträgt, erkennt man sofort, dass (zwischen B und C) a = 3 und (zwischen A und C) b = 6 sein müssen. Weil das Dreieck rechtwinklig ist, kann man c (zwischen A und B), also die Hypotenuse, mit dem Satz des Pythagoras berechnen:

Dreiecks mit Hilfe des Satzes des Pythagoras berechnen.

c2 = 32 + 62

c2 = 9 + 36

c2 = 45

c = 45 6.71

Da a (zwischen B und C) und b (zwischen A und C) parallel zu den Koordinatenachsen sind, muss der Winkel in C γ = 90° sein.

Den Winkel α können wir mit dem Tangens berechnen:

tan(α) = Gegenkathete Ankathete = 3 6 = 0.5

Daraus folgt: α = arctan(0.5) ≈ 26.6°.

Wegen der Winkelsumme von 180° im Dreieck folgt: β = 90°-26.6° = 63.4°

Trigonometrie Anwendungen

Beispiel:

Die Klasse 9a möchte vermessen wie hoch ihr Schulhaus ist. Dazu messen sie in einiger Entfernung zum Schulhaus den Winkel β = 35,5° zwischen der Horizontalen und der Sichtlinie zur Schulhausspitze. d=8m näher am Schulhaus beträgt dieser Winkel α = 42,8°. Wie hoch ist das Schulhaus?

Lösung einblenden

Wir nennen die Entfernung vom näheren Messpunkt bis zum Punkt senkrecht unter der Schulhausspitze x und die gesuchte Höhe des Schulhauses h.
Dann gilt in dem kleineren rechten Dreieck:

(I) tan(42.8°)= h x

In dem größeren rechtwinkligen Dreick vom entfernten Messpunkt bis zum Schulhaus gilt dann:

(II) tan(35.5°)= h x + 8

Wenn wir nun beide Glecihungen nach x auflösen, können wir diese gleichsetzen

(I) tan(42.8°)= h x | ⋅ x

(I) tan(42.8°) ⋅ x =h |:tan(42.8°)

(I) x = h tan(42.8°)

Jetzt die Gleichung (II):

(II) tan(35.5°)= h x + 8 | ⋅ (x+ 8)

(II) tan(35.5°) ⋅ (x+ 8) = h |:tan(42.8°)

(II) x + 8= h tan(35.5°) | -8

(II) x = h tan(35.5°) - 8

Jetzt kann man die rechten Seiten der beiden Gleichungen gleichsetzen:

h tan(42.8°) = h tan(35.5°) - 8

h 0.926 = h 0.7133 - 8

1 0.926 ⋅ h = 1 0.7133 ⋅ h - 8

1.0799 h = 1.4019 h - 8 | - 1.0799 + 8

8 = 0.322 h | : 0.322

24.8411 = h

Das Schulhaus ist also ungefähr h=24.8m hoch.