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Sinus und Thaleskreis (leicht)

Beispiel:

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Das große Dreieck ist gleichschenklig.

Der blaue Halbkreis hat einen Durchmesser von u = 6 cm.

Die Länge der gemeinsamen Kante der beiden Dreiecke beträgt v = 5.28 cm.

Bestimme die fehlende Winkelweite α.

Lösung einblenden

Am blauen Thaleskreis erkennt man sofort, dass γ ein rechter Winkel sein muss.

Nach der Definition des Sinus gilt im rechtwinkligen Dreieck sin(β)= Gegenkathete Hypotenuse

Damit folgt sin(β)= 5.28cm 6cm =0.88 und somit β=61.6°

Wegen der Winkelsumme im Dreieck muss gelten: 90° + β + φ = 180°.
Somit gilt φ = 90° - β° = 28.4°.

Wegen der Gleichschenkligkeit des großen Dreiecks muss nun aber β und (α+φ) gleich groß sein.

Mit α+28.4°=β=61.6° gilt nun: α = 33.3°

Sinus und Thaleskreis (schwer)

Beispiel:

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Das große Dreieck ist gleichschenklig. Bestimme die Länge der Strecke PQ.

Lösung einblenden

Am blauen Thaleskreis über dem ersten Dreieck erkennt man sofort, dass γ ein rechter Winkel sein muss.

Aufgrund der Winkelsumme im ersten Dreieck folgt β + γ + 29° = 180°.

Daraus folgt β = 180° - 90° - 29° = 61°

Mit Hilfe des Sinus kann man nun die Länge der gemeinsamen Seite g der beiden Dreiecke berechnen:

Da g die Gegenkathete von β ist, gilt: sin(β)=sin(61°) = g 6cm

Damit folgt g = sin(61°) ⋅ 6cm ≈ 5.2cm

Als Nebenwinkel von γ muss natürlich auch δ ein rechter Winkel sein.

Aufgrund der Gleichschenkligkeit des großen Dreiecks muss β und (α+29°) gleich groß sein. Damit gilt 61° = α + 29°, woraus folgt: α = 32°

Mit der Winkelsumme im zweiten Dreieck folgt nun ε = 90° - α = 90° - 32° = 58°

Nun können wir in diesem Dreieck den Sinus anwenden und so die gesuchte Seite PQ herausfinden: sin(ε)= g PQ

Setzt man die bekannten Werte ein, so folgt sin(58°)= 5.2 PQ

Damit folgt: PQ = 5.2 sin(58°) ≈ 6.1cm

Winkel zw. Punkten im Koordinatensystem

Beispiel:

Berechne alle Längen und Winkel im Dreick ABC mit A(1|-4), B(4|-1) und C(1|-1).

Runde die Ergebnisse auf eine Nachkommastelle.

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Wenn man die drei Punkte in ein Koordinatensystem einträgt, erkennt man sofort, dass (zwischen B und C) a = 3 und (zwischen A und C) b = 3 sein müssen. Weil das Dreieck rechtwinklig ist, kann man c (zwischen A und B), also die Hypotenuse, mit dem Satz des Pythagoras berechnen:

Dreiecks mit Hilfe des Satzes des Pythagoras berechnen.

c2 = 32 + 32

c2 = 9 + 9

c2 = 18

c = 18 4.24

Da a (zwischen B und C) und b (zwischen A und C) parallel zu den Koordinatenachsen sind, muss der Winkel in C γ = 90° sein.

Den Winkel α können wir mit dem Tangens berechnen:

tan(α) = Gegenkathete Ankathete = 3 3 = 1

Daraus folgt: α = arctan(1) ≈ 45°.

Wegen der Winkelsumme von 180° im Dreieck folgt: β = 90°-45° = 45°

Trigonometrie Anwendungen

Beispiel:

Die Klasse 9a möchte vermessen wie hoch ihr Schulhaus ist. Dazu messen sie in einiger Entfernung zum Schulhaus den Winkel β = 14,9° zwischen der Horizontalen und der Sichtlinie zur Schulhausspitze. d=19m näher am Schulhaus beträgt dieser Winkel α = 23,4°. Wie hoch ist das Schulhaus?

Lösung einblenden

Wir nennen die Entfernung vom näheren Messpunkt bis zum Punkt senkrecht unter der Schulhausspitze x und die gesuchte Höhe des Schulhauses h.
Dann gilt in dem kleineren rechten Dreieck:

(I) tan(23.4°)= h x

In dem größeren rechtwinkligen Dreick vom entfernten Messpunkt bis zum Schulhaus gilt dann:

(II) tan(14.9°)= h x + 19

Wenn wir nun beide Glecihungen nach x auflösen, können wir diese gleichsetzen

(I) tan(23.4°)= h x | ⋅ x

(I) tan(23.4°) ⋅ x =h |:tan(23.4°)

(I) x = h tan(23.4°)

Jetzt die Gleichung (II):

(II) tan(14.9°)= h x + 19 | ⋅ (x+ 19)

(II) tan(14.9°) ⋅ (x+ 19) = h |:tan(23.4°)

(II) x + 19= h tan(14.9°) | -19

(II) x = h tan(14.9°) - 19

Jetzt kann man die rechten Seiten der beiden Gleichungen gleichsetzen:

h tan(23.4°) = h tan(14.9°) - 19

h 0.4327 = h 0.2661 - 19

1 0.4327 ⋅ h = 1 0.2661 ⋅ h - 19

2.3109 h = 3.7583 h - 19 | - 2.3109 + 19

19 = 1.4474 h | : 1.4474

13.1269 = h

Das Schulhaus ist also ungefähr h=13.1m hoch.