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Sinus und Thaleskreis (leicht)

Beispiel:

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Das große Dreieck ist gleichschenklig.

Der blaue Halbkreis hat einen Durchmesser von u = 6.5 cm.

Die Länge der gemeinsamen Kante der beiden Dreiecke beträgt v = 5.55 cm.

Bestimme die fehlende Winkelweite α.

Lösung einblenden

Am blauen Thaleskreis erkennt man sofort, dass γ ein rechter Winkel sein muss.

Nach der Definition des Sinus gilt im rechtwinkligen Dreieck sin(β)= Gegenkathete Hypotenuse

Damit folgt sin(β)= 5.55cm 6.5cm =0.854 und somit β=58.6°

Wegen der Winkelsumme im Dreieck muss gelten: 90° + β + φ = 180°.
Somit gilt φ = 90° - β° = 31.4°.

Wegen der Gleichschenkligkeit des großen Dreiecks muss nun aber β und (α+φ) gleich groß sein.

Mit α+31.4°=β=58.6° gilt nun: α = 27.3°

Sinus und Thaleskreis (schwer)

Beispiel:

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Das große Dreieck ist gleichschenklig. Bestimme die Länge der Strecke PQ.

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Am blauen Thaleskreis über dem ersten Dreieck erkennt man sofort, dass γ ein rechter Winkel sein muss.

Aufgrund der Winkelsumme im ersten Dreieck folgt β + γ + 30° = 180°.

Daraus folgt β = 180° - 90° - 30° = 60°

Mit Hilfe des Sinus kann man nun die Länge der gemeinsamen Seite g der beiden Dreiecke berechnen:

Da g die Gegenkathete von β ist, gilt: sin(β)=sin(60°) = g 6.5cm

Damit folgt g = sin(60°) ⋅ 6.5cm ≈ 5.6cm

Als Nebenwinkel von γ muss natürlich auch δ ein rechter Winkel sein.

Aufgrund der Gleichschenkligkeit des großen Dreiecks muss β und (α+30°) gleich groß sein. Damit gilt 60° = α + 30°, woraus folgt: α = 30°

Mit der Winkelsumme im zweiten Dreieck folgt nun ε = 90° - α = 90° - 30° = 60°

Nun können wir in diesem Dreieck den Sinus anwenden und so die gesuchte Seite PQ herausfinden: sin(ε)= g PQ

Setzt man die bekannten Werte ein, so folgt sin(60°)= 5.6 PQ

Damit folgt: PQ = 5.6 sin(60°) ≈ 6.5cm

Winkel zw. Punkten im Koordinatensystem

Beispiel:

Berechne alle Längen und Winkel im Dreick ABC mit A(-4|-3), B(5|2) und C(-4|2).

Runde die Ergebnisse auf eine Nachkommastelle.

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Wenn man die drei Punkte in ein Koordinatensystem einträgt, erkennt man sofort, dass (zwischen B und C) a = 9 und (zwischen A und C) b = 5 sein müssen. Weil das Dreieck rechtwinklig ist, kann man c (zwischen A und B), also die Hypotenuse, mit dem Satz des Pythagoras berechnen:

Dreiecks mit Hilfe des Satzes des Pythagoras berechnen.

c2 = 92 + 52

c2 = 81 + 25

c2 = 106

c = 106 10.3

Da a (zwischen B und C) und b (zwischen A und C) parallel zu den Koordinatenachsen sind, muss der Winkel in C γ = 90° sein.

Den Winkel α können wir mit dem Tangens berechnen:

tan(α) = Gegenkathete Ankathete = 9 5 = 1.8

Daraus folgt: α = arctan(1.8) ≈ 60.9°.

Wegen der Winkelsumme von 180° im Dreieck folgt: β = 90°-60.9° = 29.1°

Trigonometrie Anwendungen

Beispiel:

Die Klasse 9a möchte vermessen wie hoch ihr Schulhaus ist. Dazu messen sie in einiger Entfernung zum Schulhaus den Winkel β = 29,7° zwischen der Horizontalen und der Sichtlinie zur Schulhausspitze. d=3m näher am Schulhaus beträgt dieser Winkel α = 32°. Wie hoch ist das Schulhaus?

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Wir nennen die Entfernung vom näheren Messpunkt bis zum Punkt senkrecht unter der Schulhausspitze x und die gesuchte Höhe des Schulhauses h.
Dann gilt in dem kleineren rechten Dreieck:

(I) tan(32°)= h x

In dem größeren rechtwinkligen Dreick vom entfernten Messpunkt bis zum Schulhaus gilt dann:

(II) tan(29.7°)= h x + 3

Wenn wir nun beide Glecihungen nach x auflösen, können wir diese gleichsetzen

(I) tan(32°)= h x | ⋅ x

(I) tan(32°) ⋅ x =h |:tan(32°)

(I) x = h tan(32°)

Jetzt die Gleichung (II):

(II) tan(29.7°)= h x + 3 | ⋅ (x+ 3)

(II) tan(29.7°) ⋅ (x+ 3) = h |:tan(32°)

(II) x + 3= h tan(29.7°) | -3

(II) x = h tan(29.7°) - 3

Jetzt kann man die rechten Seiten der beiden Gleichungen gleichsetzen:

h tan(32°) = h tan(29.7°) - 3

h 0.6249 = h 0.5704 - 3

1 0.6249 ⋅ h = 1 0.5704 ⋅ h - 3

1.6003 h = 1.7532 h - 3 | - 1.6003 + 3

3 = 0.1529 h | : 0.1529

19.6268 = h

Das Schulhaus ist also ungefähr h=19.6m hoch.