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Sinus und Thaleskreis (leicht)

Beispiel:

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Das große Dreieck ist gleichschenklig.

Der blaue Halbkreis hat einen Durchmesser von u = 6 cm.

Die Länge der gemeinsamen Kante der beiden Dreiecke beträgt v = 5.23 cm.

Bestimme die fehlende Winkelweite α.

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Am blauen Thaleskreis erkennt man sofort, dass γ ein rechter Winkel sein muss.

Nach der Definition des Sinus gilt im rechtwinkligen Dreieck sin(β)= Gegenkathete Hypotenuse

Damit folgt sin(β)= 5.23cm 6cm =0.872 und somit β=60.7°

Wegen der Winkelsumme im Dreieck muss gelten: 90° + β + α = 180°.
Somit gilt α = 90° - β° = 29.3°.

Sinus und Thaleskreis (schwer)

Beispiel:

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Das große Dreieck ist gleichschenklig. Bestimme die Länge der Strecke PQ.

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Am blauen Thaleskreis über dem ersten Dreieck erkennt man sofort, dass γ ein rechter Winkel sein muss.

Aufgrund der Winkelsumme im ersten Dreieck folgt β + γ + 34° = 180°.

Daraus folgt β = 180° - 90° - 34° = 56°

Mit Hilfe des Sinus kann man nun die Länge der gemeinsamen Seite g der beiden Dreiecke berechnen:

Da g die Gegenkathete von β ist, gilt: sin(β)=sin(56°) = g 7cm

Damit folgt g = sin(56°) ⋅ 7cm ≈ 5.8cm

Als Nebenwinkel von γ muss natürlich auch δ ein rechter Winkel sein.

Aufgrund der Gleichschenkligkeit des großen Dreiecks muss β und (α+34°) gleich groß sein. Damit gilt 56° = α + 34°, woraus folgt: α = 22°

Mit der Winkelsumme im zweiten Dreieck folgt nun ε = 90° - α = 90° - 22° = 68°

Nun können wir in diesem Dreieck den Sinus anwenden und so die gesuchte Seite PQ herausfinden: sin(ε)= g PQ

Setzt man die bekannten Werte ein, so folgt sin(68°)= 5.8 PQ

Damit folgt: PQ = 5.8 sin(68°) ≈ 6.3cm

Winkel zw. Punkten im Koordinatensystem

Beispiel:

Berechne alle Längen und Winkel im Dreick ABC mit A(0|0), B(5|5) und C(0|5).

Runde die Ergebnisse auf eine Nachkommastelle.

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Wenn man die drei Punkte in ein Koordinatensystem einträgt, erkennt man sofort, dass (zwischen B und C) a = 5 und (zwischen A und C) b = 5 sein müssen. Weil das Dreieck rechtwinklig ist, kann man c (zwischen A und B), also die Hypotenuse, mit dem Satz des Pythagoras berechnen:

Dreiecks mit Hilfe des Satzes des Pythagoras berechnen.

c2 = 52 + 52

c2 = 25 + 25

c2 = 50

c = 50 7.07

Da a (zwischen B und C) und b (zwischen A und C) parallel zu den Koordinatenachsen sind, muss der Winkel in C γ = 90° sein.

Den Winkel α können wir mit dem Tangens berechnen:

tan(α) = Gegenkathete Ankathete = 5 5 = 1

Daraus folgt: α = arctan(1) ≈ 45°.

Wegen der Winkelsumme von 180° im Dreieck folgt: β = 90°-45° = 45°

Trigonometrie Anwendungen

Beispiel:

Die Klasse 9a möchte vermessen wie hoch ihr Schulhaus ist. Dazu messen sie in einiger Entfernung zum Schulhaus den Winkel β = 23,2° zwischen der Horizontalen und der Sichtlinie zur Schulhausspitze. d=18m näher am Schulhaus beträgt dieser Winkel α = 34,1°. Wie hoch ist das Schulhaus?

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Wir nennen die Entfernung vom näheren Messpunkt bis zum Punkt senkrecht unter der Schulhausspitze x und die gesuchte Höhe des Schulhauses h.
Dann gilt in dem kleineren rechten Dreieck:

(I) tan(34.1°)= h x

In dem größeren rechtwinkligen Dreick vom entfernten Messpunkt bis zum Schulhaus gilt dann:

(II) tan(23.2°)= h x + 18

Wenn wir nun beide Glecihungen nach x auflösen, können wir diese gleichsetzen

(I) tan(34.1°)= h x | ⋅ x

(I) tan(34.1°) ⋅ x =h |:tan(34.1°)

(I) x = h tan(34.1°)

Jetzt die Gleichung (II):

(II) tan(23.2°)= h x + 18 | ⋅ (x+ 18)

(II) tan(23.2°) ⋅ (x+ 18) = h |:tan(34.1°)

(II) x + 18= h tan(23.2°) | -18

(II) x = h tan(23.2°) - 18

Jetzt kann man die rechten Seiten der beiden Gleichungen gleichsetzen:

h tan(34.1°) = h tan(23.2°) - 18

h 0.6771 = h 0.4286 - 18

1 0.6771 ⋅ h = 1 0.4286 ⋅ h - 18

1.477 h = 2.3332 h - 18 | - 1.477 + 18

18 = 0.8562 h | : 0.8562

21.0236 = h

Das Schulhaus ist also ungefähr h=21m hoch.