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Zweisatz (antiproportional)

Beispiel:

Ein Hausmeister hat ein extra Budget von 560 € für die Schulreinigung in den Ferien, das er unter helfenden Schüler:innen aufteilen kann (er selbst bekommt nichts von dem Geld).

Welchen Lohn könnte er jeder Helfer:in bezahlen, wenn er 8 Helfer:innen hätte?

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Zuerst stellen wir den Sachverhalt in einer Tabelle dar:

1 Helfer:in560 € Lohn
8 Helfer:innen?

Um von 1 Helfer:innen in der ersten Zeile auf 8 Helfer:innen in der zweiten Zeile zu kommen, müssen wir mit 8 multiplizieren. Wegen des antiproportionalen Zusammenhangs der beiden Größen müssen wir aber auf der rechten Seite die 560 € Lohn durch 8 teilen, um auf den Wert zu kommen, der den 8 Helfer:innen entspricht:

⋅ 8
1 Helfer:in560 € Lohn
8 Helfer:innen?
: 8
⋅ 8
1 Helfer:in560 € Lohn
8 Helfer:innen70 € Lohn
: 8

Damit haben wir nun den gesuchten Wert, der den 8 Helfer:innen entspricht: 70 € Lohn

Dreisatz (antiproportional)

Beispiel:

Wenn 12 Personen das Schulhaus putzen, brauchen sie dafür 3 h.

Wie lange bräuchten 18 Personen hierfür?

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Zuerst stellen wir den Sachverhalt in einer Tabelle dar:


12 Personen3 h
??
18 Personen?

Wir suchen einen möglichst großen Zwischenwert für die Personen in der mittleren Zeile. (Denn je größer diese Zahl ist, umso kleiner ist die Zahl, durch die wir die 12 Personen teilen müssen.) Diese Zahl sollte eine Teiler von 12 und von 18 sein, also der ggT(12,18) = 6.

Wir suchen deswegen erst den entsprechenden Wert für 6 Personen:


12 Personen3 h
6 Personen?
18 Personen?

Um von 12 Personen in der ersten Zeile auf 6 Personen in der zweiten Zeile zu kommen, müssen wir durch 2 teilen. Weil die zwei Größen ja aber antiproportional sind, müssen wir auf der anderen Seite die 3 h nicht durch 2 teilen, sondern mit 2 multiplizieren um auf den Wert zu kommen, der den 6 Personen links entspricht:

: 2

12 Personen3 h
6 Personen?
18 Personen?

⋅ 2
: 2

12 Personen3 h
6 Personen6 h
18 Personen?

⋅ 2

Jetzt müssen wir ja wieder die 6 Personen in der mittleren Zeile mit 3 multiplizieren, um auf die 18 Personen in der dritten Zeile zu kommen. Auch das muss links wie rechts durchgeführt werden:

: 2
⋅ 3

12 Personen3 h
6 Personen6 h
18 Personen?

⋅ 2
: 3

Auch hier müssen wir auf der rechten Seite wieder aufgrund des antiproportionalen Zusammenhangs das Rechenzeichen umdrehen, also die 6 h in der mittleren Zeile durch 3 dividieren:

: 2
⋅ 3

12 Personen3 h
6 Personen6 h
18 Personen2 h

⋅ 2
: 3

Damit haben wir nun den gesuchten Wert, der den 18 Personen entspricht: 2 h

Tabelle (antiproportional)

Beispiel:

Die Tabelle zeigt Werte von zwei Größen mit einem antiproportionalen Zusammenhang. Übertrage die Tabelle in dein Heft und berechne mit dem Dreisatz die fehlende Größen.

6 € Lospreis60 Lose
??
4 € Lospreis?

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Wir suchen einen möglichst großen Zwischenwert für die € Lospreis in der mittleren Zeile. (Denn je größer diese Zahl ist, umso kleiner ist die Zahl, durch die wir die 6 € Lospreis teilen müssen.) Diese Zahl sollte eine Teiler von 6 und von 4 sein, also der ggT(6,4) = 2.

Wir suchen deswegen erst den entsprechenden Wert für 2 € Lospreis:


6 € Lospreis60 Lose
2 € Lospreis?
4 € Lospreis?

Um von 6 € Lospreis in der ersten Zeile auf 2 € Lospreis in der zweiten Zeile zu kommen, müssen wir durch 3 teilen. Weil die zwei Größen ja aber antiproportional sind, müssen wir auf der anderen Seite die 60 Lose nicht durch 3 teilen, sondern mit 3 multiplizieren um auf den Wert zu kommen, der den 2 € Lospreis links entspricht:

: 3

6 € Lospreis60 Lose
2 € Lospreis?
4 € Lospreis?

⋅ 3
: 3

6 € Lospreis60 Lose
2 € Lospreis180 Lose
4 € Lospreis?

⋅ 3

Jetzt müssen wir ja wieder die 2 € Lospreis in der mittleren Zeile mit 2 multiplizieren, um auf die 4 € Lospreis in der dritten Zeile zu kommen. Auch das muss links wie rechts durchgeführt werden:

: 3
⋅ 2

6 € Lospreis60 Lose
2 € Lospreis180 Lose
4 € Lospreis?

⋅ 3
: 2

Auch hier müssen wir auf der rechten Seite wieder aufgrund des antiproportionalen Zusammenhangs das Rechenzeichen umdrehen, also die 180 Lose in der mittleren Zeile durch 2 dividieren:

: 3
⋅ 2

6 € Lospreis60 Lose
2 € Lospreis180 Lose
4 € Lospreis90 Lose

⋅ 3
: 2

Damit haben wir nun den gesuchten Wert, der den 4 € Lospreis entspricht: 90 Lose

Dreisatz (antiprop.) beide Richtungen

Beispiel:

Um den noch fehlenden Betrag für eine Klassenfahrt zu bekommen, veranstaltet eine Schulkasse ein Lotterie. Wenn sie 6€ für ein Los verlangen, müssten sie 80 Lose verkaufen um genügend Geld zusammen zu bekommen.

Wie viele Lose müssten sie bei einem Lospreis von 4 € verkaufen?
Wie hoch muss man den Preis ansetzen, wenn man erwartet, das sich 32 Lose verkaufen?

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Zuerst stellen wir den Sachverhalt in einer Tabelle dar:


6 € Lospreis80 Lose
??
4 € Lospreis?

Wir suchen einen möglichst großen Zwischenwert für die € Lospreis in der mittleren Zeile. (Denn je größer diese Zahl ist, umso kleiner ist die Zahl, durch die wir die 6 € Lospreis teilen müssen.) Diese Zahl sollte eine Teiler von 6 und von 4 sein, also der ggT(6,4) = 2.

Wir suchen deswegen erst den entsprechenden Wert für 2 € Lospreis:


6 € Lospreis80 Lose
2 € Lospreis?
4 € Lospreis?

Um von 6 € Lospreis in der ersten Zeile auf 2 € Lospreis in der zweiten Zeile zu kommen, müssen wir durch 3 teilen. Weil die zwei Größen ja aber antiproportional sind, müssen wir auf der anderen Seite die 80 Lose nicht durch 3 teilen, sondern mit 3 multiplizieren um auf den Wert zu kommen, der den 2 € Lospreis links entspricht:

: 3

6 € Lospreis80 Lose
2 € Lospreis240 Lose
4 € Lospreis?

⋅ 3

Jetzt müssen wir ja wieder die 2 € Lospreis in der mittleren Zeile mit 2 multiplizieren, um auf die 4 € Lospreis in der dritten Zeile zu kommen. Auch das muss links wie rechts durchgeführt werden:

: 3
⋅ 2

6 € Lospreis80 Lose
2 € Lospreis240 Lose
4 € Lospreis120 Lose

⋅ 3
: 2

Damit haben wir nun den gesuchten Wert, der den 4 € Lospreis entspricht: 120 Lose



Für die andere Frage (Wie hoch muss man den Preis ansetzen, wenn man erwartet, das sich 32 Lose verkaufen?) vertauschen wir die linke mit der rechten Spalte in der Tabelle, weil wir jetzt ja zwei "Lose"-Werte haben und nach einem "€ Lospreis"-Wert gesucht wird:


80 Lose6 € Lospreis
??
32 Lose?

Wir suchen einen möglichst großen Zwischenwert für die Lose in der mittleren Zeile. (Denn je größer diese Zahl ist, umso kleiner ist die Zahl, durch die wir die 80 Lose teilen müssen.) Diese Zahl sollte eine Teiler von 80 und von 32 sein, also der ggT(80,32) = 16.

Wir suchen deswegen erst den entsprechenden Wert für 16 Lose:


80 Lose6 € Lospreis
16 Lose?
32 Lose?

Um von 80 Lose in der ersten Zeile auf 16 Lose in der zweiten Zeile zu kommen, müssen wir durch 5 teilen. Weil die zwei Größen ja aber antiproportional sind, müssen wir auf der anderen Seite die 6 € Lospreis nicht durch 5 teilen, sondern mit 5 multiplizieren um auf den Wert zu kommen, der den 16 Lose links entspricht:

: 5

80 Lose6 € Lospreis
16 Lose30 € Lospreis
32 Lose?

⋅ 5

Jetzt müssen wir ja wieder die 16 Lose in der mittleren Zeile mit 2 multiplizieren, um auf die 32 Lose in der dritten Zeile zu kommen. Auch das muss links wie rechts durchgeführt werden:

: 5
⋅ 2

80 Lose6 € Lospreis
16 Lose30 € Lospreis
32 Lose15 € Lospreis

⋅ 5
: 2

Damit haben wir nun den gesuchten Wert, der den 32 Lose entspricht: 15 € Lospreis

Antiproportionalität überprüfen

Beispiel:

Prüfe, ob es sich um einen antiproportionalen Zusammenhang handelt; falls nicht, korrigiere die Werte so, dass der Zusammenhang antiproportional wird.

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Wir überprüfen zuerst, ob die 27 Lose den 8 € Lospreis entsprechen.

: 3
⋅ 4

6 € Lospreis40 Lose
2 € Lospreis120 Lose
8 € Lospreis30 Lose

⋅ 3
: 4

Der urpsrünglich vorgegebene Wert 27 Lose (für 8 € Lospreis) war also falsch, richtig wäre 30 Lose gewesen.


Jetzt überprüfen wir, ob die 12 Lose den 20 € Lospreis entsprechen.

: 3
⋅ 10

6 € Lospreis40 Lose
2 € Lospreis120 Lose
20 € Lospreis12 Lose

⋅ 3
: 10

Der urpsrünglich vorgegebene Wert 12 Lose (für 20 € Lospreis) war also korrekt.