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Zweisatz (antiproportional)

Beispiel:

Wenn Karla mit ihrem Handy jeden Tag immer 1 Minute telefonieren würde, würden ihre Freiminuten noch genau 45 Tage halten.

Wann wären ihre Freiminuten aufgebraucht, wenn sie täglich 5 min telefonieren würde?

Lösung einblenden

Zuerst stellen wir den Sachverhalt in einer Tabelle dar:

1 Minute pro Tag45 Tage
5 Minuten pro Tag?

Um von 1 Minuten pro Tag in der ersten Zeile auf 5 Minuten pro Tag in der zweiten Zeile zu kommen, müssen wir mit 5 multiplizieren. Wegen des antiproportionalen Zusammenhangs der beiden Größen müssen wir aber auf der rechten Seite die 45 Tage durch 5 teilen, um auf den Wert zu kommen, der den 5 Minuten pro Tag entspricht:

⋅ 5
1 Minute pro Tag45 Tage
5 Minuten pro Tag?
: 5
⋅ 5
1 Minute pro Tag45 Tage
5 Minuten pro Tag9 Tage
: 5

Damit haben wir nun den gesuchten Wert, der den 5 Minuten pro Tag entspricht: 9 Tage

Dreisatz (antiproportional)

Beispiel:

Wenn Karla mit ihrem Handy jeden Tag immer 10 Minuten telefonieren würde, würden ihre Freiminuten noch genau 3 Tage halten.

Wann wären ihre Freiminuten aufgebraucht, wenn sie täglich 15 min telefonieren würde?

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Zuerst stellen wir den Sachverhalt in einer Tabelle dar:


10 Minuten pro Tag3 Tage
??
15 Minuten pro Tag?

Wir suchen einen möglichst großen Zwischenwert für die Minuten pro Tag in der mittleren Zeile. (Denn je größer diese Zahl ist, umso kleiner ist die Zahl, durch die wir die 10 Minuten pro Tag teilen müssen.) Diese Zahl sollte eine Teiler von 10 und von 15 sein, also der ggT(10,15) = 5.

Wir suchen deswegen erst den entsprechenden Wert für 5 Minuten pro Tag:


10 Minuten pro Tag3 Tage
5 Minuten pro Tag?
15 Minuten pro Tag?

Um von 10 Minuten pro Tag in der ersten Zeile auf 5 Minuten pro Tag in der zweiten Zeile zu kommen, müssen wir durch 2 teilen. Weil die zwei Größen ja aber antiproportional sind, müssen wir auf der anderen Seite die 3 Tage nicht durch 2 teilen, sondern mit 2 multiplizieren um auf den Wert zu kommen, der den 5 Minuten pro Tag links entspricht:

: 2

10 Minuten pro Tag3 Tage
5 Minuten pro Tag?
15 Minuten pro Tag?

⋅ 2
: 2

10 Minuten pro Tag3 Tage
5 Minuten pro Tag6 Tage
15 Minuten pro Tag?

⋅ 2

Jetzt müssen wir ja wieder die 5 Minuten pro Tag in der mittleren Zeile mit 3 multiplizieren, um auf die 15 Minuten pro Tag in der dritten Zeile zu kommen. Auch das muss links wie rechts durchgeführt werden:

: 2
⋅ 3

10 Minuten pro Tag3 Tage
5 Minuten pro Tag6 Tage
15 Minuten pro Tag?

⋅ 2
: 3

Auch hier müssen wir auf der rechten Seite wieder aufgrund des antiproportionalen Zusammenhangs das Rechenzeichen umdrehen, also die 6 Tage in der mittleren Zeile durch 3 dividieren:

: 2
⋅ 3

10 Minuten pro Tag3 Tage
5 Minuten pro Tag6 Tage
15 Minuten pro Tag2 Tage

⋅ 2
: 3

Damit haben wir nun den gesuchten Wert, der den 15 Minuten pro Tag entspricht: 2 Tage

Tabelle (antiproportional)

Beispiel:

Die Tabelle zeigt Werte von zwei Größen mit einem antiproportionalen Zusammenhang. Übertrage die Tabelle in dein Heft und berechne mit dem Dreisatz die fehlende Größen.

8 Helfer:innen50 € Lohn
??
10 Helfer:innen?

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Wir suchen einen möglichst großen Zwischenwert für die Helfer:innen in der mittleren Zeile. (Denn je größer diese Zahl ist, umso kleiner ist die Zahl, durch die wir die 8 Helfer:innen teilen müssen.) Diese Zahl sollte eine Teiler von 8 und von 10 sein, also der ggT(8,10) = 2.

Wir suchen deswegen erst den entsprechenden Wert für 2 Helfer:innen:


8 Helfer:innen50 € Lohn
2 Helfer:innen?
10 Helfer:innen?

Um von 8 Helfer:innen in der ersten Zeile auf 2 Helfer:innen in der zweiten Zeile zu kommen, müssen wir durch 4 teilen. Weil die zwei Größen ja aber antiproportional sind, müssen wir auf der anderen Seite die 50 € Lohn nicht durch 4 teilen, sondern mit 4 multiplizieren um auf den Wert zu kommen, der den 2 Helfer:innen links entspricht:

: 4

8 Helfer:innen50 € Lohn
2 Helfer:innen?
10 Helfer:innen?

⋅ 4
: 4

8 Helfer:innen50 € Lohn
2 Helfer:innen200 € Lohn
10 Helfer:innen?

⋅ 4

Jetzt müssen wir ja wieder die 2 Helfer:innen in der mittleren Zeile mit 5 multiplizieren, um auf die 10 Helfer:innen in der dritten Zeile zu kommen. Auch das muss links wie rechts durchgeführt werden:

: 4
⋅ 5

8 Helfer:innen50 € Lohn
2 Helfer:innen200 € Lohn
10 Helfer:innen?

⋅ 4
: 5

Auch hier müssen wir auf der rechten Seite wieder aufgrund des antiproportionalen Zusammenhangs das Rechenzeichen umdrehen, also die 200 € Lohn in der mittleren Zeile durch 5 dividieren:

: 4
⋅ 5

8 Helfer:innen50 € Lohn
2 Helfer:innen200 € Lohn
10 Helfer:innen40 € Lohn

⋅ 4
: 5

Damit haben wir nun den gesuchten Wert, der den 10 Helfer:innen entspricht: 40 € Lohn

Dreisatz (antiprop.) beide Richtungen

Beispiel:

Um den noch fehlenden Betrag für eine Klassenfahrt zu bekommen, veranstaltet eine Schulkasse ein Lotterie. Wenn sie 6€ für ein Los verlangen, müssten sie 80 Lose verkaufen um genügend Geld zusammen zu bekommen.

Wie viele Lose müssten sie bei einem Lospreis von 4 € verkaufen?
Wie hoch muss man den Preis ansetzen, wenn man erwartet, das sich 4 Lose verkaufen?

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Zuerst stellen wir den Sachverhalt in einer Tabelle dar:


6 € Lospreis80 Lose
??
4 € Lospreis?

Wir suchen einen möglichst großen Zwischenwert für die € Lospreis in der mittleren Zeile. (Denn je größer diese Zahl ist, umso kleiner ist die Zahl, durch die wir die 6 € Lospreis teilen müssen.) Diese Zahl sollte eine Teiler von 6 und von 4 sein, also der ggT(6,4) = 2.

Wir suchen deswegen erst den entsprechenden Wert für 2 € Lospreis:


6 € Lospreis80 Lose
2 € Lospreis?
4 € Lospreis?

Um von 6 € Lospreis in der ersten Zeile auf 2 € Lospreis in der zweiten Zeile zu kommen, müssen wir durch 3 teilen. Weil die zwei Größen ja aber antiproportional sind, müssen wir auf der anderen Seite die 80 Lose nicht durch 3 teilen, sondern mit 3 multiplizieren um auf den Wert zu kommen, der den 2 € Lospreis links entspricht:

: 3

6 € Lospreis80 Lose
2 € Lospreis240 Lose
4 € Lospreis?

⋅ 3

Jetzt müssen wir ja wieder die 2 € Lospreis in der mittleren Zeile mit 2 multiplizieren, um auf die 4 € Lospreis in der dritten Zeile zu kommen. Auch das muss links wie rechts durchgeführt werden:

: 3
⋅ 2

6 € Lospreis80 Lose
2 € Lospreis240 Lose
4 € Lospreis120 Lose

⋅ 3
: 2

Damit haben wir nun den gesuchten Wert, der den 4 € Lospreis entspricht: 120 Lose



Um von 80 Lose in der ersten Zeile auf 4 Lose in der zweiten Zeile zu kommen, müssen wir durch 20 teilen. Wegen des antiproportionalen Zusammenhangs der beiden Größen müssen wir aber auf der rechten Seite die 6 € Lospreis mit 20 multiplizieren, um auf den Wert zu kommen, der den 4 Lose entspricht:

: 20
80 Lose6 € Lospreis
4 Lose?
⋅ 20
: 20
80 Lose6 € Lospreis
4 Lose120 € Lospreis
⋅ 20

Damit haben wir nun den gesuchten Wert, der den 4 Lose entspricht: 120 € Lospreis

Antiproportionalität überprüfen

Beispiel:

Prüfe, ob es sich um einen antiproportionalen Zusammenhang handelt; falls nicht, korrigiere die Werte so, dass der Zusammenhang antiproportional wird.

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Wir überprüfen zuerst, ob die 3 Fuhren den 8 Lastwagen entsprechen.

: 3
⋅ 4

6 Lastwagen4 Fuhren
2 Lastwagen12 Fuhren
8 Lastwagen3 Fuhren

⋅ 3
: 4

Der urpsrünglich vorgegebene Wert 3 Fuhren(für 8 Lastwagen) war also korrekt.


Jetzt überprüfen wir, ob die 3 Fuhren den 4 Lastwagen entsprechen.

: 3
⋅ 2

6 Lastwagen4 Fuhren
2 Lastwagen12 Fuhren
4 Lastwagen6 Fuhren

⋅ 3
: 2

Der urpsrünglich vorgegebene Wert 3 Fuhren (für 4 Lastwagen) war also falsch, richtig wäre 6 Fuhren gewesen.