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Zweisatz (antiproportional)

Beispiel:

Bei einer großen Baustelle muss das Erdreich der Baugrube abtransportiert werden. 1 Lastwagen müsste dafür 24 mal fahren.

Wie oft müssten 4 LKWs fahren?

Lösung einblenden

Zuerst stellen wir den Sachverhalt in einer Tabelle dar:

1 Lastwagen24 Fuhren
4 Lastwagen?

Um von 1 Lastwagen in der ersten Zeile auf 4 Lastwagen in der zweiten Zeile zu kommen, müssen wir mit 4 multiplizieren. Wegen des antiproportionalen Zusammenhangs der beiden Größen müssen wir aber auf der rechten Seite die 24 Fuhren durch 4 teilen, um auf den Wert zu kommen, der den 4 Lastwagen entspricht:

⋅ 4
1 Lastwagen24 Fuhren
4 Lastwagen?
: 4
⋅ 4
1 Lastwagen24 Fuhren
4 Lastwagen6 Fuhren
: 4

Damit haben wir nun den gesuchten Wert, der den 4 Lastwagen entspricht: 6 Fuhren

Dreisatz (antiproportional)

Beispiel:

Karls hat für seine Geburtstagsparty Spezi bekommen. Dabei reicht es für jeden genau 5 Flaschen, wenn insgesamt 6 Personen auf seiner Party sind.

Wie viele Flaschen würde jeder bekommen, wenn insgesamt 10 Personen auf der Party wären?

Lösung einblenden

Zuerst stellen wir den Sachverhalt in einer Tabelle dar:


6 Gäste5 Spezi-Flaschen
??
10 Gäste?

Wir suchen einen möglichst großen Zwischenwert für die Gäste in der mittleren Zeile. (Denn je größer diese Zahl ist, umso kleiner ist die Zahl, durch die wir die 6 Gäste teilen müssen.) Diese Zahl sollte eine Teiler von 6 und von 10 sein, also der ggT(6,10) = 2.

Wir suchen deswegen erst den entsprechenden Wert für 2 Gäste:


6 Gäste5 Spezi-Flaschen
2 Gäste?
10 Gäste?

Um von 6 Gäste in der ersten Zeile auf 2 Gäste in der zweiten Zeile zu kommen, müssen wir durch 3 teilen. Weil die zwei Größen ja aber antiproportional sind, müssen wir auf der anderen Seite die 5 Spezi-Flaschen nicht durch 3 teilen, sondern mit 3 multiplizieren um auf den Wert zu kommen, der den 2 Gäste links entspricht:

: 3

6 Gäste5 Spezi-Flaschen
2 Gäste?
10 Gäste?

⋅ 3
: 3

6 Gäste5 Spezi-Flaschen
2 Gäste15 Spezi-Flaschen
10 Gäste?

⋅ 3

Jetzt müssen wir ja wieder die 2 Gäste in der mittleren Zeile mit 5 multiplizieren, um auf die 10 Gäste in der dritten Zeile zu kommen. Auch das muss links wie rechts durchgeführt werden:

: 3
⋅ 5

6 Gäste5 Spezi-Flaschen
2 Gäste15 Spezi-Flaschen
10 Gäste?

⋅ 3
: 5

Auch hier müssen wir auf der rechten Seite wieder aufgrund des antiproportionalen Zusammenhangs das Rechenzeichen umdrehen, also die 15 Spezi-Flaschen in der mittleren Zeile durch 5 dividieren:

: 3
⋅ 5

6 Gäste5 Spezi-Flaschen
2 Gäste15 Spezi-Flaschen
10 Gäste3 Spezi-Flaschen

⋅ 3
: 5

Damit haben wir nun den gesuchten Wert, der den 10 Gäste entspricht: 3 Spezi-Flaschen

Tabelle (antiproportional)

Beispiel:

Die Tabelle zeigt Werte von zwei Größen mit einem antiproportionalen Zusammenhang. Übertrage die Tabelle in dein Heft und berechne mit dem Dreisatz die fehlende Größen.

8 Minuten pro Tag7 Tage
??
14 Minuten pro Tag?

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Wir suchen einen möglichst großen Zwischenwert für die Minuten pro Tag in der mittleren Zeile. (Denn je größer diese Zahl ist, umso kleiner ist die Zahl, durch die wir die 8 Minuten pro Tag teilen müssen.) Diese Zahl sollte eine Teiler von 8 und von 14 sein, also der ggT(8,14) = 2.

Wir suchen deswegen erst den entsprechenden Wert für 2 Minuten pro Tag:


8 Minuten pro Tag7 Tage
2 Minuten pro Tag?
14 Minuten pro Tag?

Um von 8 Minuten pro Tag in der ersten Zeile auf 2 Minuten pro Tag in der zweiten Zeile zu kommen, müssen wir durch 4 teilen. Weil die zwei Größen ja aber antiproportional sind, müssen wir auf der anderen Seite die 7 Tage nicht durch 4 teilen, sondern mit 4 multiplizieren um auf den Wert zu kommen, der den 2 Minuten pro Tag links entspricht:

: 4

8 Minuten pro Tag7 Tage
2 Minuten pro Tag?
14 Minuten pro Tag?

⋅ 4
: 4

8 Minuten pro Tag7 Tage
2 Minuten pro Tag28 Tage
14 Minuten pro Tag?

⋅ 4

Jetzt müssen wir ja wieder die 2 Minuten pro Tag in der mittleren Zeile mit 7 multiplizieren, um auf die 14 Minuten pro Tag in der dritten Zeile zu kommen. Auch das muss links wie rechts durchgeführt werden:

: 4
⋅ 7

8 Minuten pro Tag7 Tage
2 Minuten pro Tag28 Tage
14 Minuten pro Tag?

⋅ 4
: 7

Auch hier müssen wir auf der rechten Seite wieder aufgrund des antiproportionalen Zusammenhangs das Rechenzeichen umdrehen, also die 28 Tage in der mittleren Zeile durch 7 dividieren:

: 4
⋅ 7

8 Minuten pro Tag7 Tage
2 Minuten pro Tag28 Tage
14 Minuten pro Tag4 Tage

⋅ 4
: 7

Damit haben wir nun den gesuchten Wert, der den 14 Minuten pro Tag entspricht: 4 Tage

Dreisatz (antiprop.) beide Richtungen

Beispiel:

Ein Hausmeister hat ein extra Budget für die Schulreinigung in den Ferien, das er unter helfenden Schüler:innen aufteilen kann (er selbst bekommt nichts von dem Geld). Wenn er 10 Helfer:innen einstellt, reicht es für jeden 60 € Lohn.

Welchen Lohn könnte er jeder Helfer:in bezahlen, wenn er 12 Helfer:innen hätte?
Wie viele Helfer:innen könnte man mit einem Lohn von 10 € bezahlen?

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Zuerst stellen wir den Sachverhalt in einer Tabelle dar:


10 Helfer:innen60 € Lohn
??
12 Helfer:innen?

Wir suchen einen möglichst großen Zwischenwert für die Helfer:innen in der mittleren Zeile. (Denn je größer diese Zahl ist, umso kleiner ist die Zahl, durch die wir die 10 Helfer:innen teilen müssen.) Diese Zahl sollte eine Teiler von 10 und von 12 sein, also der ggT(10,12) = 2.

Wir suchen deswegen erst den entsprechenden Wert für 2 Helfer:innen:


10 Helfer:innen60 € Lohn
2 Helfer:innen?
12 Helfer:innen?

Um von 10 Helfer:innen in der ersten Zeile auf 2 Helfer:innen in der zweiten Zeile zu kommen, müssen wir durch 5 teilen. Weil die zwei Größen ja aber antiproportional sind, müssen wir auf der anderen Seite die 60 € Lohn nicht durch 5 teilen, sondern mit 5 multiplizieren um auf den Wert zu kommen, der den 2 Helfer:innen links entspricht:

: 5

10 Helfer:innen60 € Lohn
2 Helfer:innen300 € Lohn
12 Helfer:innen?

⋅ 5

Jetzt müssen wir ja wieder die 2 Helfer:innen in der mittleren Zeile mit 6 multiplizieren, um auf die 12 Helfer:innen in der dritten Zeile zu kommen. Auch das muss links wie rechts durchgeführt werden:

: 5
⋅ 6

10 Helfer:innen60 € Lohn
2 Helfer:innen300 € Lohn
12 Helfer:innen50 € Lohn

⋅ 5
: 6

Damit haben wir nun den gesuchten Wert, der den 12 Helfer:innen entspricht: 50 € Lohn



Um von 60 € Lohn in der ersten Zeile auf 10 € Lohn in der zweiten Zeile zu kommen, müssen wir durch 6 teilen. Wegen des antiproportionalen Zusammenhangs der beiden Größen müssen wir aber auf der rechten Seite die 10 Helfer:innen mit 6 multiplizieren, um auf den Wert zu kommen, der den 10 € Lohn entspricht:

: 6
60 € Lohn10 Helfer:innen
10 € Lohn?
⋅ 6
: 6
60 € Lohn10 Helfer:innen
10 € Lohn60 Helfer:innen
⋅ 6

Damit haben wir nun den gesuchten Wert, der den 10 € Lohn entspricht: 60 Helfer:innen

Antiproportionalität überprüfen

Beispiel:

Prüfe, ob es sich um einen antiproportionalen Zusammenhang handelt; falls nicht, korrigiere die Werte so, dass der Zusammenhang antiproportional wird.

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Wir überprüfen zuerst, ob die 4 ms den 10 CPU-Kerne entsprechen.

: 4
⋅ 5

8 CPU-Kerne5 ms
2 CPU-Kerne20 ms
10 CPU-Kerne4 ms

⋅ 4
: 5

Der urpsrünglich vorgegebene Wert 4 ms(für 10 CPU-Kerne) war also korrekt.


Jetzt überprüfen wir, ob die 8 ms den 5 CPU-Kerne entsprechen.

: 8
⋅ 5

8 CPU-Kerne5 ms
1 CPU-Kerne40 ms
5 CPU-Kerne8 ms

⋅ 8
: 5

Der urpsrünglich vorgegebene Wert 8 ms (für 5 CPU-Kerne) war also korrekt.