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Zweisatz (antiproportional)

Beispiel:

Ein Hausmeister hat ein extra Budget von 450 € für die Schulreinigung in den Ferien, das er unter helfenden Schüler:innen aufteilen kann (er selbst bekommt nichts von dem Geld).

Welchen Lohn könnte er jeder Helfer:in bezahlen, wenn er 5 Helfer:innen hätte?

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Zuerst stellen wir den Sachverhalt in einer Tabelle dar:

1 Helfer:in450 € Lohn
5 Helfer:innen?

Um von 1 Helfer:innen in der ersten Zeile auf 5 Helfer:innen in der zweiten Zeile zu kommen, müssen wir mit 5 multiplizieren. Wegen des antiproportionalen Zusammenhangs der beiden Größen müssen wir aber auf der rechten Seite die 450 € Lohn durch 5 teilen, um auf den Wert zu kommen, der den 5 Helfer:innen entspricht:

⋅ 5
1 Helfer:in450 € Lohn
5 Helfer:innen?
: 5
⋅ 5
1 Helfer:in450 € Lohn
5 Helfer:innen90 € Lohn
: 5

Damit haben wir nun den gesuchten Wert, der den 5 Helfer:innen entspricht: 90 € Lohn

Dreisatz (antiproportional)

Beispiel:

Zur Berechnung einer komplizierten Verschlüsselung muss ein Computer mit 7 CPU-Kernen 8 ms rechnen.

Wie lange bräuchte ein Computer mit 4 solchen CPU-Kernen?

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Zuerst stellen wir den Sachverhalt in einer Tabelle dar:


7 CPU-Kerne8 ms
??
4 CPU-Kerne?

Wir suchen einen möglichst großen Zwischenwert für die CPU-Kerne in der mittleren Zeile. (Denn je größer diese Zahl ist, umso kleiner ist die Zahl, durch die wir die 7 CPU-Kerne teilen müssen.) Diese Zahl sollte eine Teiler von 7 und von 4 sein, also der ggT(7,4) = 1.

Wir suchen deswegen erst den entsprechenden Wert für 1 CPU-Kerne:


7 CPU-Kerne8 ms
1 CPU-Kern?
4 CPU-Kerne?

Um von 7 CPU-Kerne in der ersten Zeile auf 1 CPU-Kerne in der zweiten Zeile zu kommen, müssen wir durch 7 teilen. Weil die zwei Größen ja aber antiproportional sind, müssen wir auf der anderen Seite die 8 ms nicht durch 7 teilen, sondern mit 7 multiplizieren um auf den Wert zu kommen, der den 1 CPU-Kerne links entspricht:

: 7

7 CPU-Kerne8 ms
1 CPU-Kern?
4 CPU-Kerne?

⋅ 7
: 7

7 CPU-Kerne8 ms
1 CPU-Kern56 ms
4 CPU-Kerne?

⋅ 7

Jetzt müssen wir ja wieder die 1 CPU-Kerne in der mittleren Zeile mit 4 multiplizieren, um auf die 4 CPU-Kerne in der dritten Zeile zu kommen. Auch das muss links wie rechts durchgeführt werden:

: 7
⋅ 4

7 CPU-Kerne8 ms
1 CPU-Kern56 ms
4 CPU-Kerne?

⋅ 7
: 4

Auch hier müssen wir auf der rechten Seite wieder aufgrund des antiproportionalen Zusammenhangs das Rechenzeichen umdrehen, also die 56 ms in der mittleren Zeile durch 4 dividieren:

: 7
⋅ 4

7 CPU-Kerne8 ms
1 CPU-Kern56 ms
4 CPU-Kerne14 ms

⋅ 7
: 4

Damit haben wir nun den gesuchten Wert, der den 4 CPU-Kerne entspricht: 14 ms

Tabelle (antiproportional)

Beispiel:

Die Tabelle zeigt Werte von zwei Größen mit einem antiproportionalen Zusammenhang. Übertrage die Tabelle in dein Heft und berechne mit dem Dreisatz die fehlende Größen.

7 Lastwagen8 Fuhren
??
4 Lastwagen?

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Wir suchen einen möglichst großen Zwischenwert für die Lastwagen in der mittleren Zeile. (Denn je größer diese Zahl ist, umso kleiner ist die Zahl, durch die wir die 7 Lastwagen teilen müssen.) Diese Zahl sollte eine Teiler von 7 und von 4 sein, also der ggT(7,4) = 1.

Wir suchen deswegen erst den entsprechenden Wert für 1 Lastwagen:


7 Lastwagen8 Fuhren
1 Lastwagen?
4 Lastwagen?

Um von 7 Lastwagen in der ersten Zeile auf 1 Lastwagen in der zweiten Zeile zu kommen, müssen wir durch 7 teilen. Weil die zwei Größen ja aber antiproportional sind, müssen wir auf der anderen Seite die 8 Fuhren nicht durch 7 teilen, sondern mit 7 multiplizieren um auf den Wert zu kommen, der den 1 Lastwagen links entspricht:

: 7

7 Lastwagen8 Fuhren
1 Lastwagen?
4 Lastwagen?

⋅ 7
: 7

7 Lastwagen8 Fuhren
1 Lastwagen56 Fuhren
4 Lastwagen?

⋅ 7

Jetzt müssen wir ja wieder die 1 Lastwagen in der mittleren Zeile mit 4 multiplizieren, um auf die 4 Lastwagen in der dritten Zeile zu kommen. Auch das muss links wie rechts durchgeführt werden:

: 7
⋅ 4

7 Lastwagen8 Fuhren
1 Lastwagen56 Fuhren
4 Lastwagen?

⋅ 7
: 4

Auch hier müssen wir auf der rechten Seite wieder aufgrund des antiproportionalen Zusammenhangs das Rechenzeichen umdrehen, also die 56 Fuhren in der mittleren Zeile durch 4 dividieren:

: 7
⋅ 4

7 Lastwagen8 Fuhren
1 Lastwagen56 Fuhren
4 Lastwagen14 Fuhren

⋅ 7
: 4

Damit haben wir nun den gesuchten Wert, der den 4 Lastwagen entspricht: 14 Fuhren

Dreisatz (antiprop.) beide Richtungen

Beispiel:

Wenn Karla mit ihrem Handy jeden Tag immer 10 Minuten telefonieren würde, würden ihre Freiminuten noch genau 6 Tage halten.

Wann wären ihre Freiminuten aufgebraucht, wenn sie täglich 12 min telefonieren würde?
Wie lange kann sie täglich telefonieren, wenn die Freiminuten 15 Tage reichen sollen?

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Zuerst stellen wir den Sachverhalt in einer Tabelle dar:


10 Minuten pro Tag6 Tage
??
12 Minuten pro Tag?

Wir suchen einen möglichst großen Zwischenwert für die Minuten pro Tag in der mittleren Zeile. (Denn je größer diese Zahl ist, umso kleiner ist die Zahl, durch die wir die 10 Minuten pro Tag teilen müssen.) Diese Zahl sollte eine Teiler von 10 und von 12 sein, also der ggT(10,12) = 2.

Wir suchen deswegen erst den entsprechenden Wert für 2 Minuten pro Tag:


10 Minuten pro Tag6 Tage
2 Minuten pro Tag?
12 Minuten pro Tag?

Um von 10 Minuten pro Tag in der ersten Zeile auf 2 Minuten pro Tag in der zweiten Zeile zu kommen, müssen wir durch 5 teilen. Weil die zwei Größen ja aber antiproportional sind, müssen wir auf der anderen Seite die 6 Tage nicht durch 5 teilen, sondern mit 5 multiplizieren um auf den Wert zu kommen, der den 2 Minuten pro Tag links entspricht:

: 5

10 Minuten pro Tag6 Tage
2 Minuten pro Tag30 Tage
12 Minuten pro Tag?

⋅ 5

Jetzt müssen wir ja wieder die 2 Minuten pro Tag in der mittleren Zeile mit 6 multiplizieren, um auf die 12 Minuten pro Tag in der dritten Zeile zu kommen. Auch das muss links wie rechts durchgeführt werden:

: 5
⋅ 6

10 Minuten pro Tag6 Tage
2 Minuten pro Tag30 Tage
12 Minuten pro Tag5 Tage

⋅ 5
: 6

Damit haben wir nun den gesuchten Wert, der den 12 Minuten pro Tag entspricht: 5 Tage



Für die andere Frage (Wie lange kann sie täglich telefonieren, wenn die Freiminuten 15 Tage reichen sollen?) vertauschen wir die linke mit der rechten Spalte in der Tabelle, weil wir jetzt ja zwei "Tage"-Werte haben und nach einem "Minuten pro Tag"-Wert gesucht wird:


6 Tage10 Minuten pro Tag
??
15 Tage?

Wir suchen einen möglichst großen Zwischenwert für die Tage in der mittleren Zeile. (Denn je größer diese Zahl ist, umso kleiner ist die Zahl, durch die wir die 6 Tage teilen müssen.) Diese Zahl sollte eine Teiler von 6 und von 15 sein, also der ggT(6,15) = 3.

Wir suchen deswegen erst den entsprechenden Wert für 3 Tage:


6 Tage10 Minuten pro Tag
3 Tage?
15 Tage?

Um von 6 Tage in der ersten Zeile auf 3 Tage in der zweiten Zeile zu kommen, müssen wir durch 2 teilen. Weil die zwei Größen ja aber antiproportional sind, müssen wir auf der anderen Seite die 10 Minuten pro Tag nicht durch 2 teilen, sondern mit 2 multiplizieren um auf den Wert zu kommen, der den 3 Tage links entspricht:

: 2

6 Tage10 Minuten pro Tag
3 Tage20 Minuten pro Tag
15 Tage?

⋅ 2

Jetzt müssen wir ja wieder die 3 Tage in der mittleren Zeile mit 5 multiplizieren, um auf die 15 Tage in der dritten Zeile zu kommen. Auch das muss links wie rechts durchgeführt werden:

: 2
⋅ 5

6 Tage10 Minuten pro Tag
3 Tage20 Minuten pro Tag
15 Tage4 Minuten pro Tag

⋅ 2
: 5

Damit haben wir nun den gesuchten Wert, der den 15 Tage entspricht: 4 Minuten pro Tag

Antiproportionalität überprüfen

Beispiel:

Prüfe, ob es sich um einen antiproportionalen Zusammenhang handelt; falls nicht, korrigiere die Werte so, dass der Zusammenhang antiproportional wird.

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Wir überprüfen zuerst, ob die 30 € Lohn den 8 Helfer:innen entsprechen.

: 3
⋅ 4

6 Helfer:innen40 € Lohn
2 Helfer:innen120 € Lohn
8 Helfer:innen30 € Lohn

⋅ 3
: 4

Der urpsrünglich vorgegebene Wert 30 € Lohn(für 8 Helfer:innen) war also korrekt.


Jetzt überprüfen wir, ob die 13 € Lohn den 20 Helfer:innen entsprechen.

: 3
⋅ 10

6 Helfer:innen40 € Lohn
2 Helfer:innen120 € Lohn
20 Helfer:innen12 € Lohn

⋅ 3
: 10

Der urpsrünglich vorgegebene Wert 13 € Lohn (für 20 Helfer:innen) war also falsch, richtig wäre 12 € Lohn gewesen.