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Zweisatz (antiproportional)

Beispiel:

Karls hat für seine Geburtstagsparty 48 Flaschen Spezi bekommen.

Wie viele Flaschen würde jeder bekommen, wenn insgesamt 4 Personen auf der Party wären?

Lösung einblenden

Zuerst stellen wir den Sachverhalt in einer Tabelle dar:

1 Gast48 Spezi-Flaschen
4 Gäste?

Um von 1 Gäste in der ersten Zeile auf 4 Gäste in der zweiten Zeile zu kommen, müssen wir mit 4 multiplizieren. Wegen des antiproportionalen Zusammenhangs der beiden Größen müssen wir aber auf der rechten Seite die 48 Spezi-Flaschen durch 4 teilen, um auf den Wert zu kommen, der den 4 Gäste entspricht:

⋅ 4
1 Gast48 Spezi-Flaschen
4 Gäste?
: 4
⋅ 4
1 Gast48 Spezi-Flaschen
4 Gäste12 Spezi-Flaschen
: 4

Damit haben wir nun den gesuchten Wert, der den 4 Gäste entspricht: 12 Spezi-Flaschen

Dreisatz (antiproportional)

Beispiel:

Ein Hausmeister hat ein extra Budget für die Schulreinigung in den Ferien, das er unter helfenden Schüler:innen aufteilen kann (er selbst bekommt nichts von dem Geld). Wenn er 10 Helfer:innen einstellt, reicht es für jeden 50 € Lohn.

Welchen Lohn könnte er jeder Helfer:in bezahlen, wenn er 25 Helfer:innen hätte?

Lösung einblenden

Zuerst stellen wir den Sachverhalt in einer Tabelle dar:


10 Helfer:innen50 € Lohn
??
25 Helfer:innen?

Wir suchen einen möglichst großen Zwischenwert für die Helfer:innen in der mittleren Zeile. (Denn je größer diese Zahl ist, umso kleiner ist die Zahl, durch die wir die 10 Helfer:innen teilen müssen.) Diese Zahl sollte eine Teiler von 10 und von 25 sein, also der ggT(10,25) = 5.

Wir suchen deswegen erst den entsprechenden Wert für 5 Helfer:innen:


10 Helfer:innen50 € Lohn
5 Helfer:innen?
25 Helfer:innen?

Um von 10 Helfer:innen in der ersten Zeile auf 5 Helfer:innen in der zweiten Zeile zu kommen, müssen wir durch 2 teilen. Weil die zwei Größen ja aber antiproportional sind, müssen wir auf der anderen Seite die 50 € Lohn nicht durch 2 teilen, sondern mit 2 multiplizieren um auf den Wert zu kommen, der den 5 Helfer:innen links entspricht:

: 2

10 Helfer:innen50 € Lohn
5 Helfer:innen?
25 Helfer:innen?

⋅ 2
: 2

10 Helfer:innen50 € Lohn
5 Helfer:innen100 € Lohn
25 Helfer:innen?

⋅ 2

Jetzt müssen wir ja wieder die 5 Helfer:innen in der mittleren Zeile mit 5 multiplizieren, um auf die 25 Helfer:innen in der dritten Zeile zu kommen. Auch das muss links wie rechts durchgeführt werden:

: 2
⋅ 5

10 Helfer:innen50 € Lohn
5 Helfer:innen100 € Lohn
25 Helfer:innen?

⋅ 2
: 5

Auch hier müssen wir auf der rechten Seite wieder aufgrund des antiproportionalen Zusammenhangs das Rechenzeichen umdrehen, also die 100 € Lohn in der mittleren Zeile durch 5 dividieren:

: 2
⋅ 5

10 Helfer:innen50 € Lohn
5 Helfer:innen100 € Lohn
25 Helfer:innen20 € Lohn

⋅ 2
: 5

Damit haben wir nun den gesuchten Wert, der den 25 Helfer:innen entspricht: 20 € Lohn

Tabelle (antiproportional)

Beispiel:

Die Tabelle zeigt Werte von zwei Größen mit einem antiproportionalen Zusammenhang. Übertrage die Tabelle in dein Heft und berechne mit dem Dreisatz die fehlende Größen.

9 Personen5 h
??
15 Personen?

Lösung einblenden

Wir suchen einen möglichst großen Zwischenwert für die Personen in der mittleren Zeile. (Denn je größer diese Zahl ist, umso kleiner ist die Zahl, durch die wir die 9 Personen teilen müssen.) Diese Zahl sollte eine Teiler von 9 und von 15 sein, also der ggT(9,15) = 3.

Wir suchen deswegen erst den entsprechenden Wert für 3 Personen:


9 Personen5 h
3 Personen?
15 Personen?

Um von 9 Personen in der ersten Zeile auf 3 Personen in der zweiten Zeile zu kommen, müssen wir durch 3 teilen. Weil die zwei Größen ja aber antiproportional sind, müssen wir auf der anderen Seite die 5 h nicht durch 3 teilen, sondern mit 3 multiplizieren um auf den Wert zu kommen, der den 3 Personen links entspricht:

: 3

9 Personen5 h
3 Personen?
15 Personen?

⋅ 3
: 3

9 Personen5 h
3 Personen15 h
15 Personen?

⋅ 3

Jetzt müssen wir ja wieder die 3 Personen in der mittleren Zeile mit 5 multiplizieren, um auf die 15 Personen in der dritten Zeile zu kommen. Auch das muss links wie rechts durchgeführt werden:

: 3
⋅ 5

9 Personen5 h
3 Personen15 h
15 Personen?

⋅ 3
: 5

Auch hier müssen wir auf der rechten Seite wieder aufgrund des antiproportionalen Zusammenhangs das Rechenzeichen umdrehen, also die 15 h in der mittleren Zeile durch 5 dividieren:

: 3
⋅ 5

9 Personen5 h
3 Personen15 h
15 Personen3 h

⋅ 3
: 5

Damit haben wir nun den gesuchten Wert, der den 15 Personen entspricht: 3 h

Dreisatz (antiprop.) beide Richtungen

Beispiel:

Ein Hausmeister hat ein extra Budget für die Schulreinigung in den Ferien, das er unter helfenden Schüler:innen aufteilen kann (er selbst bekommt nichts von dem Geld). Wenn er 9 Helfer:innen einstellt, reicht es für jeden 50 € Lohn.

Welchen Lohn könnte er jeder Helfer:in bezahlen, wenn er 15 Helfer:innen hätte?
Wie viele Helfer:innen könnte man mit einem Lohn von 18 € bezahlen?

Lösung einblenden

Zuerst stellen wir den Sachverhalt in einer Tabelle dar:


9 Helfer:innen50 € Lohn
??
15 Helfer:innen?

Wir suchen einen möglichst großen Zwischenwert für die Helfer:innen in der mittleren Zeile. (Denn je größer diese Zahl ist, umso kleiner ist die Zahl, durch die wir die 9 Helfer:innen teilen müssen.) Diese Zahl sollte eine Teiler von 9 und von 15 sein, also der ggT(9,15) = 3.

Wir suchen deswegen erst den entsprechenden Wert für 3 Helfer:innen:


9 Helfer:innen50 € Lohn
3 Helfer:innen?
15 Helfer:innen?

Um von 9 Helfer:innen in der ersten Zeile auf 3 Helfer:innen in der zweiten Zeile zu kommen, müssen wir durch 3 teilen. Weil die zwei Größen ja aber antiproportional sind, müssen wir auf der anderen Seite die 50 € Lohn nicht durch 3 teilen, sondern mit 3 multiplizieren um auf den Wert zu kommen, der den 3 Helfer:innen links entspricht:

: 3

9 Helfer:innen50 € Lohn
3 Helfer:innen150 € Lohn
15 Helfer:innen?

⋅ 3

Jetzt müssen wir ja wieder die 3 Helfer:innen in der mittleren Zeile mit 5 multiplizieren, um auf die 15 Helfer:innen in der dritten Zeile zu kommen. Auch das muss links wie rechts durchgeführt werden:

: 3
⋅ 5

9 Helfer:innen50 € Lohn
3 Helfer:innen150 € Lohn
15 Helfer:innen30 € Lohn

⋅ 3
: 5

Damit haben wir nun den gesuchten Wert, der den 15 Helfer:innen entspricht: 30 € Lohn



Für die andere Frage (Wie viele Helfer:innen könnte man mit einem Lohn von 18 € bezahlen?) vertauschen wir die linke mit der rechten Spalte in der Tabelle, weil wir jetzt ja zwei "€ Lohn"-Werte haben und nach einem "Helfer:innen"-Wert gesucht wird:


50 € Lohn9 Helfer:innen
??
18 € Lohn?

Wir suchen einen möglichst großen Zwischenwert für die € Lohn in der mittleren Zeile. (Denn je größer diese Zahl ist, umso kleiner ist die Zahl, durch die wir die 50 € Lohn teilen müssen.) Diese Zahl sollte eine Teiler von 50 und von 18 sein, also der ggT(50,18) = 2.

Wir suchen deswegen erst den entsprechenden Wert für 2 € Lohn:


50 € Lohn9 Helfer:innen
2 € Lohn?
18 € Lohn?

Um von 50 € Lohn in der ersten Zeile auf 2 € Lohn in der zweiten Zeile zu kommen, müssen wir durch 25 teilen. Weil die zwei Größen ja aber antiproportional sind, müssen wir auf der anderen Seite die 9 Helfer:innen nicht durch 25 teilen, sondern mit 25 multiplizieren um auf den Wert zu kommen, der den 2 € Lohn links entspricht:

: 25

50 € Lohn9 Helfer:innen
2 € Lohn225 Helfer:innen
18 € Lohn?

⋅ 25

Jetzt müssen wir ja wieder die 2 € Lohn in der mittleren Zeile mit 9 multiplizieren, um auf die 18 € Lohn in der dritten Zeile zu kommen. Auch das muss links wie rechts durchgeführt werden:

: 25
⋅ 9

50 € Lohn9 Helfer:innen
2 € Lohn225 Helfer:innen
18 € Lohn25 Helfer:innen

⋅ 25
: 9

Damit haben wir nun den gesuchten Wert, der den 18 € Lohn entspricht: 25 Helfer:innen

Antiproportionalität überprüfen

Beispiel:

Prüfe, ob es sich um einen antiproportionalen Zusammenhang handelt; falls nicht, korrigiere die Werte so, dass der Zusammenhang antiproportional wird.

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Wir überprüfen zuerst, ob die 100 Lose den 4 € Lospreis entsprechen.

: 5
⋅ 4

5 € Lospreis80 Lose
1 € Lospreis400 Lose
4 € Lospreis100 Lose

⋅ 5
: 4

Der urpsrünglich vorgegebene Wert 100 Lose(für 4 € Lospreis) war also korrekt.


Jetzt überprüfen wir, ob die 51 Lose den 8 € Lospreis entsprechen.

: 5
⋅ 8

5 € Lospreis80 Lose
1 € Lospreis400 Lose
8 € Lospreis50 Lose

⋅ 5
: 8

Der urpsrünglich vorgegebene Wert 51 Lose (für 8 € Lospreis) war also falsch, richtig wäre 50 Lose gewesen.