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Zweisatz (antiproportional)

Beispiel:

Wenn eine Person das Schulhaus putzt, braucht sie dafür 45 h.

Wie lange bräuchten 9 Personen hierfür?

Lösung einblenden

Zuerst stellen wir den Sachverhalt in einer Tabelle dar:

1 Person45 h
9 Personen?

Um von 1 Personen in der ersten Zeile auf 9 Personen in der zweiten Zeile zu kommen, müssen wir mit 9 multiplizieren. Wegen des antiproportionalen Zusammenhangs der beiden Größen müssen wir aber auf der rechten Seite die 45 h durch 9 teilen, um auf den Wert zu kommen, der den 9 Personen entspricht:

⋅ 9
1 Person45 h
9 Personen?
: 9
⋅ 9
1 Person45 h
9 Personen5 h
: 9

Damit haben wir nun den gesuchten Wert, der den 9 Personen entspricht: 5 h

Dreisatz (antiproportional)

Beispiel:

Wenn 5 Personen das Schulhaus putzen, brauchen sie dafür 8 h.

Wie lange bräuchten 4 Personen hierfür?

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Zuerst stellen wir den Sachverhalt in einer Tabelle dar:


5 Personen8 h
??
4 Personen?

Wir suchen einen möglichst großen Zwischenwert für die Personen in der mittleren Zeile. (Denn je größer diese Zahl ist, umso kleiner ist die Zahl, durch die wir die 5 Personen teilen müssen.) Diese Zahl sollte eine Teiler von 5 und von 4 sein, also der ggT(5,4) = 1.

Wir suchen deswegen erst den entsprechenden Wert für 1 Personen:


5 Personen8 h
1 Person?
4 Personen?

Um von 5 Personen in der ersten Zeile auf 1 Personen in der zweiten Zeile zu kommen, müssen wir durch 5 teilen. Weil die zwei Größen ja aber antiproportional sind, müssen wir auf der anderen Seite die 8 h nicht durch 5 teilen, sondern mit 5 multiplizieren um auf den Wert zu kommen, der den 1 Personen links entspricht:

: 5

5 Personen8 h
1 Person?
4 Personen?

⋅ 5
: 5

5 Personen8 h
1 Person40 h
4 Personen?

⋅ 5

Jetzt müssen wir ja wieder die 1 Personen in der mittleren Zeile mit 4 multiplizieren, um auf die 4 Personen in der dritten Zeile zu kommen. Auch das muss links wie rechts durchgeführt werden:

: 5
⋅ 4

5 Personen8 h
1 Person40 h
4 Personen?

⋅ 5
: 4

Auch hier müssen wir auf der rechten Seite wieder aufgrund des antiproportionalen Zusammenhangs das Rechenzeichen umdrehen, also die 40 h in der mittleren Zeile durch 4 dividieren:

: 5
⋅ 4

5 Personen8 h
1 Person40 h
4 Personen10 h

⋅ 5
: 4

Damit haben wir nun den gesuchten Wert, der den 4 Personen entspricht: 10 h

Tabelle (antiproportional)

Beispiel:

Die Tabelle zeigt Werte von zwei Größen mit einem antiproportionalen Zusammenhang. Übertrage die Tabelle in dein Heft und berechne mit dem Dreisatz die fehlende Größen.

3 Helfer:innen120 € Lohn
??
2 Helfer:innen?

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Wir suchen einen möglichst großen Zwischenwert für die Helfer:innen in der mittleren Zeile. (Denn je größer diese Zahl ist, umso kleiner ist die Zahl, durch die wir die 3 Helfer:innen teilen müssen.) Diese Zahl sollte eine Teiler von 3 und von 2 sein, also der ggT(3,2) = 1.

Wir suchen deswegen erst den entsprechenden Wert für 1 Helfer:innen:


3 Helfer:innen120 € Lohn
1 Helfer:in?
2 Helfer:innen?

Um von 3 Helfer:innen in der ersten Zeile auf 1 Helfer:innen in der zweiten Zeile zu kommen, müssen wir durch 3 teilen. Weil die zwei Größen ja aber antiproportional sind, müssen wir auf der anderen Seite die 120 € Lohn nicht durch 3 teilen, sondern mit 3 multiplizieren um auf den Wert zu kommen, der den 1 Helfer:innen links entspricht:

: 3

3 Helfer:innen120 € Lohn
1 Helfer:in?
2 Helfer:innen?

⋅ 3
: 3

3 Helfer:innen120 € Lohn
1 Helfer:in360 € Lohn
2 Helfer:innen?

⋅ 3

Jetzt müssen wir ja wieder die 1 Helfer:innen in der mittleren Zeile mit 2 multiplizieren, um auf die 2 Helfer:innen in der dritten Zeile zu kommen. Auch das muss links wie rechts durchgeführt werden:

: 3
⋅ 2

3 Helfer:innen120 € Lohn
1 Helfer:in360 € Lohn
2 Helfer:innen?

⋅ 3
: 2

Auch hier müssen wir auf der rechten Seite wieder aufgrund des antiproportionalen Zusammenhangs das Rechenzeichen umdrehen, also die 360 € Lohn in der mittleren Zeile durch 2 dividieren:

: 3
⋅ 2

3 Helfer:innen120 € Lohn
1 Helfer:in360 € Lohn
2 Helfer:innen180 € Lohn

⋅ 3
: 2

Damit haben wir nun den gesuchten Wert, der den 2 Helfer:innen entspricht: 180 € Lohn

Dreisatz (antiprop.) beide Richtungen

Beispiel:

Ein Hausmeister hat ein extra Budget für die Schulreinigung in den Ferien, das er unter helfenden Schüler:innen aufteilen kann (er selbst bekommt nichts von dem Geld). Wenn er 20 Helfer:innen einstellt, reicht es für jeden 30 € Lohn.

Welchen Lohn könnte er jeder Helfer:in bezahlen, wenn er 30 Helfer:innen hätte?
Wie viele Helfer:innen könnte man mit einem Lohn von 10 € bezahlen?

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Zuerst stellen wir den Sachverhalt in einer Tabelle dar:


20 Helfer:innen30 € Lohn
??
30 Helfer:innen?

Wir suchen einen möglichst großen Zwischenwert für die Helfer:innen in der mittleren Zeile. (Denn je größer diese Zahl ist, umso kleiner ist die Zahl, durch die wir die 20 Helfer:innen teilen müssen.) Diese Zahl sollte eine Teiler von 20 und von 30 sein, also der ggT(20,30) = 10.

Wir suchen deswegen erst den entsprechenden Wert für 10 Helfer:innen:


20 Helfer:innen30 € Lohn
10 Helfer:innen?
30 Helfer:innen?

Um von 20 Helfer:innen in der ersten Zeile auf 10 Helfer:innen in der zweiten Zeile zu kommen, müssen wir durch 2 teilen. Weil die zwei Größen ja aber antiproportional sind, müssen wir auf der anderen Seite die 30 € Lohn nicht durch 2 teilen, sondern mit 2 multiplizieren um auf den Wert zu kommen, der den 10 Helfer:innen links entspricht:

: 2

20 Helfer:innen30 € Lohn
10 Helfer:innen60 € Lohn
30 Helfer:innen?

⋅ 2

Jetzt müssen wir ja wieder die 10 Helfer:innen in der mittleren Zeile mit 3 multiplizieren, um auf die 30 Helfer:innen in der dritten Zeile zu kommen. Auch das muss links wie rechts durchgeführt werden:

: 2
⋅ 3

20 Helfer:innen30 € Lohn
10 Helfer:innen60 € Lohn
30 Helfer:innen20 € Lohn

⋅ 2
: 3

Damit haben wir nun den gesuchten Wert, der den 30 Helfer:innen entspricht: 20 € Lohn



Um von 30 € Lohn in der ersten Zeile auf 10 € Lohn in der zweiten Zeile zu kommen, müssen wir durch 3 teilen. Wegen des antiproportionalen Zusammenhangs der beiden Größen müssen wir aber auf der rechten Seite die 20 Helfer:innen mit 3 multiplizieren, um auf den Wert zu kommen, der den 10 € Lohn entspricht:

: 3
30 € Lohn20 Helfer:innen
10 € Lohn?
⋅ 3
: 3
30 € Lohn20 Helfer:innen
10 € Lohn60 Helfer:innen
⋅ 3

Damit haben wir nun den gesuchten Wert, der den 10 € Lohn entspricht: 60 Helfer:innen

Antiproportionalität überprüfen

Beispiel:

Prüfe, ob es sich um einen antiproportionalen Zusammenhang handelt; falls nicht, korrigiere die Werte so, dass der Zusammenhang antiproportional wird.

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Wir überprüfen zuerst, ob die 30 Lose den 12 € Lospreis entsprechen.

: 3
⋅ 4

9 € Lospreis40 Lose
3 € Lospreis120 Lose
12 € Lospreis30 Lose

⋅ 3
: 4

Der urpsrünglich vorgegebene Wert 30 Lose(für 12 € Lospreis) war also korrekt.


Jetzt überprüfen wir, ob die 11 Lose den 45 € Lospreis entsprechen.

: 1
⋅ 5

9 € Lospreis40 Lose
9 € Lospreis40 Lose
45 € Lospreis8 Lose

⋅ 1
: 5

Der urpsrünglich vorgegebene Wert 11 Lose (für 45 € Lospreis) war also falsch, richtig wäre 8 Lose gewesen.