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Wahrscheinlichkeit eines Ergebnisses

Beispiel:

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(Alle Sektoren sind gleich groß)

In einem großen Paket sind viele kleine Kisten drin - siehe Abbildung rechts. Es wird ein Kiste zufällig aus dem großen Paket gezogen. Bestimme die Wahrscheinlichkeit, dass dabei die (orange) eingefärbte Kiste gezogen wird.

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Die Wahrscheinlichkeit dieses Ergebnisses lässt sich berechen als P(Ergebnis) = 1 Anzahl aller Möglichkeiten

Mit Abzählen erkennt man, dass es insgesamt 28 Möglichkeiten gibt.

Hieraus ergibt sich somit: P(eingefärbte Kiste) = 1 28

Als Dezimalzahl ergibt das: P(eingefärbte Kiste) = 1 28 = 1 : 28 ≈ 0.036

Als Prozentzahl ergibt das: P(eingefärbte Kiste) ≈ 0.036 = 3.6%

Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses

Beispiel:

In einem Behälter sind 6 Kugeln, die mit Zahlen 1 bis 6 beschriftet sind. Es wird eine Kugel zufällig ausgewählt. Bestimme die Wahrscheinlichkeit, dass diese Zahl kleiner als 3 ist.

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Die Wahrscheinlichkeit dieses Ergebnisses lässt sich berechen als P(Ergebnis) = Anzahl der günstigen Möglichkeiten Anzahl aller Möglichkeiten

Wenn wir nun alle Zahlen zwischen 1 und 6, die kleiner als 3 sind, suchern, finden wir eben die Zahlen von 1 bis 2,
also insgesamt 2 günstige Möglichkeiten.

Hieraus ergibt sich somit: P(kleiner als 3) = 2 6 = 1 3

Als Dezimalzahl ergibt das: P(kleiner als 3) = 1 3 = 1 : 3 ≈ 0.333

Als Prozentzahl ergibt das: P(kleiner als 3) ≈ 0.333 = 33.3%

Zufallsexperiment (einstufig)

Beispiel:

Wie groß sind jeweils die Wahrscheinlichkeiten beim Würfeln dass die gewürfelte Zahl genau einen, genau zwei, genau drei oder genau vier Teiler hat?
(Denk daran, den Bruch vollständig zu kürzen!)

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Die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses lässt sich berechen als p= Anzahl gesuchter Möglichkeiten Anzahl aller Möglichkeiten

Hierfür müssen wir erstmal die Gesamtzahl aller Möglichkeiten zusammenzählen: 1 + 3 + 1 + 1=6

Hieraus ergibt sich für ...

1: p= 1 6

2: p= 3 6 = 1 2

3: p= 1 6

4: p= 1 6

mit Zurücklegen (einfach)

Beispiel:

In einer Urne sind 10 rote, 7 gelbe, 2 blaue und 5 schwarze Kugeln. Es wird zwei mal mit Zurücklegen eine Kugel gezogen. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit für "genau 2 mal rot"?

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Da ja ausschließlich nach 'rot' gefragt ist, genügt es das Modell auf zwei Möglichkeiten zu beschränken: 'rot' und 'nicht rot'

Einzel-Wahrscheinlichkeiten :"rot": 5 12 ; "nicht rot": 7 12 ;

EreignisP
rot -> rot 25 144
rot -> nicht rot 35 144
nicht rot -> rot 35 144
nicht rot -> nicht rot 49 144

Einzel-Wahrscheinlichkeiten: P("rot")= 5 12 ; P("nicht rot")= 7 12 ;

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  • 'rot'-'rot' (P= 25 144 )

Die Lösung ist also die Summe dieser Wahrscheinlichkeiten:

25 144 = 25 144


Ziehen mit Zurücklegen

Beispiel:

In einer Urne sind 4 Kugeln, die mit einer 1 beschriftet sind, 2 2er und 4 Kugeln mit einer 3. Es wird zwei mal mit Zurücklegen eine Kugel gezogen. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Summe der beiden Zahlen gerade 6 ist?

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Da ja ausschließlich nach '3' gefragt ist, genügt es das Modell auf zwei Möglichkeiten zu beschränken: '3' und 'nicht 3'

Einzel-Wahrscheinlichkeiten :"3": 2 5 ; "nicht 3": 3 5 ;

EreignisP
3 -> 3 4 25
3 -> nicht 3 6 25
nicht 3 -> 3 6 25
nicht 3 -> nicht 3 9 25

Einzel-Wahrscheinlichkeiten: P("3")= 2 5 ; P("nicht 3")= 3 5 ;

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  • '3'-'3' (P= 4 25 )

Die Lösung ist also die Summe dieser Wahrscheinlichkeiten:

4 25 = 4 25


ohne Zurücklegen (einfach)

Beispiel:

Auf einen Schüleraustausch bewerben sich 6 Mädchen und 4 Jungs. Weil aber leider weniger Plätze zur Verfügung stehen, muss gelost werden. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass von den ersten 3 verlosten Plätzen höchstens 1 an ein Mädchen gehen?

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Da ja ausschließlich nach 'Mädchen' gefragt ist, genügt es das Modell auf zwei Möglichkeiten zu beschränken: 'Mädchen' und 'nicht Mädchen'

Einzel-Wahrscheinlichkeiten :"Mädchen": 3 5 ; "nicht Mädchen": 2 5 ;

EreignisP
Mädchen -> Mädchen -> Mädchen 1 6
Mädchen -> Mädchen -> nicht Mädchen 1 6
Mädchen -> nicht Mädchen -> Mädchen 1 6
Mädchen -> nicht Mädchen -> nicht Mädchen 1 10
nicht Mädchen -> Mädchen -> Mädchen 1 6
nicht Mädchen -> Mädchen -> nicht Mädchen 1 10
nicht Mädchen -> nicht Mädchen -> Mädchen 1 10
nicht Mädchen -> nicht Mädchen -> nicht Mädchen 1 30

Einzel-Wahrscheinlichkeiten: P("Mädchen")= 3 5 ; P("nicht Mädchen")= 2 5 ;

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'Mädchen'-'nicht Mädchen'-'nicht Mädchen' (P= 1 10 )
'nicht Mädchen'-'Mädchen'-'nicht Mädchen' (P= 1 10 )
'nicht Mädchen'-'nicht Mädchen'-'Mädchen' (P= 1 10 )
'nicht Mädchen'-'nicht Mädchen'-'nicht Mädchen' (P= 1 30 )


Die Lösung ist also die Summe dieser Wahrscheinlichkeiten:

1 10 + 1 10 + 1 10 + 1 30 = 1 3


Ziehen ohne Zurücklegen

Beispiel:

In einer 8-ten Klasse gibt es 6 Schüler mit NWT-Profil, 8 Schüler mit sprachlichem Profil, 8 Schüler mit Musik-Profil und 3 Schüler mit IMP-Profil. Der NWT-Lehrer hört, dass heute 2 Schüler fehlen würden. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit dass genau 0 Schüler mit NWT-Profil fehlen?

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Da ja ausschließlich nach 'NWT' gefragt ist, genügt es das Modell auf zwei Möglichkeiten zu beschränken: 'NWT' und 'nicht NWT'

Einzel-Wahrscheinlichkeiten :"NWT": 6 25 ; "nicht NWT": 19 25 ;

EreignisP
NWT -> NWT 1 20
NWT -> nicht NWT 19 100
nicht NWT -> NWT 19 100
nicht NWT -> nicht NWT 57 100

Einzel-Wahrscheinlichkeiten: P("NWT")= 6 25 ; P("nicht NWT")= 19 25 ;

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'nicht NWT'-'nicht NWT' (P= 57 100 )


Die Lösung ist also die Summe dieser Wahrscheinlichkeiten:

57 100 = 57 100


nur Summen

Beispiel:

In einer Urne sind 6 Kugeln, die mit einer 1 beschriftet sind, 6 kugel mit einer 2 und 3 Kugeln mit einer 3. Es werden zwei Kugeln gleichzeitig gezogen. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Summe der Kugeln 6 ist?

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Da ja ausschließlich nach '3' gefragt ist, genügt es das Modell auf zwei Möglichkeiten zu beschränken: '3' und 'nicht 3'

Einzel-Wahrscheinlichkeiten :"3": 1 5 ; "nicht 3": 4 5 ;

EreignisP
3 -> 3 1 35
3 -> nicht 3 6 35
nicht 3 -> 3 6 35
nicht 3 -> nicht 3 22 35

Einzel-Wahrscheinlichkeiten: P("3")= 1 5 ; P("nicht 3")= 4 5 ;

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'3'-'3' (P= 1 35 )


Die Lösung ist also die Summe dieser Wahrscheinlichkeiten:

1 35 = 1 35


Ziehen bis erstmals x kommt

Beispiel:

Eine Lehrerin sammelt die Hausaufgaben von einigen Schülern ein, um zu kontrollieren, ob diese auch ordentlich gemacht wurden. Aus Zeitgründen möchte sie aber nicht alle, sondern nur ein paar wenige einsammeln, welche durch ein Losverfahren ausgewählt werden. Aus (der unbegründeten) Angst ungerecht behandelt zu werden, bestehen die 3 Jungs darauf, dass unbedingt immer eine Hausaufgabe eines der 24 Mädchen der Klasse eingesammelt wird. Deswegen wird solange gelost, bis das erste Mädchen gezogen wird. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass dies beim 3. Losdurchgang passiert?
(Denk daran, den Bruch vollständig zu kürzen!)

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Die Wahrscheinlichkeit kann man dem einzig möglichen Pfad entlang ablesen:

P= 3 27 2 26 24 25
= 3 9 2 13 4 25
= 8 975

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Ziehen mit Zurücklegen

Beispiel:

In einer Urne sind 6 Kugeln, die mit einer 1 beschriftet sind, 8 2er und 6 Kugeln mit einer 3. Es wird zwei mal mit Zurücklegen eine Kugel gezogen. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Summe der beiden Zahlen gerade 3 ist?

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EreignisP
1 -> 1 9 100
1 -> 2 3 25
1 -> 3 9 100
2 -> 1 3 25
2 -> 2 4 25
2 -> 3 3 25
3 -> 1 9 100
3 -> 2 3 25
3 -> 3 9 100

Einzel-Wahrscheinlichkeiten: P("1")= 3 10 ; P("2")= 2 5 ; P("3")= 3 10 ;

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  • '1'-'2' (P= 3 25 )
  • '2'-'1' (P= 3 25 )

Die Lösung ist also die Summe dieser Wahrscheinlichkeiten:

3 25 + 3 25 = 6 25