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37 Wurzelterme vereinfachen

Beispiel:

Vereinfache den folgenden Term: x 3 · ( x 6 ) 5 · ( x 6 ) 5

Dabei darf im Ergebnis nur noch eine Hochzahl stehen!

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x 3 · ( x 6 ) 5 · ( x 6 ) 5

Wir schreiben zuerst die Wurzelterme in Potenzterme mit rationalen Hochzahlen um:

= x 1 3 · x 5 6 · x 5 6

= x 1 3 + 5 6 · x 5 6

= x 7 6 · x 5 6

= x 7 6 + 5 6

= x 2

42 Bruchgleichungen

Beispiel:

Löse die folgende Gleichung:

x x +6 + 11 x -6 = 102 x 2 -36

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D=R\{ -6 ; 6 }

x x +6 + 11 x -6 = 102 ( x +6 ) · ( x -6 ) |(Nenner faktorisiert)

Wir multiplizieren den Nenner ( x +6 ) · ( x -6 ) weg!

x x +6 + 11 x -6 = 102 ( x +6 ) · ( x -6 ) |⋅( ( x +6 ) · ( x -6 ) )
x x +6 · ( x +6 ) · ( x -6 ) + 11 x -6 · ( x +6 ) · ( x -6 ) = 102 ( x +6 ) · ( x -6 ) · ( x +6 ) · ( x -6 )
x · ( x -6 ) +11x +66 = 102 x +6 x +6
x · ( x -6 ) +11x +66 = 102
x 2 -6x +11x +66 = 102
x 2 +5x +66 = 102
x 2 +5x +66 = 102 | -102

x 2 +5x -36 = 0

Lösen mit der a-b-c-Formel (Mitternachtsformel):

eingesetzt in x1,2 = - b ± b 2 -4a · c 2a ergibt:

x1,2 = -5 ± 5 2 -4 · 1 · ( -36 ) 21

x1,2 = -5 ± 25 +144 2

x1,2 = -5 ± 169 2

x1 = -5 + 169 2 = -5 +13 2 = 8 2 = 4

x2 = -5 - 169 2 = -5 -13 2 = -18 2 = -9

Lösen mit der p-q-Formel (x² + px + q = 0):

vor dem Einsetzen in x1,2 = - p 2 ± ( p 2 ) 2 - q
berechnen wir zuerst die Diskriminante D = ( p 2 ) 2 - q :

D = ( 5 2 ) 2 - ( -36 ) = 25 4 + 36 = 25 4 + 144 4 = 169 4

x1,2 = - 5 2 ± 169 4

x1 = - 5 2 - 13 2 = - 18 2 = -9

x2 = - 5 2 + 13 2 = 8 2 = 4

(Alle Lösungen sind auch in der Definitionsmenge).

L={ -9 ; 4 }

Funktionstermbestimmung (Grad 4)

Beispiel:

Der Graph einer ganzrationalen Funktion vierten Grades ist achsensymmetrisch zur y-Achse, schneidet die y-Achse 1 Einheiten unterhalb des Ursprungs und hat den Hochpunkt H(2|7 ).

Bestimme den Term der Funktion f.

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Wenn eine ganzrationale Funktion achsensymmetrisch zur y-Achse ist, kann der Funktionsterm nur gerade x-Exponenten haben.

f(-x) = f(x)

Der gesuchte Funktionsterm muss also f(x)= a x 4 + b x 2 + c für bestimmte Werte für a, b und c sein.

Da ihr Graph die y-Achse 1 Einheiten unterhalb des Ursprungs schneidet, muss f(0) = -1 gelten.

Und weil der (Hoch-)Punkt H(2|7 ) auf dem Graph von f liegt, muss f(2) = 7 gelten.

Außerdem wissen wir ja, dass H(2|7 ) ein Hochpunkt ist, also muss f'(2)=0 sein.

Somit haben wir drei Informationen:

  1. f(0) = -1 (y-Achsenabschnitt)
  2. f(2)=7 (H(2|7 ) liegt auf dem Graph)
  3. f'(2)=0 (Hochpunkt bei x=2)

Diese Informationen setzen wir in die allgemeine Funktion und deren Ableitung ein:
f(x)= a x 4 + b x 2 + c
f '(x)= 4 a x 3 +2 b x +0

Daraus ergibt sich:

  1. f(0) = -1: a 0 4 + b 0 2 + c = -1, also c = -1
  2. f(2)=7 : a 2 4 + b 2 2 + c = 7 , also 16⋅a + 4⋅b + c = 7
  3. f'(2)=0: 4 a 2 3 +2 b 2 +0 = 0, also 32a + 4b = 0

Wir sehen beim Betrachten der ersten Gleichungen, dass c = -1 ist und setzen dies in die zweite Gleichung ein:

2. f(2)=7 16⋅a + 4⋅b + (-1) = 7 oder umgeformt:
16⋅a + 4⋅b = 8


Somit erhalten wir folgendes Lineare Gleichungssystem:

16a +4b = 8 (I) 32a +4b = 0 (II)

langsame Rechnung einblenden2·(I) -1·(II)

16a 4b = 8 (I) ( 32 -32 )a +( 8 -4 )b = ( 16 +0) (II)
16a +4b = 8 (I) +4b = 16 (II)
Zeile (II): +4b = 16

b = 4

eingesetzt in Zeile (I):

16a +4·(4 ) = 8 | -16
16 a = -8 | : 16

a = - 1 2

Die gesuchte Funktion ist also:

f(x) = - 1 2 x 4 +4 x 2 -1

65 Graph-Term-Zuordnung

Beispiel:

Ordne die Funktionen den Graphen zu.

f(x)= sin( x )

g(x)=tan(x)

h(x)= cos( x )

i(x)= 1 x

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Zu Graph Nr. 1:

Der Graph von sin( x ) zwischen 1 und -1. Im Gegensatz zum Kosinus (cos(x)) startet der Sinus für x=0 im Ursprung O(0|0), was man am Einheitskreis rechts sehen kann:

Der Graph Nr. 1 gehört also zur Funktion f(x) = sin( x ) .

Zu Graph Nr. 2:

Der Graph von cos( x ) schwingt zwischen 1 und -1. Im Gegensatz zum Sinus startet der Kosinus für x=0 bei 1 (cos(0)=1). Im Einheitskreis rechts wird dies deutlich:

Der Graph Nr. 2 gehört also zur Funktion h(x) = cos( x ) .

Zu Graph Nr. 3:

Beim Graph von tan(x) = sin( x ) cos( x ) sieht man viele Asymptoten. Für x=0 ist tan(0)= sin(0) cos(0) = 0, da sin(0)=0. Für größer werdende x wird der Bruch sin(x) cos(x) , also der Tangens sehr schnell größer, da sin(x) immer größer und cos(x) immer kleiner wird. Geht x gegen π 2 , so geht der cos(x) gegen 0 und tan(x) = sin(x) cos(x) strebt somit gegen ∞. Daher kommen die Asymptoten. Für x> π 2 wird der Kosinus und damit der Funktionswert negativ, bleibt aber vom Betrag her sehr groß und wird bei x = π wieder 0, da sin(0) = 0. Da sowohl sin(x) als auch cos(x) 2π-periodisch sind, ist auch der tan(x) 2π-periodisch. (aufgrund der Punkt- bzw. Achsen-Symmetrie von sin(x) und cos(x) bezüglich der Mitte einer Periode ist tan(x) sogar π-periodisch).

Der Graph Nr. 3 gehört also zur Funktion g(x) = tan(x).

Zu Graph Nr. 4:

Den Graph von 1 x erkennt man an den Asymptoten an den beiden Achsen. Es handelt sich um eine Hyperbel. Je näher x an 0 kommt, umso betragsmäßig größer wird der Funktionswert (weil ja x im Nenner steht). Je weiter x sich von 0 entfernt, umso betragsmäßig kleiner wird der Funktionswert, weil ja der Nenner immer größer wird. Der Graph verläuft durch die Punkte (1|1) und (-1|-1), weil f(1) = 1 1 = 1 und f(-1) = 1 -1 = -1. Im Gegensatz zu 1 x 2 hat er für negative x-Werte negative Funktionswerte und für positive x-Werte positive Funktionswerte.

Der Graph Nr. 4 gehört also zur Funktion i(x) = 1 x .

65 Graph-Term-Zuordnung 2

Beispiel:

Ordne die Funktionen den Graphen zu.

f(x)=tan(x)

g(x)= 1 x

h(x)= x 3

i(x)= e x

j(x)= cos( x )

k(x)= ln( x )

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Zu Graph Nr. 1:

Den Graph von 1 x erkennt man an den Asymptoten an den beiden Achsen. Es handelt sich um eine Hyperbel. Je näher x an 0 kommt, umso betragsmäßig größer wird der Funktionswert (weil ja x im Nenner steht). Je weiter x sich von 0 entfernt, umso betragsmäßig kleiner wird der Funktionswert, weil ja der Nenner immer größer wird. Der Graph verläuft durch die Punkte (1|1) und (-1|-1), weil f(1) = 1 1 = 1 und f(-1) = 1 -1 = -1. Im Gegensatz zu 1 x 2 hat er für negative x-Werte negative Funktionswerte und für positive x-Werte positive Funktionswerte.

Der Graph Nr. 1 gehört also zur Funktion g(x) = 1 x .

Zu Graph Nr. 2:

Der Graph von e x nähert sich für negative x-Werte der x-Achse an und wächst für positive x-Werte sehr schnell. Er schneidet die y-Achse im Punkt (0|1), da e 0 = 1.

Der Graph Nr. 2 gehört also zur Funktion i(x) = e x .

Zu Graph Nr. 3:

Der Graph von ln( x ) besitzt für negative x-Werte keine Funktionswerte, weil man den Logarithmus nur aus positiven Zahlen ziehen kann. Für x → 0 streben die y-Werte gegen -∞. Der Graph nähert sich somit der negativen y-Achse asymptotisch an. Für positive x-Werte steigt er sehr langsam an. Er schneidet die x-Achse im Punkt (1|0), da e 0 = 1 und somit ln( 1 ) = 0 ist.

Der Graph Nr. 3 gehört also zur Funktion k(x) = ln( x ) .

Zu Graph Nr. 4:

Beim Graph von tan(x) = sin( x ) cos( x ) sieht man viele Asymptoten. Für x=0 ist tan(0)= sin(0) cos(0) = 0, da sin(0)=0. Für größer werdende x wird der Bruch sin(x) cos(x) , also der Tangens sehr schnell größer, da sin(x) immer größer und cos(x) immer kleiner wird. Geht x gegen π 2 , so geht der cos(x) gegen 0 und tan(x) = sin(x) cos(x) strebt somit gegen ∞. Daher kommen die Asymptoten. Für x> π 2 wird der Kosinus und damit der Funktionswert negativ, bleibt aber vom Betrag her sehr groß und wird bei x = π wieder 0, da sin(0) = 0. Da sowohl sin(x) als auch cos(x) 2π-periodisch sind, ist auch der tan(x) 2π-periodisch. (aufgrund der Punkt- bzw. Achsen-Symmetrie von sin(x) und cos(x) bezüglich der Mitte einer Periode ist tan(x) sogar π-periodisch).

Der Graph Nr. 4 gehört also zur Funktion f(x) = tan(x).

65 Graph-Term-Zuordnung 2 + Trans.

Beispiel:

Ordne die Funktionen den Graphen zu.

f(x)= cos( x )

g(x)= sin( x )

h(x)= - sin( x )

i(x)= - cos( x )

j(x)= x 3

k(x)= - x 3

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4
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Zu Graph Nr. 1:

Der Graph von cos( x ) schwingt zwischen 1 und -1. Im Gegensatz zum Sinus startet der Kosinus für x=0 bei 1 (cos(0)=1). Im Einheitskreis rechts wird dies deutlich:

Am Graph Nr. 1 kann man all diese Eigenschaften erkennen, außer dass eben alle Punkte des Graphen noch an der x-Achse gespiegelt wurden.

Der Graph Nr. 1 gehört also zur Funktion i(x) = - cos( x ) .

Zu Graph Nr. 2:

Der Graph von sin( x ) zwischen 1 und -1. Im Gegensatz zum Kosinus (cos(x)) startet der Sinus für x=0 im Ursprung O(0|0), was man am Einheitskreis rechts sehen kann:

Am Graph Nr. 2 kann man all diese Eigenschaften erkennen, außer dass eben alle Punkte des Graphen noch an der x-Achse gespiegelt wurden.

Der Graph Nr. 2 gehört also zur Funktion h(x) = - sin( x ) .

Zu Graph Nr. 3:

Den Graph von x 3 erkennt man an seinem Sattelpunkt und der immer größer werdenden Steigung, je weiter sich der Graph vom Ursprung entfernt. Er besitzt die Punkte (-2|-8), (-1|1), (0|0), (1|1), (2|8), usw.

Der Graph Nr. 3 gehört also zur Funktion j(x) = x 3 .

Zu Graph Nr. 4:

Den Graph von x 3 erkennt man an seinem Sattelpunkt und der immer größer werdenden Steigung, je weiter sich der Graph vom Ursprung entfernt. Er besitzt die Punkte (-2|-8), (-1|1), (0|0), (1|1), (2|8), usw.

Am Graph Nr. 4 kann man all diese Eigenschaften erkennen, außer dass eben alle Punkte des Graphen noch an der x-Achse gespiegelt wurden.

Der Graph Nr. 4 gehört also zur Funktion k(x) = - x 3 .