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37 Wurzelterme vereinfachen

Beispiel:

Vereinfache den folgenden Term: ( x 5 ) 6 · ( x 5 ) 4 x

Dabei darf im Ergebnis nur noch eine Hochzahl stehen!

Lösung einblenden

( x 5 ) 6 · ( x 5 ) 4 x

Wir schreiben zuerst die Wurzelterme in Potenzterme mit rationalen Hochzahlen um:

= x 6 5 · x 4 5 x

= x 4 5 · x 6 5 x

= x 4 5 + 6 5 x

= x 2 x

= x 2 -1

= x

42 Bruchgleichungen

Beispiel:

Löse die folgende Gleichung:

x x -4 + 7 x +4 = - 2 x 2 -16

Lösung einblenden

D=R\{ -4 ; 4 }

x x -4 + 7 x +4 = - 2 ( x +4 ) · ( x -4 ) |(Nenner faktorisiert)

Wir multiplizieren den Nenner ( x +4 ) · ( x -4 ) weg!

x x -4 + 7 x +4 = - 2 ( x +4 ) · ( x -4 ) |⋅( ( x +4 ) · ( x -4 ) )
x x -4 · ( x +4 ) · ( x -4 ) + 7 x +4 · ( x +4 ) · ( x -4 ) = - 2 ( x +4 ) · ( x -4 ) · ( x +4 ) · ( x -4 )
x · ( x +4 ) +7x -28 = -2 x +4 x +4
x · ( x +4 ) +7x -28 = -2
x 2 +4x +7x -28 = -2
x 2 +11x -28 = -2
x 2 +11x -28 = -2 | +2

x 2 +11x -26 = 0

Lösen mit der a-b-c-Formel (Mitternachtsformel):

eingesetzt in x1,2 = - b ± b 2 -4a · c 2a ergibt:

x1,2 = -11 ± 11 2 -4 · 1 · ( -26 ) 21

x1,2 = -11 ± 121 +104 2

x1,2 = -11 ± 225 2

x1 = -11 + 225 2 = -11 +15 2 = 4 2 = 2

x2 = -11 - 225 2 = -11 -15 2 = -26 2 = -13

Lösen mit der p-q-Formel (x² + px + q = 0):

vor dem Einsetzen in x1,2 = - p 2 ± ( p 2 ) 2 - q
berechnen wir zuerst die Diskriminante D = ( p 2 ) 2 - q :

D = ( 11 2 ) 2 - ( -26 ) = 121 4 + 26 = 121 4 + 104 4 = 225 4

x1,2 = - 11 2 ± 225 4

x1 = - 11 2 - 15 2 = - 26 2 = -13

x2 = - 11 2 + 15 2 = 4 2 = 2

(Alle Lösungen sind auch in der Definitionsmenge).

L={ -13 ; 2 }

Funktionstermbestimmung (Grad 4)

Beispiel:

Der Graph einer ganzrationalen Funktion vierten Grades ist achsensymmetrisch zur y-Achse, schneidet die y-Achse 2 Einheiten unterhalb des Ursprungs und hat den Hochpunkt H(4|62 ).

Bestimme den Term der Funktion f.

Lösung einblenden

Wenn eine ganzrationale Funktion achsensymmetrisch zur y-Achse ist, kann der Funktionsterm nur gerade x-Exponenten haben.

f(-x) = f(x)

Der gesuchte Funktionsterm muss also f(x)= a x 4 + b x 2 + c für bestimmte Werte für a, b und c sein.

Da ihr Graph die y-Achse 2 Einheiten unterhalb des Ursprungs schneidet, muss f(0) = -2 gelten.

Und weil der (Hoch-)Punkt H(4|62 ) auf dem Graph von f liegt, muss f(4) = 62 gelten.

Außerdem wissen wir ja, dass H(4|62 ) ein Hochpunkt ist, also muss f'(4)=0 sein.

Somit haben wir drei Informationen:

  1. f(0) = -2 (y-Achsenabschnitt)
  2. f(4)=62 (H(4|62 ) liegt auf dem Graph)
  3. f'(4)=0 (Hochpunkt bei x=4)

Diese Informationen setzen wir in die allgemeine Funktion und deren Ableitung ein:
f(x)= a x 4 + b x 2 + c
f '(x)= 4 a x 3 +2 b x +0

Daraus ergibt sich:

  1. f(0) = -2: a 0 4 + b 0 2 + c = -2, also c = -2
  2. f(4)=62 : a 4 4 + b 4 2 + c = 62 , also 256⋅a + 16⋅b + c = 62
  3. f'(4)=0: 4 a 4 3 +2 b 4 +0 = 0, also 256a + 8b = 0

Wir sehen beim Betrachten der ersten Gleichungen, dass c = -2 ist und setzen dies in die zweite Gleichung ein:

2. f(4)=62 256⋅a + 16⋅b + (-2) = 62 oder umgeformt:
256⋅a + 16⋅b = 64


Somit erhalten wir folgendes Lineare Gleichungssystem:

256a +16b = 64 (I) 256a +8b = 0 (II)

langsame Rechnung einblenden1·(I) -1·(II)

256a 16b = 64 (I) ( 256 -256 )a +( 16 -8 )b = ( 64 +0) (II)
256a +16b = 64 (I) +8b = 64 (II)
Zeile (II): +8b = 64

b = 8

eingesetzt in Zeile (I):

256a +16·(8 ) = 64 | -128
256 a = -64 | : 256

a = - 1 4

Die gesuchte Funktion ist also:

f(x) = - 1 4 x 4 +8 x 2 -2

65 Graph-Term-Zuordnung

Beispiel:

Ordne die Funktionen den Graphen zu.

f(x)= e x

g(x)= 1 x 2

h(x)= cos( x )

i(x)= sin( x )

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Zu Graph Nr. 1:

Den Graph von 1 x 2 erkennt man an den Asymptoten an den beiden Achsen. Es handelt sich um eine Hyperbel. Je näher x an 0 kommt, umso größer wird der Funktionswert. Je weiter x sich von 0 entfernt, umso kleiner wird der Funktionswert (weil ja x im Nenner steht). Im Gegensatz zu 1 x hat er sowohl für negative, als auch für positive x positive Funktionswerte. Er ist also achsensymmetrisch bzgl. der y-Achse und enthält z.B. die Punkte (1|1) und (-1|1).

Der Graph Nr. 1 gehört also zur Funktion g(x) = 1 x 2 .

Zu Graph Nr. 2:

Der Graph von sin( x ) zwischen 1 und -1. Im Gegensatz zum Kosinus (cos(x)) startet der Sinus für x=0 im Ursprung O(0|0), was man am Einheitskreis rechts sehen kann:

Der Graph Nr. 2 gehört also zur Funktion i(x) = sin( x ) .

Zu Graph Nr. 3:

Der Graph von cos( x ) schwingt zwischen 1 und -1. Im Gegensatz zum Sinus startet der Kosinus für x=0 bei 1 (cos(0)=1). Im Einheitskreis rechts wird dies deutlich:

Der Graph Nr. 3 gehört also zur Funktion h(x) = cos( x ) .

Zu Graph Nr. 4:

Der Graph von e x nähert sich für negative x-Werte der x-Achse an und wächst für positive x-Werte sehr schnell. Er schneidet die y-Achse im Punkt (0|1), da e 0 = 1.

Der Graph Nr. 4 gehört also zur Funktion f(x) = e x .

65 Graph-Term-Zuordnung 2

Beispiel:

Ordne die Funktionen den Graphen zu.

f(x)= e x

g(x)= ln( x )

h(x)= x 2

i(x)= sin( x )

j(x)= cos( x )

k(x)= x

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Zu Graph Nr. 1:

Der Graph von ln( x ) besitzt für negative x-Werte keine Funktionswerte, weil man den Logarithmus nur aus positiven Zahlen ziehen kann. Für x → 0 streben die y-Werte gegen -∞. Der Graph nähert sich somit der negativen y-Achse asymptotisch an. Für positive x-Werte steigt er sehr langsam an. Er schneidet die x-Achse im Punkt (1|0), da e 0 = 1 und somit ln( 1 ) = 0 ist.

Der Graph Nr. 1 gehört also zur Funktion g(x) = ln( x ) .

Zu Graph Nr. 2:

Der Graph von sin( x ) zwischen 1 und -1. Im Gegensatz zum Kosinus (cos(x)) startet der Sinus für x=0 im Ursprung O(0|0), was man am Einheitskreis rechts sehen kann:

Der Graph Nr. 2 gehört also zur Funktion i(x) = sin( x ) .

Zu Graph Nr. 3:

Der Graph von x hat im Bereich für negative x keine Funktionswerte. Er steigt zunächst sehr schnell, dann nimmt die Steigung aber ab. Er sieht aus wie eine halbe Parabel, die um 90° gedreht wurde. Er besitzt die Punkte (0|0), (1|1), (4|2), usw.

Der Graph Nr. 3 gehört also zur Funktion k(x) = x .

Zu Graph Nr. 4:

Der Graph von cos( x ) schwingt zwischen 1 und -1. Im Gegensatz zum Sinus startet der Kosinus für x=0 bei 1 (cos(0)=1). Im Einheitskreis rechts wird dies deutlich:

Der Graph Nr. 4 gehört also zur Funktion j(x) = cos( x ) .

65 Graph-Term-Zuordnung 2 + Trans.

Beispiel:

Ordne die Funktionen den Graphen zu.

f(x)= - e x

g(x)= - 1 x

h(x)= e x

i(x)= - ln( x )

j(x)= 1 x

k(x)= ln( x )

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Zu Graph Nr. 1:

Den Graph von 1 x erkennt man an den Asymptoten an den beiden Achsen. Es handelt sich um eine Hyperbel. Je näher x an 0 kommt, umso betragsmäßig größer wird der Funktionswert (weil ja x im Nenner steht). Je weiter x sich von 0 entfernt, umso betragsmäßig kleiner wird der Funktionswert, weil ja der Nenner immer größer wird. Der Graph verläuft durch die Punkte (1|1) und (-1|-1), weil f(1) = 1 1 = 1 und f(-1) = 1 -1 = -1. Im Gegensatz zu 1 x 2 hat er für negative x-Werte negative Funktionswerte und für positive x-Werte positive Funktionswerte.

Am Graph Nr. 1 kann man all diese Eigenschaften erkennen, außer dass eben alle Punkte des Graphen noch an der x-Achse gespiegelt wurden.

Der Graph Nr. 1 gehört also zur Funktion g(x) = - 1 x .

Zu Graph Nr. 2:

Der Graph von ln( x ) besitzt für negative x-Werte keine Funktionswerte, weil man den Logarithmus nur aus positiven Zahlen ziehen kann. Für x → 0 streben die y-Werte gegen -∞. Der Graph nähert sich somit der negativen y-Achse asymptotisch an. Für positive x-Werte steigt er sehr langsam an. Er schneidet die x-Achse im Punkt (1|0), da e 0 = 1 und somit ln( 1 ) = 0 ist.

Der Graph Nr. 2 gehört also zur Funktion k(x) = ln( x ) .

Zu Graph Nr. 3:

Der Graph von e x nähert sich für negative x-Werte der x-Achse an und wächst für positive x-Werte sehr schnell. Er schneidet die y-Achse im Punkt (0|1), da e 0 = 1.

Am Graph Nr. 3 kann man all diese Eigenschaften erkennen, außer dass eben alle Punkte des Graphen noch an der x-Achse gespiegelt wurden.

Der Graph Nr. 3 gehört also zur Funktion f(x) = - e x .

Zu Graph Nr. 4:

Der Graph von ln( x ) besitzt für negative x-Werte keine Funktionswerte, weil man den Logarithmus nur aus positiven Zahlen ziehen kann. Für x → 0 streben die y-Werte gegen -∞. Der Graph nähert sich somit der negativen y-Achse asymptotisch an. Für positive x-Werte steigt er sehr langsam an. Er schneidet die x-Achse im Punkt (1|0), da e 0 = 1 und somit ln( 1 ) = 0 ist.

Am Graph Nr. 4 kann man all diese Eigenschaften erkennen, außer dass eben alle Punkte des Graphen noch an der x-Achse gespiegelt wurden.

Der Graph Nr. 4 gehört also zur Funktion i(x) = - ln( x ) .