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37 Wurzelterme vereinfachen

Beispiel:

Vereinfache den folgenden Term: ( x 5 ) 3 ( x 5 ) 17 · ( x 5 ) 4

Dabei darf im Ergebnis nur noch eine Hochzahl stehen!

Lösung einblenden

( x 5 ) 3 ( x 5 ) 17 · ( x 5 ) 4

Wir schreiben zuerst die Wurzelterme in Potenzterme mit rationalen Hochzahlen um:

= x 3 5 x 17 5 · x 4 5

= x 3 5 · x 4 5 x 17 5

= x 3 5 + 4 5 x 17 5

= x 7 5 x 17 5

= x 7 5 - 17 5

= x -2

= 1 x 2

42 Bruchgleichungen

Beispiel:

Löse die folgende Gleichung:

x x +7 + 4 x -7 = 158 x 2 -49

Lösung einblenden

D=R\{ -7 ; 7 }

x x +7 + 4 x -7 = 158 ( x +7 ) · ( x -7 ) |(Nenner faktorisiert)

Wir multiplizieren den Nenner ( x +7 ) · ( x -7 ) weg!

x x +7 + 4 x -7 = 158 ( x +7 ) · ( x -7 ) |⋅( ( x +7 ) · ( x -7 ) )
x x +7 · ( x +7 ) · ( x -7 ) + 4 x -7 · ( x +7 ) · ( x -7 ) = 158 ( x +7 ) · ( x -7 ) · ( x +7 ) · ( x -7 )
x · ( x -7 ) +4x +28 = 158 x +7 x +7
x · ( x -7 ) +4x +28 = 158
x 2 -7x +4x +28 = 158
x 2 -3x +28 = 158
x 2 -3x +28 = 158 | -158

x 2 -3x -130 = 0

Lösen mit der a-b-c-Formel (Mitternachtsformel):

eingesetzt in x1,2 = - b ± b 2 -4a · c 2a ergibt:

x1,2 = +3 ± ( -3 ) 2 -4 · 1 · ( -130 ) 21

x1,2 = +3 ± 9 +520 2

x1,2 = +3 ± 529 2

x1 = 3 + 529 2 = 3 +23 2 = 26 2 = 13

x2 = 3 - 529 2 = 3 -23 2 = -20 2 = -10

Lösen mit der p-q-Formel (x² + px + q = 0):

vor dem Einsetzen in x1,2 = - p 2 ± ( p 2 ) 2 - q
berechnen wir zuerst die Diskriminante D = ( p 2 ) 2 - q :

D = ( - 3 2 ) 2 - ( -130 ) = 9 4 + 130 = 9 4 + 520 4 = 529 4

x1,2 = 3 2 ± 529 4

x1 = 3 2 - 23 2 = - 20 2 = -10

x2 = 3 2 + 23 2 = 26 2 = 13

(Alle Lösungen sind auch in der Definitionsmenge).

L={ -10 ; 13 }

Funktionstermbestimmung (Grad 4)

Beispiel:

Der Graph einer ganzrationalen Funktion vierten Grades ist achsensymmetrisch zur y-Achse, schneidet die y-Achse 2 Einheiten oberhalb des Ursprungs und hat den Hochpunkt H(4|10 ).

Bestimme den Term der Funktion f.

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Wenn eine ganzrationale Funktion achsensymmetrisch zur y-Achse ist, kann der Funktionsterm nur gerade x-Exponenten haben.

f(-x) = f(x)

Der gesuchte Funktionsterm muss also f(x)= a x 4 + b x 2 + c für bestimmte Werte für a, b und c sein.

Da ihr Graph die y-Achse 2 Einheiten oberhalb des Ursprungs schneidet, muss f(0) = 2 gelten.

Und weil der (Hoch-)Punkt H(4|10 ) auf dem Graph von f liegt, muss f(4) = 10 gelten.

Außerdem wissen wir ja, dass H(4|10 ) ein Hochpunkt ist, also muss f'(4)=0 sein.

Somit haben wir drei Informationen:

  1. f(0) = 2 (y-Achsenabschnitt)
  2. f(4)=10 (H(4|10 ) liegt auf dem Graph)
  3. f'(4)=0 (Hochpunkt bei x=4)

Diese Informationen setzen wir in die allgemeine Funktion und deren Ableitung ein:
f(x)= a x 4 + b x 2 + c
f '(x)= 4 a x 3 +2 b x +0

Daraus ergibt sich:

  1. f(0) = 2: a 0 4 + b 0 2 + c = 2, also c = 2
  2. f(4)=10 : a 4 4 + b 4 2 + c = 10 , also 256⋅a + 16⋅b + c = 10
  3. f'(4)=0: 4 a 4 3 +2 b 4 +0 = 0, also 256a + 8b = 0

Wir sehen beim Betrachten der ersten Gleichungen, dass c = 2 ist und setzen dies in die zweite Gleichung ein:

2. f(4)=10 256⋅a + 16⋅b + 2 = 10 oder umgeformt:
256⋅a + 16⋅b = 8


Somit erhalten wir folgendes Lineare Gleichungssystem:

256a +16b = 8 (I) 256a +8b = 0 (II)

langsame Rechnung einblenden1·(I) -1·(II)

256a 16b = 8 (I) ( 256 -256 )a +( 16 -8 )b = ( 8 +0) (II)
256a +16b = 8 (I) +8b = 8 (II)
Zeile (II): +8b = 8

b = 1

eingesetzt in Zeile (I):

256a +16·(1 ) = 8 | -16
256 a = -8 | : 256

a = - 1 32

Die gesuchte Funktion ist also:

f(x) = - 1 32 x 4 + x 2 +2

65 Graph-Term-Zuordnung

Beispiel:

Ordne die Funktionen den Graphen zu.

f(x)= 1 x 2

g(x)= x

h(x)=tan(x)

i(x)= cos( x )

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Zu Graph Nr. 1:

Der Graph von x hat im Bereich für negative x keine Funktionswerte. Er steigt zunächst sehr schnell, dann nimmt die Steigung aber ab. Er sieht aus wie eine halbe Parabel, die um 90° gedreht wurde. Er besitzt die Punkte (0|0), (1|1), (4|2), usw.

Der Graph Nr. 1 gehört also zur Funktion g(x) = x .

Zu Graph Nr. 2:

Beim Graph von tan(x) = sin( x ) cos( x ) sieht man viele Asymptoten. Für x=0 ist tan(0)= sin(0) cos(0) = 0, da sin(0)=0. Für größer werdende x wird der Bruch sin(x) cos(x) , also der Tangens sehr schnell größer, da sin(x) immer größer und cos(x) immer kleiner wird. Geht x gegen π 2 , so geht der cos(x) gegen 0 und tan(x) = sin(x) cos(x) strebt somit gegen ∞. Daher kommen die Asymptoten. Für x> π 2 wird der Kosinus und damit der Funktionswert negativ, bleibt aber vom Betrag her sehr groß und wird bei x = π wieder 0, da sin(0) = 0. Da sowohl sin(x) als auch cos(x) 2π-periodisch sind, ist auch der tan(x) 2π-periodisch. (aufgrund der Punkt- bzw. Achsen-Symmetrie von sin(x) und cos(x) bezüglich der Mitte einer Periode ist tan(x) sogar π-periodisch).

Der Graph Nr. 2 gehört also zur Funktion h(x) = tan(x).

Zu Graph Nr. 3:

Der Graph von cos( x ) schwingt zwischen 1 und -1. Im Gegensatz zum Sinus startet der Kosinus für x=0 bei 1 (cos(0)=1). Im Einheitskreis rechts wird dies deutlich:

Der Graph Nr. 3 gehört also zur Funktion i(x) = cos( x ) .

Zu Graph Nr. 4:

Den Graph von 1 x 2 erkennt man an den Asymptoten an den beiden Achsen. Es handelt sich um eine Hyperbel. Je näher x an 0 kommt, umso größer wird der Funktionswert. Je weiter x sich von 0 entfernt, umso kleiner wird der Funktionswert (weil ja x im Nenner steht). Im Gegensatz zu 1 x hat er sowohl für negative, als auch für positive x positive Funktionswerte. Er ist also achsensymmetrisch bzgl. der y-Achse und enthält z.B. die Punkte (1|1) und (-1|1).

Der Graph Nr. 4 gehört also zur Funktion f(x) = 1 x 2 .

65 Graph-Term-Zuordnung 2

Beispiel:

Ordne die Funktionen den Graphen zu.

f(x)= sin( x )

g(x)=tan(x)

h(x)= cos( x )

i(x)= 1 x

j(x)= x 2

k(x)= 1 x 2

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Zu Graph Nr. 1:

Der Graph von sin( x ) zwischen 1 und -1. Im Gegensatz zum Kosinus (cos(x)) startet der Sinus für x=0 im Ursprung O(0|0), was man am Einheitskreis rechts sehen kann:

Der Graph Nr. 1 gehört also zur Funktion f(x) = sin( x ) .

Zu Graph Nr. 2:

Der Graph von cos( x ) schwingt zwischen 1 und -1. Im Gegensatz zum Sinus startet der Kosinus für x=0 bei 1 (cos(0)=1). Im Einheitskreis rechts wird dies deutlich:

Der Graph Nr. 2 gehört also zur Funktion h(x) = cos( x ) .

Zu Graph Nr. 3:

Den Graph von 1 x 2 erkennt man an den Asymptoten an den beiden Achsen. Es handelt sich um eine Hyperbel. Je näher x an 0 kommt, umso größer wird der Funktionswert. Je weiter x sich von 0 entfernt, umso kleiner wird der Funktionswert (weil ja x im Nenner steht). Im Gegensatz zu 1 x hat er sowohl für negative, als auch für positive x positive Funktionswerte. Er ist also achsensymmetrisch bzgl. der y-Achse und enthält z.B. die Punkte (1|1) und (-1|1).

Der Graph Nr. 3 gehört also zur Funktion k(x) = 1 x 2 .

Zu Graph Nr. 4:

Beim Graph von tan(x) = sin( x ) cos( x ) sieht man viele Asymptoten. Für x=0 ist tan(0)= sin(0) cos(0) = 0, da sin(0)=0. Für größer werdende x wird der Bruch sin(x) cos(x) , also der Tangens sehr schnell größer, da sin(x) immer größer und cos(x) immer kleiner wird. Geht x gegen π 2 , so geht der cos(x) gegen 0 und tan(x) = sin(x) cos(x) strebt somit gegen ∞. Daher kommen die Asymptoten. Für x> π 2 wird der Kosinus und damit der Funktionswert negativ, bleibt aber vom Betrag her sehr groß und wird bei x = π wieder 0, da sin(0) = 0. Da sowohl sin(x) als auch cos(x) 2π-periodisch sind, ist auch der tan(x) 2π-periodisch. (aufgrund der Punkt- bzw. Achsen-Symmetrie von sin(x) und cos(x) bezüglich der Mitte einer Periode ist tan(x) sogar π-periodisch).

Der Graph Nr. 4 gehört also zur Funktion g(x) = tan(x).

65 Graph-Term-Zuordnung 2 + Trans.

Beispiel:

Ordne die Funktionen den Graphen zu.

f(x)= cos( x )

g(x)= sin( x )

h(x)= cos( x ) +1

i(x)= x 3 +1

j(x)= x 3

k(x)= sin( x ) +1

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Zu Graph Nr. 1:

Der Graph von cos( x ) schwingt zwischen 1 und -1. Im Gegensatz zum Sinus startet der Kosinus für x=0 bei 1 (cos(0)=1). Im Einheitskreis rechts wird dies deutlich:

Der Graph Nr. 1 gehört also zur Funktion f(x) = cos( x ) .

Zu Graph Nr. 2:

Der Graph von sin( x ) zwischen 1 und -1. Im Gegensatz zum Kosinus (cos(x)) startet der Sinus für x=0 im Ursprung O(0|0), was man am Einheitskreis rechts sehen kann:

Am Graph Nr. 2 kann man all diese Eigenschaften erkennen, außer dass eben alle Punkte des Graphen noch zusätzlich um 1 in y-Richtung verschoben wurden.

Der Graph Nr. 2 gehört also zur Funktion k(x) = sin( x ) +1 .

Zu Graph Nr. 3:

Den Graph von x 3 erkennt man an seinem Sattelpunkt und der immer größer werdenden Steigung, je weiter sich der Graph vom Ursprung entfernt. Er besitzt die Punkte (-2|-8), (-1|1), (0|0), (1|1), (2|8), usw.

Am Graph Nr. 3 kann man all diese Eigenschaften erkennen, außer dass eben alle Punkte des Graphen noch zusätzlich um 1 in y-Richtung verschoben wurden.

Der Graph Nr. 3 gehört also zur Funktion i(x) = x 3 +1 .

Zu Graph Nr. 4:

Der Graph von cos( x ) schwingt zwischen 1 und -1. Im Gegensatz zum Sinus startet der Kosinus für x=0 bei 1 (cos(0)=1). Im Einheitskreis rechts wird dies deutlich:

Am Graph Nr. 4 kann man all diese Eigenschaften erkennen, außer dass eben alle Punkte des Graphen noch zusätzlich um 1 in y-Richtung verschoben wurden.

Der Graph Nr. 4 gehört also zur Funktion h(x) = cos( x ) +1 .