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37 Wurzelterme vereinfachen

Beispiel:

Vereinfache den folgenden Term: x 2 · x ( x ) 11

Dabei darf im Ergebnis nur noch eine Hochzahl stehen!

Lösung einblenden

x 2 · x ( x ) 11

Wir schreiben zuerst die Wurzelterme in Potenzterme mit rationalen Hochzahlen um:

= x 2 · x 1 2 x 11 2

= x 1 2 · x 2 x 11 2

= x 1 2 +2 x 11 2

= x 5 2 x 11 2

= x 5 2 - 11 2

= x -3

= 1 x 3

42 Bruchgleichungen

Beispiel:

Löse die folgende Gleichung:

x x -7 + 3 x +7 = 35 x 2 -49

Lösung einblenden

D=R\{ -7 ; 7 }

x x -7 + 3 x +7 = 35 ( x +7 ) ( x -7 ) |(Nenner faktorisiert)

Wir multiplizieren den Nenner ( x +7 ) ( x -7 ) weg!

x x -7 + 3 x +7 = 35 ( x +7 ) ( x -7 ) |⋅( ( x +7 ) ( x -7 ) )
x x -7 · ( x +7 ) ( x -7 ) + 3 x +7 · ( x +7 ) ( x -7 ) = 35 ( x +7 ) ( x -7 ) · ( x +7 ) ( x -7 )
x ( x +7 ) +3x -21 = 35 x +7 x +7
x ( x +7 ) +3x -21 = 35
x 2 +7x +3x -21 = 35
x 2 +10x -21 = 35
x 2 +10x -21 = 35 | -35

x 2 +10x -56 = 0

Lösen mit der a-b-c-Formel (Mitternachtsformel):

eingesetzt in x1,2 = - b ± b 2 -4a · c 2a ergibt:

x1,2 = -10 ± 10 2 -4 · 1 · ( -56 ) 21

x1,2 = -10 ± 100 +224 2

x1,2 = -10 ± 324 2

x1 = -10 + 324 2 = -10 +18 2 = 8 2 = 4

x2 = -10 - 324 2 = -10 -18 2 = -28 2 = -14

Lösen mit der p-q-Formel (x² + px + q = 0):

vor dem Einsetzen in x1,2 = - p 2 ± ( p 2 ) 2 - q
berechnen wir zuerst die Diskriminante D = ( p 2 ) 2 - q :

D = 5 2 - ( -56 ) = 25+ 56 = 81

x1,2 = -5 ± 81

x1 = -5 - 9 = -14

x2 = -5 + 9 = 4

(Alle Lösungen sind auch in der Definitionsmenge).

L={ -14 ; 4 }

Funktionstermbestimmung (Grad 4)

Beispiel:

Der Graph einer ganzrationalen Funktion vierten Grades ist achsensymmetrisch zur y-Achse, schneidet die y-Achse 9 Einheiten oberhalb des Ursprungs und hat den Hochpunkt H(2|13 ).

Bestimme den Term der Funktion f.

Lösung einblenden

Wenn eine ganzrationale Funktion achsensymmetrisch zur y-Achse ist, kann der Funktionsterm nur gerade x-Exponenten haben.

f(-x) = f(x)

Der gesuchte Funktionsterm muss also f(x)= a x 4 + b x 2 + c für bestimmte Werte für a, b und c sein.

Da ihr Graph die y-Achse 9 Einheiten oberhalb des Ursprungs schneidet, muss f(0) = 9 gelten.

Und weil der (Hoch-)Punkt H(2|13 ) auf dem Graph von f liegt, muss f(2) = 13 gelten.

Außerdem wissen wir ja, dass H(2|13 ) ein Hochpunkt ist, also muss f'(2)=0 sein.

Somit haben wir drei Informationen:

  1. f(0) = 9 (y-Achsenabschnitt)
  2. f(2)=13 (H(2|13 ) liegt auf dem Graph)
  3. f'(2)=0 (Hochpunkt bei x=2)

Diese Informationen setzen wir in die allgemeine Funktion und deren Ableitung ein:
f(x)= a x 4 + b x 2 + c
f(x)= 4 a x 3 +2 b x +0

Daraus ergibt sich:

  1. f(0) = 9: a 0 4 + b 0 2 + c = 9, also c = 9
  2. f(2)=13 : a 2 4 + b 2 2 + c = 13 , also 16⋅a + 4⋅b + c = 13
  3. f'(2)=0: 4 a 2 3 +2 b 2 +0 = 0, also 32a + 4b = 0

Wir sehen beim Betrachten der ersten Gleichungen, dass c = 9 ist und setzen dies in die zweite Gleichung ein:

2. f(2)=13 16⋅a + 4⋅b + 9 = 13 oder umgeformt:
16⋅a + 4⋅b = 4


Somit erhalten wir folgendes Lineare Gleichungssystem:

16a +4b = 4 (I) 32a +4b = 0 (II)

langsame Rechnung einblenden2·(I) -1·(II)

16a 4b = 4 (I) ( 32 -32 )a +( 8 -4 )b = ( 8 +0) (II)
16a +4b = 4 (I) +4b = 8 (II)
Zeile (II): +4b = 8

b = 2

eingesetzt in Zeile (I):

16a +4·(2 ) = 4 | -8
16 a = -4 | : 16

a = - 1 4

Die gesuchte Funktion ist also:

f(x) = - 1 4 x 4 +2 x 2 +9

65 Graph-Term-Zuordnung

Beispiel:

Ordne die Funktionen den Graphen zu.

f(x)= cos( x )

g(x)= x

h(x)=tan(x)

i(x)= 1 x

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Zu Graph Nr. 1:

Der Graph von x hat im Bereich für negative x keine Funktionswerte. Er steigt zunächst sehr schnell, dann nimmt die Steigung aber ab. Er sieht aus wie eine halbe Parabel, die um 90° gedreht wurde. Er besitzt die Punkte (0|0), (1|1), (4|2), usw.

Der Graph Nr. 1 gehört also zur Funktion g(x) = x .

Zu Graph Nr. 2:

Der Graph von cos( x ) schwingt zwischen 1 und -1. Im Gegensatz zum Sinus startet der Kosinus für x=0 bei 1 (cos(0)=1). Im Einheitskreis rechts wird dies deutlich:

Der Graph Nr. 2 gehört also zur Funktion f(x) = cos( x ) .

Zu Graph Nr. 3:

Beim Graph von tan(x) = sin( x ) cos( x ) sieht man viele Asymptoten. Für x=0 ist tan(0)= sin(0) cos(0) = 0, da sin(0)=0. Für größer werdende x wird der Bruch sin(x) cos(x) , also der Tangens sehr schnell größer, da sin(x) immer größer und cos(x) immer kleiner wird. Geht x gegen π 2 , so geht der cos(x) gegen 0 und tan(x) = sin(x) cos(x) strebt somit gegen ∞. Daher kommen die Asymptoten. Für x> π 2 wird der Kosinus und damit der Funktionswert negativ, bleibt aber vom Betrag her sehr groß und wird bei x = π wieder 0, da sin(0) = 0. Da sowohl sin(x) als auch cos(x) 2π-periodisch sind, ist auch der tan(x) 2π-periodisch. (aufgrund der Punkt- bzw. Achsen-Symmetrie von sin(x) und cos(x) bezüglich der Mitte einer Periode ist tan(x) sogar π-periodisch).

Der Graph Nr. 3 gehört also zur Funktion h(x) = tan(x).

Zu Graph Nr. 4:

Den Graph von 1 x erkennt man an den Asymptoten an den beiden Achsen. Es handelt sich um eine Hyperbel. Je näher x an 0 kommt, umso betragsmäßig größer wird der Funktionswert (weil ja x im Nenner steht). Je weiter x sich von 0 entfernt, umso betragsmäßig kleiner wird der Funktionswert, weil ja der Nenner immer größer wird. Der Graph verläuft durch die Punkte (1|1) und (-1|-1), weil f(1) = 1 1 = 1 und f(-1) = 1 -1 = -1. Im Gegensatz zu 1 x 2 hat er für negative x-Werte negative Funktionswerte und für positive x-Werte positive Funktionswerte.

Der Graph Nr. 4 gehört also zur Funktion i(x) = 1 x .

65 Graph-Term-Zuordnung 2

Beispiel:

Ordne die Funktionen den Graphen zu.

f(x)= ln( x )

g(x)= cos( x )

h(x)=tan(x)

i(x)= 1 x 2

j(x)= 1 x

k(x)= x 3

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Zu Graph Nr. 1:

Den Graph von 1 x erkennt man an den Asymptoten an den beiden Achsen. Es handelt sich um eine Hyperbel. Je näher x an 0 kommt, umso betragsmäßig größer wird der Funktionswert (weil ja x im Nenner steht). Je weiter x sich von 0 entfernt, umso betragsmäßig kleiner wird der Funktionswert, weil ja der Nenner immer größer wird. Der Graph verläuft durch die Punkte (1|1) und (-1|-1), weil f(1) = 1 1 = 1 und f(-1) = 1 -1 = -1. Im Gegensatz zu 1 x 2 hat er für negative x-Werte negative Funktionswerte und für positive x-Werte positive Funktionswerte.

Der Graph Nr. 1 gehört also zur Funktion j(x) = 1 x .

Zu Graph Nr. 2:

Beim Graph von tan(x) = sin( x ) cos( x ) sieht man viele Asymptoten. Für x=0 ist tan(0)= sin(0) cos(0) = 0, da sin(0)=0. Für größer werdende x wird der Bruch sin(x) cos(x) , also der Tangens sehr schnell größer, da sin(x) immer größer und cos(x) immer kleiner wird. Geht x gegen π 2 , so geht der cos(x) gegen 0 und tan(x) = sin(x) cos(x) strebt somit gegen ∞. Daher kommen die Asymptoten. Für x> π 2 wird der Kosinus und damit der Funktionswert negativ, bleibt aber vom Betrag her sehr groß und wird bei x = π wieder 0, da sin(0) = 0. Da sowohl sin(x) als auch cos(x) 2π-periodisch sind, ist auch der tan(x) 2π-periodisch. (aufgrund der Punkt- bzw. Achsen-Symmetrie von sin(x) und cos(x) bezüglich der Mitte einer Periode ist tan(x) sogar π-periodisch).

Der Graph Nr. 2 gehört also zur Funktion h(x) = tan(x).

Zu Graph Nr. 3:

Der Graph von ln( x ) besitzt für negative x-Werte keine Funktionswerte, weil man den Logarithmus nur aus positiven Zahlen ziehen kann. Für x → 0 streben die y-Werte gegen -∞. Der Graph nähert sich somit der negativen y-Achse asymptotisch an. Für positive x-Werte steigt er sehr langsam an. Er schneidet die x-Achse im Punkt (1|0), da e 0 = 1 und somit ln( 1 ) = 0 ist.

Der Graph Nr. 3 gehört also zur Funktion f(x) = ln( x ) .

Zu Graph Nr. 4:

Der Graph von cos( x ) schwingt zwischen 1 und -1. Im Gegensatz zum Sinus startet der Kosinus für x=0 bei 1 (cos(0)=1). Im Einheitskreis rechts wird dies deutlich:

Der Graph Nr. 4 gehört also zur Funktion g(x) = cos( x ) .

65 Graph-Term-Zuordnung 2 + Trans.

Beispiel:

Ordne die Funktionen den Graphen zu.

f(x)= ln( x )

g(x)= - ln( x )

h(x)= x

i(x)= - x

j(x)= - sin( x )

k(x)= sin( x )

1
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2
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Zu Graph Nr. 1:

Der Graph von sin( x ) zwischen 1 und -1. Im Gegensatz zum Kosinus (cos(x)) startet der Sinus für x=0 im Ursprung O(0|0), was man am Einheitskreis rechts sehen kann:

Am Graph Nr. 1 kann man all diese Eigenschaften erkennen, außer dass eben alle Punkte des Graphen noch an der x-Achse gespiegelt wurden.

Der Graph Nr. 1 gehört also zur Funktion j(x) = - sin( x ) .

Zu Graph Nr. 2:

Der Graph von x hat im Bereich für negative x keine Funktionswerte. Er steigt zunächst sehr schnell, dann nimmt die Steigung aber ab. Er sieht aus wie eine halbe Parabel, die um 90° gedreht wurde. Er besitzt die Punkte (0|0), (1|1), (4|2), usw.

Der Graph Nr. 2 gehört also zur Funktion h(x) = x .

Zu Graph Nr. 3:

Der Graph von ln( x ) besitzt für negative x-Werte keine Funktionswerte, weil man den Logarithmus nur aus positiven Zahlen ziehen kann. Für x → 0 streben die y-Werte gegen -∞. Der Graph nähert sich somit der negativen y-Achse asymptotisch an. Für positive x-Werte steigt er sehr langsam an. Er schneidet die x-Achse im Punkt (1|0), da e 0 = 1 und somit ln( 1 ) = 0 ist.

Am Graph Nr. 3 kann man all diese Eigenschaften erkennen, außer dass eben alle Punkte des Graphen noch an der x-Achse gespiegelt wurden.

Der Graph Nr. 3 gehört also zur Funktion g(x) = - ln( x ) .

Zu Graph Nr. 4:

Der Graph von ln( x ) besitzt für negative x-Werte keine Funktionswerte, weil man den Logarithmus nur aus positiven Zahlen ziehen kann. Für x → 0 streben die y-Werte gegen -∞. Der Graph nähert sich somit der negativen y-Achse asymptotisch an. Für positive x-Werte steigt er sehr langsam an. Er schneidet die x-Achse im Punkt (1|0), da e 0 = 1 und somit ln( 1 ) = 0 ist.

Der Graph Nr. 4 gehört also zur Funktion f(x) = ln( x ) .