nach Aufgabentypen suchen

Aufgabentypen anhand von Beispielen durchstöbern

Browserfenster aktualisieren (F5), um neue Beispiele bei den Aufgabentypen zu sehen

37 Wurzelterme vereinfachen

Beispiel:

Vereinfache den folgenden Term: ( x 4 ) 5 · x 2 ( x 4 ) 13

Dabei darf im Ergebnis nur noch eine Hochzahl stehen!

Lösung einblenden

( x 4 ) 5 · x 2 ( x 4 ) 13

Wir schreiben zuerst die Wurzelterme in Potenzterme mit rationalen Hochzahlen um:

= x 5 4 · x 2 x 13 4

= x 5 4 +2 x 13 4

= x 13 4 x 13 4

= x 13 4 - 13 4

= x 0

= 1

42 Bruchgleichungen

Beispiel:

Löse die folgende Gleichung:

x x -1 + 7 x +1 = 26 x 2 -1

Lösung einblenden

D=R\{ -1 ; 1 }

x x -1 + 7 x +1 = 26 ( x +1 ) · ( x -1 ) |(Nenner faktorisiert)

Wir multiplizieren den Nenner ( x +1 ) · ( x -1 ) weg!

x x -1 + 7 x +1 = 26 ( x +1 ) · ( x -1 ) |⋅( ( x +1 ) · ( x -1 ) )
x x -1 · ( x +1 ) · ( x -1 ) + 7 x +1 · ( x +1 ) · ( x -1 ) = 26 ( x +1 ) · ( x -1 ) · ( x +1 ) · ( x -1 )
x · ( x +1 ) +7x -7 = 26 x +1 x +1
x · ( x +1 ) +7x -7 = 26
x 2 + x +7x -7 = 26
x 2 +8x -7 = 26
x 2 +8x -7 = 26 | -26

x 2 +8x -33 = 0

Lösen mit der a-b-c-Formel (Mitternachtsformel):

eingesetzt in x1,2 = - b ± b 2 -4a · c 2a ergibt:

x1,2 = -8 ± 8 2 -4 · 1 · ( -33 ) 2⋅1

x1,2 = -8 ± 64 +132 2

x1,2 = -8 ± 196 2

x1 = -8 + 196 2 = -8 +14 2 = 6 2 = 3

x2 = -8 - 196 2 = -8 -14 2 = -22 2 = -11

Lösen mit der p-q-Formel (x² + px + q = 0):

vor dem Einsetzen in x1,2 = - p 2 ± ( p 2 ) 2 - q
berechnen wir zuerst die Diskriminante D = ( p 2 ) 2 - q :

D = 4 2 - ( -33 ) = 16+ 33 = 49

x1,2 = -4 ± 49

x1 = -4 - 7 = -11

x2 = -4 + 7 = 3

(Alle Lösungen sind auch in der Definitionsmenge).

L={ -11 ; 3 }

Funktionstermbestimmung (Grad 4)

Beispiel:

Der Graph einer ganzrationalen Funktion vierten Grades ist achsensymmetrisch zur y-Achse, schneidet die y-Achse 8 Einheiten unterhalb des Ursprungs und hat den Hochpunkt H(4|24 ).

Bestimme den Term der Funktion f.

Lösung einblenden

Wenn eine ganzrationale Funktion achsensymmetrisch zur y-Achse ist, kann der Funktionsterm nur gerade x-Exponenten haben.

f(-x) = f(x)

Der gesuchte Funktionsterm muss also f(x)= a x 4 + b x 2 + c für bestimmte Werte für a, b und c sein.

Da ihr Graph die y-Achse 8 Einheiten unterhalb des Ursprungs schneidet, muss f(0) = -8 gelten.

Und weil der (Hoch-)Punkt H(4|24 ) auf dem Graph von f liegt, muss f(4) = 24 gelten.

Außerdem wissen wir ja, dass H(4|24 ) ein Hochpunkt ist, also muss f'(4)=0 sein.

Somit haben wir drei Informationen:

  1. f(0) = -8 (y-Achsenabschnitt)
  2. f(4)=24 (H(4|24 ) liegt auf dem Graph)
  3. f'(4)=0 (Hochpunkt bei x=4)

Diese Informationen setzen wir in die allgemeine Funktion und deren Ableitung ein:
f(x)= a x 4 + b x 2 + c
f '(x)= 4 a x 3 +2 b x +0

Daraus ergibt sich:

  1. f(0) = -8: a ⋅ 0 4 + b ⋅ 0 2 + c = -8, also c = -8
  2. f(4)=24 : a ⋅ 4 4 + b ⋅ 4 2 + c = 24 , also 256⋅a + 16⋅b + c = 24
  3. f'(4)=0: 4 a ⋅ 4 3 +2 b ⋅4 +0 = 0, also 256a + 8b = 0

Wir sehen beim Betrachten der ersten Gleichungen, dass c = -8 ist und setzen dies in die zweite Gleichung ein:

2. f(4)=24 256⋅a + 16⋅b + (-8) = 24 oder umgeformt:
256⋅a + 16⋅b = 32


Somit erhalten wir folgendes Lineare Gleichungssystem:

256a +16b = 32 (I) 256a +8b = 0 (II)

langsame Rechnung einblenden1·(I) -1·(II)

256a 16b = 32 (I) ( 256 -256 )a +( 16 -8 )b = ( 32 +0) (II)
256a +16b = 32 (I) +8b = 32 (II)
Zeile (II): +8b = 32

b = 4

eingesetzt in Zeile (I):

256a +16·(4 ) = 32 | -64
256 a = -32 | : 256

a = - 1 8

Die gesuchte Funktion ist also:

f(x) = - 1 8 x 4 +4 x 2 -8

65 Graph-Term-Zuordnung

Beispiel:

Ordne die Funktionen den Graphen zu.

f(x)=tan(x)

g(x)= 1 x 2

h(x)= ln( x )

i(x)= e x

1
Du hast entweder einen veralteten Browser oder Javascript ausgeschaltet. Deswegen kannst du leider das Schaubild nicht sehen :(
2
Du hast entweder einen veralteten Browser oder Javascript ausgeschaltet. Deswegen kannst du leider das Schaubild nicht sehen :(
3
Du hast entweder einen veralteten Browser oder Javascript ausgeschaltet. Deswegen kannst du leider das Schaubild nicht sehen :(
4
Du hast entweder einen veralteten Browser oder Javascript ausgeschaltet. Deswegen kannst du leider das Schaubild nicht sehen :(

Lösung einblenden

Zu Graph Nr. 1:

Beim Graph von tan(x) = sin( x ) cos( x ) sieht man viele Asymptoten. Für x=0 ist tan(0)= sin(0) cos(0) = 0, da sin(0)=0. Für größer werdende x wird der Bruch sin(x) cos(x) , also der Tangens sehr schnell größer, da sin(x) immer größer und cos(x) immer kleiner wird. Geht x gegen π 2 , so geht der cos(x) gegen 0 und tan(x) = sin(x) cos(x) strebt somit gegen ∞. Daher kommen die Asymptoten. Für x> π 2 wird der Kosinus und damit der Funktionswert negativ, bleibt aber vom Betrag her sehr groß und wird bei x = π wieder 0, da sin(0) = 0. Da sowohl sin(x) als auch cos(x) 2π-periodisch sind, ist auch der tan(x) 2π-periodisch. (aufgrund der Punkt- bzw. Achsen-Symmetrie von sin(x) und cos(x) bezüglich der Mitte einer Periode ist tan(x) sogar π-periodisch).

Der Graph Nr. 1 gehört also zur Funktion f(x) = tan(x).

Zu Graph Nr. 2:

Den Graph von 1 x 2 erkennt man an den Asymptoten an den beiden Achsen. Es handelt sich um eine Hyperbel. Je näher x an 0 kommt, umso größer wird der Funktionswert. Je weiter x sich von 0 entfernt, umso kleiner wird der Funktionswert (weil ja x im Nenner steht). Im Gegensatz zu 1 x hat er sowohl für negative, als auch für positive x positive Funktionswerte. Er ist also achsensymmetrisch bzgl. der y-Achse und enthält z.B. die Punkte (1|1) und (-1|1).

Der Graph Nr. 2 gehört also zur Funktion g(x) = 1 x 2 .

Zu Graph Nr. 3:

Der Graph von ln( x ) besitzt für negative x-Werte keine Funktionswerte, weil man den Logarithmus nur aus positiven Zahlen ziehen kann. Für x → 0 streben die y-Werte gegen -∞. Der Graph nähert sich somit der negativen y-Achse asymptotisch an. Für positive x-Werte steigt er sehr langsam an. Er schneidet die x-Achse im Punkt (1|0), da e 0 = 1 und somit ln( 1 ) = 0 ist.

Der Graph Nr. 3 gehört also zur Funktion h(x) = ln( x ) .

Zu Graph Nr. 4:

Der Graph von e x nähert sich für negative x-Werte der x-Achse an und wächst für positive x-Werte sehr schnell. Er schneidet die y-Achse im Punkt (0|1), da e 0 = 1.

Der Graph Nr. 4 gehört also zur Funktion i(x) = e x .

65 Graph-Term-Zuordnung 2

Beispiel:

Ordne die Funktionen den Graphen zu.

f(x)= 1 x 2

g(x)= x 3

h(x)=tan(x)

i(x)= cos( x )

j(x)= 1 x

k(x)= ln( x )

1
Du hast entweder einen veralteten Browser oder Javascript ausgeschaltet. Deswegen kannst du leider das Schaubild nicht sehen :(
2
Du hast entweder einen veralteten Browser oder Javascript ausgeschaltet. Deswegen kannst du leider das Schaubild nicht sehen :(
3
Du hast entweder einen veralteten Browser oder Javascript ausgeschaltet. Deswegen kannst du leider das Schaubild nicht sehen :(
4
Du hast entweder einen veralteten Browser oder Javascript ausgeschaltet. Deswegen kannst du leider das Schaubild nicht sehen :(

Lösung einblenden

Zu Graph Nr. 1:

Den Graph von 1 x 2 erkennt man an den Asymptoten an den beiden Achsen. Es handelt sich um eine Hyperbel. Je näher x an 0 kommt, umso größer wird der Funktionswert. Je weiter x sich von 0 entfernt, umso kleiner wird der Funktionswert (weil ja x im Nenner steht). Im Gegensatz zu 1 x hat er sowohl für negative, als auch für positive x positive Funktionswerte. Er ist also achsensymmetrisch bzgl. der y-Achse und enthält z.B. die Punkte (1|1) und (-1|1).

Der Graph Nr. 1 gehört also zur Funktion f(x) = 1 x 2 .

Zu Graph Nr. 2:

Der Graph von cos( x ) schwingt zwischen 1 und -1. Im Gegensatz zum Sinus startet der Kosinus für x=0 bei 1 (cos(0)=1). Im Einheitskreis rechts wird dies deutlich:

Der Graph Nr. 2 gehört also zur Funktion i(x) = cos( x ) .

Zu Graph Nr. 3:

Beim Graph von tan(x) = sin( x ) cos( x ) sieht man viele Asymptoten. Für x=0 ist tan(0)= sin(0) cos(0) = 0, da sin(0)=0. Für größer werdende x wird der Bruch sin(x) cos(x) , also der Tangens sehr schnell größer, da sin(x) immer größer und cos(x) immer kleiner wird. Geht x gegen π 2 , so geht der cos(x) gegen 0 und tan(x) = sin(x) cos(x) strebt somit gegen ∞. Daher kommen die Asymptoten. Für x> π 2 wird der Kosinus und damit der Funktionswert negativ, bleibt aber vom Betrag her sehr groß und wird bei x = π wieder 0, da sin(0) = 0. Da sowohl sin(x) als auch cos(x) 2π-periodisch sind, ist auch der tan(x) 2π-periodisch. (aufgrund der Punkt- bzw. Achsen-Symmetrie von sin(x) und cos(x) bezüglich der Mitte einer Periode ist tan(x) sogar π-periodisch).

Der Graph Nr. 3 gehört also zur Funktion h(x) = tan(x).

Zu Graph Nr. 4:

Den Graph von x 3 erkennt man an seinem Sattelpunkt und der immer größer werdenden Steigung, je weiter sich der Graph vom Ursprung entfernt. Er besitzt die Punkte (-2|-8), (-1|1), (0|0), (1|1), (2|8), usw.

Der Graph Nr. 4 gehört also zur Funktion g(x) = x 3 .

65 Graph-Term-Zuordnung 2 + Trans.

Beispiel:

Ordne die Funktionen den Graphen zu.

f(x)= - sin( x )

g(x)= sin( x )

h(x)= 1 x 2

i(x)= - x 3

j(x)= - 1 x 2

k(x)= x 3

1
Du hast entweder einen veralteten Browser oder Javascript ausgeschaltet. Deswegen kannst du leider das Schaubild nicht sehen :(
2
Du hast entweder einen veralteten Browser oder Javascript ausgeschaltet. Deswegen kannst du leider das Schaubild nicht sehen :(
3
Du hast entweder einen veralteten Browser oder Javascript ausgeschaltet. Deswegen kannst du leider das Schaubild nicht sehen :(
4
Du hast entweder einen veralteten Browser oder Javascript ausgeschaltet. Deswegen kannst du leider das Schaubild nicht sehen :(

Lösung einblenden

Zu Graph Nr. 1:

Den Graph von 1 x 2 erkennt man an den Asymptoten an den beiden Achsen. Es handelt sich um eine Hyperbel. Je näher x an 0 kommt, umso größer wird der Funktionswert. Je weiter x sich von 0 entfernt, umso kleiner wird der Funktionswert (weil ja x im Nenner steht). Im Gegensatz zu 1 x hat er sowohl für negative, als auch für positive x positive Funktionswerte. Er ist also achsensymmetrisch bzgl. der y-Achse und enthält z.B. die Punkte (1|1) und (-1|1).

Der Graph Nr. 1 gehört also zur Funktion h(x) = 1 x 2 .

Zu Graph Nr. 2:

Der Graph von sin( x ) zwischen 1 und -1. Im Gegensatz zum Kosinus (cos(x)) startet der Sinus für x=0 im Ursprung O(0|0), was man am Einheitskreis rechts sehen kann:

Der Graph Nr. 2 gehört also zur Funktion g(x) = sin( x ) .

Zu Graph Nr. 3:

Der Graph von sin( x ) zwischen 1 und -1. Im Gegensatz zum Kosinus (cos(x)) startet der Sinus für x=0 im Ursprung O(0|0), was man am Einheitskreis rechts sehen kann:

Am Graph Nr. 3 kann man all diese Eigenschaften erkennen, außer dass eben alle Punkte des Graphen noch an der x-Achse gespiegelt wurden.

Der Graph Nr. 3 gehört also zur Funktion f(x) = - sin( x ) .

Zu Graph Nr. 4:

Den Graph von x 3 erkennt man an seinem Sattelpunkt und der immer größer werdenden Steigung, je weiter sich der Graph vom Ursprung entfernt. Er besitzt die Punkte (-2|-8), (-1|1), (0|0), (1|1), (2|8), usw.

Der Graph Nr. 4 gehört also zur Funktion k(x) = x 3 .