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37 Wurzelterme vereinfachen

Beispiel:

Vereinfache den folgenden Term: ( x ) 3 x · x 2

Dabei darf im Ergebnis nur noch eine Hochzahl stehen!

Lösung einblenden

( x ) 3 x · x 2

Wir schreiben zuerst die Wurzelterme in Potenzterme mit rationalen Hochzahlen um:

= x 3 2 x 1 2 · x 2

= x 3 2 · x 2 x 1 2

= x 3 2 +2 x 1 2

= x 7 2 x 1 2

= x 7 2 - 1 2

= x 3

42 Bruchgleichungen

Beispiel:

Löse die folgende Gleichung:

x x -7 - 8 x +7 = 128 x 2 -49

Lösung einblenden

D=R\{ -7 ; 7 }

x x -7 - 8 x +7 = 128 ( x +7 ) · ( x -7 ) |(Nenner faktorisiert)

Wir multiplizieren den Nenner ( x +7 ) · ( x -7 ) weg!

x x -7 - 8 x +7 = 128 ( x +7 ) · ( x -7 ) |⋅( ( x +7 ) · ( x -7 ) )
x x -7 · ( x +7 ) · ( x -7 ) - 8 x +7 · ( x +7 ) · ( x -7 ) = 128 ( x +7 ) · ( x -7 ) · ( x +7 ) · ( x -7 )
x · ( x +7 ) -8x +56 = 128 x +7 x +7
x · ( x +7 ) -8x +56 = 128
x 2 +7x -8x +56 = 128
x 2 - x +56 = 128
x 2 - x +56 = 128 | -128

x 2 - x -72 = 0

Lösen mit der a-b-c-Formel (Mitternachtsformel):

eingesetzt in x1,2 = - b ± b 2 -4a · c 2a ergibt:

x1,2 = +1 ± ( -1 ) 2 -4 · 1 · ( -72 ) 21

x1,2 = +1 ± 1 +288 2

x1,2 = +1 ± 289 2

x1 = 1 + 289 2 = 1 +17 2 = 18 2 = 9

x2 = 1 - 289 2 = 1 -17 2 = -16 2 = -8

Lösen mit der p-q-Formel (x² + px + q = 0):

vor dem Einsetzen in x1,2 = - p 2 ± ( p 2 ) 2 - q
berechnen wir zuerst die Diskriminante D = ( p 2 ) 2 - q :

D = ( - 1 2 ) 2 - ( -72 ) = 1 4 + 72 = 1 4 + 288 4 = 289 4

x1,2 = 1 2 ± 289 4

x1 = 1 2 - 17 2 = - 16 2 = -8

x2 = 1 2 + 17 2 = 18 2 = 9

(Alle Lösungen sind auch in der Definitionsmenge).

L={ -8 ; 9 }

Funktionstermbestimmung (Grad 4)

Beispiel:

Der Graph einer ganzrationalen Funktion vierten Grades ist achsensymmetrisch zur y-Achse, schneidet die y-Achse 7 Einheiten unterhalb des Ursprungs und hat den Hochpunkt H(1|-5 ).

Bestimme den Term der Funktion f.

Lösung einblenden

Wenn eine ganzrationale Funktion achsensymmetrisch zur y-Achse ist, kann der Funktionsterm nur gerade x-Exponenten haben.

f(-x) = f(x)

Der gesuchte Funktionsterm muss also f(x)= a x 4 + b x 2 + c für bestimmte Werte für a, b und c sein.

Da ihr Graph die y-Achse 7 Einheiten unterhalb des Ursprungs schneidet, muss f(0) = -7 gelten.

Und weil der (Hoch-)Punkt H(1|-5 ) auf dem Graph von f liegt, muss f(1) = -5 gelten.

Außerdem wissen wir ja, dass H(1|-5 ) ein Hochpunkt ist, also muss f'(1)=0 sein.

Somit haben wir drei Informationen:

  1. f(0) = -7 (y-Achsenabschnitt)
  2. f(1)=-5 (H(1|-5 ) liegt auf dem Graph)
  3. f'(1)=0 (Hochpunkt bei x=1)

Diese Informationen setzen wir in die allgemeine Funktion und deren Ableitung ein:
f(x)= a x 4 + b x 2 + c
f '(x)= 4 a x 3 +2 b x +0

Daraus ergibt sich:

  1. f(0) = -7: a 0 4 + b 0 2 + c = -7, also c = -7
  2. f(1)=-5 : a 1 4 + b 1 2 + c = -5 , also 1⋅a + 1⋅b + c = -5
  3. f'(1)=0: 4 a 1 3 +2 b 1 +0 = 0, also 4a + 2b = 0

Wir sehen beim Betrachten der ersten Gleichungen, dass c = -7 ist und setzen dies in die zweite Gleichung ein:

2. f(1)=-5 1⋅a + 1⋅b + (-7) = -5 oder umgeformt:
1⋅a + 1⋅b = 2


Somit erhalten wir folgendes Lineare Gleichungssystem:

a +b = 2 (I) 4a +2b = 0 (II)

langsame Rechnung einblenden4·(I) -1·(II)

1a 1b = 2 (I) ( 4 -4 )a +( 4 -2 )b = ( 8 +0) (II)
a +b = 2 (I) +2b = 8 (II)
Zeile (II): +2b = 8

b = 4

eingesetzt in Zeile (I):

a +(4 ) = 2 | -4
1 a = -2 | : 1

a = -2

Die gesuchte Funktion ist also:

f(x) = -2 x 4 +4 x 2 -7

65 Graph-Term-Zuordnung

Beispiel:

Ordne die Funktionen den Graphen zu.

f(x)= 1 x 2

g(x)= cos( x )

h(x)= x 3

i(x)= 1 x

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Zu Graph Nr. 1:

Den Graph von 1 x 2 erkennt man an den Asymptoten an den beiden Achsen. Es handelt sich um eine Hyperbel. Je näher x an 0 kommt, umso größer wird der Funktionswert. Je weiter x sich von 0 entfernt, umso kleiner wird der Funktionswert (weil ja x im Nenner steht). Im Gegensatz zu 1 x hat er sowohl für negative, als auch für positive x positive Funktionswerte. Er ist also achsensymmetrisch bzgl. der y-Achse und enthält z.B. die Punkte (1|1) und (-1|1).

Der Graph Nr. 1 gehört also zur Funktion f(x) = 1 x 2 .

Zu Graph Nr. 2:

Der Graph von cos( x ) schwingt zwischen 1 und -1. Im Gegensatz zum Sinus startet der Kosinus für x=0 bei 1 (cos(0)=1). Im Einheitskreis rechts wird dies deutlich:

Der Graph Nr. 2 gehört also zur Funktion g(x) = cos( x ) .

Zu Graph Nr. 3:

Den Graph von x 3 erkennt man an seinem Sattelpunkt und der immer größer werdenden Steigung, je weiter sich der Graph vom Ursprung entfernt. Er besitzt die Punkte (-2|-8), (-1|1), (0|0), (1|1), (2|8), usw.

Der Graph Nr. 3 gehört also zur Funktion h(x) = x 3 .

Zu Graph Nr. 4:

Den Graph von 1 x erkennt man an den Asymptoten an den beiden Achsen. Es handelt sich um eine Hyperbel. Je näher x an 0 kommt, umso betragsmäßig größer wird der Funktionswert (weil ja x im Nenner steht). Je weiter x sich von 0 entfernt, umso betragsmäßig kleiner wird der Funktionswert, weil ja der Nenner immer größer wird. Der Graph verläuft durch die Punkte (1|1) und (-1|-1), weil f(1) = 1 1 = 1 und f(-1) = 1 -1 = -1. Im Gegensatz zu 1 x 2 hat er für negative x-Werte negative Funktionswerte und für positive x-Werte positive Funktionswerte.

Der Graph Nr. 4 gehört also zur Funktion i(x) = 1 x .

65 Graph-Term-Zuordnung 2

Beispiel:

Ordne die Funktionen den Graphen zu.

f(x)= x 2

g(x)= x

h(x)= 1 x

i(x)= cos( x )

j(x)= e x

k(x)= x 3

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Zu Graph Nr. 1:

Der Graph von e x nähert sich für negative x-Werte der x-Achse an und wächst für positive x-Werte sehr schnell. Er schneidet die y-Achse im Punkt (0|1), da e 0 = 1.

Der Graph Nr. 1 gehört also zur Funktion j(x) = e x .

Zu Graph Nr. 2:

Der Graph von cos( x ) schwingt zwischen 1 und -1. Im Gegensatz zum Sinus startet der Kosinus für x=0 bei 1 (cos(0)=1). Im Einheitskreis rechts wird dies deutlich:

Der Graph Nr. 2 gehört also zur Funktion i(x) = cos( x ) .

Zu Graph Nr. 3:

Den Graph von 1 x erkennt man an den Asymptoten an den beiden Achsen. Es handelt sich um eine Hyperbel. Je näher x an 0 kommt, umso betragsmäßig größer wird der Funktionswert (weil ja x im Nenner steht). Je weiter x sich von 0 entfernt, umso betragsmäßig kleiner wird der Funktionswert, weil ja der Nenner immer größer wird. Der Graph verläuft durch die Punkte (1|1) und (-1|-1), weil f(1) = 1 1 = 1 und f(-1) = 1 -1 = -1. Im Gegensatz zu 1 x 2 hat er für negative x-Werte negative Funktionswerte und für positive x-Werte positive Funktionswerte.

Der Graph Nr. 3 gehört also zur Funktion h(x) = 1 x .

Zu Graph Nr. 4:

Der Graph von x hat im Bereich für negative x keine Funktionswerte. Er steigt zunächst sehr schnell, dann nimmt die Steigung aber ab. Er sieht aus wie eine halbe Parabel, die um 90° gedreht wurde. Er besitzt die Punkte (0|0), (1|1), (4|2), usw.

Der Graph Nr. 4 gehört also zur Funktion g(x) = x .

65 Graph-Term-Zuordnung 2 + Trans.

Beispiel:

Ordne die Funktionen den Graphen zu.

f(x)= e x +1

g(x)= x +1

h(x)= x

i(x)= x 3 +1

j(x)= x 3

k(x)= e x

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Zu Graph Nr. 1:

Der Graph von x hat im Bereich für negative x keine Funktionswerte. Er steigt zunächst sehr schnell, dann nimmt die Steigung aber ab. Er sieht aus wie eine halbe Parabel, die um 90° gedreht wurde. Er besitzt die Punkte (0|0), (1|1), (4|2), usw.

Am Graph Nr. 1 kann man all diese Eigenschaften erkennen, außer dass eben alle Punkte des Graphen noch zusätzlich um 1 in y-Richtung verschoben wurden.

Der Graph Nr. 1 gehört also zur Funktion g(x) = x +1 .

Zu Graph Nr. 2:

Der Graph von e x nähert sich für negative x-Werte der x-Achse an und wächst für positive x-Werte sehr schnell. Er schneidet die y-Achse im Punkt (0|1), da e 0 = 1.

Am Graph Nr. 2 kann man all diese Eigenschaften erkennen, außer dass eben alle Punkte des Graphen noch zusätzlich um 1 in y-Richtung verschoben wurden.

Der Graph Nr. 2 gehört also zur Funktion f(x) = e x +1 .

Zu Graph Nr. 3:

Den Graph von x 3 erkennt man an seinem Sattelpunkt und der immer größer werdenden Steigung, je weiter sich der Graph vom Ursprung entfernt. Er besitzt die Punkte (-2|-8), (-1|1), (0|0), (1|1), (2|8), usw.

Am Graph Nr. 3 kann man all diese Eigenschaften erkennen, außer dass eben alle Punkte des Graphen noch zusätzlich um 1 in y-Richtung verschoben wurden.

Der Graph Nr. 3 gehört also zur Funktion i(x) = x 3 +1 .

Zu Graph Nr. 4:

Der Graph von x hat im Bereich für negative x keine Funktionswerte. Er steigt zunächst sehr schnell, dann nimmt die Steigung aber ab. Er sieht aus wie eine halbe Parabel, die um 90° gedreht wurde. Er besitzt die Punkte (0|0), (1|1), (4|2), usw.

Der Graph Nr. 4 gehört also zur Funktion h(x) = x .