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37 Wurzelterme vereinfachen

Beispiel:

Vereinfache den folgenden Term: x 3 x 5 · ( x 3 ) 5

Dabei darf im Ergebnis nur noch eine Hochzahl stehen!

Lösung einblenden

x 3 x 5 · ( x 3 ) 5

Wir schreiben zuerst die Wurzelterme in Potenzterme mit rationalen Hochzahlen um:

= x 1 3 x 5 · x 5 3

= x 1 3 · x 5 3 x 5

= x 1 3 + 5 3 x 5

= x 2 x 5

= x 2 -5

= x -3

= 1 x 3

42 Bruchgleichungen

Beispiel:

Löse die folgende Gleichung:

x x -9 - 1 x +9 = 114 x 2 -81

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D=R\{ -9 ; 9 }

x x -9 - 1 x +9 = 114 ( x +9 ) · ( x -9 ) |(Nenner faktorisiert)

Wir multiplizieren den Nenner ( x +9 ) · ( x -9 ) weg!

x x -9 - 1 x +9 = 114 ( x +9 ) · ( x -9 ) |⋅( ( x +9 ) · ( x -9 ) )
x x -9 · ( x +9 ) · ( x -9 ) - 1 x +9 · ( x +9 ) · ( x -9 ) = 114 ( x +9 ) · ( x -9 ) · ( x +9 ) · ( x -9 )
x · ( x +9 ) - x +9 = 114 x +9 x +9
x · ( x +9 ) - x +9 = 114
x 2 +9x - x +9 = 114
x 2 +8x +9 = 114
x 2 +8x +9 = 114 | -114

x 2 +8x -105 = 0

Lösen mit der a-b-c-Formel (Mitternachtsformel):

eingesetzt in x1,2 = - b ± b 2 -4a · c 2a ergibt:

x1,2 = -8 ± 8 2 -4 · 1 · ( -105 ) 2⋅1

x1,2 = -8 ± 64 +420 2

x1,2 = -8 ± 484 2

x1 = -8 + 484 2 = -8 +22 2 = 14 2 = 7

x2 = -8 - 484 2 = -8 -22 2 = -30 2 = -15

Lösen mit der p-q-Formel (x² + px + q = 0):

vor dem Einsetzen in x1,2 = - p 2 ± ( p 2 ) 2 - q
berechnen wir zuerst die Diskriminante D = ( p 2 ) 2 - q :

D = 4 2 - ( -105 ) = 16+ 105 = 121

x1,2 = -4 ± 121

x1 = -4 - 11 = -15

x2 = -4 + 11 = 7

(Alle Lösungen sind auch in der Definitionsmenge).

L={ -15 ; 7 }

Funktionstermbestimmung (Grad 4)

Beispiel:

Der Graph einer ganzrationalen Funktion vierten Grades ist achsensymmetrisch zur y-Achse, schneidet die y-Achse 8 Einheiten oberhalb des Ursprungs und hat den Hochpunkt H(2|24 ).

Bestimme den Term der Funktion f.

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Wenn eine ganzrationale Funktion achsensymmetrisch zur y-Achse ist, kann der Funktionsterm nur gerade x-Exponenten haben.

f(-x) = f(x)

Der gesuchte Funktionsterm muss also f(x)= a x 4 + b x 2 + c für bestimmte Werte für a, b und c sein.

Da ihr Graph die y-Achse 8 Einheiten oberhalb des Ursprungs schneidet, muss f(0) = 8 gelten.

Und weil der (Hoch-)Punkt H(2|24 ) auf dem Graph von f liegt, muss f(2) = 24 gelten.

Außerdem wissen wir ja, dass H(2|24 ) ein Hochpunkt ist, also muss f'(2)=0 sein.

Somit haben wir drei Informationen:

  1. f(0) = 8 (y-Achsenabschnitt)
  2. f(2)=24 (H(2|24 ) liegt auf dem Graph)
  3. f'(2)=0 (Hochpunkt bei x=2)

Diese Informationen setzen wir in die allgemeine Funktion und deren Ableitung ein:
f(x)= a x 4 + b x 2 + c
f '(x)= 4 a x 3 +2 b x +0

Daraus ergibt sich:

  1. f(0) = 8: a ⋅ 0 4 + b ⋅ 0 2 + c = 8, also c = 8
  2. f(2)=24 : a ⋅ 2 4 + b ⋅ 2 2 + c = 24 , also 16⋅a + 4⋅b + c = 24
  3. f'(2)=0: 4 a ⋅ 2 3 +2 b ⋅2 +0 = 0, also 32a + 4b = 0

Wir sehen beim Betrachten der ersten Gleichungen, dass c = 8 ist und setzen dies in die zweite Gleichung ein:

2. f(2)=24 16⋅a + 4⋅b + 8 = 24 oder umgeformt:
16⋅a + 4⋅b = 16


Somit erhalten wir folgendes Lineare Gleichungssystem:

16a +4b = 16 (I) 32a +4b = 0 (II)

langsame Rechnung einblenden2·(I) -1·(II)

16a 4b = 16 (I) ( 32 -32 )a +( 8 -4 )b = ( 32 +0) (II)
16a +4b = 16 (I) +4b = 32 (II)
Zeile (II): +4b = 32

b = 8

eingesetzt in Zeile (I):

16a +4·(8 ) = 16 | -32
16 a = -16 | : 16

a = -1

Die gesuchte Funktion ist also:

f(x) = - x 4 +8 x 2 +8

65 Graph-Term-Zuordnung

Beispiel:

Ordne die Funktionen den Graphen zu.

f(x)=tan(x)

g(x)= ln( x )

h(x)= cos( x )

i(x)= e x

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Zu Graph Nr. 1:

Beim Graph von tan(x) = sin( x ) cos( x ) sieht man viele Asymptoten. Für x=0 ist tan(0)= sin(0) cos(0) = 0, da sin(0)=0. Für größer werdende x wird der Bruch sin(x) cos(x) , also der Tangens sehr schnell größer, da sin(x) immer größer und cos(x) immer kleiner wird. Geht x gegen π 2 , so geht der cos(x) gegen 0 und tan(x) = sin(x) cos(x) strebt somit gegen ∞. Daher kommen die Asymptoten. Für x> π 2 wird der Kosinus und damit der Funktionswert negativ, bleibt aber vom Betrag her sehr groß und wird bei x = π wieder 0, da sin(0) = 0. Da sowohl sin(x) als auch cos(x) 2π-periodisch sind, ist auch der tan(x) 2π-periodisch. (aufgrund der Punkt- bzw. Achsen-Symmetrie von sin(x) und cos(x) bezüglich der Mitte einer Periode ist tan(x) sogar π-periodisch).

Der Graph Nr. 1 gehört also zur Funktion f(x) = tan(x).

Zu Graph Nr. 2:

Der Graph von ln( x ) besitzt für negative x-Werte keine Funktionswerte, weil man den Logarithmus nur aus positiven Zahlen ziehen kann. Für x → 0 streben die y-Werte gegen -∞. Der Graph nähert sich somit der negativen y-Achse asymptotisch an. Für positive x-Werte steigt er sehr langsam an. Er schneidet die x-Achse im Punkt (1|0), da e 0 = 1 und somit ln( 1 ) = 0 ist.

Der Graph Nr. 2 gehört also zur Funktion g(x) = ln( x ) .

Zu Graph Nr. 3:

Der Graph von e x nähert sich für negative x-Werte der x-Achse an und wächst für positive x-Werte sehr schnell. Er schneidet die y-Achse im Punkt (0|1), da e 0 = 1.

Der Graph Nr. 3 gehört also zur Funktion i(x) = e x .

Zu Graph Nr. 4:

Der Graph von cos( x ) schwingt zwischen 1 und -1. Im Gegensatz zum Sinus startet der Kosinus für x=0 bei 1 (cos(0)=1). Im Einheitskreis rechts wird dies deutlich:

Der Graph Nr. 4 gehört also zur Funktion h(x) = cos( x ) .

65 Graph-Term-Zuordnung 2

Beispiel:

Ordne die Funktionen den Graphen zu.

f(x)= x

g(x)= 1 x

h(x)= e x

i(x)= x 2

j(x)= x 3

k(x)=tan(x)

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Zu Graph Nr. 1:

Der Graph von x hat im Bereich für negative x keine Funktionswerte. Er steigt zunächst sehr schnell, dann nimmt die Steigung aber ab. Er sieht aus wie eine halbe Parabel, die um 90° gedreht wurde. Er besitzt die Punkte (0|0), (1|1), (4|2), usw.

Der Graph Nr. 1 gehört also zur Funktion f(x) = x .

Zu Graph Nr. 2:

Beim Graph von tan(x) = sin( x ) cos( x ) sieht man viele Asymptoten. Für x=0 ist tan(0)= sin(0) cos(0) = 0, da sin(0)=0. Für größer werdende x wird der Bruch sin(x) cos(x) , also der Tangens sehr schnell größer, da sin(x) immer größer und cos(x) immer kleiner wird. Geht x gegen π 2 , so geht der cos(x) gegen 0 und tan(x) = sin(x) cos(x) strebt somit gegen ∞. Daher kommen die Asymptoten. Für x> π 2 wird der Kosinus und damit der Funktionswert negativ, bleibt aber vom Betrag her sehr groß und wird bei x = π wieder 0, da sin(0) = 0. Da sowohl sin(x) als auch cos(x) 2π-periodisch sind, ist auch der tan(x) 2π-periodisch. (aufgrund der Punkt- bzw. Achsen-Symmetrie von sin(x) und cos(x) bezüglich der Mitte einer Periode ist tan(x) sogar π-periodisch).

Der Graph Nr. 2 gehört also zur Funktion k(x) = tan(x).

Zu Graph Nr. 3:

Den Graph von 1 x erkennt man an den Asymptoten an den beiden Achsen. Es handelt sich um eine Hyperbel. Je näher x an 0 kommt, umso betragsmäßig größer wird der Funktionswert (weil ja x im Nenner steht). Je weiter x sich von 0 entfernt, umso betragsmäßig kleiner wird der Funktionswert, weil ja der Nenner immer größer wird. Der Graph verläuft durch die Punkte (1|1) und (-1|-1), weil f(1) = 1 1 = 1 und f(-1) = 1 -1 = -1. Im Gegensatz zu 1 x 2 hat er für negative x-Werte negative Funktionswerte und für positive x-Werte positive Funktionswerte.

Der Graph Nr. 3 gehört also zur Funktion g(x) = 1 x .

Zu Graph Nr. 4:

Den Graph von x 3 erkennt man an seinem Sattelpunkt und der immer größer werdenden Steigung, je weiter sich der Graph vom Ursprung entfernt. Er besitzt die Punkte (-2|-8), (-1|1), (0|0), (1|1), (2|8), usw.

Der Graph Nr. 4 gehört also zur Funktion j(x) = x 3 .

65 Graph-Term-Zuordnung 2 + Trans.

Beispiel:

Ordne die Funktionen den Graphen zu.

f(x)=-tan(x)

g(x)= - x

h(x)= - 1 x

i(x)=tan(x)

j(x)= x

k(x)= 1 x

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Zu Graph Nr. 1:

Den Graph von 1 x erkennt man an den Asymptoten an den beiden Achsen. Es handelt sich um eine Hyperbel. Je näher x an 0 kommt, umso betragsmäßig größer wird der Funktionswert (weil ja x im Nenner steht). Je weiter x sich von 0 entfernt, umso betragsmäßig kleiner wird der Funktionswert, weil ja der Nenner immer größer wird. Der Graph verläuft durch die Punkte (1|1) und (-1|-1), weil f(1) = 1 1 = 1 und f(-1) = 1 -1 = -1. Im Gegensatz zu 1 x 2 hat er für negative x-Werte negative Funktionswerte und für positive x-Werte positive Funktionswerte.

Am Graph Nr. 1 kann man all diese Eigenschaften erkennen, außer dass eben alle Punkte des Graphen noch an der x-Achse gespiegelt wurden.

Der Graph Nr. 1 gehört also zur Funktion h(x) = - 1 x .

Zu Graph Nr. 2:

Beim Graph von tan(x) = sin( x ) cos( x ) sieht man viele Asymptoten. Für x=0 ist tan(0)= sin(0) cos(0) = 0, da sin(0)=0. Für größer werdende x wird der Bruch sin(x) cos(x) , also der Tangens sehr schnell größer, da sin(x) immer größer und cos(x) immer kleiner wird. Geht x gegen π 2 , so geht der cos(x) gegen 0 und tan(x) = sin(x) cos(x) strebt somit gegen ∞. Daher kommen die Asymptoten. Für x> π 2 wird der Kosinus und damit der Funktionswert negativ, bleibt aber vom Betrag her sehr groß und wird bei x = π wieder 0, da sin(0) = 0. Da sowohl sin(x) als auch cos(x) 2π-periodisch sind, ist auch der tan(x) 2π-periodisch. (aufgrund der Punkt- bzw. Achsen-Symmetrie von sin(x) und cos(x) bezüglich der Mitte einer Periode ist tan(x) sogar π-periodisch).

Am Graph Nr. 2 kann man all diese Eigenschaften erkennen, außer dass eben alle Punkte des Graphen noch an der x-Achse gespiegelt wurden.

Der Graph Nr. 2 gehört also zur Funktion f(x) = -tan(x).

Zu Graph Nr. 3:

Der Graph von x hat im Bereich für negative x keine Funktionswerte. Er steigt zunächst sehr schnell, dann nimmt die Steigung aber ab. Er sieht aus wie eine halbe Parabel, die um 90° gedreht wurde. Er besitzt die Punkte (0|0), (1|1), (4|2), usw.

Der Graph Nr. 3 gehört also zur Funktion j(x) = x .

Zu Graph Nr. 4:

Beim Graph von tan(x) = sin( x ) cos( x ) sieht man viele Asymptoten. Für x=0 ist tan(0)= sin(0) cos(0) = 0, da sin(0)=0. Für größer werdende x wird der Bruch sin(x) cos(x) , also der Tangens sehr schnell größer, da sin(x) immer größer und cos(x) immer kleiner wird. Geht x gegen π 2 , so geht der cos(x) gegen 0 und tan(x) = sin(x) cos(x) strebt somit gegen ∞. Daher kommen die Asymptoten. Für x> π 2 wird der Kosinus und damit der Funktionswert negativ, bleibt aber vom Betrag her sehr groß und wird bei x = π wieder 0, da sin(0) = 0. Da sowohl sin(x) als auch cos(x) 2π-periodisch sind, ist auch der tan(x) 2π-periodisch. (aufgrund der Punkt- bzw. Achsen-Symmetrie von sin(x) und cos(x) bezüglich der Mitte einer Periode ist tan(x) sogar π-periodisch).

Der Graph Nr. 4 gehört also zur Funktion i(x) = tan(x).