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37 Wurzelterme vereinfachen

Beispiel:

Vereinfache den folgenden Term: x 3 · ( x 3 ) 2 x 4

Dabei darf im Ergebnis nur noch eine Hochzahl stehen!

Lösung einblenden

x 3 · ( x 3 ) 2 x 4

Wir schreiben zuerst die Wurzelterme in Potenzterme mit rationalen Hochzahlen um:

= x 1 3 · x 2 3 x 4

= x 2 3 · x 1 3 x 4

= x 2 3 + 1 3 x 4

= x x 4

= x 1 -4

= x -3

= 1 x 3

42 Bruchgleichungen

Beispiel:

Löse die folgende Gleichung:

x x +9 + 2 x -9 = 188 x 2 -81

Lösung einblenden

D=R\{ -9 ; 9 }

x x +9 + 2 x -9 = 188 ( x +9 ) · ( x -9 ) |(Nenner faktorisiert)

Wir multiplizieren den Nenner ( x +9 ) · ( x -9 ) weg!

x x +9 + 2 x -9 = 188 ( x +9 ) · ( x -9 ) |⋅( ( x +9 ) · ( x -9 ) )
x x +9 · ( x +9 ) · ( x -9 ) + 2 x -9 · ( x +9 ) · ( x -9 ) = 188 ( x +9 ) · ( x -9 ) · ( x +9 ) · ( x -9 )
x · ( x -9 ) +2x +18 = 188 x +9 x +9
x · ( x -9 ) +2x +18 = 188
x 2 -9x +2x +18 = 188
x 2 -7x +18 = 188
x 2 -7x +18 = 188 | -188

x 2 -7x -170 = 0

Lösen mit der a-b-c-Formel (Mitternachtsformel):

eingesetzt in x1,2 = - b ± b 2 -4a · c 2a ergibt:

x1,2 = +7 ± ( -7 ) 2 -4 · 1 · ( -170 ) 21

x1,2 = +7 ± 49 +680 2

x1,2 = +7 ± 729 2

x1 = 7 + 729 2 = 7 +27 2 = 34 2 = 17

x2 = 7 - 729 2 = 7 -27 2 = -20 2 = -10

Lösen mit der p-q-Formel (x² + px + q = 0):

vor dem Einsetzen in x1,2 = - p 2 ± ( p 2 ) 2 - q
berechnen wir zuerst die Diskriminante D = ( p 2 ) 2 - q :

D = ( - 7 2 ) 2 - ( -170 ) = 49 4 + 170 = 49 4 + 680 4 = 729 4

x1,2 = 7 2 ± 729 4

x1 = 7 2 - 27 2 = - 20 2 = -10

x2 = 7 2 + 27 2 = 34 2 = 17

(Alle Lösungen sind auch in der Definitionsmenge).

L={ -10 ; 17 }

Funktionstermbestimmung (Grad 4)

Beispiel:

Der Graph einer ganzrationalen Funktion vierten Grades ist achsensymmetrisch zur y-Achse, schneidet die y-Achse 7 Einheiten oberhalb des Ursprungs und hat den Hochpunkt H(3| 41 2 ).

Bestimme den Term der Funktion f.

Lösung einblenden

Wenn eine ganzrationale Funktion achsensymmetrisch zur y-Achse ist, kann der Funktionsterm nur gerade x-Exponenten haben.

f(-x) = f(x)

Der gesuchte Funktionsterm muss also f(x)= a x 4 + b x 2 + c für bestimmte Werte für a, b und c sein.

Da ihr Graph die y-Achse 7 Einheiten oberhalb des Ursprungs schneidet, muss f(0) = 7 gelten.

Und weil der (Hoch-)Punkt H(3| 41 2 ) auf dem Graph von f liegt, muss f(3) = 41 2 gelten.

Außerdem wissen wir ja, dass H(3| 41 2 ) ein Hochpunkt ist, also muss f'(3)=0 sein.

Somit haben wir drei Informationen:

  1. f(0) = 7 (y-Achsenabschnitt)
  2. f(3)= 41 2 (H(3| 41 2 ) liegt auf dem Graph)
  3. f'(3)=0 (Hochpunkt bei x=3)

Diese Informationen setzen wir in die allgemeine Funktion und deren Ableitung ein:
f(x)= a x 4 + b x 2 + c
f '(x)= 4 a x 3 +2 b x +0

Daraus ergibt sich:

  1. f(0) = 7: a 0 4 + b 0 2 + c = 7, also c = 7
  2. f(3)= 41 2 : a 3 4 + b 3 2 + c = 41 2 , also 81⋅a + 9⋅b + c = 41 2
  3. f'(3)=0: 4 a 3 3 +2 b 3 +0 = 0, also 108a + 6b = 0

Wir sehen beim Betrachten der ersten Gleichungen, dass c = 7 ist und setzen dies in die zweite Gleichung ein:

2. f(3)= 41 2 81⋅a + 9⋅b + 7 = 41 2 oder umgeformt:
81⋅a + 9⋅b = 13,5


Somit erhalten wir folgendes Lineare Gleichungssystem:

81a +9b = 13,5 (I) 108a +6b = 0 (II)

langsame Rechnung einblenden4·(I) -3·(II)

81a 9b = 13,5 (I) ( 324 -324 )a +( 36 -18 )b = ( 54 +0) (II)
81a +9b = 13,5 (I) +18b = 54 (II)
Zeile (II): +18b = 54

b = 3

eingesetzt in Zeile (I):

81a +9·(3 ) = 13,5 | -27
81 a = -13,5 | : 81

a = - 13,5 81

Die gesuchte Funktion ist also:

f(x) = - 13,5 81 x 4 +3 x 2 +7

65 Graph-Term-Zuordnung

Beispiel:

Ordne die Funktionen den Graphen zu.

f(x)= ln( x )

g(x)= e x

h(x)= cos( x )

i(x)= sin( x )

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Zu Graph Nr. 1:

Der Graph von cos( x ) schwingt zwischen 1 und -1. Im Gegensatz zum Sinus startet der Kosinus für x=0 bei 1 (cos(0)=1). Im Einheitskreis rechts wird dies deutlich:

Der Graph Nr. 1 gehört also zur Funktion h(x) = cos( x ) .

Zu Graph Nr. 2:

Der Graph von sin( x ) zwischen 1 und -1. Im Gegensatz zum Kosinus (cos(x)) startet der Sinus für x=0 im Ursprung O(0|0), was man am Einheitskreis rechts sehen kann:

Der Graph Nr. 2 gehört also zur Funktion i(x) = sin( x ) .

Zu Graph Nr. 3:

Der Graph von ln( x ) besitzt für negative x-Werte keine Funktionswerte, weil man den Logarithmus nur aus positiven Zahlen ziehen kann. Für x → 0 streben die y-Werte gegen -∞. Der Graph nähert sich somit der negativen y-Achse asymptotisch an. Für positive x-Werte steigt er sehr langsam an. Er schneidet die x-Achse im Punkt (1|0), da e 0 = 1 und somit ln( 1 ) = 0 ist.

Der Graph Nr. 3 gehört also zur Funktion f(x) = ln( x ) .

Zu Graph Nr. 4:

Der Graph von e x nähert sich für negative x-Werte der x-Achse an und wächst für positive x-Werte sehr schnell. Er schneidet die y-Achse im Punkt (0|1), da e 0 = 1.

Der Graph Nr. 4 gehört also zur Funktion g(x) = e x .

65 Graph-Term-Zuordnung 2

Beispiel:

Ordne die Funktionen den Graphen zu.

f(x)= x

g(x)= x 3

h(x)= cos( x )

i(x)= x 2

j(x)= 1 x 2

k(x)= e x

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Zu Graph Nr. 1:

Der Graph von e x nähert sich für negative x-Werte der x-Achse an und wächst für positive x-Werte sehr schnell. Er schneidet die y-Achse im Punkt (0|1), da e 0 = 1.

Der Graph Nr. 1 gehört also zur Funktion k(x) = e x .

Zu Graph Nr. 2:

Der Graph von cos( x ) schwingt zwischen 1 und -1. Im Gegensatz zum Sinus startet der Kosinus für x=0 bei 1 (cos(0)=1). Im Einheitskreis rechts wird dies deutlich:

Der Graph Nr. 2 gehört also zur Funktion h(x) = cos( x ) .

Zu Graph Nr. 3:

Der Graph von x hat im Bereich für negative x keine Funktionswerte. Er steigt zunächst sehr schnell, dann nimmt die Steigung aber ab. Er sieht aus wie eine halbe Parabel, die um 90° gedreht wurde. Er besitzt die Punkte (0|0), (1|1), (4|2), usw.

Der Graph Nr. 3 gehört also zur Funktion f(x) = x .

Zu Graph Nr. 4:

Den Graph von x 3 erkennt man an seinem Sattelpunkt und der immer größer werdenden Steigung, je weiter sich der Graph vom Ursprung entfernt. Er besitzt die Punkte (-2|-8), (-1|1), (0|0), (1|1), (2|8), usw.

Der Graph Nr. 4 gehört also zur Funktion g(x) = x 3 .

65 Graph-Term-Zuordnung 2 + Trans.

Beispiel:

Ordne die Funktionen den Graphen zu.

f(x)= 1 x

g(x)= x 2

h(x)= - 1 x

i(x)= 1 x 2

j(x)= - x 2

k(x)= - 1 x 2

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Zu Graph Nr. 1:

Den Graph von 1 x erkennt man an den Asymptoten an den beiden Achsen. Es handelt sich um eine Hyperbel. Je näher x an 0 kommt, umso betragsmäßig größer wird der Funktionswert (weil ja x im Nenner steht). Je weiter x sich von 0 entfernt, umso betragsmäßig kleiner wird der Funktionswert, weil ja der Nenner immer größer wird. Der Graph verläuft durch die Punkte (1|1) und (-1|-1), weil f(1) = 1 1 = 1 und f(-1) = 1 -1 = -1. Im Gegensatz zu 1 x 2 hat er für negative x-Werte negative Funktionswerte und für positive x-Werte positive Funktionswerte.

Der Graph Nr. 1 gehört also zur Funktion f(x) = 1 x .

Zu Graph Nr. 2:

Den Graph von 1 x 2 erkennt man an den Asymptoten an den beiden Achsen. Es handelt sich um eine Hyperbel. Je näher x an 0 kommt, umso größer wird der Funktionswert. Je weiter x sich von 0 entfernt, umso kleiner wird der Funktionswert (weil ja x im Nenner steht). Im Gegensatz zu 1 x hat er sowohl für negative, als auch für positive x positive Funktionswerte. Er ist also achsensymmetrisch bzgl. der y-Achse und enthält z.B. die Punkte (1|1) und (-1|1).

Am Graph Nr. 2 kann man all diese Eigenschaften erkennen, außer dass eben alle Punkte des Graphen noch an der x-Achse gespiegelt wurden.

Der Graph Nr. 2 gehört also zur Funktion k(x) = - 1 x 2 .

Zu Graph Nr. 3:

Den Graph von 1 x 2 erkennt man an den Asymptoten an den beiden Achsen. Es handelt sich um eine Hyperbel. Je näher x an 0 kommt, umso größer wird der Funktionswert. Je weiter x sich von 0 entfernt, umso kleiner wird der Funktionswert (weil ja x im Nenner steht). Im Gegensatz zu 1 x hat er sowohl für negative, als auch für positive x positive Funktionswerte. Er ist also achsensymmetrisch bzgl. der y-Achse und enthält z.B. die Punkte (1|1) und (-1|1).

Der Graph Nr. 3 gehört also zur Funktion i(x) = 1 x 2 .

Zu Graph Nr. 4:

Den Graph von 1 x erkennt man an den Asymptoten an den beiden Achsen. Es handelt sich um eine Hyperbel. Je näher x an 0 kommt, umso betragsmäßig größer wird der Funktionswert (weil ja x im Nenner steht). Je weiter x sich von 0 entfernt, umso betragsmäßig kleiner wird der Funktionswert, weil ja der Nenner immer größer wird. Der Graph verläuft durch die Punkte (1|1) und (-1|-1), weil f(1) = 1 1 = 1 und f(-1) = 1 -1 = -1. Im Gegensatz zu 1 x 2 hat er für negative x-Werte negative Funktionswerte und für positive x-Werte positive Funktionswerte.

Am Graph Nr. 4 kann man all diese Eigenschaften erkennen, außer dass eben alle Punkte des Graphen noch an der x-Achse gespiegelt wurden.

Der Graph Nr. 4 gehört also zur Funktion h(x) = - 1 x .