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37 Wurzelterme vereinfachen

Beispiel:

Vereinfache den folgenden Term: x 2 · ( x ) 3 ( x ) 13

Dabei darf im Ergebnis nur noch eine Hochzahl stehen!

Lösung einblenden

x 2 · ( x ) 3 ( x ) 13

Wir schreiben zuerst die Wurzelterme in Potenzterme mit rationalen Hochzahlen um:

= x 2 · x 3 2 x 13 2

= x 3 2 · x 2 x 13 2

= x 3 2 +2 x 13 2

= x 7 2 x 13 2

= x 7 2 - 13 2

= x -3

= 1 x 3

42 Bruchgleichungen

Beispiel:

Löse die folgende Gleichung:

x x -3 + 7 x +3 = 75 x 2 -9

Lösung einblenden

D=R\{ -3 ; 3 }

x x -3 + 7 x +3 = 75 ( x +3 ) · ( x -3 ) |(Nenner faktorisiert)

Wir multiplizieren den Nenner ( x +3 ) · ( x -3 ) weg!

x x -3 + 7 x +3 = 75 ( x +3 ) · ( x -3 ) |⋅( ( x +3 ) · ( x -3 ) )
x x -3 · ( x +3 ) · ( x -3 ) + 7 x +3 · ( x +3 ) · ( x -3 ) = 75 ( x +3 ) · ( x -3 ) · ( x +3 ) · ( x -3 )
x · ( x +3 ) +7x -21 = 75 x +3 x +3
x · ( x +3 ) +7x -21 = 75
x 2 +3x +7x -21 = 75
x 2 +10x -21 = 75
x 2 +10x -21 = 75 | -75

x 2 +10x -96 = 0

Lösen mit der a-b-c-Formel (Mitternachtsformel):

eingesetzt in x1,2 = - b ± b 2 -4a · c 2a ergibt:

x1,2 = -10 ± 10 2 -4 · 1 · ( -96 ) 21

x1,2 = -10 ± 100 +384 2

x1,2 = -10 ± 484 2

x1 = -10 + 484 2 = -10 +22 2 = 12 2 = 6

x2 = -10 - 484 2 = -10 -22 2 = -32 2 = -16

Lösen mit der p-q-Formel (x² + px + q = 0):

vor dem Einsetzen in x1,2 = - p 2 ± ( p 2 ) 2 - q
berechnen wir zuerst die Diskriminante D = ( p 2 ) 2 - q :

D = 5 2 - ( -96 ) = 25+ 96 = 121

x1,2 = -5 ± 121

x1 = -5 - 11 = -16

x2 = -5 + 11 = 6

(Alle Lösungen sind auch in der Definitionsmenge).

L={ -16 ; 6 }

Funktionstermbestimmung (Grad 4)

Beispiel:

Der Graph einer ganzrationalen Funktion vierten Grades ist achsensymmetrisch zur y-Achse, schneidet die y-Achse 2 Einheiten unterhalb des Ursprungs und hat den Hochpunkt H(4|14 ).

Bestimme den Term der Funktion f.

Lösung einblenden

Wenn eine ganzrationale Funktion achsensymmetrisch zur y-Achse ist, kann der Funktionsterm nur gerade x-Exponenten haben.

f(-x) = f(x)

Der gesuchte Funktionsterm muss also f(x)= a x 4 + b x 2 + c für bestimmte Werte für a, b und c sein.

Da ihr Graph die y-Achse 2 Einheiten unterhalb des Ursprungs schneidet, muss f(0) = -2 gelten.

Und weil der (Hoch-)Punkt H(4|14 ) auf dem Graph von f liegt, muss f(4) = 14 gelten.

Außerdem wissen wir ja, dass H(4|14 ) ein Hochpunkt ist, also muss f'(4)=0 sein.

Somit haben wir drei Informationen:

  1. f(0) = -2 (y-Achsenabschnitt)
  2. f(4)=14 (H(4|14 ) liegt auf dem Graph)
  3. f'(4)=0 (Hochpunkt bei x=4)

Diese Informationen setzen wir in die allgemeine Funktion und deren Ableitung ein:
f(x)= a x 4 + b x 2 + c
f '(x)= 4 a x 3 +2 b x +0

Daraus ergibt sich:

  1. f(0) = -2: a 0 4 + b 0 2 + c = -2, also c = -2
  2. f(4)=14 : a 4 4 + b 4 2 + c = 14 , also 256⋅a + 16⋅b + c = 14
  3. f'(4)=0: 4 a 4 3 +2 b 4 +0 = 0, also 256a + 8b = 0

Wir sehen beim Betrachten der ersten Gleichungen, dass c = -2 ist und setzen dies in die zweite Gleichung ein:

2. f(4)=14 256⋅a + 16⋅b + (-2) = 14 oder umgeformt:
256⋅a + 16⋅b = 16


Somit erhalten wir folgendes Lineare Gleichungssystem:

256a +16b = 16 (I) 256a +8b = 0 (II)

langsame Rechnung einblenden1·(I) -1·(II)

256a 16b = 16 (I) ( 256 -256 )a +( 16 -8 )b = ( 16 +0) (II)
256a +16b = 16 (I) +8b = 16 (II)
Zeile (II): +8b = 16

b = 2

eingesetzt in Zeile (I):

256a +16·(2 ) = 16 | -32
256 a = -16 | : 256

a = - 1 16

Die gesuchte Funktion ist also:

f(x) = - 1 16 x 4 +2 x 2 -2

65 Graph-Term-Zuordnung

Beispiel:

Ordne die Funktionen den Graphen zu.

f(x)= e x

g(x)= 1 x 2

h(x)= sin( x )

i(x)= x 3

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Zu Graph Nr. 1:

Der Graph von sin( x ) zwischen 1 und -1. Im Gegensatz zum Kosinus (cos(x)) startet der Sinus für x=0 im Ursprung O(0|0), was man am Einheitskreis rechts sehen kann:

Der Graph Nr. 1 gehört also zur Funktion h(x) = sin( x ) .

Zu Graph Nr. 2:

Den Graph von 1 x 2 erkennt man an den Asymptoten an den beiden Achsen. Es handelt sich um eine Hyperbel. Je näher x an 0 kommt, umso größer wird der Funktionswert. Je weiter x sich von 0 entfernt, umso kleiner wird der Funktionswert (weil ja x im Nenner steht). Im Gegensatz zu 1 x hat er sowohl für negative, als auch für positive x positive Funktionswerte. Er ist also achsensymmetrisch bzgl. der y-Achse und enthält z.B. die Punkte (1|1) und (-1|1).

Der Graph Nr. 2 gehört also zur Funktion g(x) = 1 x 2 .

Zu Graph Nr. 3:

Der Graph von e x nähert sich für negative x-Werte der x-Achse an und wächst für positive x-Werte sehr schnell. Er schneidet die y-Achse im Punkt (0|1), da e 0 = 1.

Der Graph Nr. 3 gehört also zur Funktion f(x) = e x .

Zu Graph Nr. 4:

Den Graph von x 3 erkennt man an seinem Sattelpunkt und der immer größer werdenden Steigung, je weiter sich der Graph vom Ursprung entfernt. Er besitzt die Punkte (-2|-8), (-1|1), (0|0), (1|1), (2|8), usw.

Der Graph Nr. 4 gehört also zur Funktion i(x) = x 3 .

65 Graph-Term-Zuordnung 2

Beispiel:

Ordne die Funktionen den Graphen zu.

f(x)= cos( x )

g(x)= 1 x

h(x)= x 3

i(x)= sin( x )

j(x)= e x

k(x)= ln( x )

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Zu Graph Nr. 1:

Der Graph von sin( x ) zwischen 1 und -1. Im Gegensatz zum Kosinus (cos(x)) startet der Sinus für x=0 im Ursprung O(0|0), was man am Einheitskreis rechts sehen kann:

Der Graph Nr. 1 gehört also zur Funktion i(x) = sin( x ) .

Zu Graph Nr. 2:

Der Graph von e x nähert sich für negative x-Werte der x-Achse an und wächst für positive x-Werte sehr schnell. Er schneidet die y-Achse im Punkt (0|1), da e 0 = 1.

Der Graph Nr. 2 gehört also zur Funktion j(x) = e x .

Zu Graph Nr. 3:

Den Graph von 1 x erkennt man an den Asymptoten an den beiden Achsen. Es handelt sich um eine Hyperbel. Je näher x an 0 kommt, umso betragsmäßig größer wird der Funktionswert (weil ja x im Nenner steht). Je weiter x sich von 0 entfernt, umso betragsmäßig kleiner wird der Funktionswert, weil ja der Nenner immer größer wird. Der Graph verläuft durch die Punkte (1|1) und (-1|-1), weil f(1) = 1 1 = 1 und f(-1) = 1 -1 = -1. Im Gegensatz zu 1 x 2 hat er für negative x-Werte negative Funktionswerte und für positive x-Werte positive Funktionswerte.

Der Graph Nr. 3 gehört also zur Funktion g(x) = 1 x .

Zu Graph Nr. 4:

Der Graph von ln( x ) besitzt für negative x-Werte keine Funktionswerte, weil man den Logarithmus nur aus positiven Zahlen ziehen kann. Für x → 0 streben die y-Werte gegen -∞. Der Graph nähert sich somit der negativen y-Achse asymptotisch an. Für positive x-Werte steigt er sehr langsam an. Er schneidet die x-Achse im Punkt (1|0), da e 0 = 1 und somit ln( 1 ) = 0 ist.

Der Graph Nr. 4 gehört also zur Funktion k(x) = ln( x ) .

65 Graph-Term-Zuordnung 2 + Trans.

Beispiel:

Ordne die Funktionen den Graphen zu.

f(x)= - x

g(x)= 1 x

h(x)= x

i(x)= cos( x )

j(x)= - 1 x

k(x)= - cos( x )

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Zu Graph Nr. 1:

Den Graph von 1 x erkennt man an den Asymptoten an den beiden Achsen. Es handelt sich um eine Hyperbel. Je näher x an 0 kommt, umso betragsmäßig größer wird der Funktionswert (weil ja x im Nenner steht). Je weiter x sich von 0 entfernt, umso betragsmäßig kleiner wird der Funktionswert, weil ja der Nenner immer größer wird. Der Graph verläuft durch die Punkte (1|1) und (-1|-1), weil f(1) = 1 1 = 1 und f(-1) = 1 -1 = -1. Im Gegensatz zu 1 x 2 hat er für negative x-Werte negative Funktionswerte und für positive x-Werte positive Funktionswerte.

Der Graph Nr. 1 gehört also zur Funktion g(x) = 1 x .

Zu Graph Nr. 2:

Den Graph von 1 x erkennt man an den Asymptoten an den beiden Achsen. Es handelt sich um eine Hyperbel. Je näher x an 0 kommt, umso betragsmäßig größer wird der Funktionswert (weil ja x im Nenner steht). Je weiter x sich von 0 entfernt, umso betragsmäßig kleiner wird der Funktionswert, weil ja der Nenner immer größer wird. Der Graph verläuft durch die Punkte (1|1) und (-1|-1), weil f(1) = 1 1 = 1 und f(-1) = 1 -1 = -1. Im Gegensatz zu 1 x 2 hat er für negative x-Werte negative Funktionswerte und für positive x-Werte positive Funktionswerte.

Am Graph Nr. 2 kann man all diese Eigenschaften erkennen, außer dass eben alle Punkte des Graphen noch an der x-Achse gespiegelt wurden.

Der Graph Nr. 2 gehört also zur Funktion j(x) = - 1 x .

Zu Graph Nr. 3:

Der Graph von x hat im Bereich für negative x keine Funktionswerte. Er steigt zunächst sehr schnell, dann nimmt die Steigung aber ab. Er sieht aus wie eine halbe Parabel, die um 90° gedreht wurde. Er besitzt die Punkte (0|0), (1|1), (4|2), usw.

Der Graph Nr. 3 gehört also zur Funktion h(x) = x .

Zu Graph Nr. 4:

Der Graph von x hat im Bereich für negative x keine Funktionswerte. Er steigt zunächst sehr schnell, dann nimmt die Steigung aber ab. Er sieht aus wie eine halbe Parabel, die um 90° gedreht wurde. Er besitzt die Punkte (0|0), (1|1), (4|2), usw.

Am Graph Nr. 4 kann man all diese Eigenschaften erkennen, außer dass eben alle Punkte des Graphen noch an der x-Achse gespiegelt wurden.

Der Graph Nr. 4 gehört also zur Funktion f(x) = - x .