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Klasse 7-8
Klasse 9-10
Kursstufe
cosh
nach Aufgabentypen suchen
Aufgabentypen anhand von Beispielen durchstöbern
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Eigenschaften von e-Funktionen
Beispiel:
Welche Eigenschaften hat die Funktion f mit f(x)= .
Tipp: Skizziere zuerst den Graph von f auf einem Stück Papier.
Als erstes erinnern wir uns an die natürliche Exponentialfunktion f0(x)= (im Schaubild in schwarzer Farbe eingezeichnet).
Da bei zu jedem Funktionswert von noch 1 addiert wird, ist der Graph von gegenüber dem der natürlichen Exponentialfunktion, um 1 nach oben verschoben.
Da bei
das x von
durch ein 'x
Daraus ergeben sich folgende Aussagen:
- Alle Funktionswerte bleiben also >0, der Graph verläuft somit komplett über der x-Achse.
- Die Funktionswerte werden also immer größer, die Funktion ist also streng monoton wachsend.
- Für x → ∞ strebt gegen .
- Für x → - ∞ strebt gegen = .
Symmetrie e-Funktionen
Beispiel:
Entscheide welche Symmetrie bei der Funktion f mit vorliegt.
Wir betrachten einfach f(-x) und schauen dann, ob das zufällig wieder f(x) oder -f(x) ist:
f(-x) = =
Wenn man das mit f(x) = = vergleicht, kann man erkennen, dass die beiden Funktionsterme gleich sind.
Es gilt also: f(-x) = f(x)
Somit liegt bei f Achsensymmetrie bezüglich der y-Achse vor.
e-Funktion Graph zu Term finden
Beispiel:
Gegeben ist die Funktion f mit f(x) =
Eines der vier unten stehenden Schaubilder zeigt den Graph von f.
Entscheide, welches der vier dies ist. Suche dazu jeweils bei den drei anderen einen Nachweis, dass es sich nicht um den Graph der Funktion handeln kann.
Wir untersuchen zuerst den gegeben Funktionsterm:
- y-Achsenabschnitt: f(0) = = 0
- Nullstellen: f(x) = 0
= 0 Ein Produkt ist genau dann =0, wenn mindestens einer der beiden Faktoren =0 ist.
1. Fall:
= | x1 = 0 2. Fall:
e x = 0 Diese Gleichung hat keine Lösung!
- Grenz-Verhalten:
- Für x → -∞ strebt f(x)=
gegen "5 x 2 · e x " =5 ∞ · 0 0
( Der Exponentialterm im zweiten Faktor wächst sehr viel schneller gegen0 als der erste Faktor gegen und setzt sich deswegen durch)∞ - Für x → +∞ strebt f(x) =
gegen "5 x 2 · e x " =5 ∞ · ∞ ∞
- Für x → -∞ strebt f(x)=
- Eventuell braucht man noch die Punkte mit waagrechter Tangente für die Entscheidung. Dazu leiten wir f erstmal ab:
f'(x) = =5 · 2 x · e x + 5 x 2 · e x .5 x ( x + 2 ) e x
f'(x) = 0:5 x ( x + 2 ) · e x = 0 Ein Produkt ist genau dann =0, wenn mindestens einer der beiden Faktoren =0 ist.
1. Fall:
x1 = 0 2. Fall:
Wir haben somit bei x1=-2 und x2=0 Punkte mit waagrechter Tangente.( x + 2 ) · e x = 0 Ein Produkt ist genau dann =0, wenn mindestens einer der beiden Faktoren =0 ist.
1. Fall:
x + 2 = 0 | - 2 x2 = - 2 2. Fall:
e x = 0 Diese Gleichung hat keine Lösung!
Diese Eigenschaften überprüfen wir nun bei den 4 vorgeschlagenen Termen:
Schaubild 1
- y-Achsenabschnitt: f(0) =
= 05 · 0 2 · e 0 
- Nullstellen: f(0) =
=05 · 0 2 · e 0 
- Grenzverhalten
- Für x → -∞ strebt f1 =
0 
- Für x → +∞ strebt f1 =
∞ 
- Für x → -∞ strebt f1 =
- Punkte mit waagrechter Tangente:
Wir erkennen einen Punkt mit waagrechter Tangente bei x ≈ -2.
Außerdem erkennen wir noch einen Punkt mit waagrechter Tangente bei x ≈ 0
Hier spricht also nichts dagegen, dass f1 der zugehörige Funktionsterm sein könnte.
Schaubild 2
- y-Achsenabschnitt: f(0) =
= 05 e 0 - 5 e 0,1 ⋅ 0 
- Nullstellen: f(0) =
=05 e 0 - 5 e 0,1 ⋅ 0 
- Grenzverhalten
- Für x → -∞ strebt f2 =
0 + 0 
- Für x → +∞ strebt f2 =
∞ 
- Für x → -∞ strebt f2 =
- Punkte mit waagrechter Tangente:
Wir erkennen keinen Punkt mit waagrechter Tangente bei x ≈ -2.
Damit können wir f2 ausschließen.
Schaubild 3
- y-Achsenabschnitt: f(0) =
= 0- 2 · 0 · e 0 
- Nullstellen: f(0) =
=0- 2 · 0 · e 0 
- Grenzverhalten
- Für x → -∞ strebt f3 =
0 
- Für x → +∞ strebt f3 =
- ∞ 
- Für x → -∞ strebt f3 =
Damit können wir f3 ausschließen.
Schaubild 4
- y-Achsenabschnitt: f(0) =
= 0- 4 · 0 · e - 0 
- Nullstellen: f(0) =
=0- 4 · 0 · e - 0 
- Grenzverhalten
- Für x → -∞ strebt f4 =
∞ 
- Für x → +∞ strebt f4 =
0 
- Für x → -∞ strebt f4 =
Damit können wir f4 ausschließen.
e-Funktion Term zu Graph finden
Beispiel:
Gegeben ist der Graph einer Funktion f
Einer der sechs gegebenen Funktionsterme gehört zu f.
Entscheide, welcher der sechs Terme dies ist. Suche hierbei jeweils bei den fünf anderen Termen einen Nachweis, dass es sich nicht um den Term von f handeln kann.
- f1(x) =
- 6 ( x - 2 ) 2 · e - x - f2(x) =
2 ( x - 2 ) · e - x - f3(x) =
6 ( x - 2 ) 2 · e - x - f4(x) =
- 11 e x + 11 e 0,5 x - f5(x) =
( x - 2 ) · e x - f6(x) =
- ( x - 2 ) · e x
Wir betrachten zuerst den gegeben Graph und entdecken dabei:
- Der Graph hat eine Nullstelle bei x = 2
- Man kann dabei sogar erkennen, dass hier die x-Achse nur berührt wird, also dass kein Vorzeichenwechsel in f vorliegt, und dass der Graph bei x = 2 auch eine waagrechte Tangente hat.
- Für x → -∞ strebt f(x) gegen
∞ - Für x → +∞ strebt f(x) gegen
0 - Außerdem kann man einen Hochpunkt bei x = 4 erkennen.
Diese Eigenschaften überprüfen wir nun bei den 6 vorgeschlagenen Termen:
f1(x) =
- f(2) =
=0- 6 · ( 2 - 2 ) 2 · e - 2 
- Auch hier haben wir zusätzlich noch eine waagrechte Tangente bei x = 2.
f'(x) = =- 6 · 2 ( x - 2 ) · ( 1 + 0 ) · e - x - 6 ( x - 2 ) 2 · e - x · ( - 1 ) - 12 ( x - 2 ) · e - x + 6 ( x - 2 ) 2 · e - x
f'(2) = = 0- 12 · ( 2 - 2 ) · e - 2 + 6 · ( 2 - 2 ) 2 · e - 2 
- Für x → -∞ strebt f1 =
gegen "- 6 ( x - 2 ) 2 · e - x " =- 6 ∞ · ∞ - ∞ 
- Für x → +∞ strebt f1 =
gegen "- 6 ( x - 2 ) 2 · e - x " =- 6 ∞ · 0 0 
( Der Exponentialterm im zweiten Faktor wächst sehr viel schneller gegen0 als der erste Faktor gegen und setzt sich deswegen durch)∞
Damit können wir f1 ausschließen.
f2(x) =
- f(2) =
=02 · ( 2 - 2 ) · e - 2 
- Man kann aber am Term erkennen, dass bei x = 2 ein Vorzeichenwechsel vorliegt, bzw. dass die Tangente nicht waagrecht ist.
f'(x) = =2 · ( 1 + 0 ) · e - x + 2 ( x - 2 ) · e - x · ( - 1 ) 2 e - x - 2 ( x - 2 ) · e - x
f'(2) = = 0.27067056647323 ≠ 02 e - 2 - 2 · ( 2 - 2 ) · e - 2 
Damit können wir f2 ausschließen.
f3(x) =
- f(2) =
=06 · ( 2 - 2 ) 2 · e - 2 
- Auch hier haben wir zusätzlich noch eine waagrechte Tangente bei x = 2.
f'(x) = =6 · 2 ( x - 2 ) · ( 1 + 0 ) · e - x + 6 ( x - 2 ) 2 · e - x · ( - 1 ) 12 ( x - 2 ) · e - x - 6 ( x - 2 ) 2 · e - x
f'(2) = = 012 · ( 2 - 2 ) · e - 2 - 6 · ( 2 - 2 ) 2 · e - 2 
- Für x → -∞ strebt f3 =
gegen "6 ( x - 2 ) 2 · e - x " =6 ∞ · ∞ ∞ 
- Für x → +∞ strebt f3 =
gegen "6 ( x - 2 ) 2 · e - x " =6 ∞ · 0 0 
( Der Exponentialterm im zweiten Faktor wächst sehr viel schneller gegen0 als der erste Faktor gegen und setzt sich deswegen durch)∞
Hier spricht also nichts dagegen, dass f3 der zugehörige Funktionsterm sein könnte.
f4(x) =
- f(2) =
=-51.378516975188- 11 e 2 + 11 e 0,5 ⋅ 2 
Damit können wir f4 ausschließen.
f5(x) =
- f(2) =
=0( 2 - 2 ) · e 2 
- Man kann aber am Term erkennen, dass bei x = 2 ein Vorzeichenwechsel vorliegt, bzw. dass die Tangente nicht waagrecht ist.
f'(x) = =( 1 + 0 ) · e x + ( x - 2 ) · e x e x + ( x - 2 ) · e x
f'(2) = = 7.3890560989306 ≠ 0e 2 + ( 2 - 2 ) · e 2 
Damit können wir f5 ausschließen.
f6(x) =
- f(2) =
=0- ( 2 - 2 ) · e 2 
- Man kann aber am Term erkennen, dass bei x = 2 ein Vorzeichenwechsel vorliegt, bzw. dass die Tangente nicht waagrecht ist.
f'(x) = =- ( 1 + 0 ) · e x - ( x - 2 ) · e x - e x - ( x - 2 ) · e x
f'(2) = = -7.3890560989306 ≠ 0- e 2 - ( 2 - 2 ) · e 2 
Damit können wir f6 ausschließen.
Anwendungen e-Funktion
Beispiel:
In einen Wassertank kann Wasser rein- und rausfließen. Die Änderungsrate des Wasservolumens im Tank kann an einem bestimmten Tag näherungsweise durch die Funktion f mit
- Wie hoch ist die Änderungsrate des Wasservolumens 2 Minuten nach Beobachtungsbeginn.
- Nach wie vielen Minuten ist die Änderungsrate des Wasservolumens am größten?
- Wann nimmt die Änderungsrate des Wasservolumens am stärksten ab?
- Bei welchem Wert pendelt sich Änderungsrate des Wasservolumens auf lange Sicht ein?
- Wie lange liegt die Änderungsrate des Wasservolumens bei mindestens
m³/min?275 112
- y-Wert bei t = 2
Gesucht ist der Funktionswert zur Zeit t=2. Wir berechnen also einfach f(2) =
=140 e - 0,1 ⋅ 2 - 140 e - 0,2 ⋅ 2 ≈ 20.8140 e - 0,2 - 140 e - 0,4
- t-Wert des Maximums (HP)
Gesucht ist der t-Wert des Hochpunkt. Wir berechnen also die Extremstellen von f:
Detail-Rechnung für den Hochpunkt (
|35) einblenden6,9315 Randwertuntersuchung
Da ja ein maximaler Wert, also ein globales Maximum gesucht wird, müssen wir noch untersuchen, ob vielleicht an den Rändern noch höhere Werte als beim lokalen Maximum auftreten.
Dazu setzen wir am linken Rand einfach die linke Grenze des Definitionsbereichs in die Funktion ein: f(0) =
=140 e - 0,1 ⋅ 0 - 140 e - 0,2 ⋅ 0 0 . Am rechten Rand müssen wir das Verhalten für t → ∞ betrachten: Für t → ∞ ⇒ f(t) → .0 + 0 Weil die Werte an den Rändern kleiner als am Hochpunkt sind, ist das lokale Maximum also ein globales Maximum von f.
Bei t =
ist also der größte Wert der Funktion.6,9315
- t-Wert bei der stärksten Abnahme
Gesucht ist der t-Wert des Tiefpunkt der Ableitung.
Dazu berechnen wir erstmal die Ableitungsfunktion f':
f'(t)=
140 e - 0,1 x · ( - 0,1 ) - 140 e - 0,2 x · ( - 0,2 ) =
Wir berechnen also die Extremstellen von f':14 · e - 0,2 x ( - e 0,1 x + 2 ) Detail-Rechnung für den Tiefpunkt der Ableitung (
|-1.75) einblenden13,8629 Randwertuntersuchung
Da ja ein minimaler Wert, also ein globales Minimum gesucht wird, müssen wir noch untersuchen, ob vielleicht an den Rändern noch kleinere Werte als beim lokalen Minimum auftreten.
Dazu setzen wir am linken Rand einfach die linke Grenze des Definitionsbereichs in die Funktion ein: f'(0) =
=14 · e - 0,2 ⋅ 0 · ( - e 0,1 ⋅ 0 + 2 ) . Am rechten Rand müssen wir das Verhalten für t → ∞ betrachten: Für t → ∞ ⇒ f'(t) →14 0 .Weil die Werte an den Rändern größer als am Tiefpunkt sind, ist das lokale Minimum also ein globales Minimum von f'.
Bei t =
ist also der kleinste Wert der Ableitungsfunktion.13,8629 - Verhalten für t gegen unendlich
Gesucht ist das Verhalten der Funktionswerte bei sehr großen t-Werten, also das Verhalten von f für t → ∞.
Für t → ∞ ⇒ f(t)=
→140 e - 0,1 t - 140 e - 0,2 t 0 + 0 Das langfristige Verhalten der Funktionswerte geht also gegen
0 . - Abstand der beiden Schnittstellen mit
275 112 Gesucht sind die Zeitpunkte, an denen die Funktion die Werte y=
annimmt.275 112 Dazu setzen wir die Funktion einfach =
und lösen nach t auf:275 112 140 e - 0,1 t - 140 e - 0,2 t = 275 112 | - 275 112 140 e - 0,1 t - 140 e - 0,2 t - 275 112 = 0 Diese Gleichung kann durch Substitution auf eine quadratische Gleichung zurückgeführt werden!
140 e - 0,1 t - 140 e - 0,2 t - 275 112 = 0 |⋅ e 0,2 x - 275 112 e 0,2 t + 140 e 0,1 t - 140 = 0 Setze u =
e 0,1 x Draus ergibt sich die quadratische Gleichung:
- 275 112 u 2 + 140 u - 140 = 0 |⋅ 112 112 ( - 275 112 u 2 + 140 u - 140 ) = 0 - 275 u 2 + 15 680 u - 15 680 = 0 |:5 = 0- 55 u 2 + 3 136 u - 3 136 Lösen mit der a-b-c-Formel (Mitternachtsformel):
eingesetzt in x1,2 =
ergibt:- b ± b 2 - 4 a · c 2 a u1,2 =
- 3 136 ± 3 136 2 - 4 · ( - 55 ) · ( - 3 136 ) 2 ⋅ ( - 55 ) u1,2 =
- 3 136 ± 9 834 496 - 689 920 - 110 u1,2 =
- 3 136 ± 9 144 576 - 110 u1 =
=- 3 136 + 9 144 576 - 110 =- 3 136 + 3024 - 110 =- 112 - 110 ≈ 1.0256 55 u2 =
=- 3 136 - 9 144 576 - 110 =- 3 136 - 3024 - 110 =- 6 160 - 110 56 Lösen mit der p-q-Formel (x² + px + q = 0):
Um die Gleichung auf die Form "x² + px + q = 0" zu bekommen, müssen wir zuerst die ganze Gleichung durch "
" teilen:- 55 =- 55 u 2 + 3 136 u - 3 136 0 |:- 55 = 0u 2 - 3136 55 u + 3136 55 vor dem Einsetzen in x1,2 =
- p 2 ± ( p 2 ) 2 - q
berechnen wir zuerst die Diskriminante D = :( p 2 ) 2 - q D =
=( - 1568 55 ) 2 - ( 3136 55 ) 2458624 3025 - =3136 55 2458624 3025 - =172480 3025 2.286.144 3025 x1,2 =
±1568 55 2286144 3025 x1 =
-1568 55 =1512 55 = 1.018181818181856 55 x2 =
+1568 55 =1512 55 = 563080 55 Rücksubstitution:
u1:
=e 0,1 x 56 55 e 0,1 x = 56 55 |ln(⋅) 0,1 x = ln ( 56 55 ) |: 0,1 x1 = 1 0,1 ln ( 56 55 ) ≈ 0.1802 u2:
=e 0,1 x 56 e 0,1 x = 56 |ln(⋅) 0,1 x = ln ( 56 ) |: 0,1 x2 = 1 0,1 ln ( 56 ) ≈ 40.2535 Die Zeitspanne zwischen diesen Zeitpunkten, an denen die Funktion den Wert
annimmt, ist also:275 112 d = 40.25 - 0.18 ≈ 40.07 min.
Ableiten e-Funktion mit Parameter
Beispiel:
Berechne die Ableitung von f mit
=
=
=
=
=
Parameter finden mit f(x0)=y0 (e-Fktn)
Beispiel:
Für welches t liegt der Punkt A(
Wir machen einfach eine Punktprobe mit A(
Jetzt müssen wir also nur noch die Gleichung
|
|
= |
|
|
|
|
|
= |
|
|: |
|
|
= |
|
Für t=
Parameter finden mit Ableitungswert (e-Fktn)
Beispiel:
Für welche t ist die Tangente von f mit
Gib alle Möglichkeiten für t an.
Um die Tangentensteigung zu bestimmen, leiten wir die Funktion erst einmal ab:
=
=
=
=
=
In diese Ableitung setzen wir x=
f'(
Damit die Tangente parallel zur Geraden y=
also f'(
Dazu lösen wir die Gleichung
|
|
= |
|
|
|
|
|
= |
|
|: |
|
|
= |
|
Für t=
Parameter mit Graph bestimmen
Beispiel:
Gegeben ist die Funktionenschar
Das Problem bei e-Funktionen ist ja, dass wir normale Funktionswerte sehr schwer berechnen und dann nur sehr ungenau ablesen können :(
Die einzige Möglichkeit gut ablesbare Werte zu finden, ist also dort, wo der Exponentialterm (annähernd) = 0 ist - oder eben =1 ist, weil dort der Exponent =0 ist.
- Man kann schnell erkennen, dass für x = 0 der Exponentialterm
= 0 wird.- k x · e k x - k
Am abgebildeten Graph kann man den y-Achsenabschnitt Sy(0|6) gut erkennen. Es gilt folglich.
fk( ) =0 =- k · 0 · e k ⋅ 0 - k + 3 k = 63 k 3 k = 6 |: 3 k = 2
Der abgebildete Graph ist somit der von f
Parameter für stärkste Steigung
Beispiel:
Auf dem Biberacher Skaterplatz soll eine neue abgerundete Funbox (kleiner Hügel) gebaut werden. Der Querschnitt des Entwurfs kann durch die Funktion ft mit ft(x)=
Um aus dem maximalen Steignungswinkel die maximale Steigung zu berechnen, beutzen wir die Formel für den Steigungswinkel:
m = tan(α),
also hier mmax=tan(35°) ≈ 0.7.
Um die steilste Stelle zu finden, brauchen wir die Extrempunkte der Ableitungsfunktion, also die Wendepunkte von ft .
Als erstes leitet man die Funktion zwei mal ab.
=
=
=
=
=
=
=
=
Die notwendige Bedingung für einen Wendepunkt ist f''(x)=0.
(Wendestellen sind Extremstellen in der Ableitung, also haben Wendepunkten die Steigung 0 in f').
Man setzt nun also die zweite Ableitung gleich 0, um die einzig möglichen x-Werte für Wendepunkte zu bestimmen.
|
|
= | ||
|
|
= | ||
|
|
= |
Ein Produkt ist genau dann =0, wenn mindestens einer der beiden Faktoren =0 ist.
1. Fall:
|
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= | |
|
|
|
|
= | |: |
|
|
|
= | |
|
|
| x1 | = |
|
=
|
| x2 | = |
|
=
|
2. Fall:
|
|
= |
Diese Gleichung hat keine Lösung!
Die Lösungen
Wenn man die beiden Lösungen
ft'(
ft'(
An den Rändern gilt:
Für x → -∞ strebt ft'(x) =
Für x → +∞ strebt ft'(x) =
Da die stetige Funktion ft' an den Rändern gegen 0 strebt und an den Stellen
Die maximale Steigung ist somit ft'(
Die minimale Steigung ist somit ft'(
Aufgrund der Symmetrie, genügt es im weiteren nur auf die maximale Steigung mmax =
Diese darf ja wegen des maximalen Steigungswinkel von 35° höchstens 0.7 sein, also berechnen wir das
t für das
|
|
= |
|
|
|
|
= |
|
|: |
|
|
= |
|
Für t = 0.128 wird also gerade der maximale Steigungswinkel von 35° erreicht.
Und weil ja die maximale Steigung mmax = ft'(
Nullstellen bei ln-Funktionen
Beispiel:
Bestimme die Nullstellen der Funktion f mit
|
|
= | |
|
|
|
|
= |
|
|e(⋅) |
|
|
= |
|
L={
Parameter finden für Anzahl Nullstellen
Beispiel:
Bestimme diejenigen Werte von t, für die ft mit ft(x)=
Für die Nullstellen muss gelten: ft(x)=0, also hier :
1. Fall :
also x1 = 0
2. Fall :
Wir lösen diese Gleichung einfach, in dem wir die Koeffizienten in die Mitternachtsformel einsetzen:
x2,3 =
An der Diskriminante
Hierfür untersuchen wir die t-Werte, für die die Diskriminante = 0 wird:
|
|
= | ||
|
|
= |
Ein Produkt ist genau dann =0, wenn mindestens einer der beiden Faktoren =0 ist.
1. Fall:
| t1 | = |
2. Fall:
|
|
= | |
|
|
| t2 | = |
|
Da ja x1 = 0 unabhängig von t immer eine Nullstelle von ft ist, können wir jetzt drei Fälle unterscheiden:
- Für
< t <- 6 0 hat ft genau eine Nullstelle, weil dort < 0 ist, also ein negativer Wert unter der Wurzel der Mitternachtsformel steht und somit die quadratische Gleichung4 t 2 + 24 t keine reele Lösung hat.x 2 - 2 t x - 6 t
(z.B. bei t=-3 ist die Diskriminante =4 ⋅ ( - 3 ) 2 + 24 ⋅ ( - 3 ) )- 36 - Für t =
oder t =- 6 0 hat ft genau zwei Nullstellen, weil dort ja die Diskriminante = 0 ist und somit die beiden Lösungen (eine mit + und eine mit -) zusammenfallen.4 t 2 + 24 t - Für t <
oder t >- 6 0 hat ft genau drei Nullstellen, weil dort > 0 ist und somit die die quadratische Gleichung4 t 2 + 24 t je eine Lösung mit der positven Wurzel und eine mit der negativen Wurzel hat.x 2 - 2 t x - 6 t
(z.B. bei t = -7 ist die Diskriminante =4 ⋅ ( - 7 ) 2 + 24 ⋅ ( - 7 ) und bei t = 1 ist die Diskriminante28 =4 ⋅ 1 2 + 24 ⋅ 1 )28
Der gesuchte Bereich mit "genau eine Nullstelle" ist somit:
