Klasse 5-6
Klasse 7-8
Klasse 9-10
Kursstufe
cosh
nach Aufgabentypen suchen
Aufgabentypen anhand von Beispielen durchstöbern
Browserfenster aktualisieren (F5), um neue Beispiele bei den Aufgabentypen zu sehen
Eigenschaften von e-Funktionen
Beispiel:
Welche Eigenschaften hat die Funktion f mit f(x)= .
Tipp: Skizziere zuerst den Graph von f auf einem Stück Papier.
Als erstes erinnern wir uns an die natürliche Exponentialfunktion f0(x)= (im Schaubild in schwarzer Farbe eingezeichnet).
Da bei das x von durch ein -x ersetzt wurde, wird der Graph von gegenüber dem der natürlichen Exponentialfunktion an der y-Achse gespiegelt.
Da bei
das x von
durch ein 'x
Daraus ergeben sich folgende Aussagen:
- Alle Funktionswerte bleiben also >0, der Graph verläuft somit komplett über der x-Achse.
- Die Funktionswerte werden also immer kleiner, die Funktion ist also streng monoton fallend.
- Für x → ∞ strebt
gegen
0 . - Für x → - ∞ strebt gegen .
Symmetrie e-Funktionen
Beispiel:
Entscheide welche Symmetrie bei der Funktion f mit vorliegt.
Wir betrachten einfach f(-x) und schauen dann, ob das zufällig wieder f(x) oder -f(x) ist:
f(-x) = = =
Wenn man das mit f(x) = vergleicht, kann man erkennen, dass f(-x) = gerade das Negative von f(x), also -f(x) = ist.
Es gilt also: f(-x) = -f(x)
Somit liegt bei f Punktsymmetrie bezüglich des Ursprungs vor.
e-Funktion Graph zu Term finden
Beispiel:
Gegeben ist die Funktion f mit f(x) =
Eines der vier unten stehenden Schaubilder zeigt den Graph von f.
Entscheide, welches der vier dies ist. Suche dazu jeweils bei den drei anderen einen Nachweis, dass es sich nicht um den Graph der Funktion handeln kann.
Wir untersuchen zuerst den gegeben Funktionsterm:
- y-Achsenabschnitt: f(0) = = -36
- Nullstellen: f(x) = 0
= 0 Ein Produkt ist genau dann =0, wenn mindestens einer der beiden Faktoren =0 ist.
1. Fall:
= | x - 2 = 0 x - 2 = 0 | + 2 x1 = 2 2. Fall:
e - x = 0 Diese Gleichung hat keine Lösung!
- Grenz-Verhalten:
- Für x → -∞ strebt f(x)=
gegen "- 9 ( x - 2 ) 2 · e - x " =- 9 ∞ · ∞ - ∞ - Für x → +∞ strebt f(x) =
gegen "- 9 ( x - 2 ) 2 · e - x " =- 9 ∞ · 0 0
( Der Exponentialterm im zweiten Faktor wächst sehr viel schneller gegen0 als der erste Faktor gegen und setzt sich deswegen durch)∞
- Für x → -∞ strebt f(x)=
- Eventuell braucht man noch die Punkte mit waagrechter Tangente für die Entscheidung. Dazu leiten wir f erstmal ab:
f'(x) = =- 9 · 2 ( x - 2 ) · ( 1 + 0 ) · e - x - 9 ( x - 2 ) 2 · e - x · ( - 1 ) .- 9 ( x - 2 ) ( - x + 4 ) e - x
f'(x) = 0:- 9 ( x - 2 ) ( - x + 4 ) · e - x = 0 Ein Produkt ist genau dann =0, wenn mindestens einer der beiden Faktoren =0 ist.
1. Fall:
x - 2 = 0 | + 2 x1 = 2 2. Fall:
Wir haben somit bei x1=2 und x2=4 Punkte mit waagrechter Tangente.( - x + 4 ) · e - x = 0 Ein Produkt ist genau dann =0, wenn mindestens einer der beiden Faktoren =0 ist.
1. Fall:
- x + 4 = 0 | - 4 - x = - 4 |:( )- 1 x2 = 4 2. Fall:
e - x = 0 Diese Gleichung hat keine Lösung!
Diese Eigenschaften überprüfen wir nun bei den 4 vorgeschlagenen Termen:
Schaubild 1
- y-Achsenabschnitt: f(0) =
= -2( 0 - 2 ) · e 0 
Damit können wir f1 ausschließen.
Schaubild 2
- y-Achsenabschnitt: f(0) =
= 369 · ( 0 - 2 ) 2 · e - 0 
Damit können wir f2 ausschließen.
Schaubild 3
- y-Achsenabschnitt: f(0) =
= 03 e - 3 ⋅ 0 + 0 - 3 
Damit können wir f3 ausschließen.
Schaubild 4
- y-Achsenabschnitt: f(0) =
= -36- 9 · ( 0 - 2 ) 2 · e - 0 
- Nullstellen: f(2) =
=0- 9 · ( 2 - 2 ) 2 · e - 2 
- Grenzverhalten
- Für x → -∞ strebt f4 =
- ∞ 
- Für x → +∞ strebt f4 =
0 
- Für x → -∞ strebt f4 =
- Punkte mit waagrechter Tangente:
Wir erkennen einen Punkt mit waagrechter Tangente bei x ≈ 2.
Außerdem erkennen wir noch einen Punkt mit waagrechter Tangente bei x ≈ 4
Hier spricht also nichts dagegen, dass f4 der zugehörige Funktionsterm sein könnte.
e-Funktion Term zu Graph finden
Beispiel:
Gegeben ist der Graph einer Funktion f
Einer der sechs gegebenen Funktionsterme gehört zu f.
Entscheide, welcher der sechs Terme dies ist. Suche hierbei jeweils bei den fünf anderen Termen einen Nachweis, dass es sich nicht um den Term von f handeln kann.
- f1(x) =
- 2 e - 3 x - x + 2 - f2(x) =
- 10 ( x + 1 ) 2 · e - x - f3(x) =
10 ( x + 1 ) 2 · e - x - f4(x) =
4 ( x + 1 ) · e x - f5(x) =
- 7 ( x + 1 ) 2 · e x - f6(x) =
- 4 ( x + 1 ) · e x
Wir betrachten zuerst den gegeben Graph und entdecken dabei:
- Der Graph hat eine Nullstelle bei x = -1
- Man kann dabei sogar erkennen, dass hier die x-Achse nur berührt wird, also dass kein Vorzeichenwechsel in f vorliegt, und dass der Graph bei x = -1 auch eine waagrechte Tangente hat.
- Für x → -∞ strebt f(x) gegen
0 - Für x → +∞ strebt f(x) gegen
- ∞ - Außerdem kann man einen Tiefpunkt bei x = -3 erkennen.
Diese Eigenschaften überprüfen wir nun bei den 6 vorgeschlagenen Termen:
f1(x) =
- f(-1) =
=-37.171073846375- 2 e - 3 ⋅ ( - 1 ) - ( - 1 ) + 2 
Damit können wir f1 ausschließen.
f2(x) =
- f(-1) =
=0- 10 · ( - 1 + 1 ) 2 · e - ( - 1 ) 
- Auch hier haben wir zusätzlich noch eine waagrechte Tangente bei x = -1.
f'(x) = =- 10 · 2 ( x + 1 ) · ( 1 + 0 ) · e - x - 10 ( x + 1 ) 2 · e - x · ( - 1 ) - 20 ( x + 1 ) · e - x + 10 ( x + 1 ) 2 · e - x
f'(-1) = = 0- 20 · ( - 1 + 1 ) · e - ( - 1 ) + 10 · ( - 1 + 1 ) 2 · e - ( - 1 ) 
- Für x → -∞ strebt f2 =
gegen "- 10 ( x + 1 ) 2 · e - x " =- 10 ∞ · ∞ - ∞ 
- Für x → +∞ strebt f2 =
gegen "- 10 ( x + 1 ) 2 · e - x " =- 10 ∞ · 0 0 
( Der Exponentialterm im zweiten Faktor wächst sehr viel schneller gegen0 als der erste Faktor gegen und setzt sich deswegen durch)∞
Damit können wir f2 ausschließen.
f3(x) =
- f(-1) =
=010 · ( - 1 + 1 ) 2 · e - ( - 1 ) 
- Auch hier haben wir zusätzlich noch eine waagrechte Tangente bei x = -1.
f'(x) = =10 · 2 ( x + 1 ) · ( 1 + 0 ) · e - x + 10 ( x + 1 ) 2 · e - x · ( - 1 ) 20 ( x + 1 ) · e - x - 10 ( x + 1 ) 2 · e - x
f'(-1) = = 020 · ( - 1 + 1 ) · e - ( - 1 ) - 10 · ( - 1 + 1 ) 2 · e - ( - 1 ) 
- Für x → -∞ strebt f3 =
gegen "10 ( x + 1 ) 2 · e - x " =10 ∞ · ∞ ∞ 
- Für x → +∞ strebt f3 =
gegen "10 ( x + 1 ) 2 · e - x " =10 ∞ · 0 0 
( Der Exponentialterm im zweiten Faktor wächst sehr viel schneller gegen0 als der erste Faktor gegen und setzt sich deswegen durch)∞
Damit können wir f3 ausschließen.
f4(x) =
- f(-1) =
=04 · ( - 1 + 1 ) · e - 1 
- Man kann aber am Term erkennen, dass bei x = -1 ein Vorzeichenwechsel vorliegt, bzw. dass die Tangente nicht waagrecht ist.
f'(x) = =4 · ( 1 + 0 ) · e x + 4 ( x + 1 ) · e x 4 e x + 4 ( x + 1 ) · e x
f'(-1) = = 1.4715177646858 ≠ 04 e - 1 + 4 · ( - 1 + 1 ) · e - 1 
Damit können wir f4 ausschließen.
f5(x) =
- f(-1) =
=0- 7 · ( - 1 + 1 ) 2 · e - 1 
- Auch hier haben wir zusätzlich noch eine waagrechte Tangente bei x = -1.
f'(x) = =- 7 · 2 ( x + 1 ) · ( 1 + 0 ) · e x - 7 ( x + 1 ) 2 · e x - 14 ( x + 1 ) · e x - 7 ( x + 1 ) 2 · e x
f'(-1) = = 0- 14 · ( - 1 + 1 ) · e - 1 - 7 · ( - 1 + 1 ) 2 · e - 1 
- Für x → -∞ strebt f5 =
gegen "- 7 ( x + 1 ) 2 · e x " =- 7 ∞ · 0 0 
( Der Exponentialterm im zweiten Faktor wächst sehr viel schneller gegen0 als der erste Faktor gegen und setzt sich deswegen durch)∞ - Für x → +∞ strebt f5 =
gegen "- 7 ( x + 1 ) 2 · e x " =- 7 ∞ · ∞ - ∞ 
Hier spricht also nichts dagegen, dass f5 der zugehörige Funktionsterm sein könnte.
f6(x) =
- f(-1) =
=0- 4 · ( - 1 + 1 ) · e - 1 
- Man kann aber am Term erkennen, dass bei x = -1 ein Vorzeichenwechsel vorliegt, bzw. dass die Tangente nicht waagrecht ist.
f'(x) = =- 4 · ( 1 + 0 ) · e x - 4 ( x + 1 ) · e x - 4 e x - 4 ( x + 1 ) · e x
f'(-1) = = -1.4715177646858 ≠ 0- 4 e - 1 - 4 · ( - 1 + 1 ) · e - 1 
Damit können wir f6 ausschließen.
Anwendungen e-Funktion
Beispiel:
Die Geschwindigkeit eines Fahrstuhls in einem Wolkenkratzer kann näherungsweise für t ≥ 0 durch die Funktion f mit
- Wie schnell (in m/s) ist der Fahrstuhl nach 2 Sekunden?
- Wann ist die Fahrstuhlgeschwindigkeit am größten?
- Wie viele Sekunden lang ist Geschwindigkeit des Fahrstuhl mindestens
m/s?539 120
- y-Wert bei t = 2
Gesucht ist der Funktionswert zur Zeit t=2. Wir berechnen also einfach f(2) =
=30 e - 0,6 ⋅ 2 - 30 e - 1,2 ⋅ 2 ≈ 6.330 e - 1,2 - 30 e - 2,4
- t-Wert des Maximums (HP)
Gesucht ist der t-Wert des Hochpunkt. Wir berechnen also die Extremstellen von f:
Detail-Rechnung für den Hochpunkt (
|7.5) einblenden1,1552 Randwertuntersuchung
Da ja ein maximaler Wert, also ein globales Maximum gesucht wird, müssen wir noch untersuchen, ob vielleicht an den Rändern noch höhere Werte als beim lokalen Maximum auftreten.
Dazu setzen wir am linken Rand einfach die linke Grenze des Definitionsbereichs in die Funktion ein: f(0) =
=30 e - 0,6 ⋅ 0 - 30 e - 1,2 ⋅ 0 0 . Am rechten Rand müssen wir das Verhalten für t → ∞ betrachten: Für t → ∞ ⇒ f(t) → .0 + 0 Weil die Werte an den Rändern kleiner als am Hochpunkt sind, ist das lokale Maximum also ein globales Maximum von f.
Bei t =
ist also der größte Wert der Funktion.1,1552
- Abstand der beiden Schnittstellen mit
539 120 Gesucht sind die Zeitpunkte, an denen die Funktion die Werte y=
annimmt.539 120 Dazu setzen wir die Funktion einfach =
und lösen nach t auf:539 120 30 e - 0,6 t - 30 e - 1,2 t = 539 120 | - 539 120 30 e - 0,6 t - 30 e - 1,2 t - 539 120 = 0 Diese Gleichung kann durch Substitution auf eine quadratische Gleichung zurückgeführt werden!
30 e - 0,6 t - 30 e - 1,2 t - 539 120 = 0 |⋅ e 1,2 x - 539 120 e 1,2 t + 30 e 0,6 t - 30 = 0 Setze u =
e 0,6 x Draus ergibt sich die quadratische Gleichung:
- 539 120 u 2 + 30 u - 30 = 0 |⋅ 120 120 ( - 539 120 u 2 + 30 u - 30 ) = 0 = 0- 539 u 2 + 3 600 u - 3 600 Lösen mit der a-b-c-Formel (Mitternachtsformel):
eingesetzt in x1,2 =
ergibt:- b ± b 2 - 4 a · c 2 a u1,2 =
- 3 600 ± 3 600 2 - 4 · ( - 539 ) · ( - 3 600 ) 2 ⋅ ( - 539 ) u1,2 =
- 3 600 ± 12 960 000 - 7 761 600 - 1 078 u1,2 =
- 3 600 ± 5 198 400 - 1 078 u1 =
=- 3 600 + 5 198 400 - 1 078 =- 3 600 + 2280 - 1 078 =- 1 320 - 1 078 ≈ 1.2260 49 u2 =
=- 3 600 - 5 198 400 - 1 078 =- 3 600 - 2280 - 1 078 =- 5 880 - 1 078 60 11 Lösen mit der p-q-Formel (x² + px + q = 0):
Um die Gleichung auf die Form "x² + px + q = 0" zu bekommen, müssen wir zuerst die ganze Gleichung durch "
" teilen:- 539 =- 539 u 2 + 3 600 u - 3 600 0 |:- 539 = 0u 2 - 3600 539 u + 3600 539 vor dem Einsetzen in x1,2 =
- p 2 ± ( p 2 ) 2 - q
berechnen wir zuerst die Diskriminante D = :( p 2 ) 2 - q D =
=( - 1800 539 ) 2 - ( 3600 539 ) 3240000 290521 - =3600 539 3240000 290521 - =1940400 290521 1.299.600 290.521 x1,2 =
±1800 539 1299600 290521 x1 =
-1800 539 =1140 539 = 1.2244897959184660 539 x2 =
+1800 539 =1140 539 = 5.45454545454552940 539 Rücksubstitution:
u1:
=e 0,6 x 60 49 e 0,6 x = 60 49 |ln(⋅) 0,6 x = ln ( 60 49 ) |: 0,6 x1 = 1 0,6 ln ( 60 49 ) ≈ 0.3375 u2:
=e 0,6 x 60 11 e 0,6 x = 60 11 |ln(⋅) 0,6 x = ln ( 60 11 ) |: 0,6 x2 = 1 0,6 ln ( 60 11 ) ≈ 2.8274 Die Zeitspanne zwischen diesen Zeitpunkten, an denen die Funktion den Wert
annimmt, ist also:539 120 d = 2.83 - 0.34 ≈ 2.49 s.
Ableiten e-Funktion mit Parameter
Beispiel:
Berechne die Ableitung von f mit
=
=
Parameter finden mit f(x0)=y0 (e-Fktn)
Beispiel:
Für welches t liegt der Punkt A(
Wir machen einfach eine Punktprobe mit A(
Jetzt müssen wir also nur noch die Gleichung
|
|
= |
|
|
|
|
|
= |
|
|: |
|
|
= |
|
Für t=
Parameter finden mit Ableitungswert (e-Fktn)
Beispiel:
Für welche t ist die Tangente von f mit
Gib alle Möglichkeiten für t an.
Um die Tangentensteigung zu bestimmen, leiten wir die Funktion erst einmal ab:
=
=
=
=
=
In diese Ableitung setzen wir x=
f'(
Damit die Tangente parallel zur Geraden y=
also f'(
Dazu lösen wir die Gleichung
|
|
= |
|
|
|
|
|
= |
|
|:( |
|
|
= |
|
Für t=
Parameter mit Graph bestimmen
Beispiel:
Gegeben ist die Funktionenschar
Das Problem bei e-Funktionen ist ja, dass wir normale Funktionswerte sehr schwer berechnen und dann nur sehr ungenau ablesen können :(
Die einzigen Möglichkeiten gut ablesbare Werte zu finden, ist also dort, wo der Exponentialterm (annähernd) = 0 ist - oder eben =1 ist, weil dort der Exponent =0 ist.
- Man kann schnell erkennen, dass der Exponentialterm
= 0 wird, wenn( x - 2 k ) · e x - k = 0 ist, also für x =x - 2 k .2 k
Dann muss ja der y-Wert fk( ) =2 k =( ( 2 k ) - 2 k ) · e ( 2 k ) - k - 2 =0 - 2 sein.- 2
Da bei x = bei (2 k ) auch das Vorzeichen wechselt, muss dieser Punkt P(x - 2 k |2 k ) im abgebildeten Graph bei P(1|- 2 ) sein.- 2
Für den x-Wert dieses Punkts P gilt somit = 12 k
Also gilt k =1 2
Der abgebildete Graph ist somit der von f
Parameter für stärkste Steigung
Beispiel:
Auf dem Biberacher Skaterplatz soll eine neue abgerundete Funbox (kleiner Hügel) gebaut werden. Der Querschnitt des Entwurfs kann durch die Funktion ft mit ft(x)=
Um aus dem maximalen Steignungswinkel die maximale Steigung zu berechnen, beutzen wir die Formel für den Steigungswinkel:
m = tan(α),
also hier mmax=tan(20°) ≈ 0.364.
Um die steilste Stelle zu finden, brauchen wir die Extrempunkte der Ableitungsfunktion, also die Wendepunkte von ft .
Als erstes leitet man die Funktion zwei mal ab.
=
=
=
=
=
=
=
=
Die notwendige Bedingung für einen Wendepunkt ist f''(x)=0.
(Wendestellen sind Extremstellen in der Ableitung, also haben Wendepunkten die Steigung 0 in f').
Man setzt nun also die zweite Ableitung gleich 0, um die einzig möglichen x-Werte für Wendepunkte zu bestimmen.
|
|
= | ||
|
|
= | ||
|
|
= |
Ein Produkt ist genau dann =0, wenn mindestens einer der beiden Faktoren =0 ist.
1. Fall:
|
|
= | | - (
|
|
|
|
= | |: |
|
|
|
= | |
|
|
| x1 | = |
|
=
|
| x2 | = |
|
=
|
2. Fall:
|
|
= |
Diese Gleichung hat keine Lösung!
Die Lösungen
Wenn man die beiden Lösungen
ft'(
ft'(
An den Rändern gilt:
Für x → -∞ strebt ft'(x) =
Für x → +∞ strebt ft'(x) =
Da die stetige Funktion ft' an den Rändern gegen 0 strebt und an den Stellen
Die maximale Steigung ist somit ft'(
Die minimale Steigung ist somit ft'(
Aufgrund der Symmetrie, genügt es im weiteren nur auf die maximale Steigung mmax =
Diese darf ja wegen des maximalen Steigungswinkel von 20° höchstens 0.364 sein, also berechnen wir das
t für das
|
|
= |
|
|
|
|
= | |: |
|
|
|
= | |
|
|
| t1 | = |
|
≈
|
| t2 | = |
|
≈
|
Für t = 0.316 wird also gerade der maximale Steigungswinkel von 20° erreicht. (Es sind ja nur positive Werte für t zugelassen.)
Und weil ja die maximale Steigung mmax = ft'(
Nullstellen bei ln-Funktionen
Beispiel:
Bestimme die Nullstellen der Funktion f mit
|
|
= | |
|
|
|
|
= |
|
|:
|
|
|
= |
|
|e(⋅) |
|
|
= |
|
L={
Parameter finden für Anzahl Nullstellen
Beispiel:
Bestimme diejenigen Werte von t, für die ft mit ft(x)=
Für die Nullstellen muss gelten: ft(x)=0, also hier :
Da
Wir lösen diese Gleichung einfach, in dem wir die Koeffizienten in die Mitternachtsformel einsetzen:
x1,2 =
An der Diskriminante
Hierfür untersuchen wir die t-Werte, für die die Diskriminante = 0 wird:
|
|
= | ||
|
|
= |
Ein Produkt ist genau dann =0, wenn mindestens einer der beiden Faktoren =0 ist.
1. Fall:
| t1 | = |
2. Fall:
|
|
= | |
|
|
| t2 | = |
|
Jetzt können wir drei Fälle unterscheiden:
- Für
0 < t < hat ft keine Nullstelle, weil dort28 < 0 ist, also ein negativer Wert unter der Wurzel der Mitternachtsformel steht und somit die quadratische Gleichungt 2 - 28 t keine reele Lösung hat.x 2 - t x + 7 t
(z.B. bei t=14 ist die Diskriminante =14 2 - 28 ⋅ 14 )- 196 - Für t =
0 oder t = hat ft genau eine Nullstelle, weil dort ja die Diskriminante28 = 0 ist und somit die beiden Lösungen (eine mit + und eine mit -) zusammenfallen.t 2 - 28 t - Für t <
0 oder t > hat ft genau zwei Nullstellen, weil dort28 > 0 ist und somit die die quadratische Gleichungt 2 - 28 t je eine Lösung mit der positven Wurzel und eine mit der negativen Wurzel hat.x 2 - t x + 7 t
(z.B. bei t = -1 ist die Diskriminante =( - 1 ) 2 - 28 ⋅ ( - 1 ) und bei t = 29 ist die Diskriminante29 =29 2 - 28 ⋅ 29 )29
Der gesuchte Bereich mit "genau zwei Nullstellen" ist somit: t <
