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Exponentielles Wachstum mit 2. Wert

Beispiel:

Das Wachstum einer Algenkultur in einem Teich kann als exponentiell angenommen werden. Zu Beginn der Beobachtung sind 19 Millionen Algen im Teich. Nach 4 Stunden sind es 26,165 Millionen. a) Wie viel Millionen Algen gibt es nach 5 Stunden? b) Wann waren es 34 Milionen Algen?

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Da wir von exponentiellem Wachstum ausgehen, haben wir einen Funktionsterm der Form f(t)= a · e k · t .

Da der Anfangsbestand 19 ist, gilt: f(0)= 19, also 19 = a · e k · 0 = a = a

somit gilt: f(t)= 19 e k · t , wir müssen also nur noch k bestimmen.

Dazu setzen wir einfach die zweite Information ein: f(4)= 19 e k · 4 = 26,1654.

19 e 4k = 26,1654 |:19
e 4k = 1,3771 |ln(⋅)
4k = ln( 1,3771 ) |:4
k = 1 4 ln( 1,3771 ) ≈ 0.08

also k ≈ 0.079994959687736, => f(t)= 19 e 0,08t


Wert zur Zeit 5: f(5)= 19 e 0,085 ≈ 28.3


Wann wird der Wert 34?: f(t)=34

19 e 0,08t = 34 |:19
e 0,08t = 34 19 |ln(⋅)
0,08t = ln( 34 19 ) |:0,08
t = 1 0,08 ln( 34 19 ) ≈ 7.274

also t=7.3

Exponentielles Wachstum mit Halbwertszeit

Beispiel:

Der Schalldruck (in Pa) verdoppelt sich alle 6,02 Db (Dezibel) Schalldruckpegel. Bei 0 Db ist der Schalldruck 0,00002 Pa. a) Welcher Schalldruck ist bei 95 Db? b) Wie hoch ist der Schalldruckpegel in Db wenn der Schalldruck 57 Pa beträgt?

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Da wir von exponentiellem Wachstum ausgehen, haben wir einen Funktionsterm der Form f(t)= a · e k · t .

Da der Anfangsbestand 0.00002 ist, gilt: f(0)= 0.00002, also 0.00002 = a · e k · 0 = a = a

somit gilt: f(t)= 0,00002 e k · t , wir müssen also nur noch k bestimmen.

Wir berechnen k über die Verdopplungszeit. Dazu stellen wir die Formel TV= ln(2) k um zu
k= ln(2) T = ln(2) 6.02 ≈ 0.11514072766777


=> f(t)= 0,00002 e 0,1151t


Wert zur Zeit 95: f(95)= 0,00002 e 0,115195 ≈ 1.1


Wann wird der Wert 57?: f(t)=57

0,00002 e 0,1151t = 57 |:0,00002
e 0,1151t = 2850000 |ln(⋅)
0,1151t = ln( 2850000 ) |:0,1151
t = 1 0,1151 ln( 2850000 ) ≈ 129.0837

also t=129.1

Exponentielles Wachstum mit Prozent

Beispiel:

Im Pythagoras-See nimmt die Lichtstärke mit jedem Meter unter Wasser um 14% ab. An der Oberfläche leuchtet eine Lichtquelle mit 7 Lux. a) Wie hoch ist die Lichtstärke noch nach 2 Metern? b) Nach wieviel Metern ist die Lichtstärke noch 4 Lux?

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Da wir von exponentiellem Wachstum ausgehen, haben wir einen Funktionsterm der Form f(t)= a · e k · t .

Da der Anfangsbestand 7 ist, gilt: f(0)= 7, also 7 = a · e k · 0 = a = a

somit gilt: f(t)= 7 e k · t , wir müssen also nur noch k bestimmen.

Dazu nutzen wir die Formel k= ln(1-p/100) = ln(0.86) ≈ -0.15082288973458


=> f(t)= 7 e -0,1508t


Wert zur Zeit 2: f(2)= 7 e -0,15082 ≈ 5.2


Wann wird der Wert 4?: f(t)=4

7 e -0,1508t = 4 |:7
e -0,1508t = 4 7 |ln(⋅)
-0,1508t = ln( 4 7 ) |:-0,1508
t = - 1 0,1508 ln( 4 7 ) ≈ 3.711

also t=3.7

beschränktes Wachstum mit 2. Wert

Beispiel:

An einem wunderschönen Sommertag mit 26°C wird eine Limo aus einem 9° C kalten Kühlschrank geholt. Nach 8 Minuten beträgt die Temperatur der Limo bereits 11,51°.a) Welche Temeratur hat die Limonade nach 10 Minuten? b) Wann ist sie 17°C warm?

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Da wir von beschränktem Wachstum ausgehen, haben wir einen Funktionsterm der Form f(t)= S - c · e -k · t .

Aus dem Text entnehmen wir, dass die Schranke S=26 sein muss.

Da der Anfangsbestand 9 ist, gilt: f(0)= 9, also 9 = 26 - c · e -k · 0 = 26 - c = 26 - c

9 = 26 - c
9 = -c +26 | -9 + c
c = 17

somit gilt: f(t)= 26 -17 e -k · t , wir müssen also nur noch k bestimmen.

Dazu setzen wir einfach die zweite Information ein: f(8)= 26 -17 e -k · 8 = 11,51.

26 -17 e -8k = 11,5136
-17 e -8k +26 = 11,5136 | -26
-17 e -8k = -14,4864 |:-17
e -8k = 0,8521 |ln(⋅)
-8k = ln( 0,8521 ) |:-8
k = - 1 8 ln( 0,8521 ) ≈ 0.02

also k ≈ 0.020006423518528, => f(t)= 26 -17 e -0,02t


Wert zur Zeit 10: f(10)= 26 -17 e -0,0210 ≈ 12.1


Wann wird der Wert 17?: f(t)=17

26 -17 e -0,02t = 17
-17 e -0,02t +26 = 17 | -26
-17 e -0,02t = -9 |:-17
e -0,02t = 9 17 |ln(⋅)
-0,02t = ln( 9 17 ) |:-0,02
t = - 1 0,02 ln( 9 17 ) ≈ 31.7994

also t=31.8

beschränktes Wachstum mit Differentialgleichung

Beispiel:

Nach dem Abi vergisst Klaus-Dieter jeden Monat 4% seines Englischwortschatzes. Zum Zeitpunkt des Abiturs betrug dieser noch 2283 Wörter. Aus Langeweile entschließt er sich, wieder regelmäßig jeden Monat 70 Wörter zu lernen. a) Wie groß ist sein englischer Wortschatz nach 15 Monaten? b) Wann beträgt dieser 2106 Wörter ?

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Wir können aus der Aufgabe lesen, dass immer ein konstanter Zuwachs und eine prozentuale Abnahme pro Zeitheit stattfindet. Wir können also für die (momentane) Änderungsrate f'(t) folgendes festhalten:

f'(t) = 70 - 0.04⋅f(t)

wenn man 0.04 ausklammert ergibt sich folgende Gleichung

f'(t) = 0.04( 70 0.04 - f(t))

also f'(t) = 0.04(1750 - f(t))

das ist nun ein Differtialgleichung des beschränkten Wachstums: f'(t) = k(S - f(t))

Wir wissen nun also, dass die Schranke S=1750 und der Wachstumsfaktor k=0.04 sein müssen.

Der Funktionsterm muss also die Form f(t)= 1750 - c · e -0,04t haben.

Um c noch bestimmen zu können, setzen wir einfach den Startwert f(0)=2283 ein (Punktprobe).

2283 = 1750 - c · e -0,040
2283 = 1750 - c
2283 = -c +1750 | -2283 + c
c = -533

somit haben wir nun unseren Funktionsterm: f(t)= 1750 +533 e -0,04x


Wert zur Zeit 15: f(15)= 1750 +533 e -0,0415 ≈ 2042.5


Wann wird der Wert 2106?: f(t)=2106

1750 +533 e -0,04t = 2106
533 e -0,04t +1750 = 2106 | -1750
533 e -0,04t = 356 |:533
e -0,04t = 356 533 |ln(⋅)
-0,04t = ln( 356 533 ) |:-0,04
t = - 1 0,04 ln( 356 533 ) ≈ 10.0898

also t=10.1

Halbwerts- + Verdopplungszeit best.

Beispiel:

Gegeben ist die Bestandsfunktion f mit f(t)= 10 e 0,03t (t in min). Bestimme die Halbwertszeit bzw. die Verdopplungszeit.

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Am postiven Vorzeichen der Wachstumskonstante k, also des Koeffizienten im Exponent (0,03 ) erkennen wir, dass es sich um exponentielles Wachstum handeln muss. Somit suchen wir die Verdopplungszeit.

Dazu setzen wir k = 0,03 einfach in die Formel TV = ln(2) k ein:

TV = ln(2) 0,03 23.105 min