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Symmetrieeigenschaften (elementar)

Beispiel:

Entscheide welche Symmetrie bei der Funktion f mit f(x)= 8 x 5 -8 x 3 -7x vorliegt.

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Da f nur ungerade Hochzahlen hat, ist ihr Schaubild punktsymmetrisch zum Ursprung.

Symmetrie bestimmen (allg.)

Beispiel:

Entscheide welche Symmetrie bei der Funktion f mit f(x)= -x + 30 x 2 + x vorliegt.

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Wir betrachten einfach f(-x) und schauen dann, ob das zufällig wieder f(x) oder -f(x) ist:

f(-x) = -( -x ) + 30 ( -x ) 2 + ( -x ) = x + 30 x 2 - x = 30 x 2 - x + x

Wenn man das mit f(x) = -x + 30 x 2 + x = 30 x 2 + x - x vergleicht, kann man erkennen, dass f(-x) = 30 x 2 - x + x
weder gleich f(x) = -x + 30 x 2 + x noch gleich -f(x) = -( -x + 30 x 2 + x ) = -( 30 x 2 + x - x ) ist.

Es gilt also: f(-x) ≠ f(x) und f(-x) ≠ -f(x)

Somit liegt bei f keine Symmetrie zum KoSy vor.

Verhalten gegen ∞

Beispiel:

Bestimme das Verhalten der Funktion f mit f(x) = 5 x 2 - x -1 für x → -∞ und für x → ∞.

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Weil für (betragsmäßig) sehr große x-Werte der erste Potenzterm mit dem höchsten Exponent 5 x 2 immer (betragsmäßig) größere Funktionswerte als die anderen Potenzterme hat, genügt es nur dessen Verhalten für x → ± ∞ zu untersuchen.

x → - ∞

Da der Exponent bei 5 x 2 gerade ist, hat x 2 ein positives Vorzeichen, wenn man was negatives für x einsetzt. Multipliziert mit 5 erhalten wir so also ein positives Vorzeichen:

Somit: x → - ∞ ⇒ 5 x 2

Also gilt auch: x → - ∞ ⇒ 5 x 2 - x -1

x → + ∞

x 2 hat natürlich immer ein positives Vorzeichen, wenn man was positives für x einsetzt. Multipliziert mit 5 erhalten wir so also ein positives Vorzeichen:

Somit: x → + ∞ ⇒ 5 x 2

Also gilt auch: x → + ∞ ⇒ 5 x 2 - x -1

Term mit Grenzverhalten bestimmen

Beispiel:

Bestimme den Term einer Funktion, für dessen Graph folgende Bedingungen erfüllt sein müssen:

  • der Grad von f muss mindestens 3 sein
  • Verhalten für x → -∞: f(x) → ∞
  • Verhalten für x → ∞: f(x) → ∞
  • f(1) = 1

Lösung einblenden

Da das Verhalten für x → -∞ und für x → +∞ gleich ist, muss der Grad einer solchen Funktion gerade, weil es ja nur bei ungeraden Hochzahlen einen Unterschied macht, ob man postive oder negative Werte für x in eine Potenz einsetzt. Und weil der Grad ja mindestens 3 sind muss nehmen wir am besten 4 als Grad.

Für f(x) = x 4 wäre also das Grenzverhalten und der Mindestgrad passend.

f(1) = 1 4 = 1 passt zufällig auch schon.

Ein möglicher Funktionsterm wäre somit: f(x)= x 4

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Dieser funktionierende Term ist im roten Graphen eingezeichnet