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log berechnen (einfach)

Beispiel:

Berechne den Logarithmus log 4 (16) .

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Wir suchen den Logarithmus von 16 zur Basis 4, also die Hochzahl mit der man 4 potenzieren muss, um auf 16 zu kommen.

Also was muss in das Kästchen, damit 4 = 16 gilt.

Aus der Erinnerung an die Potenzrechnung oder durch systematisches Probieren kommt man auf die Lösung:

log 4 (16) = 2, eben weil 42 = 16 gilt .

Beide Logarithmusgesetze

Beispiel:

Vereinfache den Term - lg( 1 25 x 4 ) + lg( 1 1250 x 3 ) - lg( 1 50 x ) soweit wie möglich.

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- lg( 1 25 x 4 ) + lg( 1 1250 x 3 ) - lg( 1 50 x )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) umformen zu:

= -( lg( 1 25 ) + lg( x 4 ) ) + ( lg( 1 1250 ) + lg( x 3 ) ) - ( lg( 1 50 ) + lg( x ) )

= - lg( 1 25 ) - lg( x 4 ) + lg( 1 1250 ) + lg( x 3 ) - lg( 1 50 ) - lg( x )

Jetzt kann man mit dem 2. Logarithmusgesetz log(ab) = b⋅log(a) umformen zu:

= - lg( 1 25 ) -4 lg( x ) + lg( 1 1250 ) +3 lg( x ) - lg( 1 50 ) - lg( x )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log( a b ) = log(a)- log(b) noch die Brüche im Logarithmus umformen:

= - lg( 1 ) + lg( 25 ) -4 lg( x ) + lg( 1 ) - lg( 1250 ) +3 lg( x ) - lg( 1 ) + lg( 50 ) - lg( x )

= -2 lg( x ) - lg( 1250 ) + lg( 50 ) + lg( 25 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) rückwärts umformen zu:

= -2 lg( x ) + lg( 1 1250 · 50 · 25 )

= -2 lg( x ) + lg( 1 25 · 25 )

= -2 lg( x ) + lg( 1 )

= -2 lg( x )

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= - e 0,3x -0,3 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent 0,3x -0,3 ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e 0,3x -0,3 für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Durch den negativen Koeffizienten -1 vor e 0,3x -0,3 wird e 0,3x -0,3 an der x-Achse gespiegelt. Dadurch liegen bei - e 0,3x -0,3 die Funktionswerte zwischen -∞ und 0.

Somit ist der Wertebereich von f: W = {y ∈ ℝ | y < 0}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

- e 0,3x -0,3 = y |:-1
e 0,3x -0,3 = -1 y |ln(⋅)
0,3x -0,3 = ln( -y )
0,3x -0,3 = ln( -y ) | +0,3
0,3x = ln( -y ) +0,3 |:0,3
x = 1 0,3 ln( -y ) + 0,3 0,3

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = 1 0,3 ln( -x ) + 0,3 0,3

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = 1 0,3 ln( -x ) + 0,3 0,3

Exponentialterm mit Halbwertszeit best.

Beispiel:

Alle 3,8 Wochen verdoppelt sich die Anzahl der Nutzer einer Internetseite. Zu Beginn der Aufzeichnung registriert man 1000 Nutzer.Bestimme den Funktionsterm der Exponentialfunktion, die die Anzahl der Nutzer nach t Wochen angibt.

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Von der allgemeinen Exponentialfunktion f(t)= c · a t können wir den Anfangswert c = 1000 direkt der Aufgabe entnehmen.

Um nun noch den Wachstumsfaktor a zu bestimmen, nutzen wir die Formel für die Verdopplungszeit: TV = loga(2).

Also 3.8 = loga(2). Nach der Definition des Logarithmus ist dies gleichbedeutend mit

a 3,8 = 2 | 3,8
a = 2 1 3,8

Das gesuchte a ist somit 2 1 3,8 ≈ 1.2, der gesuchte Funktionsterm f(t)= 1000 1,2 t

a und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

Ein radioaktives Element verliert jeden Tag 14% seines Bestands. 6 Tage nach Beobachtungsbeginn sind nur noch 40,46kg dieses Elements vorhanden. a) Wie viel kg des Elements sind 13 Tage nach Beobachtungsbeginn vorhanden? b) Wann sind nur noch 10kg vorhanden?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Die prozentuale Abnahme um 14% bedeutet ja, dass mit jedem Zeitschritt vom alten Bestand noch 14% weggehen,
also Bneu = B - 14 100 ⋅B = (1 - 14 100 ) ⋅ B = 0,86 ⋅ B. Somit ist das a=0,86.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= c · 0,86 t mit einem Anfangswert c sein muss.

Wir kennen zwar den Anfangswert f(0)=c nicht, wissen aber, dass nach 6 Tage der Bestand 40.46 kg ist, also f(6) = 40.46. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= c · 0,86 t ein:

c ⋅ 0.866 = 40.46

c ⋅ 0.40457 = 40.46 | : 0.40457

c = 100

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 100 0,86 t .

zu a)

Gesucht ist der Bestand zum Zeitpunkt t=13 Tage, also f(13):

f(13) = 100 0,86 13 14,076.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Bestand = 10 kg ist, also f(t) = 10:

100 0,86 t = 10 |:100
0,86 t = 1 10 |lg(⋅)
lg( 0,86 t ) = lg( 1 10 )
t · lg( 0,86 ) = lg( 1 10 ) |: lg( 0,86 )
t = lg( 1 10 ) lg( 0,86 )
t = 15,2668

Nach ca. 15,267 Tage ist also der Bestand = 10 kg.