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Beide Logarithmusgesetze

Beispiel:

Vereinfache den Term - lg( 1 2 x 5 ) - lg( 1 4 x 2 ) + lg( 5 4 x 3 ) soweit wie möglich.

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- lg( 1 2 x 5 ) - lg( 1 4 x 2 ) + lg( 5 4 x 3 )

= - lg( 1 2 x 5 ) - lg( 1 4 x -2 ) + lg( 5 4 x 3 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) umformen zu:

= -( lg( 1 2 ) + lg( x 5 ) ) - ( lg( 1 4 ) + lg( 1 x 2 ) ) + ( lg( 5 4 ) + lg( x 3 ) )

= - lg( 1 2 ) - lg( x 5 ) - lg( 1 4 ) - lg( 1 x 2 ) + lg( 5 4 ) + lg( x 3 )

Jetzt kann man mit dem 2. Logarithmusgesetz log(ab) = b⋅log(a) umformen zu:

= - lg( 1 2 ) -5 lg( x ) - lg( 1 4 ) +2 lg( x ) + lg( 5 4 ) +3 lg( x )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log( a b ) = log(a)- log(b) noch die Brüche im Logarithmus umformen:

= - lg( 1 ) + lg( 2 ) -5 lg( x ) - lg( 1 ) + lg( 4 ) +2 lg( x ) + lg( 5 ) - lg( 4 ) +3 lg( x )

= lg( 5 ) + lg( 2 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) rückwärts umformen zu:

= lg( 5 · 2 )

= lg( 10 )

= lg( 10 )

= 1

Beide Logarithmusgesetze

Beispiel:

Vereinfache den Term lg( 25 x 6 ) - lg( 1 8 x 2 ) - lg( 1 5 x 4 ) soweit wie möglich.

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lg( 25 x 6 ) - lg( 1 8 x 2 ) - lg( 1 5 x 4 )

= lg( 25 x -6 ) - lg( 1 8 x -2 ) - lg( 1 5 x -4 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) umformen zu:

= lg( 25 ) + lg( 1 x 6 ) - ( lg( 1 8 ) + lg( 1 x 2 ) ) - ( lg( 1 5 ) + lg( 1 x 4 ) )

= lg( 25 ) + lg( 1 x 6 ) - lg( 1 8 ) - lg( 1 x 2 ) - lg( 1 5 ) - lg( 1 x 4 )

Jetzt kann man mit dem 2. Logarithmusgesetz log(ab) = b⋅log(a) umformen zu:

= lg( 25 ) -6 lg( x ) - lg( 1 8 ) +2 lg( x ) - lg( 1 5 ) +4 lg( x )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log( a b ) = log(a)- log(b) noch die Brüche im Logarithmus umformen:

= lg( 25 ) -6 lg( x ) - lg( 1 ) + lg( 8 ) +2 lg( x ) - lg( 1 ) + lg( 5 ) +4 lg( x )

= lg( 25 ) + lg( 8 ) + lg( 5 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) rückwärts umformen zu:

= lg( 25 · 8 · 5 )

= lg( 1000 )

= lg( 10 3 )

= 3

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= 4 e -0,2x +0,2 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent -0,2x +0,2 ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e -0,2x +0,2 für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Auch mit dem positiven Koeffizienten 4 vor e -0,2x +0,2 können die Funktionswerte von 4 e -0,2x +0,2 alles zwischen 0 und ∞ annehmen.

Somit ist der Wertebereich von f: W = {y ∈ ℝ | y > 0}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

4 e -0,2x +0,2 = y |:4
e -0,2x +0,2 = 1 4 y |ln(⋅)
-0,2x +0,2 = ln( 1 4 y )
-0,2x +0,2 = ln( 1 4 y ) | -0,2
-0,2x = ln( 1 4 y ) -0,2 |:(-0,2 )
x = - 1 0,2 ln( 1 4 y ) + 0,2 0,2

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = - 1 0,2 ln( 1 4 x ) + 0,2 0,2

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = - 1 0,2 ln( 1 4 x ) + 0,2 0,2

prozentale Änderung bestimmen

Beispiel:

Gib für die exponentielle Wachstumsfunktion f mit f(t)= 4 0,7 t die prozentuale Änderung pro Zeiteinheit an. Handelt es sich um prozentuale Zunahme oder um prozentuale Abnahme?

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f(0) = 4

f(1) = 4 0,7

f(2) = 4 0,70,7

f(3) = 4 0,70,70,7

f(4) = 4 0,70,70,70,7

...

Mit jeder Zeiteinheit wird also der bisherige Funktionswert mit 0,7 multipliziert. Da 0,7 < 1 ist, werden die Funktionswerte mit jedem Zeitschritt kleiner, und zwar auf das 0,7-fache, also auf 70 % des vorherigen Funktionswertes.

Die prozentuale Abnahme beträgt also 100% - 70% = 30 %

c und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

Bei der Anzahl der Nutzer einer Internetseite kann man von exponentiellem Wachstum ausgehen. Zu Beginn der Aufzeichnung registriert man 6000 Nutzer. Nach 3 Wochen zählt man bereits 8889,26 Nutzer.a) Wie hoch ist nach diesem Modell die Anzahl der Nutzer nach 7 Wochen? b) Nach wie vielen Wochen ist die Anzahl der Nutzer auf 10000 angewachsen?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Den Anfangswert f(0)=c=6000 kann man direkt aus der Aufgabe heraus lesen.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= 6000 a t mit einem Wachstumsfaktor a sein muss.

Der Wachstumsfaktor a ist zwar nicht gegeben, wir wissen aber, dass nach 3 Wochen der Bestand 8889.26 Nutzer ist, also f(3) = 8889.26. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= 6000 a t ein:

6000 a 3 = 8889,26 |:6000
a 3 = 1,48154 | 3
a = 1,48154 3

Da der Wachstumsfaktor a immer positiv sein muss, ist a= 1,48154 3 ≈ 1.14 die einzige sinnvolle Lösung.

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 6000 1,14 t .

zu a)

Gesucht ist die Anzahl der Nutzer zum Zeitpunkt t=7 Wochen, also f(7):

f(7) = 6000 1,14 7 15013,613.

zu b)

Hier wird gefragt, wann die Anzahl der Nutzer = 10000 Nutzer ist, also f(t) = 10000:

6000 1,14 t = 10000 |:6000
1,14 t = 5 3 |lg(⋅)
lg( 1,14 t ) = lg( 5 3 )
t · lg( 1,14 ) = lg( 5 3 ) |: lg( 1,14 )
t = lg( 5 3 ) lg( 1,14 )
t = 3,8986

Nach ca. 3,899 Wochen ist also die Anzahl der Nutzer = 10000 Nutzer.