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log im Interval bestimmen

Beispiel:

Finde zwei benachbarte ganze Zahlen, zwischen denen der Logarithmus log 5 ( 1 4 ) liegt.

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Wir suchen 5er-Potenzen in der Näher von 1 4 , also eine die gerade noch kleiner und eine die schon größer als 1 4 ist.

Dabei kommt man auf 1 5 = 1 5 = 5-1 < 1 4 und auf 1 = 1 = 5-0 > 1 4 .

Und da wir bei log 5 ( 1 4 ) ja das ☐ von 5 = 1 4 suchen, muss dieses ☐ irgendwo zwischen -1 und -0 liegen, wegen:
5-1 = 1 5 = 1 5 < 1 4 < 1 = 1 = 5-0

Es gilt somit: -1 < log 5 ( 1 4 ) < -0

Parameter mit Graph bestimmen

Beispiel:

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Gegeben ist die Funktionenschar fk(x)= ( x + k ) · e x + 1 2 k +1 . Die Abbildung rechts zeigt den Graph von fk für ein bestimmtes k. Bestimme dieses k.

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Das Problem bei e-Funktionen ist ja, dass wir normale Funktionswerte sehr schwer berechnen und dann nur sehr ungenau ablesen können :(

Die einzigen Möglichkeiten gut ablesbare Werte zu finden, ist also dort, wo der Exponentialterm (annähernd) = 0 ist - oder eben =1 ist, weil dort der Exponent =0 ist.

  • Man kann schnell erkennen, dass der Exponentialterm ( x + k ) · e x + 1 2 k = 0 wird, wenn x + k = 0 ist, also für x = -1 k .
    Dann muss ja der y-Wert fk(-1 k ) = ( ( -1 k ) + k ) · e ( -1 k ) + 1 2 k +1 = 0 +1 = 1 sein.
    Da bei x = -1 k bei ( x + k ) auch das Vorzeichen wechselt, muss dieser Punkt P(-1 k | 1 ) im abgebildeten Graph bei P(1| 1 ) sein.
    Für den x-Wert dieses Punkts P gilt somit -1 k = 1
    Also gilt k = -1

Der abgebildete Graph ist somit der von f-1

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= 4 e -0,2x +2 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent -0,2x ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e -0,2x für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Auch mit dem positiven Koeffizienten 4 vor e -0,2x können die Funktionswerte von 4 e -0,2x alles zwischen 0 und ∞ annehmen.

Durch die +2 hinter dem 4 e -0,2x wird zu allen Funktionswerten von 4 e -0,2x noch 2 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y > 2}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

4 e -0,2x +2 = y | -2
4 e -0,2x = y -2 |:4
e -0,2x = 1 4 y - 1 2 |ln(⋅)
-0,2x = ln( 1 4 y - 1 2 ) |:-0,2
x = - 1 0,2 ln( 1 4 y - 1 2 )
x = -5 ln( 1 4 y - 1 2 )

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = -5 ln( 1 4 x - 1 2 )

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = -5 ln( 1 4 x - 1 2 )

Halbwerts-/Verdoppl.-Zeit bestimmen

Beispiel:

Gegeben ist der Exponentialfunktion f mit f(t)= c · 0,907 t mit unbekanntem Anfangswert c.

Bestimme die Halbwertszeit.

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Den Wachstumsfaktor a kann direkt aus dem Funktionterm f(t)= c · 0,907 t ablesen: a=0.907.

Mit der Formel für die Halbwertszeit gilt: TH = loga( 1 2 ).

Also TH = log0.907( 1 2 ) ≈ 7.1 (Zeiteinheiten)

c und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

Bei der Anzahl der Nutzer einer Internetseite kann man von exponentiellem Wachstum ausgehen. Zu Beginn der Aufzeichnung registriert man 2000 Nutzer. Nach 8 Wochen zählt man bereits 7022,91 Nutzer.a) Wie hoch ist nach diesem Modell die Anzahl der Nutzer nach 9 Wochen? b) Nach wie vielen Wochen ist die Anzahl der Nutzer auf 2700 angewachsen?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Den Anfangswert f(0)=c=2000 kann man direkt aus der Aufgabe heraus lesen.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= 2000 a t mit einem Wachstumsfaktor a sein muss.

Der Wachstumsfaktor a ist zwar nicht gegeben, wir wissen aber, dass nach 8 Wochen der Bestand 7022.91 Nutzer ist, also f(8) = 7022.91. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= 2000 a t ein:

2000 a 8 = 7022,91 |:2000
a 8 = 3,51146 | 8
a1 = - 3,51146 8 = -1,17
a2 = 3,51146 8 = 1,17

Da der Wachstumsfaktor a immer positiv sein muss, ist a= 1,17 ≈ 1.17 die einzige sinnvolle Lösung.

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 2000 1,17 t .

zu a)

Gesucht ist die Anzahl der Nutzer zum Zeitpunkt t=9 Wochen, also f(9):

f(9) = 2000 1,17 9 8216,801.

zu b)

Hier wird gefragt, wann die Anzahl der Nutzer = 2700 Nutzer ist, also f(t) = 2700:

2000 1,17 t = 2700 |:2000
1,17 t = 27 20 |lg(⋅)
lg( 1,17 t ) = lg( 27 20 )
t · lg( 1,17 ) = lg( 27 20 ) |: lg( 1,17 )
t = lg( 27 20 ) lg( 1,17 )
t = 1,9114

Nach ca. 1,911 Wochen ist also die Anzahl der Nutzer = 2700 Nutzer.