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log im Interval bestimmen

Beispiel:

Finde zwei benachbarte ganze Zahlen, zwischen denen der Logarithmus log 18 (241) liegt.

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Wir suchen 18er-Potenzen in der Näher von 241, also eine die gerade noch kleiner und eine die schon größer als 241 ist.

Dabei kommt man auf 18 = 181 < 241 und auf 18 2 = 182 > 241.

Und da wir bei log 18 (241) ja das ☐ von 18 = 241 suchen, muss dieses ☐ irgendwo zwischen 1 und 2 liegen, wegen:
181 = 18 < 241 < 18 2 = 182

Es gilt somit: 1 < log 18 (241) < 2

Beide Logarithmusgesetze

Beispiel:

Vereinfache den Term lg( 4 x 5 ) + lg( 20 x 3 ) + lg( 1 80 ) soweit wie möglich.

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lg( 4 x 5 ) + lg( 20 x 3 ) + lg( 1 80 )

= lg( 4 x -5 ) + lg( 20 x 3 ) + lg( 1 80 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) umformen zu:

= lg( 4 ) + lg( 1 x 5 ) + ( lg( 20 ) + lg( x 3 ) ) + ( lg( 1 80 ) + lg( 1 ) )

= lg( 4 ) + lg( 1 x 5 ) + lg( 20 ) + lg( x 3 ) + lg( 1 80 ) + lg( 1 )

Jetzt kann man mit dem 2. Logarithmusgesetz log(ab) = b⋅log(a) umformen zu:

= lg( 4 ) -5 lg( x ) + lg( 20 ) +3 lg( x ) + lg( 1 80 ) +0

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log( a b ) = log(a)- log(b) noch die Brüche im Logarithmus umformen:

= lg( 4 ) -5 lg( x ) + lg( 20 ) +3 lg( x ) + lg( 1 ) - lg( 80 ) +0

= -2 lg( x ) - lg( 80 ) + lg( 20 ) + lg( 4 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) rückwärts umformen zu:

= -2 lg( x ) + lg( 1 80 · 20 · 4 )

= -2 lg( x ) + lg( 1 4 · 4 )

= -2 lg( x ) + lg( 1 )

= -2 lg( x )

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= 3 e x -3 +2 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent x -3 ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e x -3 für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Auch mit dem positiven Koeffizienten 3 vor e x -3 können die Funktionswerte von 3 e x -3 alles zwischen 0 und ∞ annehmen.

Durch die +2 hinter dem 3 e x -3 wird zu allen Funktionswerten von 3 e x -3 noch 2 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y > 2}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

3 e x -3 +2 = y | -2
3 e x -3 = y -2 |:3
e x -3 = 1 3 y - 2 3 |ln(⋅)
x -3 = ln( 1 3 y - 2 3 )
x -3 = ln( 1 3 y - 2 3 ) | +3
x = ln( 1 3 y - 2 3 ) +3

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = ln( 1 3 x - 2 3 ) +3

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = ln( 1 3 x - 2 3 ) +3

prozentale Änderung bestimmen

Beispiel:

Gib für die exponentielle Wachstumsfunktion f mit f(t)= 191 1,3 t die prozentuale Änderung pro Zeiteinheit an. Handelt es sich um prozentuale Zunahme oder um prozentuale Abnahme?

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f(0) = 191

f(1) = 191 1,3

f(2) = 191 1,31,3

f(3) = 191 1,31,31,3

f(4) = 191 1,31,31,31,3

...

Mit jeder Zeiteinheit wird also der bisherige Funktionswert mit 1,3 multipliziert. Da 1,3 > 1 ist, werden die Funktionswerte mit jedem Zeitschritt größer, und zwar auf das 1,3-fache, also auf 130 % des vorherigen Funktionswertes.

Die prozentuale Zunahme beträgt also 130% - 100% = 30 %

c und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

Bei einem Staat geht man näherungsweise davon aus, dass dessen Bevölkerung exponentiell abnimmt. Zu Beobachtungsbeginn hat das Land 60 Millionen Einwohner. Nach 4 Jahren hat der Staat noch 52,03 Millionen Einwohner. a) Wie viel Millionen Einwohner hat der Staat noch nach 10 Jahren? b) Wann hat das Land nur noch 40 Millionen Einwohner?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Den Anfangswert f(0)=c=60 kann man direkt aus der Aufgabe heraus lesen.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= 60 a t mit einem Wachstumsfaktor a sein muss.

Der Wachstumsfaktor a ist zwar nicht gegeben, wir wissen aber, dass nach 4 Jahre der Bestand 52.03 Millionen Einwohner ist, also f(4) = 52.03. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= 60 a t ein:

60 a 4 = 52,03 |:60
a 4 = 0,86717 | 4
a1 = - 0,86717 4 -0,965
a2 = 0,86717 4 0,965

Da der Wachstumsfaktor a immer positiv sein muss, ist a= 0,965 ≈ 0.965 die einzige sinnvolle Lösung.

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 60 0,965 t .

zu a)

Gesucht ist der Bestand zum Zeitpunkt t=10 Jahre, also f(10):

f(10) = 60 0,965 10 42,017.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Bestand = 40 Millionen Einwohner ist, also f(t) = 40:

60 0,965 t = 40 |:60
0,965 t = 2 3 |lg(⋅)
lg( 0,965 t ) = lg( 2 3 )
t · lg( 0,965 ) = lg( 2 3 ) |: lg( 0,965 )
t = lg( 2 3 ) lg( 0,965 )
t = 11,3808

Nach ca. 11,381 Jahre ist also der Bestand = 40 Millionen Einwohner.