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log berechnen (schwer)

Beispiel:

Berechne den Logarithmus log 121 ( 11 ) .

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Da wir nicht den Logarithmus zur Basis 11 sondern zur Basis 121 suchen und 121 gerade 11² ist (also 11 = 121 = 121 1 2 ), formen wir 11 noch so um, dass sie 121 als Basis hat:

11 = 121 1 2

log 121 ( 11 ) heißt, dass wir den Logarithmus von 11 = 121 1 2 zur Basis 121 suchen, also die Hochzahl mit der man 121 potenzieren muss, um auf 11 = 121 1 2 zu kommen.

Also was muss in das Kästchen, damit 121 = 11 = 121 1 2 gilt.

Damit steht die Lösung praktisch schon da: log 121 ( 11 ) = log 121 ( 121 1 2 ) = 1 2 , eben weil 121 1 2 = 11 gilt .

Term aus Graph bestimmen

Beispiel:

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Bestimme den Funktionsterm c · a x der Exponentialfunktion f deren Graph im Schaubild abgebildetet ist.

Tipp: Betrachte dazu den Graph an den Stellen x=0 und x=1.

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Der Graph schneidet die y-Achse im Punkt (0|1), also gilt f(0)=1.

In den allgemeinen Funktionsterm f(x)= c · a x eingesezt bedeutet das: 1 = c · a 0 = c ⋅ 1.

Dadurch wissen wir nun schon: c = 1 , also f(x)= a x .

Außerdem können wir den Punkt (1|3) auf dem Graphen ablesen, also git f(1) = 3.

In unseren Funktionsterm f(x)= a x eingesezt bedeutet das: 3 = a = a .

Es gilt also: 3 = a

Somit ist der Funtionsterm: f(x)= 3 x

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= 4 e 0,3x +3 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent 0,3x ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e 0,3x für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Auch mit dem positiven Koeffizienten 4 vor e 0,3x können die Funktionswerte von 4 e 0,3x alles zwischen 0 und ∞ annehmen.

Durch die +3 hinter dem 4 e 0,3x wird zu allen Funktionswerten von 4 e 0,3x noch 3 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y > 3}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

4 e 0,3x +3 = y | -3
4 e 0,3x = y -3 |:4
e 0,3x = 1 4 y - 3 4 |ln(⋅)
0,3x = ln( 1 4 y - 3 4 ) |:0,3
x = 1 0,3 ln( 1 4 y - 3 4 )
x = 10 3 ln( 1 4 y - 3 4 )

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = 10 3 ln( 1 4 x - 3 4 )

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = 10 3 ln( 1 4 x - 3 4 )

Halbwerts-/Verdoppl.-Zeit (Anwendung)

Beispiel:

Bei einer Internetseite kann man davon ausgehen, dass sich die Anzahl der Nutzer wöchentlich um 20% vermehrt. Wie lange braucht es, bis sich die Nutzerzahl verdoppelt hat?

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Die prozentuale Zunahme um 20% bedeutet ja, dass mit jedem Zeitschritt zum alten Bestand noch 20% dazukommen,
also Bneu = B + 20 100 ⋅B = (1 + 20 100 ) ⋅ B = 1,2 ⋅ B.

Somit gilt für den Wachstumsfaktor a (in f(t)= c · a t ): a=1,2.

Mit der Formel für die Verdopplungszeit gilt: TV = loga(2).

Also TV = log1.2(2) ≈ 3.8 Wochen

c und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

Ein Konto wird mit 3000€ eröffnet und wird mit einem festen Zinssatz verzinst. Nach 8 Jahren beträgt der Kontostand bereits 5154,56€. a) Wie hoch ist der Kontostand 12 Jahre nach der Kontoeröffnung? b) Wann ist der Kontostand auf 5000€ angewachsen?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Den Anfangswert f(0)=c=3000 kann man direkt aus der Aufgabe heraus lesen.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= 3000 a t mit einem Wachstumsfaktor a sein muss.

Der Wachstumsfaktor a ist zwar nicht gegeben, wir wissen aber, dass nach 8 Jahre der Bestand 5154.56 € ist, also f(8) = 5154.56. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= 3000 a t ein:

3000 a 8 = 5154,56 |:3000
a 8 = 1,71819 | 8
a1 = - 1,71819 8 = -1,07
a2 = 1,71819 8 = 1,07

Da der Wachstumsfaktor a immer positiv sein muss, ist a= 1,07 ≈ 1.07 die einzige sinnvolle Lösung.

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 3000 1,07 t .

zu a)

Gesucht ist der Kontostand zum Zeitpunkt t=12 Jahre, also f(12):

f(12) = 3000 1,07 12 6756,575.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Kontostand = 5000 € ist, also f(t) = 5000:

3000 1,07 t = 5000 |:3000
1,07 t = 5 3 |lg(⋅)
lg( 1,07 t ) = lg( 5 3 )
t · lg( 1,07 ) = lg( 5 3 ) |: lg( 1,07 )
t = lg( 5 3 ) lg( 1,07 )
t = 7,55

Nach ca. 7,55 Jahre ist also der Kontostand = 5000 €.