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log im Interval bestimmen

Beispiel:

Finde zwei benachbarte ganze Zahlen, zwischen denen der Logarithmus log 3 ( 1 23 ) liegt.

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Wir suchen 3er-Potenzen in der Näher von 1 23 , also eine die gerade noch kleiner und eine die schon größer als 1 23 ist.

Dabei kommt man auf 1 27 = 1 3 3 = 3-3 < 1 23 und auf 1 9 = 1 3 2 = 3-2 > 1 23 .

Und da wir bei log 3 ( 1 23 ) ja das ☐ von 3 = 1 23 suchen, muss dieses ☐ irgendwo zwischen -3 und -2 liegen, wegen:
3-3 = 1 3 3 = 1 27 < 1 23 < 1 9 = 1 3 2 = 3-2

Es gilt somit: -3 < log 3 ( 1 23 ) < -2

Parameter mit Graph bestimmen

Beispiel:

Du hast entweder einen veralteten Browser oder Javascript ausgeschaltet. Deswegen kannst du leider das Schaubild nicht sehen :(

Gegeben ist die Funktionenschar fk(x)= 4 k e k x +3 k +3 . Die Abbildung rechts zeigt den Graph von fk für ein bestimmtes k. Bestimme dieses k.

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Das Problem bei e-Funktionen ist ja, dass wir normale Funktionswerte sehr schwer berechnen und dann nur sehr ungenau ablesen können :(

Die einzigen Möglichkeiten gut ablesbare Werte zu finden, ist also dort, wo der Exponentialterm (annähernd) = 0 ist - oder eben =1 ist, weil dort der Exponent =0 ist.

  • Da das k ja ein fester Wert ist, kann 4 k e k x +3 k niemals = 0 werden.
  • Wenn der Exponent k x +3 k jedoch betragsmäßig sehr große und negative Werte annimmt, strebt der Exponentianterm 4 k e k x +3 k recht schnell gegen 0. Das lässt sich auch gut in der waagrechten Assymtote bei 3 erkennen.
    Dieser zweite Summand ist aber unabhängig von k, so dass uns die Lage der Asymptote keinen Anhaltspunkt für den Wert von k gibt.
  • Wir müssen also den Exponent k x +3 k = 0 bekommen, um einen präzise ablebaren Punkt auf dem Graph zu bekommen.
    k x +3 k = 0 | - ( 3 k )
    k x = -3 k |:( k )
    x = -3
    Wenn wir nun -3 in fk einsetzen erhalten wir folgende Gleichung:
    fk(-3 ) = 4 k e k ( -3 ) +3 k +3 = 4k +3
    im abgebildeten Term können wir aber ja f(-3 ) = 0 ablesen, es gilt somit:
    4k +3 = 0 | -3
    4k = -3 |:4
    k = - 3 4 = -0.75

Der abgebildete Graph ist somit der von f - 3 4

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= 4 e 0,1x +3 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent 0,1x ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e 0,1x für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Auch mit dem positiven Koeffizienten 4 vor e 0,1x können die Funktionswerte von 4 e 0,1x alles zwischen 0 und ∞ annehmen.

Durch die +3 hinter dem 4 e 0,1x wird zu allen Funktionswerten von 4 e 0,1x noch 3 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y > 3}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

4 e 0,1x +3 = y | -3
4 e 0,1x = y -3 |:4
e 0,1x = 1 4 y - 3 4 |ln(⋅)
0,1x = ln( 1 4 y - 3 4 ) |:0,1
x = 1 0,1 ln( 1 4 y - 3 4 )
x = 10 ln( 1 4 y - 3 4 )

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = 10 ln( 1 4 x - 3 4 )

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = 10 ln( 1 4 x - 3 4 )

Halbwerts-/Verdoppl.-Zeit bestimmen

Beispiel:

Gegeben ist der Exponentialfunktion f mit f(t)= c · 1,081 t mit unbekanntem Anfangswert c.

Bestimme die Verdopplungszeit.

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Den Wachstumsfaktor a kann direkt aus dem Funktionterm f(t)= c · 1,081 t ablesen: a=1.081.

Mit der Formel für die Verdopplungszeit gilt: TV = loga(2).

Also TV = log1.081(2) ≈ 8.9 (Zeiteinheiten)

c und a gegeben

Beispiel:

Ein Staat verliert jedes Jahr 3,1% seiner Bevölkerung. Zu Beobachtungsbeginn hat das Land 80 Millionen Einwohner. a) Wie viel Millionen Einwohner hat der Staat noch nach 9 Jahren? b) Wann hat das Land nur noch 50 Millionen Einwohner?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Den Anfangswert f(0)=c=80 kann man direkt aus der Aufgabe heraus lesen.

Die prozentuale Abnahme um 3.1% bedeutet ja, dass mit jedem Zeitschritt vom alten Bestand noch 3.1% weggehen,
also Bneu = B - 3.1 100 ⋅B = (1 - 3.1 100 ) ⋅ B = 0,969 ⋅ B. Somit ist das a=0,969.

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 80 0,969 t .

zu a)

Gesucht ist der Bestand zum Zeitpunkt t=9 Jahre, also f(9):

f(9) = 80 0,969 9 60,257.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Bestand = 50 Millionen Einwohner ist, also f(t) = 50:

80 0,969 t = 50 |:80
0,969 t = 5 8 |lg(⋅)
lg( 0,969 t ) = lg( 5 8 )
t · lg( 0,969 ) = lg( 5 8 ) |: lg( 0,969 )
t = lg( 5 8 ) lg( 0,969 )
t = 14,9252

Nach ca. 14,925 Jahre ist also der Bestand = 50 Millionen Einwohner.