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log berechnen

Beispiel:

Berechne den Logarithmus log 2 ( 1 128 ) .

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Wir suchen den Logarithmus von 1 128 zur Basis 2, also die Hochzahl mit der man 2 potenzieren muss, um auf 1 128 zu kommen.

Also was muss in das Kästchen, damit 2 = 1 128 gilt.

An dem Bruch mit der 1 im Zähler kann man schnell erkennen, dass die Hochzahl negativ sein muss. Um auf den Betrag des gesuchten Exponenten zu kommen, können wir auch zuerst mal nur den Nenner als 2-Potenz zu schreiben versuchen, also 2 = 1 128

Aus der Erinnerung an die Potenzrechnung oder durch systematisches Probieren kommt man auf die Lösung:

log 2 ( 1 128 ) = -7, eben weil 2-7 = 1 128 gilt .

Beide Logarithmusgesetze

Beispiel:

Vereinfache den Term - lg( 1 4 x 2 ) - lg( 1 2 x ) + lg( 25 2 x 3 ) soweit wie möglich.

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- lg( 1 4 x 2 ) - lg( 1 2 x ) + lg( 25 2 x 3 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) umformen zu:

= -( lg( 1 4 ) + lg( x 2 ) ) - ( lg( 1 2 ) + lg( x ) ) + ( lg( 25 2 ) + lg( x 3 ) )

= - lg( 1 4 ) - lg( x 2 ) - lg( 1 2 ) - lg( x ) + lg( 25 2 ) + lg( x 3 )

Jetzt kann man mit dem 2. Logarithmusgesetz log(ab) = b⋅log(a) umformen zu:

= - lg( 1 4 ) -2 lg( x ) - lg( 1 2 ) - lg( x ) + lg( 25 2 ) +3 lg( x )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log( a b ) = log(a)- log(b) noch die Brüche im Logarithmus umformen:

= - lg( 1 ) + lg( 4 ) -2 lg( x ) - lg( 1 ) + lg( 2 ) - lg( x ) + lg( 25 ) - lg( 2 ) +3 lg( x )

= lg( 25 ) + lg( 4 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) rückwärts umformen zu:

= lg( 25 · 4 )

= lg( 100 )

= lg( 10 2 )

= 2

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= -3 e x -3 +2 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent x -3 ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e x -3 für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Durch den negativen Koeffizienten -3 vor e x -3 wird e x -3 an der x-Achse gespiegelt. Dadurch liegen bei -3 e x -3 die Funktionswerte zwischen -∞ und 0.

Durch die +2 hinter dem -3 e x -3 wird zu allen Funktionswerten von -3 e x -3 noch 2 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y < 2}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

-3 e x -3 +2 = y | -2
-3 e x -3 = y -2 |:-3
e x -3 = - 1 3 y + 2 3 |ln(⋅)
x -3 = ln( - 1 3 y + 2 3 )
x -3 = ln( - 1 3 y + 2 3 ) | +3
x = ln( - 1 3 y + 2 3 ) +3

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = ln( - 1 3 x + 2 3 ) +3

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = ln( - 1 3 x + 2 3 ) +3

Exponentialterm mit Halbwertszeit best.

Beispiel:

Bei einer Bakterienkultur geht davon aus, dass sie sich innerhalb von 3 Stunden verdoppelt. Zu Beobachtungsbeginn umfasste die Kultur 23 Milionen Bakterien. Bestimme den Funktionsterm der Exponentialfunktion, die die Bakterienanzahl in Milionen nach t Stunden angibt.

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Von der allgemeinen Exponentialfunktion f(t)= c · a t können wir den Anfangswert c = 23 direkt der Aufgabe entnehmen.

Um nun noch den Wachstumsfaktor a zu bestimmen, nutzen wir die Formel für die Verdopplungszeit: TV = loga(2).

Also 3 = loga(2). Nach der Definition des Logarithmus ist dies gleichbedeutend mit

a 3 = 2 | 3
a = 2 3

Das gesuchte a ist somit 2 3 ≈ 1.26, der gesuchte Funktionsterm f(t)= 23 1,26 t

a und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

Ein Konto wird mit 1% verzinst. 8 Jahre nach dem das Konto eröffnet wurde, sind bereits 4331,43€ auf dem Konto. a) Wie hoch ist der Kontostand 6 Jahre nach der Kontoeröffnung? b) Wann ist der Kontostand auf 4600€ angewachsen?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Die prozentuale Zunahme um 1% bedeutet ja, dass mit jedem Zeitschritt zum alten Bestand noch 1% dazukommen,
also Bneu = B + 1 100 ⋅B = (1 + 1 100 ) ⋅ B = 1,01 ⋅ B. Somit ist das a=1,01.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= c · 1,01 t mit einem Anfangswert c sein muss.

Wir kennen zwar den Anfangswert f(0)=c nicht, wissen aber, dass nach 8 Jahre der Bestand 4331.43 € ist, also f(8) = 4331.43. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= c · 1,01 t ein:

c ⋅ 1.018 = 4331.43

c ⋅ 1.08286 = 4331.43 | : 1.08286

c = 4000

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 4000 1,01 t .

zu a)

Gesucht ist der Kontostand zum Zeitpunkt t=6 Jahre, also f(6):

f(6) = 4000 1,01 6 4246,081.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Kontostand = 4600 € ist, also f(t) = 4600:

4000 1,01 t = 4600 |:4000
1,01 t = 23 20 |lg(⋅)
lg( 1,01 t ) = lg( 23 20 )
t · lg( 1,01 ) = lg( 23 20 ) |: lg( 1,01 )
t = lg( 23 20 ) lg( 1,01 )
t = 14,046

Nach ca. 14,046 Jahre ist also der Kontostand = 4600 €.