nach Aufgabentypen suchen

Aufgabentypen anhand von Beispielen durchstöbern

Browserfenster aktualisieren (F5), um neue Beispiele bei den Aufgabentypen zu sehen

log berechnen (schwer)

Beispiel:

Berechne den Logarithmus log 15 ( 15 ) .

Lösung einblenden

Zuerst schreiben wir 15 um: 15 = 15 1 2

log 15 ( 15 ) = log 15 ( 15 1 2 ) heißt, dass wir den Logarithmus von 15 1 2 zur Basis 15 suchen, also die Hochzahl mit der man 15 potenzieren muss, um auf 15 1 2 zu kommen.

Also was muss in das Kästchen, damit 15 = 15 1 2 gilt.

Damit steht die Lösung praktisch schon da: log 15 ( 15 ) = log 15 ( 15 1 2 ) = 1 2 , eben weil 15 1 2 = 15 gilt .

Beide Logarithmusgesetze

Beispiel:

Vereinfache den Term lg( 50x ) + lg( 1 2000 x 2 ) + lg( 4 x 3 ) soweit wie möglich.

Lösung einblenden

lg( 50x ) + lg( 1 2000 x 2 ) + lg( 4 x 3 )

= lg( 50x ) + lg( 1 2000 x 2 ) + lg( 4 x -3 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) umformen zu:

= lg( 50 ) + lg( x ) + ( lg( 1 2000 ) + lg( x 2 ) ) + ( lg( 4 ) + lg( 1 x 3 ) )

= lg( 50 ) + lg( x ) + lg( 1 2000 ) + lg( x 2 ) + lg( 4 ) + lg( 1 x 3 )

Jetzt kann man mit dem 2. Logarithmusgesetz log(ab) = b⋅log(a) umformen zu:

= lg( 50 ) + lg( x ) + lg( 1 2000 ) +2 lg( x ) + lg( 4 ) -3 lg( x )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log( a b ) = log(a)- log(b) noch die Brüche im Logarithmus umformen:

= lg( 50 ) + lg( x ) + lg( 1 ) - lg( 2000 ) +2 lg( x ) + lg( 4 ) -3 lg( x )

= - lg( 2000 ) + lg( 50 ) + lg( 4 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) rückwärts umformen zu:

= lg( 1 2000 · 50 · 4 )

= lg( 1 10 )

= lg( 10 -1 )

= -1

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= e -0,1x -2 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

Lösung einblenden

Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent -0,1x ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e -0,1x für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Durch die -2 hinter dem e -0,1x wird zu allen Funktionswerten von e -0,1x noch -2 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y > -2}

Umkehrfunktion

Du hast entweder einen veralteten Browser oder Javascript ausgeschaltet. Deswegen kannst du leider das Schaubild nicht sehen :(

Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

e -0,1x -2 = y | +2
e -0,1x = y +2 |ln(⋅)
-0,1x = ln( y +2 ) |:-0,1
x = - 1 0,1 ln( y +2 )
x = -10 ln( y +2 )

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = -10 ln( x +2 )

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = -10 ln( x +2 )

prozentale Änderung bestimmen

Beispiel:

Gib für die exponentielle Wachstumsfunktion f mit f(t)= 57 ( 23 25 ) t die prozentuale Änderung pro Zeiteinheit an. Handelt es sich um prozentuale Zunahme oder um prozentuale Abnahme?

Lösung einblenden

f(0) = 57

f(1) = 57 23 25

f(2) = 57 23 25 23 25

f(3) = 57 23 25 23 25 23 25

f(4) = 57 23 25 23 25 23 25 23 25

...

Mit jeder Zeiteinheit wird also der bisherige Funktionswert mit 23 25 multipliziert. Da 23 25 < 1 ist, werden die Funktionswerte mit jedem Zeitschritt kleiner, und zwar auf das 23 25 -fache (oder auf das 92 100 -fache), also auf 92 % des vorherigen Funktionswertes.

Die prozentuale Abnahme beträgt also 100% - 92% = 8 %

c und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

Ein Konto wird mit 6000€ eröffnet und wird mit einem festen Zinssatz verzinst. Nach 2 Jahren beträgt der Kontostand bereits 6242,4€. a) Wie hoch ist der Kontostand 7 Jahre nach der Kontoeröffnung? b) Wann ist der Kontostand auf 6500€ angewachsen?

Lösung einblenden

Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Den Anfangswert f(0)=c=6000 kann man direkt aus der Aufgabe heraus lesen.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= 6000 a t mit einem Wachstumsfaktor a sein muss.

Der Wachstumsfaktor a ist zwar nicht gegeben, wir wissen aber, dass nach 2 Jahre der Bestand 6242.4 € ist, also f(2) = 6242.4. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= 6000 a t ein:

6000 a 2 = 6242,4 |:6000
a 2 = 1,0404 | 2
a1 = - 1,0404 = -1,02
a2 = 1,0404 = 1,02

Da der Wachstumsfaktor a immer positiv sein muss, ist a= 1,02 ≈ 1.02 die einzige sinnvolle Lösung.

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 6000 1,02 t .

zu a)

Gesucht ist der Kontostand zum Zeitpunkt t=7 Jahre, also f(7):

f(7) = 6000 1,02 7 6892,114.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Kontostand = 6500 € ist, also f(t) = 6500:

6000 1,02 t = 6500 |:6000
1,02 t = 13 12 |lg(⋅)
lg( 1,02 t ) = lg( 13 12 )
t · lg( 1,02 ) = lg( 13 12 ) |: lg( 1,02 )
t = lg( 13 12 ) lg( 1,02 )
t = 4,042

Nach ca. 4,042 Jahre ist also der Kontostand = 6500 €.