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Symmetrie e-Funktionen

Beispiel:

Entscheide welche Symmetrie bei der Funktion f mit f(x)= x 2 · e x 2 + x vorliegt.

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Wir betrachten einfach f(-x) und schauen dann, ob das zufällig wieder f(x) oder -f(x) ist:

f(-x) = ( -x ) 2 · e ( -x ) 2 + ( -x ) = x 2 · e x 2 - x

Wenn man das mit f(x) = x 2 · e x 2 + x vergleicht, kann man erkennen, dass f(-x) = x 2 · e x 2 - x
weder gleich f(x) = x 2 · e x 2 + x noch gleich -f(x) = - x 2 · e x 2 + x = - x 2 · e x 2 + x ist.

Wir können dies ja auch anhand eines Gegenbeispiels nachweisen:

f(1) = 1 2 · e 1 2 +1 = 1 · e 2 ≈ 7.389
Aber: f(-1) = ( -1 ) 2 · e ( -1 ) 2 -1 = 1 · e 0 ≈ 1

Es gilt also: f(-x) ≠ f(x) und f(-x) ≠ -f(x)

Somit liegt bei f keine Symmetrie zum KoSy vor.

Beide Logarithmusgesetze

Beispiel:

Vereinfache den Term lg( 4x ) + lg( 2 x 4 ) - lg( 800 x 3 ) soweit wie möglich.

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lg( 4x ) + lg( 2 x 4 ) - lg( 800 x 3 )

= lg( 4x ) + lg( 2 x -4 ) - lg( 800 x -3 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) umformen zu:

= lg( 4 ) + lg( x ) + ( lg( 2 ) + lg( 1 x 4 ) ) - ( lg( 800 ) + lg( 1 x 3 ) )

= lg( 4 ) + lg( x ) + lg( 2 ) + lg( 1 x 4 ) - lg( 800 ) - lg( 1 x 3 )

Jetzt kann man mit dem 2. Logarithmusgesetz log(ab) = b⋅log(a) umformen zu:

= lg( 4 ) + lg( x ) + lg( 2 ) -4 lg( x ) - lg( 800 ) +3 lg( x )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log( a b ) = log(a)- log(b) noch die Brüche im Logarithmus umformen:

= lg( 4 ) + lg( x ) + lg( 2 ) -4 lg( x ) - lg( 800 ) +3 lg( x )

= - lg( 800 ) + lg( 4 ) + lg( 2 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) rückwärts umformen zu:

= lg( 1 800 · 4 · 2 )

= lg( 1 100 )

= lg( 10 -2 )

= -2

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= 2 e -0,3x +0,6 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent -0,3x +0,6 ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e -0,3x +0,6 für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Auch mit dem positiven Koeffizienten 2 vor e -0,3x +0,6 können die Funktionswerte von 2 e -0,3x +0,6 alles zwischen 0 und ∞ annehmen.

Somit ist der Wertebereich von f: W = {y ∈ ℝ | y > 0}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

2 e -0,3x +0,6 = y |:2
e -0,3x +0,6 = 1 2 y |ln(⋅)
-0,3x +0,6 = ln( 1 2 y )
-0,3x +0,6 = ln( 1 2 y ) | -0,6
-0,3x = ln( 1 2 y ) -0,6 |:(-0,3 )
x = - 1 0,3 ln( 1 2 y ) + 0,6 0,3

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = - 1 0,3 ln( 1 2 x ) + 0,6 0,3

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = - 1 0,3 ln( 1 2 x ) + 0,6 0,3

Halbwerts-/Verdoppl.-Zeit bestimmen

Beispiel:

Gegeben ist der Exponentialfunktion f mit f(t)= c · 1,12 t mit unbekanntem Anfangswert c.

Bestimme die Verdopplungszeit.

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Den Wachstumsfaktor a kann direkt aus dem Funktionterm f(t)= c · 1,12 t ablesen: a=1.12.

Mit der Formel für die Verdopplungszeit gilt: TV = loga(2).

Also TV = log1.12(2) ≈ 6.12 (Zeiteinheiten)

a und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

Eine Bakterienkultur vermehrt sich stündlich um 11%. 7 Stunden nach Beobachtungsbeginn sind es bereits 49,83Millionen Bakterien.a) Wie viel Millionen Bakterien hat die Bakterienkultur nach 4 Stunden? b) Wann umfasst die Kultur 54 Millionen Bakterien?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Die prozentuale Zunahme um 11% bedeutet ja, dass mit jedem Zeitschritt zum alten Bestand noch 11% dazukommen,
also Bneu = B + 11 100 ⋅B = (1 + 11 100 ) ⋅ B = 1,11 ⋅ B. Somit ist das a=1,11.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= c · 1,11 t mit einem Anfangswert c sein muss.

Wir kennen zwar den Anfangswert f(0)=c nicht, wissen aber, dass nach 7 Stunden der Bestand 49.83 Millionen Bakterien ist, also f(7) = 49.83. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= c · 1,11 t ein:

c ⋅ 1.117 = 49.83

c ⋅ 2.07616 = 49.83 | : 2.07616

c = 24

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 24 1,11 t .

zu a)

Gesucht ist der Bestand zum Zeitpunkt t=4 Stunden, also f(4):

f(4) = 24 1,11 4 36,434.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Bestand = 54 Millionen Bakterien ist, also f(t) = 54:

24 1,11 t = 54 |:24
1,11 t = 9 4 |lg(⋅)
lg( 1,11 t ) = lg( 9 4 )
t · lg( 1,11 ) = lg( 9 4 ) |: lg( 1,11 )
t = lg( 9 4 ) lg( 1,11 )
t = 7,7705

Nach ca. 7,771 Stunden ist also der Bestand = 54 Millionen Bakterien.