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2. Logarithmusgesetz einfach

Beispiel:

Vereinfache den Term 4 lg( x 4 ) +4 lg( x 3 ) + lg( 1 x ) zu einem Vielfachen von lg( x ) .

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Es gilt mit dem Logarithmusgesetz log(ab) = b⋅log(a):
4 lg( x 4 ) +4 lg( x 3 ) + lg( 1 x )
= 4 lg( x 4 ) +4 lg( x 3 ) + lg( x - 1 2 )
= 16 lg( x ) +12 lg( x ) - 1 2 lg( x )
= 55 2 lg( x )

Parameter mit Graph bestimmen

Beispiel:

Du hast entweder einen veralteten Browser oder Javascript ausgeschaltet. Deswegen kannst du leider das Schaubild nicht sehen :(

Gegeben ist die Funktionenschar fk(x)= 2 k e k x + k +3 . Die Abbildung rechts zeigt den Graph von fk für ein bestimmtes k. Bestimme dieses k.

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Das Problem bei e-Funktionen ist ja, dass wir normale Funktionswerte sehr schwer berechnen und dann nur sehr ungenau ablesen können :(

Die einzigen Möglichkeiten gut ablesbare Werte zu finden, ist also dort, wo der Exponentialterm (annähernd) = 0 ist - oder eben =1 ist, weil dort der Exponent =0 ist.

  • Da das k ja ein fester Wert ist, kann 2 k e k x + k niemals = 0 werden.
  • Wenn der Exponent k x + k jedoch betragsmäßig sehr große und negative Werte annimmt, strebt der Exponentianterm 2 k e k x + k recht schnell gegen 0. Das lässt sich auch gut in der waagrechten Assymtote bei 3 erkennen.
    Dieser zweite Summand ist aber unabhängig von k, so dass uns die Lage der Asymptote keinen Anhaltspunkt für den Wert von k gibt.
  • Wir müssen also den Exponent k x + k = 0 bekommen, um einen präzise ablebaren Punkt auf dem Graph zu bekommen.
    k x + k = 0 | - ( k )
    k x = - k |:( k )
    x = -1
    Wenn wir nun -1 in fk einsetzen erhalten wir folgende Gleichung:
    fk(-1 ) = 2 k e k ( -1 ) + k +3 = 2k +3
    im abgebildeten Term können wir aber ja f(-1 ) = 0 ablesen, es gilt somit:
    2k +3 = 0 | -3
    2k = -3 |:2
    k = - 3 2 = -1.5

Der abgebildete Graph ist somit der von f - 3 2

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= 3 e x -3 -2 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent x -3 ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e x -3 für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Auch mit dem positiven Koeffizienten 3 vor e x -3 können die Funktionswerte von 3 e x -3 alles zwischen 0 und ∞ annehmen.

Durch die -2 hinter dem 3 e x -3 wird zu allen Funktionswerten von 3 e x -3 noch -2 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y > -2}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

3 e x -3 -2 = y | +2
3 e x -3 = y +2 |:3
e x -3 = 1 3 y + 2 3 |ln(⋅)
x -3 = ln( 1 3 y + 2 3 )
x -3 = ln( 1 3 y + 2 3 ) | +3
x = ln( 1 3 y + 2 3 ) +3

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = ln( 1 3 x + 2 3 ) +3

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = ln( 1 3 x + 2 3 ) +3

Halbwerts-/Verdoppl.-Zeit (Anwendung)

Beispiel:

Ein Konto wird mit 7,1% verzinst.Bestimme die Zeit bis sich der Kontostand verdoppelt hat.

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Die prozentuale Zunahme um 7.1% bedeutet ja, dass mit jedem Zeitschritt zum alten Bestand noch 7.1% dazukommen,
also Bneu = B + 7.1 100 ⋅B = (1 + 7.1 100 ) ⋅ B = 1,071 ⋅ B.

Somit gilt für den Wachstumsfaktor a (in f(t)= c · a t ): a=1,071.

Mit der Formel für die Verdopplungszeit gilt: TV = loga(2).

Also TV = log1.071(2) ≈ 10.11 Jahre

c und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

Von einem radioaktiven Element sind zu Beobachtungsbeginn 40kg vorhanden. Nach 4 Tagen nach sind nur noch 29,92kg dieses Elements vorhanden. a) Wie viel kg des Elements sind 7 Tage nach Beobachtungsbeginn vorhanden? b) Wann sind nur noch 30kg vorhanden?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Den Anfangswert f(0)=c=40 kann man direkt aus der Aufgabe heraus lesen.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= 40 a t mit einem Wachstumsfaktor a sein muss.

Der Wachstumsfaktor a ist zwar nicht gegeben, wir wissen aber, dass nach 4 Tage der Bestand 29.92 kg ist, also f(4) = 29.92. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= 40 a t ein:

40 a 4 = 29,92 |:40
a 4 = 0,748 | 4
a1 = - 0,748 4 -0,93
a2 = 0,748 4 0,93

Da der Wachstumsfaktor a immer positiv sein muss, ist a= 0,93 ≈ 0.93 die einzige sinnvolle Lösung.

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 40 0,93 t .

zu a)

Gesucht ist der Bestand zum Zeitpunkt t=7 Tage, also f(7):

f(7) = 40 0,93 7 24,068.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Bestand = 30 kg ist, also f(t) = 30:

40 0,93 t = 30 |:40
0,93 t = 3 4 |lg(⋅)
lg( 0,93 t ) = lg( 3 4 )
t · lg( 0,93 ) = lg( 3 4 ) |: lg( 0,93 )
t = lg( 3 4 ) lg( 0,93 )
t = 3,9642

Nach ca. 3,964 Tage ist also der Bestand = 30 kg.