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1. Logarithmusgesetz einfach

Beispiel:

Vereinfache log 5 ( 25x ) - log 5 ( x ) so, dass das Argument des Logarithmus möglichst einfach wird.

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Es gilt mit dem Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b):
log 5 ( 25x ) - log 5 ( x )
= log 5 ( 25 ) + log 5 ( x ) - log 5 ( x )
= log 5 ( 5 2 ) + log 5 ( x ) - log 5 ( x )
= 2 + log 5 ( x ) - log 5 ( x )
= 2

Parameter mit Graph bestimmen

Beispiel:

Du hast entweder einen veralteten Browser oder Javascript ausgeschaltet. Deswegen kannst du leider das Schaubild nicht sehen :(

Gegeben ist die Funktionenschar fk(x)= 2 k e 1 3 k x - 1 3 k -1 . Die Abbildung rechts zeigt den Graph von fk für ein bestimmtes k. Bestimme dieses k.

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Das Problem bei e-Funktionen ist ja, dass wir normale Funktionswerte sehr schwer berechnen und dann nur sehr ungenau ablesen können :(

Die einzige Möglichkeit gut ablesbare Werte zu finden, ist also dort, wo der Exponentialterm (annähernd) = 0 ist - oder eben =1 ist, weil dort der Exponent =0 ist.

  • Da das k ja ein fester Wert ist, kann 2 k e 1 3 k x - 1 3 k niemals = 0 werden.
  • Wenn der Exponent 1 3 k x - 1 3 k jedoch betragsmäßig sehr große und negative Werte annimmt, strebt der Exponentialterm 2 k e 1 3 k x - 1 3 k recht schnell gegen 0. Das lässt sich auch gut in der waagrechten Asymptote bei -1 erkennen.
    Dieser zweite Summand ist aber unabhängig von k, so dass uns die Lage der Asymptote keinen Anhaltspunkt für den Wert von k gibt.
  • Wir müssen also den Exponent 1 3 k x - 1 3 k = 0 bekommen, um einen präzise ablesbaren Punkt auf dem Graph zu bekommen.
    1 3 k x - 1 3 k = 0 |⋅ 3
    3( 1 3 k x - 1 3 k ) = 0
    k x - k = 0 | - ( - k )
    k x = k |:( k )
    x = 1
    Wenn wir nun 1 in fk einsetzen erhalten wir folgende Gleichung:
    fk(1 ) = 2 k e 1 3 k 1 - 1 3 k -1 = 2k -1
    im abgebildeten Term können wir aber ja f(1 ) = 4 ablesen, es gilt somit:
    2k -1 = 4 | +1
    2k = 5 |:2
    k = 5 2 = 2.5

Der abgebildete Graph ist somit der von f 5 2

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= -3 e 0,3x -2 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent 0,3x ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e 0,3x für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Durch den negativen Koeffizienten -3 vor e 0,3x wird e 0,3x an der x-Achse gespiegelt. Dadurch liegen bei -3 e 0,3x die Funktionswerte zwischen -∞ und 0.

Durch die -2 hinter dem -3 e 0,3x wird zu allen Funktionswerten von -3 e 0,3x noch -2 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y < -2}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

-3 e 0,3x -2 = y | +2
-3 e 0,3x = y +2 |:-3
e 0,3x = - 1 3 y - 2 3 |ln(⋅)
0,3x = ln( - 1 3 y - 2 3 ) |:0,3
x = 1 0,3 ln( - 1 3 y - 2 3 )
x = 10 3 ln( - 1 3 y - 2 3 )

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = 10 3 ln( - 1 3 x - 2 3 )

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = 10 3 ln( - 1 3 x - 2 3 )

prozentale Änderung bestimmen

Beispiel:

Gib für die exponentielle Wachstumsfunktion f mit f(t)= 46 0,55 t die prozentuale Änderung pro Zeiteinheit an. Handelt es sich um prozentuale Zunahme oder um prozentuale Abnahme?

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f(0) = 46

f(1) = 46 0,55

f(2) = 46 0,550,55

f(3) = 46 0,550,550,55

f(4) = 46 0,550,550,550,55

...

Mit jeder Zeiteinheit wird also der bisherige Funktionswert mit 0,55 multipliziert. Da 0,55 < 1 ist, werden die Funktionswerte mit jedem Zeitschritt kleiner, und zwar auf das 0,55-fache, also auf 55 % des vorherigen Funktionswertes.

Die prozentuale Abnahme beträgt also 100% - 55% = 45 %

a und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

Eine Bakterienkultur vermehrt sich stündlich um 26%. 2 Stunden nach Beobachtungsbeginn sind es bereits 30,16Millionen Bakterien.a) Wie viel Millionen Bakterien hat die Bakterienkultur nach 5 Stunden? b) Wann umfasst die Kultur 119 Millionen Bakterien?

Lösung einblenden

Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Die prozentuale Zunahme um 26% bedeutet ja, dass mit jedem Zeitschritt zum alten Bestand noch 26% dazukommen,
also Bneu = B + 26 100 ⋅B = (1 + 26 100 ) ⋅ B = 1,26 ⋅ B. Somit ist das a=1,26.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= c · 1,26 t mit einem Anfangswert c sein muss.

Wir kennen zwar den Anfangswert f(0)=c nicht, wissen aber, dass nach 2 Stunden der Bestand 30.16 Millionen Bakterien ist, also f(2) = 30.16. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= c · 1,26 t ein:

c ⋅ 1.262 = 30.16

c ⋅ 1.5876 = 30.16 | : 1.5876

c = 19

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 19 1,26 t .

zu a)

Gesucht ist der Bestand zum Zeitpunkt t=5 Stunden, also f(5):

f(5) = 19 1,26 5 60,34.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Bestand = 119 Millionen Bakterien ist, also f(t) = 119:

19 1,26 t = 119 |:19
1,26 t = 119 19 |lg(⋅)
lg( 1,26 t ) = lg( 119 19 )
t · lg( 1,26 ) = lg( 119 19 ) |: lg( 1,26 )
t = lg( 119 19 ) lg( 1,26 )
t = 7,9385

Nach ca. 7,939 Stunden ist also der Bestand = 119 Millionen Bakterien.