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log im Interval bestimmen

Beispiel:

Finde zwei benachbarte ganze Zahlen, zwischen denen der Logarithmus log 5 ( 1 102 ) liegt.

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Wir suchen 5er-Potenzen in der Näher von 1 102 , also eine die gerade noch kleiner und eine die schon größer als 1 102 ist.

Dabei kommt man auf 1 125 = 1 5 3 = 5-3 < 1 102 und auf 1 25 = 1 5 2 = 5-2 > 1 102 .

Und da wir bei log 5 ( 1 102 ) ja das ☐ von 5 = 1 102 suchen, muss dieses ☐ irgendwo zwischen -3 und -2 liegen, wegen:
5-3 = 1 5 3 = 1 125 < 1 102 < 1 25 = 1 5 2 = 5-2

Es gilt somit: -3 < log 5 ( 1 102 ) < -2

Beide Logarithmusgesetze

Beispiel:

Vereinfache den Term lg( 1 20 x 2 ) + lg( 4 x 2 ) + lg( 5x ) soweit wie möglich.

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lg( 1 20 x 2 ) + lg( 4 x 2 ) + lg( 5x )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) umformen zu:

= lg( 1 20 ) + lg( x 2 ) + ( lg( 4 ) + lg( x 2 ) ) + ( lg( 5 ) + lg( x ) )

= lg( 1 20 ) + lg( x 2 ) + lg( 4 ) + lg( x 2 ) + lg( 5 ) + lg( x )

Jetzt kann man mit dem 2. Logarithmusgesetz log(ab) = b⋅log(a) umformen zu:

= lg( 1 20 ) +2 lg( x ) + lg( 4 ) +2 lg( x ) + lg( 5 ) + lg( x )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log( a b ) = log(a)- log(b) noch die Brüche im Logarithmus umformen:

= lg( 1 ) - lg( 20 ) +2 lg( x ) + lg( 4 ) +2 lg( x ) + lg( 5 ) + lg( x )

= 5 lg( x ) - lg( 20 ) + lg( 5 ) + lg( 4 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) rückwärts umformen zu:

= 5 lg( x ) + lg( 1 20 · 5 · 4 )

= 5 lg( x ) + lg( 1 4 · 4 )

= 5 lg( x ) + lg( 1 )

= 5 lg( x )

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= e -0,4x +0,4 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent -0,4x +0,4 ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e -0,4x +0,4 für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Somit ist der Wertebereich von f: W = {y ∈ ℝ | y > 0}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

e -0,4x +0,4 = y |ln(⋅)
-0,4x +0,4 = ln( y )
-0,4x +0,4 = ln( y ) | -0,4
-0,4x = ln( y ) -0,4 |:(-0,4 )
x = - 1 0,4 ln( y ) + 0,4 0,4

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = - 1 0,4 ln( x ) + 0,4 0,4

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = - 1 0,4 ln( x ) + 0,4 0,4

prozentale Änderung bestimmen

Beispiel:

Gib für die exponentielle Wachstumsfunktion f mit f(t)= 191 1,4 t die prozentuale Änderung pro Zeiteinheit an. Handelt es sich um prozentuale Zunahme oder um prozentuale Abnahme?

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f(0) = 191

f(1) = 191 1,4

f(2) = 191 1,41,4

f(3) = 191 1,41,41,4

f(4) = 191 1,41,41,41,4

...

Mit jeder Zeiteinheit wird also der bisherige Funktionswert mit 1,4 multipliziert. Da 1,4 > 1 ist, werden die Funktionswerte mit jedem Zeitschritt größer, und zwar auf das 1,4-fache, also auf 140 % des vorherigen Funktionswertes.

Die prozentuale Zunahme beträgt also 140% - 100% = 40 %

c und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

Ein Konto wird mit 4000€ eröffnet und wird mit einem festen Zinssatz verzinst. Nach 8 Jahren beträgt der Kontostand bereits 5474,28€. a) Wie hoch ist der Kontostand 10 Jahre nach der Kontoeröffnung? b) Wann ist der Kontostand auf 4900€ angewachsen?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Den Anfangswert f(0)=c=4000 kann man direkt aus der Aufgabe heraus lesen.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= 4000 a t mit einem Wachstumsfaktor a sein muss.

Der Wachstumsfaktor a ist zwar nicht gegeben, wir wissen aber, dass nach 8 Jahre der Bestand 5474.28 € ist, also f(8) = 5474.28. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= 4000 a t ein:

4000 a 8 = 5474,28 |:4000
a 8 = 1,36857 | 8
a1 = - 1,36857 8 = -1,04
a2 = 1,36857 8 = 1,04

Da der Wachstumsfaktor a immer positiv sein muss, ist a= 1,04 ≈ 1.04 die einzige sinnvolle Lösung.

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 4000 1,04 t .

zu a)

Gesucht ist der Kontostand zum Zeitpunkt t=10 Jahre, also f(10):

f(10) = 4000 1,04 10 5920,977.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Kontostand = 4900 € ist, also f(t) = 4900:

4000 1,04 t = 4900 |:4000
1,04 t = 49 40 |lg(⋅)
lg( 1,04 t ) = lg( 49 40 )
t · lg( 1,04 ) = lg( 49 40 ) |: lg( 1,04 )
t = lg( 49 40 ) lg( 1,04 )
t = 5,1743

Nach ca. 5,174 Jahre ist also der Kontostand = 4900 €.