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log im Interval bestimmen

Beispiel:

Finde zwei benachbarte ganze Zahlen, zwischen denen der Logarithmus log 10 ( 1 252.586.649 ) liegt.

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Wir suchen 10er-Potenzen in der Näher von 1 252.586.649 , also eine die gerade noch kleiner und eine die schon größer als 1 252.586.649 ist.

Dabei kommt man auf 1 1000000000 = 1 10 9 = 10-9 < 1 252.586.649 und auf 1 100000000 = 1 10 8 = 10-8 > 1 252.586.649 .

Und da wir bei log 10 ( 1 252.586.649 ) ja das ☐ von 10 = 1 252.586.649 suchen, muss dieses ☐ irgendwo zwischen -9 und -8 liegen, wegen:
10-9 = 1 10 9 = 1 1000000000 < 1 252.586.649 < 1 100000000 = 1 10 8 = 10-8

Es gilt somit: -9 < log 10 ( 1 252.586.649 ) < -8

Beide Logarithmusgesetze

Beispiel:

Vereinfache den Term lg( 4 x 2 ) + lg( 1 10 x ) - lg( 1 25 x 3 ) soweit wie möglich.

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lg( 4 x 2 ) + lg( 1 10 x ) - lg( 1 25 x 3 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) umformen zu:

= lg( 4 ) + lg( x 2 ) + ( lg( 1 10 ) + lg( x ) ) - ( lg( 1 25 ) + lg( x 3 ) )

= lg( 4 ) + lg( x 2 ) + lg( 1 10 ) + lg( x ) - lg( 1 25 ) - lg( x 3 )

Jetzt kann man mit dem 2. Logarithmusgesetz log(ab) = b⋅log(a) umformen zu:

= lg( 4 ) +2 lg( x ) + lg( 1 10 ) + lg( x ) - lg( 1 25 ) -3 lg( x )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log( a b ) = log(a)- log(b) noch die Brüche im Logarithmus umformen:

= lg( 4 ) +2 lg( x ) + lg( 1 ) - lg( 10 ) + lg( x ) - lg( 1 ) + lg( 25 ) -3 lg( x )

= lg( 25 ) - lg( 10 ) + lg( 4 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) rückwärts umformen zu:

= lg( 25 10 · 4 )

= lg( 10 )

= lg( 10 )

= 1

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= -2 e -0,4x +1,2 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent -0,4x +1,2 ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e -0,4x +1,2 für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Durch den negativen Koeffizienten -2 vor e -0,4x +1,2 wird e -0,4x +1,2 an der x-Achse gespiegelt. Dadurch liegen bei -2 e -0,4x +1,2 die Funktionswerte zwischen -∞ und 0.

Somit ist der Wertebereich von f: W = {y ∈ ℝ | y < 0}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

-2 e -0,4x +1,2 = y |:-2
e -0,4x +1,2 = - 1 2 y |ln(⋅)
-0,4x +1,2 = ln( - 1 2 y )
-0,4x +1,2 = ln( - 1 2 y ) | -1,2
-0,4x = ln( - 1 2 y ) -1,2 |:(-0,4 )
x = - 1 0,4 ln( - 1 2 y ) + 1,2 0,4

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = - 1 0,4 ln( - 1 2 x ) + 1,2 0,4

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = - 1 0,4 ln( - 1 2 x ) + 1,2 0,4

prozentale Änderung bestimmen

Beispiel:

Gib für die exponentielle Wachstumsfunktion f mit f(t)= 110 ( 27 25 ) t die prozentuale Änderung pro Zeiteinheit an. Handelt es sich um prozentuale Zunahme oder um prozentuale Abnahme?

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f(0) = 110

f(1) = 110 27 25

f(2) = 110 27 25 27 25

f(3) = 110 27 25 27 25 27 25

f(4) = 110 27 25 27 25 27 25 27 25

...

Mit jeder Zeiteinheit wird also der bisherige Funktionswert mit 27 25 multipliziert. Da 27 25 > 1 ist, werden die Funktionswerte mit jedem Zeitschritt größer, und zwar auf das 27 25 -fache (oder auf das 108 100 -fache), also auf 108 % des vorherigen Funktionswertes.

Die prozentuale Zunahme beträgt also 108% - 100% = 8 %

c und a gegeben

Beispiel:

Eine Bakterienkultur vermehrt sich stündlich um 14%. Zu Beobachtungsbeginn umfasste die Kultur 5 Milionen Bakterien.a) Wie viel Millionen Bakterien hat die Bakterienkultur nach 5 Stunden? b) Wann umfasst die Kultur 35 Millionen Bakterien?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Den Anfangswert f(0)=c=5 kann man direkt aus der Aufgabe heraus lesen.

Die prozentuale Zunahme um 14% bedeutet ja, dass mit jedem Zeitschritt zum alten Bestand noch 14% dazukommen,
also Bneu = B + 14 100 ⋅B = (1 + 14 100 ) ⋅ B = 1,14 ⋅ B. Somit ist das a=1,14.

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 5 1,14 t .

zu a)

Gesucht ist der Bestand zum Zeitpunkt t=5 Stunden, also f(5):

f(5) = 5 1,14 5 9,627.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Bestand = 35 Millionen Bakterien ist, also f(t) = 35:

5 1,14 t = 35 |:5
1,14 t = 7 |lg(⋅)
lg( 1,14 t ) = lg( 7 )
t · lg( 1,14 ) = lg( 7 ) |: lg( 1,14 )
t = lg( 7 ) lg( 1,14 )
t = 14,8511

Nach ca. 14,851 Stunden ist also der Bestand = 35 Millionen Bakterien.