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log im Interval bestimmen

Beispiel:

Finde zwei benachbarte ganze Zahlen, zwischen denen der Logarithmus log 10 ( 1 4089 ) liegt.

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Wir suchen 10er-Potenzen in der Näher von 1 4089 , also eine die gerade noch kleiner und eine die schon größer als 1 4089 ist.

Dabei kommt man auf 1 10000 = 1 10 4 = 10-4 < 1 4089 und auf 1 1000 = 1 10 3 = 10-3 > 1 4089 .

Und da wir bei log 10 ( 1 4089 ) ja das ☐ von 10 = 1 4089 suchen, muss dieses ☐ irgendwo zwischen -4 und -3 liegen, wegen:
10-4 = 1 10 4 = 1 10000 < 1 4089 < 1 1000 = 1 10 3 = 10-3

Es gilt somit: -4 < log 10 ( 1 4089 ) < -3

Parameter mit Graph bestimmen

Beispiel:

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Gegeben ist die Funktionenschar fk(x)= ( x +2 k ) · e x + k +1 . Die Abbildung rechts zeigt den Graph von fk für ein bestimmtes k. Bestimme dieses k.

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Das Problem bei e-Funktionen ist ja, dass wir normale Funktionswerte sehr schwer berechnen und dann nur sehr ungenau ablesen können :(

Die einzige Möglichkeit gut ablesbare Werte zu finden, ist also dort, wo der Exponentialterm (annähernd) = 0 ist - oder eben =1 ist, weil dort der Exponent =0 ist.

  • Man kann schnell erkennen, dass der Exponentialterm ( x +2 k ) · e x + k = 0 wird, wenn x +2 k = 0 ist, also für x = -2 k .
    Dann muss ja der y-Wert fk(-2 k ) = ( ( -2 k ) +2 k ) · e ( -2 k ) + k +1 = 0 +1 = 1 sein.
    Da bei x = -2 k bei ( x +2 k ) auch das Vorzeichen wechselt, muss dieser Punkt P(-2 k | 1 ) im abgebildeten Graph bei P(1| 1 ) sein.
    Für den x-Wert dieses Punkts P gilt somit -2 k = 1
    Also gilt k = - 1 2

Der abgebildete Graph ist somit der von f - 1 2

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= 4 e 0,2x +2 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent 0,2x ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e 0,2x für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Auch mit dem positiven Koeffizienten 4 vor e 0,2x können die Funktionswerte von 4 e 0,2x alles zwischen 0 und ∞ annehmen.

Durch die +2 hinter dem 4 e 0,2x wird zu allen Funktionswerten von 4 e 0,2x noch 2 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y > 2}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

4 e 0,2x +2 = y | -2
4 e 0,2x = y -2 |:4
e 0,2x = 1 4 y - 1 2 |ln(⋅)
0,2x = ln( 1 4 y - 1 2 ) |:0,2
x = 1 0,2 ln( 1 4 y - 1 2 )
x = 5 ln( 1 4 y - 1 2 )

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = 5 ln( 1 4 x - 1 2 )

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = 5 ln( 1 4 x - 1 2 )

Halbwerts-/Verdoppl.-Zeit bestimmen

Beispiel:

Gegeben ist der Exponentialfunktion f mit f(t)= c · 1,113 t mit unbekanntem Anfangswert c.

Bestimme die Verdopplungszeit.

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Den Wachstumsfaktor a kann direkt aus dem Funktionterm f(t)= c · 1,113 t ablesen: a=1.113.

Mit der Formel für die Verdopplungszeit gilt: TV = loga(2).

Also TV = log1.113(2) ≈ 6.47 (Zeiteinheiten)

c und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

Von einem radioaktiven Element sind zu Beobachtungsbeginn 30kg vorhanden. Nach 4 Tagen nach sind nur noch 21,49kg dieses Elements vorhanden. a) Wie viel kg des Elements sind 5 Tage nach Beobachtungsbeginn vorhanden? b) Wann sind nur noch 20kg vorhanden?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Den Anfangswert f(0)=c=30 kann man direkt aus der Aufgabe heraus lesen.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= 30 a t mit einem Wachstumsfaktor a sein muss.

Der Wachstumsfaktor a ist zwar nicht gegeben, wir wissen aber, dass nach 4 Tage der Bestand 21.49 kg ist, also f(4) = 21.49. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= 30 a t ein:

30 a 4 = 21,49 |:30
a 4 = 0,71633 | 4
a1 = - 0,71633 4 -0,92
a2 = 0,71633 4 0,92

Da der Wachstumsfaktor a immer positiv sein muss, ist a= 0,92 ≈ 0.92 die einzige sinnvolle Lösung.

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 30 0,92 t .

zu a)

Gesucht ist der Bestand zum Zeitpunkt t=5 Tage, also f(5):

f(5) = 30 0,92 5 19,772.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Bestand = 20 kg ist, also f(t) = 20:

30 0,92 t = 20 |:30
0,92 t = 2 3 |lg(⋅)
lg( 0,92 t ) = lg( 2 3 )
t · lg( 0,92 ) = lg( 2 3 ) |: lg( 0,92 )
t = lg( 2 3 ) lg( 0,92 )
t = 4,8628

Nach ca. 4,863 Tage ist also der Bestand = 20 kg.