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log berechnen (schwer)

Beispiel:

Berechne den Logarithmus log 4 ( 8 ) .

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Man kann erkennen, dass 8 eine Potenz ist: 8 = 2 3

Da wir nicht den Logarithmus zur Basis 2 sondern zur Basis 4 suchen und 4 gerade 2² ist (also 2 = 4 = 4 1 2 ), formen wir 2 3 noch so um, dass sie 4 als Basis hat:

2 3 = ( 4 1 2 ) 3 = 4 3 2

log 4 ( 8 ) heißt, dass wir den Logarithmus von 2 3 = 4 3 2 zur Basis 4 suchen, also die Hochzahl mit der man 4 potenzieren muss, um auf 2 3 = 4 3 2 zu kommen.

Also was muss in das Kästchen, damit 4 = 2 3 = 4 3 2 gilt.

Damit steht die Lösung praktisch schon da: log 4 ( 8 ) = log 4 ( 4 3 2 ) = 3 2 , eben weil 4 3 2 = 8 gilt .

Beide Logarithmusgesetze

Beispiel:

Vereinfache den Term lg( 25 x ) + lg( 5 x 3 ) + lg( 4 5 x 2 ) soweit wie möglich.

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lg( 25 x ) + lg( 5 x 3 ) + lg( 4 5 x 2 )

= lg( 25 x -1 ) + lg( 5 x 3 ) + lg( 4 5 x -2 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) umformen zu:

= lg( 25 ) + lg( 1 x ) + ( lg( 5 ) + lg( x 3 ) ) + ( lg( 4 5 ) + lg( 1 x 2 ) )

= lg( 25 ) + lg( 1 x ) + lg( 5 ) + lg( x 3 ) + lg( 4 5 ) + lg( 1 x 2 )

Jetzt kann man mit dem 2. Logarithmusgesetz log(ab) = b⋅log(a) umformen zu:

= lg( 25 ) - lg( x ) + lg( 5 ) +3 lg( x ) + lg( 4 5 ) -2 lg( x )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log( a b ) = log(a)- log(b) noch die Brüche im Logarithmus umformen:

= lg( 25 ) - lg( x ) + lg( 5 ) +3 lg( x ) + lg( 4 ) - lg( 5 ) -2 lg( x )

= lg( 25 ) + lg( 4 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) rückwärts umformen zu:

= lg( 25 · 4 )

= lg( 100 )

= lg( 10 2 )

= 2

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= e 0,2x -2 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent 0,2x ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e 0,2x für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Durch die -2 hinter dem e 0,2x wird zu allen Funktionswerten von e 0,2x noch -2 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y > -2}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

e 0,2x -2 = y | +2
e 0,2x = y +2 |ln(⋅)
0,2x = ln( y +2 ) |:0,2
x = 1 0,2 ln( y +2 )
x = 5 ln( y +2 )

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = 5 ln( x +2 )

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = 5 ln( x +2 )

prozentale Änderung bestimmen

Beispiel:

Gib für die exponentielle Wachstumsfunktion f mit f(t)= 151 0,8 t die prozentuale Änderung pro Zeiteinheit an. Handelt es sich um prozentuale Zunahme oder um prozentuale Abnahme?

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f(0) = 151

f(1) = 151 0,8

f(2) = 151 0,80,8

f(3) = 151 0,80,80,8

f(4) = 151 0,80,80,80,8

...

Mit jeder Zeiteinheit wird also der bisherige Funktionswert mit 0,8 multipliziert. Da 0,8 < 1 ist, werden die Funktionswerte mit jedem Zeitschritt kleiner, und zwar auf das 0,8-fache, also auf 80 % des vorherigen Funktionswertes.

Die prozentuale Abnahme beträgt also 100% - 80% = 20 %

c und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

Von einem radioaktiven Element sind zu Beobachtungsbeginn 80kg vorhanden. Nach 10 Tagen nach sind nur noch 27,89kg dieses Elements vorhanden. a) Wie viel kg des Elements sind 8 Tage nach Beobachtungsbeginn vorhanden? b) Wann sind nur noch 50kg vorhanden?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Den Anfangswert f(0)=c=80 kann man direkt aus der Aufgabe heraus lesen.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= 80 a t mit einem Wachstumsfaktor a sein muss.

Der Wachstumsfaktor a ist zwar nicht gegeben, wir wissen aber, dass nach 10 Tage der Bestand 27.89 kg ist, also f(10) = 27.89. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= 80 a t ein:

80 a 10 = 27,89 |:80
a 10 = 27,89 80 | 10
a1 = - 27,89 80 10 -0,9
a2 = 27,89 80 10 0,9

Da der Wachstumsfaktor a immer positiv sein muss, ist a= 0,9 ≈ 0.9 die einzige sinnvolle Lösung.

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 80 0,9 t .

zu a)

Gesucht ist der Bestand zum Zeitpunkt t=8 Tage, also f(8):

f(8) = 80 0,9 8 34,437.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Bestand = 50 kg ist, also f(t) = 50:

80 0,9 t = 50 |:80
0,9 t = 5 8 |lg(⋅)
lg( 0,9 t ) = lg( 5 8 )
t · lg( 0,9 ) = lg( 5 8 ) |: lg( 0,9 )
t = lg( 5 8 ) lg( 0,9 )
t = 4,4609

Nach ca. 4,461 Tage ist also der Bestand = 50 kg.