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Beide Logarithmusgesetze

Beispiel:

Vereinfache den Term - lg( 1 5 x ) - lg( 1250 x 3 ) + lg( 25 x 4 ) soweit wie möglich.

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- lg( 1 5 x ) - lg( 1250 x 3 ) + lg( 25 x 4 )

= - lg( 1 5 x -1 ) - lg( 1250 x -3 ) + lg( 25 x -4 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) umformen zu:

= -( lg( 1 5 ) + lg( 1 x ) ) - ( lg( 1250 ) + lg( 1 x 3 ) ) + ( lg( 25 ) + lg( 1 x 4 ) )

= - lg( 1 5 ) - lg( 1 x ) - lg( 1250 ) - lg( 1 x 3 ) + lg( 25 ) + lg( 1 x 4 )

Jetzt kann man mit dem 2. Logarithmusgesetz log(ab) = b⋅log(a) umformen zu:

= - lg( 1 5 ) + lg( x ) - lg( 1250 ) +3 lg( x ) + lg( 25 ) -4 lg( x )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log( a b ) = log(a)- log(b) noch die Brüche im Logarithmus umformen:

= - lg( 1 ) + lg( 5 ) + lg( x ) - lg( 1250 ) +3 lg( x ) + lg( 25 ) -4 lg( x )

= - lg( 1250 ) + lg( 25 ) + lg( 5 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) rückwärts umformen zu:

= lg( 1 1250 · 25 · 5 )

= lg( 1 10 )

= lg( 10 -1 )

= -1

Term aus Graph bestimmen

Beispiel:

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Bestimme den Funktionsterm c · a x der Exponentialfunktion f deren Graph im Schaubild abgebildetet ist.

Tipp: Betrachte dazu den Graph an den Stellen x=0 und x=1.

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Der Graph schneidet die y-Achse im Punkt (0|2), also gilt f(0)=2.

In den allgemeinen Funktionsterm f(x)= c · a x eingesezt bedeutet das: 2 = c · a 0 = c ⋅ 1.

Dadurch wissen wir nun schon: c = 2 , also f(x)= 2 a x .

Außerdem können wir den Punkt (1|4) auf dem Graphen ablesen, also git f(1) = 4.

In unseren Funktionsterm f(x)= 2 a x eingesezt bedeutet das: 4 = 2a = 2a .

Es gilt also: 4 = 2a | ⋅ 1 2

2 = a

Somit ist der Funtionsterm: f(x)= 2 2 x

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= e 0,3x -0,6 +3 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent 0,3x -0,6 ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e 0,3x -0,6 für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Durch die +3 hinter dem e 0,3x -0,6 wird zu allen Funktionswerten von e 0,3x -0,6 noch 3 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y > 3}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

e 0,3x -0,6 +3 = y | -3
e 0,3x -0,6 = y -3 |ln(⋅)
0,3x -0,6 = ln( y -3 )
0,3x -0,6 = ln( y -3 ) | +0,6
0,3x = ln( y -3 ) +0,6 |:0,3
x = 1 0,3 ln( y -3 ) + 0,6 0,3

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = 1 0,3 ln( x -3 ) + 0,6 0,3

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = 1 0,3 ln( x -3 ) + 0,6 0,3

Exponentialterm mit Halbwertszeit best.

Beispiel:

Von einem radioaktiven Element mit einer Halbwertszeit von 9,6 Jahren sind zu Beobachtungsbeginn 10kg vorhanden. Bestimme den Funktionsterm der Exponentialfunktion, die die Masse des radioaktiven Elements nach t Jahren angibt.

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Von der allgemeinen Exponentialfunktion f(t)= c · a t können wir den Anfangswert c = 10 direkt der Aufgabe entnehmen.

Um nun noch den Wachstumsfaktor a zu bestimmen, nutzen wir die Formel für die Halbwertszeit: TH = loga( 1 2 ).

Also 9.6 = loga( 1 2 ). Nach der Definition des Logarithmus ist dies gleichbedeutend mit

a 9,6 = 1 2 | 9,6
a = ( 1 2 ) 1 9,6

Das gesuchte a ist somit ( 1 2 ) 1 9,6 ≈ 0.93, der gesuchte Funktionsterm f(t)= 10 0,93 t

c und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

Ein Konto wird mit 7000€ eröffnet und wird mit einem festen Zinssatz verzinst. Nach 10 Jahren beträgt der Kontostand bereits 11402,26€. a) Wie hoch ist der Kontostand 11 Jahre nach der Kontoeröffnung? b) Wann ist der Kontostand auf 9000€ angewachsen?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Den Anfangswert f(0)=c=7000 kann man direkt aus der Aufgabe heraus lesen.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= 7000 a t mit einem Wachstumsfaktor a sein muss.

Der Wachstumsfaktor a ist zwar nicht gegeben, wir wissen aber, dass nach 10 Jahre der Bestand 11402.26 € ist, also f(10) = 11402.26. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= 7000 a t ein:

7000 a 10 = 11402,26 |:7000
a 10 = 1,62889 | 10
a1 = - 1,62889 10 = -1,05
a2 = 1,62889 10 = 1,05

Da der Wachstumsfaktor a immer positiv sein muss, ist a= 1,05 ≈ 1.05 die einzige sinnvolle Lösung.

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 7000 1,05 t .

zu a)

Gesucht ist der Kontostand zum Zeitpunkt t=11 Jahre, also f(11):

f(11) = 7000 1,05 11 11972,376.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Kontostand = 9000 € ist, also f(t) = 9000:

7000 1,05 t = 9000 |:7000
1,05 t = 9 7 |lg(⋅)
lg( 1,05 t ) = lg( 9 7 )
t · lg( 1,05 ) = lg( 9 7 ) |: lg( 1,05 )
t = lg( 9 7 ) lg( 1,05 )
t = 5,1509

Nach ca. 5,151 Jahre ist also der Kontostand = 9000 €.