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1. Logarithmusgesetz rückwärts

Beispiel:

Vereinfache: lg( 200 ) + lg( 5 ) .

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lg( 200 ) + lg( 5 )

Jetzt wenden wir das Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) rückwärts an:

= lg( 200 · 5 )

= lg( 1000 )

= lg( 10 3 )

= 3

Beide Logarithmusgesetze

Beispiel:

Vereinfache den Term - lg( 1 5 x 4 ) - lg( 125 x ) + lg( 25 x 2 ) soweit wie möglich.

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- lg( 1 5 x 4 ) - lg( 125 x ) + lg( 25 x 2 )

= - lg( 1 5 x -4 ) - lg( 125 x -1 ) + lg( 25 x -2 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) umformen zu:

= -( lg( 1 5 ) + lg( 1 x 4 ) ) - ( lg( 125 ) + lg( 1 x ) ) + ( lg( 25 ) + lg( 1 x 2 ) )

= - lg( 1 5 ) - lg( 1 x 4 ) - lg( 125 ) - lg( 1 x ) + lg( 25 ) + lg( 1 x 2 )

Jetzt kann man mit dem 2. Logarithmusgesetz log(ab) = b⋅log(a) umformen zu:

= - lg( 1 5 ) +4 lg( x ) - lg( 125 ) + lg( x ) + lg( 25 ) -2 lg( x )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log( a b ) = log(a)- log(b) noch die Brüche im Logarithmus umformen:

= - lg( 1 ) + lg( 5 ) +4 lg( x ) - lg( 125 ) + lg( x ) + lg( 25 ) -2 lg( x )

= 3 lg( x ) - lg( 125 ) + lg( 25 ) + lg( 5 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) rückwärts umformen zu:

= 3 lg( x ) + lg( 1 125 · 25 · 5 )

= 3 lg( x ) + lg( 1 5 · 5 )

= 3 lg( x ) + lg( 1 )

= 3 lg( x )

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= -2 e x -1 +2 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent x -1 ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e x -1 für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Durch den negativen Koeffizienten -2 vor e x -1 wird e x -1 an der x-Achse gespiegelt. Dadurch liegen bei -2 e x -1 die Funktionswerte zwischen -∞ und 0.

Durch die +2 hinter dem -2 e x -1 wird zu allen Funktionswerten von -2 e x -1 noch 2 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y < 2}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

-2 e x -1 +2 = y | -2
-2 e x -1 = y -2 |:-2
e x -1 = - 1 2 y +1 |ln(⋅)
x -1 = ln( - 1 2 y +1 )
x -1 = ln( - 1 2 y +1 ) | +1
x = ln( - 1 2 y +1 ) +1

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = ln( - 1 2 x +1 ) +1

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = ln( - 1 2 x +1 ) +1

prozentale Änderung bestimmen

Beispiel:

Gib für die exponentielle Wachstumsfunktion f mit f(t)= 42 1,5 t die prozentuale Änderung pro Zeiteinheit an. Handelt es sich um prozentuale Zunahme oder um prozentuale Abnahme?

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f(0) = 42

f(1) = 42 1,5

f(2) = 42 1,51,5

f(3) = 42 1,51,51,5

f(4) = 42 1,51,51,51,5

...

Mit jeder Zeiteinheit wird also der bisherige Funktionswert mit 1,5 multipliziert. Da 1,5 > 1 ist, werden die Funktionswerte mit jedem Zeitschritt größer, und zwar auf das 1,5-fache, also auf 150 % des vorherigen Funktionswertes.

Die prozentuale Zunahme beträgt also 150% - 100% = 50 %

c und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

Bei der Anzahl der Nutzer einer Internetseite kann man von exponentiellem Wachstum ausgehen. Zu Beginn der Aufzeichnung registriert man 8000 Nutzer. Nach 5 Wochen zählt man bereits 14739,48 Nutzer.a) Wie hoch ist nach diesem Modell die Anzahl der Nutzer nach 8 Wochen? b) Nach wie vielen Wochen ist die Anzahl der Nutzer auf 48000 angewachsen?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Den Anfangswert f(0)=c=8000 kann man direkt aus der Aufgabe heraus lesen.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= 8000 a t mit einem Wachstumsfaktor a sein muss.

Der Wachstumsfaktor a ist zwar nicht gegeben, wir wissen aber, dass nach 5 Wochen der Bestand 14739.48 Nutzer ist, also f(5) = 14739.48. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= 8000 a t ein:

8000 a 5 = 14739,48 |:8000
a 5 = 1,84244 | 5
a = 1,84244 5

Da der Wachstumsfaktor a immer positiv sein muss, ist a= 1,84244 5 ≈ 1.13 die einzige sinnvolle Lösung.

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 8000 1,13 t .

zu a)

Gesucht ist die Anzahl der Nutzer zum Zeitpunkt t=8 Wochen, also f(8):

f(8) = 8000 1,13 8 21267,554.

zu b)

Hier wird gefragt, wann die Anzahl der Nutzer = 48000 Nutzer ist, also f(t) = 48000:

8000 1,13 t = 48000 |:8000
1,13 t = 6 |lg(⋅)
lg( 1,13 t ) = lg( 6 )
t · lg( 1,13 ) = lg( 6 ) |: lg( 1,13 )
t = lg( 6 ) lg( 1,13 )
t = 14,6604

Nach ca. 14,66 Wochen ist also die Anzahl der Nutzer = 48000 Nutzer.