nach Aufgabentypen suchen

Aufgabentypen anhand von Beispielen durchstöbern

Browserfenster aktualisieren (F5), um neue Beispiele bei den Aufgabentypen zu sehen

Symmetrie e-Funktionen

Beispiel:

Entscheide welche Symmetrie bei der Funktion f mit f(x)= x 2 · e 3 x 2 +1 vorliegt.

Lösung einblenden

Wir betrachten einfach f(-x) und schauen dann, ob das zufällig wieder f(x) oder -f(x) ist:

f(-x) = ( -x ) 2 · e 3 ( -x ) 2 +1 = x 2 · e 3 x 2 +1

Wenn man das mit f(x) = x 2 · e 3 x 2 +1 vergleicht, kann man erkennen, dass die beiden Funktionsterme gleich sind.

Es gilt also: f(-x) = f(x)

Somit liegt bei f Achsensymmetrie bezüglich der y-Achse vor.

Beide Logarithmusgesetze

Beispiel:

Vereinfache den Term lg( 1 5000 x 3 ) + lg( 25 x 2 ) - lg( 1 2 x ) soweit wie möglich.

Lösung einblenden

lg( 1 5000 x 3 ) + lg( 25 x 2 ) - lg( 1 2 x )

= lg( 1 5000 x 3 ) + lg( 25 x -2 ) - lg( 1 2 x )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) umformen zu:

= lg( 1 5000 ) + lg( x 3 ) + ( lg( 25 ) + lg( 1 x 2 ) ) - ( lg( 1 2 ) + lg( x ) )

= lg( 1 5000 ) + lg( x 3 ) + lg( 25 ) + lg( 1 x 2 ) - lg( 1 2 ) - lg( x )

Jetzt kann man mit dem 2. Logarithmusgesetz log(ab) = b⋅log(a) umformen zu:

= lg( 1 5000 ) +3 lg( x ) + lg( 25 ) -2 lg( x ) - lg( 1 2 ) - lg( x )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log( a b ) = log(a)- log(b) noch die Brüche im Logarithmus umformen:

= lg( 1 ) - lg( 5000 ) +3 lg( x ) + lg( 25 ) -2 lg( x ) - lg( 1 ) + lg( 2 ) - lg( x )

= - lg( 5000 ) + lg( 25 ) + lg( 2 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) rückwärts umformen zu:

= lg( 1 5000 · 25 · 2 )

= lg( 1 100 )

= lg( 10 -2 )

= -2

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= 4 e -0,1x +3 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

Lösung einblenden

Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent -0,1x ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e -0,1x für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Auch mit dem positiven Koeffizienten 4 vor e -0,1x können die Funktionswerte von 4 e -0,1x alles zwischen 0 und ∞ annehmen.

Durch die +3 hinter dem 4 e -0,1x wird zu allen Funktionswerten von 4 e -0,1x noch 3 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y > 3}

Umkehrfunktion

Du hast entweder einen veralteten Browser oder Javascript ausgeschaltet. Deswegen kannst du leider das Schaubild nicht sehen :(

Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

4 e -0,1x +3 = y | -3
4 e -0,1x = y -3 |:4
e -0,1x = 1 4 y - 3 4 |ln(⋅)
-0,1x = ln( 1 4 y - 3 4 ) |:-0,1
x = - 1 0,1 ln( 1 4 y - 3 4 )
x = -10 ln( 1 4 y - 3 4 )

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = -10 ln( 1 4 x - 3 4 )

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = -10 ln( 1 4 x - 3 4 )

prozentale Änderung bestimmen

Beispiel:

Gib für die exponentielle Wachstumsfunktion f mit f(t)= 167 ( 27 25 ) t die prozentuale Änderung pro Zeiteinheit an. Handelt es sich um prozentuale Zunahme oder um prozentuale Abnahme?

Lösung einblenden

f(0) = 167

f(1) = 167 27 25

f(2) = 167 27 25 27 25

f(3) = 167 27 25 27 25 27 25

f(4) = 167 27 25 27 25 27 25 27 25

...

Mit jeder Zeiteinheit wird also der bisherige Funktionswert mit 27 25 multipliziert. Da 27 25 > 1 ist, werden die Funktionswerte mit jedem Zeitschritt größer, und zwar auf das 27 25 -fache (oder auf das 108 100 -fache), also auf 108 % des vorherigen Funktionswertes.

Die prozentuale Zunahme beträgt also 108% - 100% = 8 %

c und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

Von einem radioaktiven Element sind zu Beobachtungsbeginn 70kg vorhanden. Nach 8 Tagen nach sind nur noch 27,56kg dieses Elements vorhanden. a) Wie viel kg des Elements sind 7 Tage nach Beobachtungsbeginn vorhanden? b) Wann sind nur noch 20kg vorhanden?

Lösung einblenden

Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Den Anfangswert f(0)=c=70 kann man direkt aus der Aufgabe heraus lesen.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= 70 a t mit einem Wachstumsfaktor a sein muss.

Der Wachstumsfaktor a ist zwar nicht gegeben, wir wissen aber, dass nach 8 Tage der Bestand 27.56 kg ist, also f(8) = 27.56. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= 70 a t ein:

70 a 8 = 27,56 |:70
a 8 = 27,56 70 | 8
a1 = - 27,56 70 8 -0,89
a2 = 27,56 70 8 0,89

Da der Wachstumsfaktor a immer positiv sein muss, ist a= 0,89 ≈ 0.89 die einzige sinnvolle Lösung.

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 70 0,89 t .

zu a)

Gesucht ist der Bestand zum Zeitpunkt t=7 Tage, also f(7):

f(7) = 70 0,89 7 30,962.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Bestand = 20 kg ist, also f(t) = 20:

70 0,89 t = 20 |:70
0,89 t = 2 7 |lg(⋅)
lg( 0,89 t ) = lg( 2 7 )
t · lg( 0,89 ) = lg( 2 7 ) |: lg( 0,89 )
t = lg( 2 7 ) lg( 0,89 )
t = 10,7502

Nach ca. 10,75 Tage ist also der Bestand = 20 kg.