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log berechnen (schwer)

Beispiel:

Berechne den Logarithmus log 11 ( 1 11 ) .

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Zuerst schreiben wir 1 11 um: 1 11 = 11 - 1 2

log 11 ( 1 11 ) = log 11 ( 11 - 1 2 ) heißt, dass wir den Logarithmus von 11 - 1 2 zur Basis 11 suchen, also die Hochzahl mit der man 11 potenzieren muss, um auf 11 - 1 2 zu kommen.

Also was muss in das Kästchen, damit 11 = 11 - 1 2 gilt.

Damit steht die Lösung praktisch schon da: log 11 ( 1 11 ) = log 11 ( 11 - 1 2 ) = - 1 2 , eben weil 11 - 1 2 = 1 11 gilt .

Beide Logarithmusgesetze

Beispiel:

Vereinfache den Term lg( 20x ) + lg( 1 80 x 3 ) + lg( 4 x 3 ) soweit wie möglich.

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lg( 20x ) + lg( 1 80 x 3 ) + lg( 4 x 3 )

= lg( 20x ) + lg( 1 80 x -3 ) + lg( 4 x 3 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) umformen zu:

= lg( 20 ) + lg( x ) + ( lg( 1 80 ) + lg( 1 x 3 ) ) + ( lg( 4 ) + lg( x 3 ) )

= lg( 20 ) + lg( x ) + lg( 1 80 ) + lg( 1 x 3 ) + lg( 4 ) + lg( x 3 )

Jetzt kann man mit dem 2. Logarithmusgesetz log(ab) = b⋅log(a) umformen zu:

= lg( 20 ) + lg( x ) + lg( 1 80 ) -3 lg( x ) + lg( 4 ) +3 lg( x )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log( a b ) = log(a)- log(b) noch die Brüche im Logarithmus umformen:

= lg( 20 ) + lg( x ) + lg( 1 ) - lg( 80 ) -3 lg( x ) + lg( 4 ) +3 lg( x )

= lg( x ) - lg( 80 ) + lg( 20 ) + lg( 4 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) rückwärts umformen zu:

= lg( x ) + lg( 1 80 · 20 · 4 )

= lg( x ) + lg( 1 4 · 4 )

= lg( x ) + lg( 1 )

= lg( x )

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= -4 e x -1 -1 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent x -1 ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e x -1 für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Durch den negativen Koeffizienten -4 vor e x -1 wird e x -1 an der x-Achse gespiegelt. Dadurch liegen bei -4 e x -1 die Funktionswerte zwischen -∞ und 0.

Durch die -1 hinter dem -4 e x -1 wird zu allen Funktionswerten von -4 e x -1 noch -1 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y < -1}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

-4 e x -1 -1 = y | +1
-4 e x -1 = y +1 |:-4
e x -1 = - 1 4 y - 1 4 |ln(⋅)
x -1 = ln( - 1 4 y - 1 4 )
x -1 = ln( - 1 4 y - 1 4 ) | +1
x = ln( - 1 4 y - 1 4 ) +1

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = ln( - 1 4 x - 1 4 ) +1

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = ln( - 1 4 x - 1 4 ) +1

Exponentialterm mit Halbwertszeit best.

Beispiel:

Bei einem Staat mit 10 Millionen Einwohner geht man davon aus, dass die Einwohnerzahl exponentiell abnimmt. Nach 11,2 Jahren hat sich die Bevölkerung halbiert?Bestimme den Funktionsterm der Exponentialfunktion, die die Einwohnerzahl in Millionen Einwohner nach t Jahren angibt.

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Von der allgemeinen Exponentialfunktion f(t)= c · a t können wir den Anfangswert c = 10 direkt der Aufgabe entnehmen.

Um nun noch den Wachstumsfaktor a zu bestimmen, nutzen wir die Formel für die Halbwertszeit: TH = loga( 1 2 ).

Also 11.2 = loga( 1 2 ). Nach der Definition des Logarithmus ist dies gleichbedeutend mit

a 11,2 = 1 2 | 11,2
a = ( 1 2 ) 1 11,2

Das gesuchte a ist somit ( 1 2 ) 1 11,2 ≈ 0.94, der gesuchte Funktionsterm f(t)= 10 0,94 t

c und a gegeben

Beispiel:

Ein radioaktives Element verliert jeden Tag 11% seines Bestands. Zu Beginn sind 100kg dieses Elements vorhanden. a) Wie viel kg des Elements sind noch nach 6 Tagen da? b) Wann sind nur noch 20kg vorhanden?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Den Anfangswert f(0)=c=100 kann man direkt aus der Aufgabe heraus lesen.

Die prozentuale Abnahme um 11% bedeutet ja, dass mit jedem Zeitschritt vom alten Bestand noch 11% weggehen,
also Bneu = B - 11 100 ⋅B = (1 - 11 100 ) ⋅ B = 0,89 ⋅ B. Somit ist das a=0,89.

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 100 0,89 t .

zu a)

Gesucht ist der Bestand zum Zeitpunkt t=6 Tage, also f(6):

f(6) = 100 0,89 6 49,698.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Bestand = 20 kg ist, also f(t) = 20:

100 0,89 t = 20 |:100
0,89 t = 1 5 |lg(⋅)
lg( 0,89 t ) = lg( 1 5 )
t · lg( 0,89 ) = lg( 1 5 ) |: lg( 0,89 )
t = lg( 1 5 ) lg( 0,89 )
t = 13,8109

Nach ca. 13,811 Tage ist also der Bestand = 20 kg.