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log berechnen (einfach)

Beispiel:

Berechne den Logarithmus log 16 (256) .

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Wir suchen den Logarithmus von 256 zur Basis 16, also die Hochzahl mit der man 16 potenzieren muss, um auf 256 zu kommen.

Also was muss in das Kästchen, damit 16 = 256 gilt.

Aus der Erinnerung an die Potenzrechnung oder durch systematisches Probieren kommt man auf die Lösung:

log 16 (256) = 2, eben weil 162 = 256 gilt .

Beide Logarithmusgesetze

Beispiel:

Vereinfache den Term lg( 1 40 x 5 ) + lg( 2 ) + lg( 20 x 3 ) soweit wie möglich.

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lg( 1 40 x 5 ) + lg( 2 ) + lg( 20 x 3 )

= lg( 1 40 x -5 ) + lg( 2 ) + lg( 20 x 3 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) umformen zu:

= lg( 1 40 ) + lg( 1 x 5 ) + ( lg( 2 ) + lg( 1 ) ) + ( lg( 20 ) + lg( x 3 ) )

= lg( 1 40 ) + lg( 1 x 5 ) + lg( 2 ) + lg( 1 ) + lg( 20 ) + lg( x 3 )

Jetzt kann man mit dem 2. Logarithmusgesetz log(ab) = b⋅log(a) umformen zu:

= lg( 1 40 ) -5 lg( x ) + lg( 2 ) +0 + lg( 20 ) +3 lg( x )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log( a b ) = log(a)- log(b) noch die Brüche im Logarithmus umformen:

= lg( 1 ) - lg( 40 ) -5 lg( x ) + lg( 2 ) +0 + lg( 20 ) +3 lg( x )

= -2 lg( x ) - lg( 40 ) + lg( 20 ) + lg( 2 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) rückwärts umformen zu:

= -2 lg( x ) + lg( 1 40 · 20 · 2 )

= -2 lg( x ) + lg( 1 2 · 2 )

= -2 lg( x ) + lg( 1 )

= -2 lg( x )

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= 4 e x -2 +3 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent x -2 ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e x -2 für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Auch mit dem positiven Koeffizienten 4 vor e x -2 können die Funktionswerte von 4 e x -2 alles zwischen 0 und ∞ annehmen.

Durch die +3 hinter dem 4 e x -2 wird zu allen Funktionswerten von 4 e x -2 noch 3 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y > 3}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

4 e x -2 +3 = y | -3
4 e x -2 = y -3 |:4
e x -2 = 1 4 y - 3 4 |ln(⋅)
x -2 = ln( 1 4 y - 3 4 )
x -2 = ln( 1 4 y - 3 4 ) | +2
x = ln( 1 4 y - 3 4 ) +2

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = ln( 1 4 x - 3 4 ) +2

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = ln( 1 4 x - 3 4 ) +2

prozentale Änderung bestimmen

Beispiel:

Gib für die exponentielle Wachstumsfunktion f mit f(t)= 48 0,85 t die prozentuale Änderung pro Zeiteinheit an. Handelt es sich um prozentuale Zunahme oder um prozentuale Abnahme?

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f(0) = 48

f(1) = 48 0,85

f(2) = 48 0,850,85

f(3) = 48 0,850,850,85

f(4) = 48 0,850,850,850,85

...

Mit jeder Zeiteinheit wird also der bisherige Funktionswert mit 0,85 multipliziert. Da 0,85 < 1 ist, werden die Funktionswerte mit jedem Zeitschritt kleiner, und zwar auf das 0,85-fache, also auf 85 % des vorherigen Funktionswertes.

Die prozentuale Abnahme beträgt also 100% - 85% = 15 %

c und a gegeben

Beispiel:

Ein Staat verliert jedes Jahr 2,1% seiner Bevölkerung. Zu Beobachtungsbeginn hat das Land 80 Millionen Einwohner. a) Wie viel Millionen Einwohner hat der Staat noch nach 7 Jahren? b) Wann hat das Land nur noch 60 Millionen Einwohner?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Den Anfangswert f(0)=c=80 kann man direkt aus der Aufgabe heraus lesen.

Die prozentuale Abnahme um 2.1% bedeutet ja, dass mit jedem Zeitschritt vom alten Bestand noch 2.1% weggehen,
also Bneu = B - 2.1 100 ⋅B = (1 - 2.1 100 ) ⋅ B = 0,979 ⋅ B. Somit ist das a=0,979.

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 80 0,979 t .

zu a)

Gesucht ist der Bestand zum Zeitpunkt t=7 Jahre, also f(7):

f(7) = 80 0,979 7 68,955.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Bestand = 60 Millionen Einwohner ist, also f(t) = 60:

80 0,979 t = 60 |:80
0,979 t = 3 4 |lg(⋅)
lg( 0,979 t ) = lg( 3 4 )
t · lg( 0,979 ) = lg( 3 4 ) |: lg( 0,979 )
t = lg( 3 4 ) lg( 0,979 )
t = 13,5548

Nach ca. 13,555 Jahre ist also der Bestand = 60 Millionen Einwohner.