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2. Logarithmusgesetz einfach

Beispiel:

Vereinfache den Term lg( 1 x ) + lg( x 4 ) zu einem Vielfachen von lg( x ) .

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Es gilt mit dem Logarithmusgesetz log(ab) = b⋅log(a):
lg( 1 x ) + lg( x 4 )
= lg( x - 1 2 ) + lg( x 4 )
= - 1 2 lg( x ) +4 lg( x )
= 7 2 lg( x )

Beide Logarithmusgesetze

Beispiel:

Vereinfache den Term lg( 1 ) - lg( 1 50 x 2 ) + lg( 2 x 2 ) soweit wie möglich.

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lg( 1 ) - lg( 1 50 x 2 ) + lg( 2 x 2 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) umformen zu:

= lg( 1 ) + lg( 1 ) - ( lg( 1 50 ) + lg( x 2 ) ) + ( lg( 2 ) + lg( x 2 ) )

= lg( 1 ) + lg( 1 ) - lg( 1 50 ) - lg( x 2 ) + lg( 2 ) + lg( x 2 )

Jetzt kann man mit dem 2. Logarithmusgesetz log(ab) = b⋅log(a) umformen zu:

= lg( 1 ) +0 - lg( 1 50 ) -2 lg( x ) + lg( 2 ) +2 lg( x )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log( a b ) = log(a)- log(b) noch die Brüche im Logarithmus umformen:

= lg( 1 ) +0 - lg( 1 ) + lg( 50 ) -2 lg( x ) + lg( 2 ) +2 lg( x )

= lg( 50 ) + lg( 2 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) rückwärts umformen zu:

= lg( 50 · 2 )

= lg( 100 )

= lg( 10 2 )

= 2

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= e 0,2x +1 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent 0,2x ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e 0,2x für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Durch die +1 hinter dem e 0,2x wird zu allen Funktionswerten von e 0,2x noch 1 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y > 1}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

e 0,2x +1 = y | -1
e 0,2x = y -1 |ln(⋅)
0,2x = ln( y -1 ) |:0,2
x = 1 0,2 ln( y -1 )
x = 5 ln( y -1 )

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = 5 ln( x -1 )

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = 5 ln( x -1 )

prozentale Änderung bestimmen

Beispiel:

Gib für die exponentielle Wachstumsfunktion f mit f(t)= 52⋅ 1,25 t die prozentuale Änderung pro Zeiteinheit an. Handelt es sich um prozentuale Zunahme oder um prozentuale Abnahme?

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f(0) = 52

f(1) = 52 ⋅ 1,25

f(2) = 52 ⋅ 1,25 ⋅ 1,25

f(3) = 52 ⋅ 1,25 ⋅ 1,25 ⋅ 1,25

f(4) = 52 ⋅ 1,25 ⋅ 1,25 ⋅ 1,25 ⋅ 1,25

...

Mit jeder Zeiteinheit wird also der bisherige Funktionswert mit 1,25 multipliziert. Da 1,25 > 1 ist, werden die Funktionswerte mit jedem Zeitschritt größer, und zwar auf das 1,25-fache, also auf 125 % des vorherigen Funktionswertes.

Die prozentuale Zunahme beträgt also 125% - 100% = 25 %

a und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

Ein radioaktives Element verliert jeden Tag 13% seines Bestands. 6 Tage nach Beobachtungsbeginn sind nur noch 21,68kg dieses Elements vorhanden. a) Wie viel kg des Elements sind 4 Tage nach Beobachtungsbeginn vorhanden? b) Wann sind nur noch 10kg vorhanden?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Die prozentuale Abnahme um 13% bedeutet ja, dass mit jedem Zeitschritt vom alten Bestand noch 13% weggehen,
also Bneu = B - 13 100 ⋅B = (1 - 13 100 ) ⋅ B = 0,87 ⋅ B. Somit ist das a=0,87.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= c · 0,87 t mit einem Anfangswert c sein muss.

Wir kennen zwar den Anfangswert f(0)=c nicht, wissen aber, dass nach 6 Tage der Bestand 21.68 kg ist, also f(6) = 21.68. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= c · 0,87 t ein:

c ⋅ 0.876 = 21.68

c ⋅ 0.43363 = 21.68 | : 0.43363

c = 50

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 50⋅ 0,87 t .

zu a)

Gesucht ist der Bestand zum Zeitpunkt t=4 Tage, also f(4):

f(4) = 50⋅ 0,87 4 ≈ 28,645.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Bestand = 10 kg ist, also f(t) = 10:

50⋅ 0,87 t = 10 |:50
0,87 t = 1 5 |lg(⋅)
lg( 0,87 t ) = lg( 1 5 )
t · lg( 0,87 ) = lg( 1 5 ) |: lg( 0,87 )
t = lg( 1 5 ) lg( 0,87 )
t = 11,5569

Nach ca. 11,557 Tage ist also der Bestand = 10 kg.