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Symmetrie e-Funktionen

Beispiel:

Entscheide welche Symmetrie bei der Funktion f mit f(x)= x 2 · e x 2 +2 vorliegt.

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Wir betrachten einfach f(-x) und schauen dann, ob das zufällig wieder f(x) oder -f(x) ist:

f(-x) = ( -x ) 2 · e ( -x ) 2 +2 = x 2 · e x 2 +2

Wenn man das mit f(x) = x 2 · e x 2 +2 vergleicht, kann man erkennen, dass die beiden Funktionsterme gleich sind.

Es gilt also: f(-x) = f(x)

Somit liegt bei f Achsensymmetrie bezüglich der y-Achse vor.

Beide Logarithmusgesetze

Beispiel:

Vereinfache den Term - lg( 1000 x 3 ) + lg( 20 x 4 ) + lg( 5 x 7 ) soweit wie möglich.

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- lg( 1000 x 3 ) + lg( 20 x 4 ) + lg( 5 x 7 )

= - lg( 1000 x -3 ) + lg( 20 x 4 ) + lg( 5 x -7 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) umformen zu:

= -( lg( 1000 ) + lg( 1 x 3 ) ) + ( lg( 20 ) + lg( x 4 ) ) + ( lg( 5 ) + lg( 1 x 7 ) )

= - lg( 1000 ) - lg( 1 x 3 ) + lg( 20 ) + lg( x 4 ) + lg( 5 ) + lg( 1 x 7 )

Jetzt kann man mit dem 2. Logarithmusgesetz log(ab) = b⋅log(a) umformen zu:

= - lg( 1000 ) +3 lg( x ) + lg( 20 ) +4 lg( x ) + lg( 5 ) -7 lg( x )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log( a b ) = log(a)- log(b) noch die Brüche im Logarithmus umformen:

= - lg( 1000 ) +3 lg( x ) + lg( 20 ) +4 lg( x ) + lg( 5 ) -7 lg( x )

= - lg( 1000 ) + lg( 20 ) + lg( 5 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) rückwärts umformen zu:

= lg( 1 1000 · 20 · 5 )

= lg( 1 10 )

= lg( 10 -1 )

= -1

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= e -0,4x +0,4 +2 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent -0,4x +0,4 ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e -0,4x +0,4 für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Durch die +2 hinter dem e -0,4x +0,4 wird zu allen Funktionswerten von e -0,4x +0,4 noch 2 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y > 2}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

e -0,4x +0,4 +2 = y | -2
e -0,4x +0,4 = y -2 |ln(⋅)
-0,4x +0,4 = ln( y -2 )
-0,4x +0,4 = ln( y -2 ) | -0,4
-0,4x = ln( y -2 ) -0,4 |:(-0,4 )
x = - 1 0,4 ln( y -2 ) + 0,4 0,4

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = - 1 0,4 ln( x -2 ) + 0,4 0,4

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = - 1 0,4 ln( x -2 ) + 0,4 0,4

Halbwerts-/Verdoppl.-Zeit bestimmen

Beispiel:

Gegeben ist der Exponentialfunktion f mit f(t)= c · 1,132 t mit unbekanntem Anfangswert c.

Bestimme die Verdopplungszeit.

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Den Wachstumsfaktor a kann direkt aus dem Funktionterm f(t)= c · 1,132 t ablesen: a=1.132.

Mit der Formel für die Verdopplungszeit gilt: TV = loga(2).

Also TV = log1.132(2) ≈ 5.59 (Zeiteinheiten)

a und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

Ein radioaktives Element verliert jeden Tag 7% seines Bestands. 4 Tage nach Beobachtungsbeginn sind nur noch 52,36kg dieses Elements vorhanden. a) Wie viel kg des Elements sind 10 Tage nach Beobachtungsbeginn vorhanden? b) Wann sind nur noch 20kg vorhanden?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Die prozentuale Abnahme um 7% bedeutet ja, dass mit jedem Zeitschritt vom alten Bestand noch 7% weggehen,
also Bneu = B - 7 100 ⋅B = (1 - 7 100 ) ⋅ B = 0,93 ⋅ B. Somit ist das a=0,93.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= c · 0,93 t mit einem Anfangswert c sein muss.

Wir kennen zwar den Anfangswert f(0)=c nicht, wissen aber, dass nach 4 Tage der Bestand 52.36 kg ist, also f(4) = 52.36. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= c · 0,93 t ein:

c ⋅ 0.934 = 52.36

c ⋅ 0.74805 = 52.36 | : 0.74805

c = 70

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 70 0,93 t .

zu a)

Gesucht ist der Bestand zum Zeitpunkt t=10 Tage, also f(10):

f(10) = 70 0,93 10 33,879.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Bestand = 20 kg ist, also f(t) = 20:

70 0,93 t = 20 |:70
0,93 t = 2 7 |lg(⋅)
lg( 0,93 t ) = lg( 2 7 )
t · lg( 0,93 ) = lg( 2 7 ) |: lg( 0,93 )
t = lg( 2 7 ) lg( 0,93 )
t = 17,2627

Nach ca. 17,263 Tage ist also der Bestand = 20 kg.