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log berechnen (schwer)

Beispiel:

Berechne den Logarithmus log 12 ( 1 12 ) .

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Zuerst schreiben wir 1 12 um: 1 12 = 12 - 1 2

log 12 ( 1 12 ) = log 12 ( 12 - 1 2 ) heißt, dass wir den Logarithmus von 12 - 1 2 zur Basis 12 suchen, also die Hochzahl mit der man 12 potenzieren muss, um auf 12 - 1 2 zu kommen.

Also was muss in das Kästchen, damit 12☐ = 12 - 1 2 gilt.

Damit steht die Lösung praktisch schon da: log 12 ( 1 12 ) = log 12 ( 12 - 1 2 ) = - 1 2 , eben weil 12 - 1 2 = 1 12 gilt .

Beide Logarithmusgesetze

Beispiel:

Vereinfache den Term - lg( 1 50 x 2 ) - lg( 1 50 x 2 ) + lg( 1 2500 x ) soweit wie möglich.

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- lg( 1 50 x 2 ) - lg( 1 50 x 2 ) + lg( 1 2500 x )

= - lg( 1 50 x -2 ) - lg( 1 50 x -2 ) + lg( 1 2500 x )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) umformen zu:

= -( lg( 1 50 ) + lg( 1 x 2 ) ) - ( lg( 1 50 ) + lg( 1 x 2 ) ) + ( lg( 1 2500 ) + lg( x ) )

= - lg( 1 50 ) - lg( 1 x 2 ) - lg( 1 50 ) - lg( 1 x 2 ) + lg( 1 2500 ) + lg( x )

Jetzt kann man mit dem 2. Logarithmusgesetz log(ab) = b⋅log(a) umformen zu:

= - lg( 1 50 ) +2 lg( x ) - lg( 1 50 ) +2 lg( x ) + lg( 1 2500 ) + lg( x )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log( a b ) = log(a)- log(b) noch die Brüche im Logarithmus umformen:

= - lg( 1 ) + lg( 50 ) +2 lg( x ) - lg( 1 ) + lg( 50 ) +2 lg( x ) + lg( 1 ) - lg( 2500 ) + lg( x )

= 5 lg( x ) - lg( 2500 ) + lg( 50 ) + lg( 50 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) rückwärts umformen zu:

= 5 lg( x ) + lg( 1 2500 · 50 · 50 )

= 5 lg( x ) + lg( 1 50 · 50 )

= 5 lg( x ) + lg( 1 )

= 5 lg( x )

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= 4 e x -3 +1 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent x -3 ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e x -3 für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Auch mit dem positiven Koeffizienten 4 vor e x -3 können die Funktionswerte von 4 e x -3 alles zwischen 0 und ∞ annehmen.

Durch die +1 hinter dem 4 e x -3 wird zu allen Funktionswerten von 4 e x -3 noch 1 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y > 1}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

4 e x -3 +1 = y | -1
4 e x -3 = y -1 |:4
e x -3 = 1 4 y - 1 4 |ln(⋅)
x -3 = ln( 1 4 y - 1 4 )
x -3 = ln( 1 4 y - 1 4 ) | +3
x = ln( 1 4 y - 1 4 ) +3

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = ln( 1 4 x - 1 4 ) +3

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = ln( 1 4 x - 1 4 ) +3

Halbwerts-/Verdoppl.-Zeit bestimmen

Beispiel:

Gegeben ist der Exponentialfunktion f mit f(t)= c · 1,066 t mit unbekanntem Anfangswert c.

Bestimme die Verdopplungszeit.

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Den Wachstumsfaktor a kann direkt aus dem Funktionterm f(t)= c · 1,066 t ablesen: a=1.066.

Mit der Formel für die Verdopplungszeit gilt: TV = loga(2).

Also TV = log1.066(2) ≈ 10.85 (Zeiteinheiten)

c und a gegeben

Beispiel:

Ein radioaktives Element verliert jeden Tag 8% seines Bestands. Zu Beginn sind 10kg dieses Elements vorhanden. a) Wie viel kg des Elements sind noch nach 13 Tagen da? b) Wann sind nur noch 1,9kg vorhanden?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Den Anfangswert f(0)=c=10 kann man direkt aus der Aufgabe heraus lesen.

Die prozentuale Abnahme um 8% bedeutet ja, dass mit jedem Zeitschritt vom alten Bestand noch 8% weggehen,
also Bneu = B - 8 100 ⋅B = (1 - 8 100 ) ⋅ B = 0,92 ⋅ B. Somit ist das a=0,92.

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 10⋅ 0,92 t .

zu a)

Gesucht ist der Bestand zum Zeitpunkt t=13 Tage, also f(13):

f(13) = 10⋅ 0,92 13 ≈ 3,383.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Bestand = 1.9 kg ist, also f(t) = 1.9:

10⋅ 0,92 t = 1,9 |:10
0,92 t = 0,19 |lg(⋅)
lg( 0,92 t ) = lg( 0,19 )
t · lg( 0,92 ) = lg( 0,19 ) |: lg( 0,92 )
t = lg( 0,19 ) lg( 0,92 )
t = 19,9172

Nach ca. 19,917 Tage ist also der Bestand = 1.9 kg.