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log berechnen (schwer)

Beispiel:

Berechne den Logarithmus log 19 ( 1 19 ) .

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Zuerst schreiben wir 1 19 um: 1 19 = 19 - 1 2

log 19 ( 1 19 ) = log 19 ( 19 - 1 2 ) heißt, dass wir den Logarithmus von 19 - 1 2 zur Basis 19 suchen, also die Hochzahl mit der man 19 potenzieren muss, um auf 19 - 1 2 zu kommen.

Also was muss in das Kästchen, damit 19 = 19 - 1 2 gilt.

Damit steht die Lösung praktisch schon da: log 19 ( 1 19 ) = log 19 ( 19 - 1 2 ) = - 1 2 , eben weil 19 - 1 2 = 1 19 gilt .

Beide Logarithmusgesetze

Beispiel:

Vereinfache den Term - lg( 1 20 x 4 ) + lg( 4 x 6 ) + lg( 1 800 x 2 ) soweit wie möglich.

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- lg( 1 20 x 4 ) + lg( 4 x 6 ) + lg( 1 800 x 2 )

= - lg( 1 20 x -4 ) + lg( 4 x -6 ) + lg( 1 800 x 2 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) umformen zu:

= -( lg( 1 20 ) + lg( 1 x 4 ) ) + ( lg( 4 ) + lg( 1 x 6 ) ) + ( lg( 1 800 ) + lg( x 2 ) )

= - lg( 1 20 ) - lg( 1 x 4 ) + lg( 4 ) + lg( 1 x 6 ) + lg( 1 800 ) + lg( x 2 )

Jetzt kann man mit dem 2. Logarithmusgesetz log(ab) = b⋅log(a) umformen zu:

= - lg( 1 20 ) +4 lg( x ) + lg( 4 ) -6 lg( x ) + lg( 1 800 ) +2 lg( x )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log( a b ) = log(a)- log(b) noch die Brüche im Logarithmus umformen:

= - lg( 1 ) + lg( 20 ) +4 lg( x ) + lg( 4 ) -6 lg( x ) + lg( 1 ) - lg( 800 ) +2 lg( x )

= - lg( 800 ) + lg( 20 ) + lg( 4 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) rückwärts umformen zu:

= lg( 1 800 · 20 · 4 )

= lg( 1 10 )

= lg( 10 -1 )

= -1

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= 4 e 0,1x -2 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent 0,1x ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e 0,1x für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Auch mit dem positiven Koeffizienten 4 vor e 0,1x können die Funktionswerte von 4 e 0,1x alles zwischen 0 und ∞ annehmen.

Durch die -2 hinter dem 4 e 0,1x wird zu allen Funktionswerten von 4 e 0,1x noch -2 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y > -2}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

4 e 0,1x -2 = y | +2
4 e 0,1x = y +2 |:4
e 0,1x = 1 4 y + 1 2 |ln(⋅)
0,1x = ln( 1 4 y + 1 2 ) |:0,1
x = 1 0,1 ln( 1 4 y + 1 2 )
x = 10 ln( 1 4 y + 1 2 )

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = 10 ln( 1 4 x + 1 2 )

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = 10 ln( 1 4 x + 1 2 )

Exponentialterm mit Halbwertszeit best.

Beispiel:

Bei einem Staat mit 60 Millionen Einwohner geht man davon aus, dass die Einwohnerzahl exponentiell abnimmt. Nach 34,3 Jahren hat sich die Bevölkerung halbiert?Bestimme den Funktionsterm der Exponentialfunktion, die die Einwohnerzahl in Millionen Einwohner nach t Jahren angibt.

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Von der allgemeinen Exponentialfunktion f(t)= c · a t können wir den Anfangswert c = 60 direkt der Aufgabe entnehmen.

Um nun noch den Wachstumsfaktor a zu bestimmen, nutzen wir die Formel für die Halbwertszeit: TH = loga( 1 2 ).

Also 34.3 = loga( 1 2 ). Nach der Definition des Logarithmus ist dies gleichbedeutend mit

a 34,3 = 1 2 | 34,3
a1 = - ( 1 2 ) 1 34,3 -0,98
a2 = ( 1 2 ) 1 34,3 0,98

Das gesuchte a ist somit 0,98 ≈ 0.98, der gesuchte Funktionsterm f(t)= 60 0,98 t

c und a gegeben

Beispiel:

Ein Staat verliert jedes Jahr 2,9% seiner Bevölkerung. Zu Beobachtungsbeginn hat das Land 55 Millionen Einwohner. a) Wie viel Millionen Einwohner hat der Staat noch nach 13 Jahren? b) Wann hat das Land nur noch 35 Millionen Einwohner?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Den Anfangswert f(0)=c=55 kann man direkt aus der Aufgabe heraus lesen.

Die prozentuale Abnahme um 2.9% bedeutet ja, dass mit jedem Zeitschritt vom alten Bestand noch 2.9% weggehen,
also Bneu = B - 2.9 100 ⋅B = (1 - 2.9 100 ) ⋅ B = 0,971 ⋅ B. Somit ist das a=0,971.

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 55 0,971 t .

zu a)

Gesucht ist der Bestand zum Zeitpunkt t=13 Jahre, also f(13):

f(13) = 55 0,971 13 37,516.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Bestand = 35 Millionen Einwohner ist, also f(t) = 35:

55 0,971 t = 35 |:55
0,971 t = 7 11 |lg(⋅)
lg( 0,971 t ) = lg( 7 11 )
t · lg( 0,971 ) = lg( 7 11 ) |: lg( 0,971 )
t = lg( 7 11 ) lg( 0,971 )
t = 15,3586

Nach ca. 15,359 Jahre ist also der Bestand = 35 Millionen Einwohner.