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log im Interval bestimmen

Beispiel:

Finde zwei benachbarte ganze Zahlen, zwischen denen der Logarithmus log 4 (5) liegt.

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Wir suchen 4er-Potenzen in der Näher von 5, also eine die gerade noch kleiner und eine die schon größer als 5 ist.

Dabei kommt man auf 4 = 41 < 5 und auf 4 2 = 42 > 5.

Und da wir bei log 4 (5) ja das ☐ von 4 = 5 suchen, muss dieses ☐ irgendwo zwischen 1 und 2 liegen, wegen:
41 = 4 < 5 < 4 2 = 42

Es gilt somit: 1 < log 4 (5) < 2

Beide Logarithmusgesetze

Beispiel:

Vereinfache den Term - lg( 1 5 x 3 ) + lg( 50 x 2 ) - lg( 250 x 2 ) soweit wie möglich.

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- lg( 1 5 x 3 ) + lg( 50 x 2 ) - lg( 250 x 2 )

= - lg( 1 5 x 3 ) + lg( 50 x -2 ) - lg( 250 x -2 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) umformen zu:

= -( lg( 1 5 ) + lg( x 3 ) ) + ( lg( 50 ) + lg( 1 x 2 ) ) - ( lg( 250 ) + lg( 1 x 2 ) )

= - lg( 1 5 ) - lg( x 3 ) + lg( 50 ) + lg( 1 x 2 ) - lg( 250 ) - lg( 1 x 2 )

Jetzt kann man mit dem 2. Logarithmusgesetz log(ab) = b⋅log(a) umformen zu:

= - lg( 1 5 ) -3 lg( x ) + lg( 50 ) -2 lg( x ) - lg( 250 ) +2 lg( x )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log( a b ) = log(a)- log(b) noch die Brüche im Logarithmus umformen:

= - lg( 1 ) + lg( 5 ) -3 lg( x ) + lg( 50 ) -2 lg( x ) - lg( 250 ) +2 lg( x )

= -3 lg( x ) - lg( 250 ) + lg( 50 ) + lg( 5 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) rückwärts umformen zu:

= -3 lg( x ) + lg( 1 250 · 50 · 5 )

= -3 lg( x ) + lg( 1 5 · 5 )

= -3 lg( x ) + lg( 1 )

= -3 lg( x )

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= -2 e 0,3x -0,3 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent 0,3x -0,3 ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e 0,3x -0,3 für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Durch den negativen Koeffizienten -2 vor e 0,3x -0,3 wird e 0,3x -0,3 an der x-Achse gespiegelt. Dadurch liegen bei -2 e 0,3x -0,3 die Funktionswerte zwischen -∞ und 0.

Somit ist der Wertebereich von f: W = {y ∈ ℝ | y < 0}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

-2 e 0,3x -0,3 = y |:-2
e 0,3x -0,3 = - 1 2 y |ln(⋅)
0,3x -0,3 = ln( - 1 2 y )
0,3x -0,3 = ln( - 1 2 y ) | +0,3
0,3x = ln( - 1 2 y ) +0,3 |:0,3
x = 1 0,3 ln( - 1 2 y ) + 0,3 0,3

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = 1 0,3 ln( - 1 2 x ) + 0,3 0,3

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = 1 0,3 ln( - 1 2 x ) + 0,3 0,3

Halbwerts-/Verdoppl.-Zeit (Anwendung)

Beispiel:

Eine Bakterienkultur vermehrt sich stündlich um 5%. Bestimme die Zeit bis sich die Größe der Bakterienkultur verdoppelt hat.

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Die prozentuale Zunahme um 5% bedeutet ja, dass mit jedem Zeitschritt zum alten Bestand noch 5% dazukommen,
also Bneu = B + 5 100 ⋅B = (1 + 5 100 ) ⋅ B = 1,05 ⋅ B.

Somit gilt für den Wachstumsfaktor a (in f(t)= c · a t ): a=1,05.

Mit der Formel für die Verdopplungszeit gilt: TV = loga(2).

Also TV = log1.05(2) ≈ 14.21 Stunden

a und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

Ein Staat verliert jedes Jahr 1,1% seiner Bevölkerung. Nach 4 Jahren hat der Staat noch 57,4 Millionen Einwohner. a) Wie viel Millionen Einwohner hat der Staat noch nach 5 Jahren? b) Wann hat das Land nur noch 56,1 Millionen Einwohner?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Die prozentuale Abnahme um 1.1% bedeutet ja, dass mit jedem Zeitschritt vom alten Bestand noch 1.1% weggehen,
also Bneu = B - 1.1 100 ⋅B = (1 - 1.1 100 ) ⋅ B = 0,989 ⋅ B. Somit ist das a=0,989.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= c · 0,989 t mit einem Anfangswert c sein muss.

Wir kennen zwar den Anfangswert f(0)=c nicht, wissen aber, dass nach 4 Jahre der Bestand 57.4 Millionen Einwohner ist, also f(4) = 57.4. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= c · 0,989 t ein:

c ⋅ 0.9894 = 57.4

c ⋅ 0.95672 = 57.4 | : 0.95672

c = 60

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 60 0,989 t .

zu a)

Gesucht ist der Bestand zum Zeitpunkt t=5 Jahre, also f(5):

f(5) = 60 0,989 5 56,772.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Bestand = 56.1 Millionen Einwohner ist, also f(t) = 56.1:

60 0,989 t = 56,1 |:60
0,989 t = 0,935 |lg(⋅)
lg( 0,989 t ) = lg( 0,935 )
t · lg( 0,989 ) = lg( 0,935 ) |: lg( 0,989 )
t = lg( 0,935 ) lg( 0,989 )
t = 6,0762

Nach ca. 6,076 Jahre ist also der Bestand = 56.1 Millionen Einwohner.