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log im Interval bestimmen

Beispiel:

Finde zwei benachbarte ganze Zahlen, zwischen denen der Logarithmus log 3 (6) liegt.

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Wir suchen 3er-Potenzen in der Näher von 6, also eine die gerade noch kleiner und eine die schon größer als 6 ist.

Dabei kommt man auf 3 = 31 < 6 und auf 3 2 = 32 > 6.

Und da wir bei log 3 (6) ja das ☐ von 3 = 6 suchen, muss dieses ☐ irgendwo zwischen 1 und 2 liegen, wegen:
31 = 3 < 6 < 3 2 = 32

Es gilt somit: 1 < log 3 (6) < 2

Beide Logarithmusgesetze

Beispiel:

Vereinfache den Term lg( 20 x 4 ) - lg( 400 x 3 ) + lg( 20 x 2 ) soweit wie möglich.

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lg( 20 x 4 ) - lg( 400 x 3 ) + lg( 20 x 2 )

= lg( 20 x -4 ) - lg( 400 x -3 ) + lg( 20 x 2 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) umformen zu:

= lg( 20 ) + lg( 1 x 4 ) - ( lg( 400 ) + lg( 1 x 3 ) ) + ( lg( 20 ) + lg( x 2 ) )

= lg( 20 ) + lg( 1 x 4 ) - lg( 400 ) - lg( 1 x 3 ) + lg( 20 ) + lg( x 2 )

Jetzt kann man mit dem 2. Logarithmusgesetz log(ab) = b⋅log(a) umformen zu:

= lg( 20 ) -4 lg( x ) - lg( 400 ) +3 lg( x ) + lg( 20 ) +2 lg( x )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log( a b ) = log(a)- log(b) noch die Brüche im Logarithmus umformen:

= lg( 20 ) -4 lg( x ) - lg( 400 ) +3 lg( x ) + lg( 20 ) +2 lg( x )

= lg( x ) - lg( 400 ) + lg( 20 ) + lg( 20 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) rückwärts umformen zu:

= lg( x ) + lg( 1 400 · 20 · 20 )

= lg( x ) + lg( 1 20 · 20 )

= lg( x ) + lg( 1 )

= lg( x )

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= -4 e 0,1x -2 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent 0,1x ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e 0,1x für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Durch den negativen Koeffizienten -4 vor e 0,1x wird e 0,1x an der x-Achse gespiegelt. Dadurch liegen bei -4 e 0,1x die Funktionswerte zwischen -∞ und 0.

Durch die -2 hinter dem -4 e 0,1x wird zu allen Funktionswerten von -4 e 0,1x noch -2 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y < -2}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

-4 e 0,1x -2 = y | +2
-4 e 0,1x = y +2 |:-4
e 0,1x = - 1 4 y - 1 2 |ln(⋅)
0,1x = ln( - 1 4 y - 1 2 ) |:0,1
x = 1 0,1 ln( - 1 4 y - 1 2 )
x = 10 ln( - 1 4 y - 1 2 )

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = 10 ln( - 1 4 x - 1 2 )

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = 10 ln( - 1 4 x - 1 2 )

prozentale Änderung bestimmen

Beispiel:

Gib für die exponentielle Wachstumsfunktion f mit f(t)= 69 1,4 t die prozentuale Änderung pro Zeiteinheit an. Handelt es sich um prozentuale Zunahme oder um prozentuale Abnahme?

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f(0) = 69

f(1) = 69 1,4

f(2) = 69 1,41,4

f(3) = 69 1,41,41,4

f(4) = 69 1,41,41,41,4

...

Mit jeder Zeiteinheit wird also der bisherige Funktionswert mit 1,4 multipliziert. Da 1,4 > 1 ist, werden die Funktionswerte mit jedem Zeitschritt größer, und zwar auf das 1,4-fache, also auf 140 % des vorherigen Funktionswertes.

Die prozentuale Zunahme beträgt also 140% - 100% = 40 %

c und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

Ein Konto wird mit 4000€ eröffnet und wird mit einem festen Zinssatz verzinst. Nach 8 Jahren beträgt der Kontostand bereits 5067,08€. a) Wie hoch ist der Kontostand 9 Jahre nach der Kontoeröffnung? b) Wann ist der Kontostand auf 6000€ angewachsen?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Den Anfangswert f(0)=c=4000 kann man direkt aus der Aufgabe heraus lesen.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= 4000 a t mit einem Wachstumsfaktor a sein muss.

Der Wachstumsfaktor a ist zwar nicht gegeben, wir wissen aber, dass nach 8 Jahre der Bestand 5067.08 € ist, also f(8) = 5067.08. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= 4000 a t ein:

4000 a 8 = 5067,08 |:4000
a 8 = 1,26677 | 8
a1 = - 1,26677 8 = -1,03
a2 = 1,26677 8 = 1,03

Da der Wachstumsfaktor a immer positiv sein muss, ist a= 1,03 ≈ 1.03 die einzige sinnvolle Lösung.

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 4000 1,03 t .

zu a)

Gesucht ist der Kontostand zum Zeitpunkt t=9 Jahre, also f(9):

f(9) = 4000 1,03 9 5219,093.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Kontostand = 6000 € ist, also f(t) = 6000:

4000 1,03 t = 6000 |:4000
1,03 t = 3 2 |lg(⋅)
lg( 1,03 t ) = lg( 3 2 )
t · lg( 1,03 ) = lg( 3 2 ) |: lg( 1,03 )
t = lg( 3 2 ) lg( 1,03 )
t = 13,7172

Nach ca. 13,717 Jahre ist also der Kontostand = 6000 €.