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log im Interval bestimmen

Beispiel:

Finde zwei benachbarte ganze Zahlen, zwischen denen der Logarithmus log 3 (22) liegt.

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Wir suchen 3er-Potenzen in der Näher von 22, also eine die gerade noch kleiner und eine die schon größer als 22 ist.

Dabei kommt man auf 3 2 = 32 < 22 und auf 3 3 = 33 > 22.

Und da wir bei log 3 (22) ja das ☐ von 3 = 22 suchen, muss dieses ☐ irgendwo zwischen 2 und 3 liegen, wegen:
32 = 3 2 < 22 < 3 3 = 33

Es gilt somit: 2 < log 3 (22) < 3

Parameter mit Graph bestimmen

Beispiel:

Du hast entweder einen veralteten Browser oder Javascript ausgeschaltet. Deswegen kannst du leider das Schaubild nicht sehen :(

Gegeben ist die Funktionenschar fk(x)= - ( x +3 k ) · e x + 3 2 k -1 . Die Abbildung rechts zeigt den Graph von fk für ein bestimmtes k. Bestimme dieses k.

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Das Problem bei e-Funktionen ist ja, dass wir normale Funktionswerte sehr schwer berechnen und dann nur sehr ungenau ablesen können :(

Die einzigen Möglichkeiten gut ablesbare Werte zu finden, ist also dort, wo der Exponentialterm (annähernd) = 0 ist - oder eben =1 ist, weil dort der Exponent =0 ist.

  • Man kann schnell erkennen, dass der Exponentialterm - ( x +3 k ) · e x + 3 2 k = 0 wird, wenn x +3 k = 0 ist, also für x = -3 k .
    Dann muss ja der y-Wert fk(-3 k ) = - ( ( -3 k ) +3 k ) · e ( -3 k ) + 3 2 k -1 = 0 -1 = -1 sein.
    Da bei x = -3 k bei ( x +3 k ) auch das Vorzeichen wechselt, muss dieser Punkt P(-3 k | -1 ) im abgebildeten Graph bei P(4| -1 ) sein.
    Für den x-Wert dieses Punkts P gilt somit -3 k = 4
    Also gilt k = - 4 3

Der abgebildete Graph ist somit der von f - 4 3

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= -4 e -0,1x -3 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent -0,1x ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e -0,1x für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Durch den negativen Koeffizienten -4 vor e -0,1x wird e -0,1x an der x-Achse gespiegelt. Dadurch liegen bei -4 e -0,1x die Funktionswerte zwischen -∞ und 0.

Durch die -3 hinter dem -4 e -0,1x wird zu allen Funktionswerten von -4 e -0,1x noch -3 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y < -3}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

-4 e -0,1x -3 = y | +3
-4 e -0,1x = y +3 |:-4
e -0,1x = - 1 4 y - 3 4 |ln(⋅)
-0,1x = ln( - 1 4 y - 3 4 ) |:-0,1
x = - 1 0,1 ln( - 1 4 y - 3 4 )
x = -10 ln( - 1 4 y - 3 4 )

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = -10 ln( - 1 4 x - 3 4 )

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = -10 ln( - 1 4 x - 3 4 )

Halbwerts-/Verdoppl.-Zeit (Anwendung)

Beispiel:

Ein Staat verliert jedes Jahr 2% seiner Bevölkerung. Wann hat sich die Bevölkerung halbiert?

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Die prozentuale Abnahme um 2% bedeutet ja, dass mit jedem Zeitschritt vom alten Bestand noch 2% weggehen,
also Bneu = B - 2 100 ⋅B = (1 - 2 100 ) ⋅ B = 0,98 ⋅ B.

Somit gilt für den Wachstumsfaktor a (in f(t)= c · a t ): a=0,98.

Mit der Formel für die Halbwertszeit gilt: TH = loga( 1 2 ).

Also TH = log0.98( 1 2 ) ≈ 34.31 Jahre

a und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

Ein Konto wird mit 1% verzinst. 10 Jahre nach dem das Konto eröffnet wurde, sind bereits 7732,35€ auf dem Konto. a) Wie hoch ist der Kontostand 6 Jahre nach der Kontoeröffnung? b) Wann ist der Kontostand auf 7500€ angewachsen?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Die prozentuale Zunahme um 1% bedeutet ja, dass mit jedem Zeitschritt zum alten Bestand noch 1% dazukommen,
also Bneu = B + 1 100 ⋅B = (1 + 1 100 ) ⋅ B = 1,01 ⋅ B. Somit ist das a=1,01.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= c · 1,01 t mit einem Anfangswert c sein muss.

Wir kennen zwar den Anfangswert f(0)=c nicht, wissen aber, dass nach 10 Jahre der Bestand 7732.35 € ist, also f(10) = 7732.35. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= c · 1,01 t ein:

c ⋅ 1.0110 = 7732.35

c ⋅ 1.10462 = 7732.35 | : 1.10462

c = 7000

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 7000 1,01 t .

zu a)

Gesucht ist der Kontostand zum Zeitpunkt t=6 Jahre, also f(6):

f(6) = 7000 1,01 6 7430,641.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Kontostand = 7500 € ist, also f(t) = 7500:

7000 1,01 t = 7500 |:7000
1,01 t = 15 14 |lg(⋅)
lg( 1,01 t ) = lg( 15 14 )
t · lg( 1,01 ) = lg( 15 14 ) |: lg( 1,01 )
t = lg( 15 14 ) lg( 1,01 )
t = 6,9337

Nach ca. 6,934 Jahre ist also der Kontostand = 7500 €.