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log berechnen

Beispiel:

Berechne den Logarithmus log 12 ( 12 5 ) .

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Wir suchen den Logarithmus von 12 5 zur Basis 12, also die Hochzahl mit der man 12 potenzieren muss, um auf 12 5 zu kommen.

Also was muss in das Kästchen, damit 12 = 12 5 gilt.

Wenn wir jetzt die 12 5 als 12 1 5 umschreiben, steht die Lösung praktisch schon da: 12 = 12 1 5

log 12 ( 12 5 ) = 1 5 , eben weil 12 1 5 = 12 5 gilt .

Term aus Graph bestimmen

Beispiel:

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Bestimme den Funktionsterm c · a x der Exponentialfunktion f deren Graph im Schaubild abgebildetet ist.

Tipp: Betrachte dazu den Graph an den Stellen x=0 und x=1.

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Der Graph schneidet die y-Achse im Punkt (0|-1), also gilt f(0)=-1.

In den allgemeinen Funktionsterm f(x)= c · a x eingesezt bedeutet das: -1 = c · a 0 = c ⋅ 1.

Dadurch wissen wir nun schon: c = -1 , also f(x)= - a x .

Außerdem können wir den Punkt (1|-3) auf dem Graphen ablesen, also git f(1) = -3.

In unseren Funktionsterm f(x)= - a x eingesezt bedeutet das: -3 = -a = -a .

Es gilt also: -3 = -a | ⋅ -1

3 = a

Somit ist der Funtionsterm: f(x)= - 3 x

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= e x -1 -3 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent x -1 ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e x -1 für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Durch die -3 hinter dem e x -1 wird zu allen Funktionswerten von e x -1 noch -3 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y > -3}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

e x -1 -3 = y | +3
e x -1 = y +3 |ln(⋅)
x -1 = ln( y +3 )
x -1 = ln( y +3 ) | +1
x = ln( y +3 ) +1

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = ln( x +3 ) +1

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = ln( x +3 ) +1

Halbwerts-/Verdoppl.-Zeit bestimmen

Beispiel:

Gegeben ist der Exponentialfunktion f mit f(t)= c · 1,13 t mit unbekanntem Anfangswert c.

Bestimme die Verdopplungszeit.

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Den Wachstumsfaktor a kann direkt aus dem Funktionterm f(t)= c · 1,13 t ablesen: a=1.13.

Mit der Formel für die Verdopplungszeit gilt: TV = loga(2).

Also TV = log1.13(2) ≈ 5.67 (Zeiteinheiten)

c und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

Bei einem Staat geht man näherungsweise davon aus, dass dessen Bevölkerung exponentiell abnimmt. Zu Beobachtungsbeginn hat das Land 55 Millionen Einwohner. Nach 10 Jahren hat der Staat noch 44,94 Millionen Einwohner. a) Wie viel Millionen Einwohner hat der Staat noch nach 8 Jahren? b) Wann hat das Land nur noch 48,7 Millionen Einwohner?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Den Anfangswert f(0)=c=55 kann man direkt aus der Aufgabe heraus lesen.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= 55 a t mit einem Wachstumsfaktor a sein muss.

Der Wachstumsfaktor a ist zwar nicht gegeben, wir wissen aber, dass nach 10 Jahre der Bestand 44.94 Millionen Einwohner ist, also f(10) = 44.94. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= 55 a t ein:

55 a 10 = 44,94 |:55
a 10 = 0,81709 | 10
a1 = - 0,81709 10 -0,98
a2 = 0,81709 10 0,98

Da der Wachstumsfaktor a immer positiv sein muss, ist a= 0,98 ≈ 0.98 die einzige sinnvolle Lösung.

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 55 0,98 t .

zu a)

Gesucht ist der Bestand zum Zeitpunkt t=8 Jahre, also f(8):

f(8) = 55 0,98 8 46,792.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Bestand = 48.7 Millionen Einwohner ist, also f(t) = 48.7:

55 0,98 t = 48,7 |:55
0,98 t = 0,8855 |lg(⋅)
lg( 0,98 t ) = lg( 0,8855 )
t · lg( 0,98 ) = lg( 0,8855 ) |: lg( 0,98 )
t = lg( 0,8855 ) lg( 0,98 )
t = 6,0191

Nach ca. 6,019 Jahre ist also der Bestand = 48.7 Millionen Einwohner.