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log berechnen

Beispiel:

Berechne den Logarithmus log 10 ( 1 1.000.000.000 ) .

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Wir suchen den Logarithmus von 1 1.000.000.000 zur Basis 10, also die Hochzahl mit der man 10 potenzieren muss, um auf 1 1.000.000.000 zu kommen.

Also was muss in das Kästchen, damit 10 = 1 1.000.000.000 gilt.

An dem Bruch mit der 1 im Zähler kann man schnell erkennen, dass die Hochzahl negativ sein muss. Um auf den Betrag des gesuchten Exponenten zu kommen, können wir auch zuerst mal nur den Nenner als 10-Potenz zu schreiben versuchen, also 10 = 1 1.000.000.000

Aus der Erinnerung an die Potenzrechnung oder durch systematisches Probieren kommt man auf die Lösung:

log 10 ( 1 1.000.000.000 ) = -9, eben weil 10-9 = 1 1.000.000.000 gilt .

Parameter mit Graph bestimmen

Beispiel:

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Gegeben ist die Funktionenschar fk(x)= 3 k e k x -2 k -1 . Die Abbildung rechts zeigt den Graph von fk für ein bestimmtes k. Bestimme dieses k.

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Das Problem bei e-Funktionen ist ja, dass wir normale Funktionswerte sehr schwer berechnen und dann nur sehr ungenau ablesen können :(

Die einzige Möglichkeit gut ablesbare Werte zu finden, ist also dort, wo der Exponentialterm (annähernd) = 0 ist - oder eben =1 ist, weil dort der Exponent =0 ist.

  • Da das k ja ein fester Wert ist, kann 3 k e k x -2 k niemals = 0 werden.
  • Wenn der Exponent k x -2 k jedoch betragsmäßig sehr große und negative Werte annimmt, strebt der Exponentialterm 3 k e k x -2 k recht schnell gegen 0. Das lässt sich auch gut in der waagrechten Asymptote bei -1 erkennen.
    Dieser zweite Summand ist aber unabhängig von k, so dass uns die Lage der Asymptote keinen Anhaltspunkt für den Wert von k gibt.
  • Wir müssen also den Exponent k x -2 k = 0 bekommen, um einen präzise ablesbaren Punkt auf dem Graph zu bekommen.
    k x -2 k = 0 | - ( -2 k )
    k x = 2 k |:( k )
    x = 2
    Wenn wir nun 2 in fk einsetzen erhalten wir folgende Gleichung:
    fk(2 ) = 3 k e k 2 -2 k -1 = 3k -1
    im abgebildeten Term können wir aber ja f(2 ) = 4 ablesen, es gilt somit:
    3k -1 = 4 | +1
    3k = 5 |:3
    k = 5 3

Der abgebildete Graph ist somit der von f 5 3

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= 4 e x -3 +3 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent x -3 ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e x -3 für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Auch mit dem positiven Koeffizienten 4 vor e x -3 können die Funktionswerte von 4 e x -3 alles zwischen 0 und ∞ annehmen.

Durch die +3 hinter dem 4 e x -3 wird zu allen Funktionswerten von 4 e x -3 noch 3 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y > 3}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

4 e x -3 +3 = y | -3
4 e x -3 = y -3 |:4
e x -3 = 1 4 y - 3 4 |ln(⋅)
x -3 = ln( 1 4 y - 3 4 )
x -3 = ln( 1 4 y - 3 4 ) | +3
x = ln( 1 4 y - 3 4 ) +3

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = ln( 1 4 x - 3 4 ) +3

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = ln( 1 4 x - 3 4 ) +3

prozentale Änderung bestimmen

Beispiel:

Gib für die exponentielle Wachstumsfunktion f mit f(t)= 112 0,7 t die prozentuale Änderung pro Zeiteinheit an. Handelt es sich um prozentuale Zunahme oder um prozentuale Abnahme?

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f(0) = 112

f(1) = 112 0,7

f(2) = 112 0,70,7

f(3) = 112 0,70,70,7

f(4) = 112 0,70,70,70,7

...

Mit jeder Zeiteinheit wird also der bisherige Funktionswert mit 0,7 multipliziert. Da 0,7 < 1 ist, werden die Funktionswerte mit jedem Zeitschritt kleiner, und zwar auf das 0,7-fache, also auf 70 % des vorherigen Funktionswertes.

Die prozentuale Abnahme beträgt also 100% - 70% = 30 %

a und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

Eine Bakterienkultur vermehrt sich stündlich um 23%. 11 Stunden nach Beobachtungsbeginn sind es bereits 29,25Millionen Bakterien.a) Wie viel Millionen Bakterien hat die Bakterienkultur nach 6 Stunden? b) Wann umfasst die Kultur 23 Millionen Bakterien?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Die prozentuale Zunahme um 23% bedeutet ja, dass mit jedem Zeitschritt zum alten Bestand noch 23% dazukommen,
also Bneu = B + 23 100 ⋅B = (1 + 23 100 ) ⋅ B = 1,23 ⋅ B. Somit ist das a=1,23.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= c · 1,23 t mit einem Anfangswert c sein muss.

Wir kennen zwar den Anfangswert f(0)=c nicht, wissen aber, dass nach 11 Stunden der Bestand 29.25 Millionen Bakterien ist, also f(11) = 29.25. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= c · 1,23 t ein:

c ⋅ 1.2311 = 29.25

c ⋅ 9.74891 = 29.25 | : 9.74891

c = 3

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 3 1,23 t .

zu a)

Gesucht ist der Bestand zum Zeitpunkt t=6 Stunden, also f(6):

f(6) = 3 1,23 6 10,388.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Bestand = 23 Millionen Bakterien ist, also f(t) = 23:

3 1,23 t = 23 |:3
1,23 t = 23 3 |lg(⋅)
lg( 1,23 t ) = lg( 23 3 )
t · lg( 1,23 ) = lg( 23 3 ) |: lg( 1,23 )
t = lg( 23 3 ) lg( 1,23 )
t = 9,8393

Nach ca. 9,839 Stunden ist also der Bestand = 23 Millionen Bakterien.