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log im Interval bestimmen

Beispiel:

Finde zwei benachbarte ganze Zahlen, zwischen denen der Logarithmus log 12 (80) liegt.

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Wir suchen 12er-Potenzen in der Näher von 80, also eine die gerade noch kleiner und eine die schon größer als 80 ist.

Dabei kommt man auf 12 = 121 < 80 und auf 12 2 = 122 > 80.

Und da wir bei log 12 (80) ja das ☐ von 12 = 80 suchen, muss dieses ☐ irgendwo zwischen 1 und 2 liegen, wegen:
121 = 12 < 80 < 12 2 = 122

Es gilt somit: 1 < log 12 (80) < 2

Parameter mit Graph bestimmen

Beispiel:

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Gegeben ist die Funktionenschar fk(x)= ( x +4 k ) · e x +2 k +3 . Die Abbildung rechts zeigt den Graph von fk für ein bestimmtes k. Bestimme dieses k.

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Das Problem bei e-Funktionen ist ja, dass wir normale Funktionswerte sehr schwer berechnen und dann nur sehr ungenau ablesen können :(

Die einzigen Möglichkeiten gut ablesbare Werte zu finden, ist also dort, wo der Exponentialterm (annähernd) = 0 ist - oder eben =1 ist, weil dort der Exponent =0 ist.

  • Man kann schnell erkennen, dass der Exponentialterm ( x +4 k ) · e x +2 k = 0 wird, wenn x +4 k = 0 ist, also für x = -4 k .
    Dann muss ja der y-Wert fk(-4 k ) = ( ( -4 k ) +4 k ) · e ( -4 k ) +2 k +3 = 0 +3 = 3 sein.
    Da bei x = -4 k bei ( x +4 k ) auch das Vorzeichen wechselt, muss dieser Punkt P(-4 k | 3 ) im abgebildeten Graph bei P(3| 3 ) sein.
    Für den x-Wert dieses Punkts P gilt somit -4 k = 3
    Also gilt k = - 3 4

Der abgebildete Graph ist somit der von f - 3 4

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= -2 e -0,3x -2 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent -0,3x ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e -0,3x für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Durch den negativen Koeffizienten -2 vor e -0,3x wird e -0,3x an der x-Achse gespiegelt. Dadurch liegen bei -2 e -0,3x die Funktionswerte zwischen -∞ und 0.

Durch die -2 hinter dem -2 e -0,3x wird zu allen Funktionswerten von -2 e -0,3x noch -2 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y < -2}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

-2 e -0,3x -2 = y | +2
-2 e -0,3x = y +2 |:-2
e -0,3x = - 1 2 y -1 |ln(⋅)
-0,3x = ln( - 1 2 y -1 ) |:-0,3
x = - 1 0,3 ln( - 1 2 y -1 )
x = - 10 3 ln( - 1 2 y -1 )

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = - 10 3 ln( - 1 2 x -1 )

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = - 10 3 ln( - 1 2 x -1 )

Halbwerts-/Verdoppl.-Zeit bestimmen

Beispiel:

Gegeben ist der Exponentialfunktion f mit f(t)= c · 0,888 t mit unbekanntem Anfangswert c.

Bestimme die Halbwertszeit.

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Den Wachstumsfaktor a kann direkt aus dem Funktionterm f(t)= c · 0,888 t ablesen: a=0.888.

Mit der Formel für die Halbwertszeit gilt: TH = loga( 1 2 ).

Also TH = log0.888( 1 2 ) ≈ 5.84 (Zeiteinheiten)

a und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

Ein Konto wird mit 3% verzinst. 6 Jahre nach dem das Konto eröffnet wurde, sind bereits 8358,37€ auf dem Konto. a) Wie hoch ist der Kontostand 13 Jahre nach der Kontoeröffnung? b) Wann ist der Kontostand auf 7700€ angewachsen?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Die prozentuale Zunahme um 3% bedeutet ja, dass mit jedem Zeitschritt zum alten Bestand noch 3% dazukommen,
also Bneu = B + 3 100 ⋅B = (1 + 3 100 ) ⋅ B = 1,03 ⋅ B. Somit ist das a=1,03.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= c · 1,03 t mit einem Anfangswert c sein muss.

Wir kennen zwar den Anfangswert f(0)=c nicht, wissen aber, dass nach 6 Jahre der Bestand 8358.37 € ist, also f(6) = 8358.37. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= c · 1,03 t ein:

c ⋅ 1.036 = 8358.37

c ⋅ 1.19405 = 8358.37 | : 1.19405

c = 7000

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 7000 1,03 t .

zu a)

Gesucht ist der Kontostand zum Zeitpunkt t=13 Jahre, also f(13):

f(13) = 7000 1,03 13 10279,736.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Kontostand = 7700 € ist, also f(t) = 7700:

7000 1,03 t = 7700 |:7000
1,03 t = 11 10 |lg(⋅)
lg( 1,03 t ) = lg( 11 10 )
t · lg( 1,03 ) = lg( 11 10 ) |: lg( 1,03 )
t = lg( 11 10 ) lg( 1,03 )
t = 3,2244

Nach ca. 3,224 Jahre ist also der Kontostand = 7700 €.