nach Aufgabentypen suchen

Aufgabentypen anhand von Beispielen durchstöbern

Browserfenster aktualisieren (F5), um neue Beispiele bei den Aufgabentypen zu sehen

Beide Logarithmusgesetze

Beispiel:

Vereinfache den Term - lg( 1 25 x 4 ) - lg( 1 50 ) + lg( 1 1250 x 9 ) soweit wie möglich.

Lösung einblenden

- lg( 1 25 x 4 ) - lg( 1 50 ) + lg( 1 1250 x 9 )

= - lg( 1 25 x -4 ) - lg( 1 50 ) + lg( 1 1250 x -9 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) umformen zu:

= -( lg( 1 25 ) + lg( 1 x 4 ) ) - ( lg( 1 50 ) + lg( 1 ) ) + ( lg( 1 1250 ) + lg( 1 x 9 ) )

= - lg( 1 25 ) - lg( 1 x 4 ) - lg( 1 50 ) - lg( 1 ) + lg( 1 1250 ) + lg( 1 x 9 )

Jetzt kann man mit dem 2. Logarithmusgesetz log(ab) = b⋅log(a) umformen zu:

= - lg( 1 25 ) +4 lg( x ) - lg( 1 50 ) +0 + lg( 1 1250 ) -9 lg( x )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log( a b ) = log(a)- log(b) noch die Brüche im Logarithmus umformen:

= - lg( 1 ) + lg( 25 ) +4 lg( x ) - lg( 1 ) + lg( 50 ) +0 + lg( 1 ) - lg( 1250 ) -9 lg( x )

= -5 lg( x ) - lg( 1250 ) + lg( 50 ) + lg( 25 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) rückwärts umformen zu:

= -5 lg( x ) + lg( 1 1250 · 50 · 25 )

= -5 lg( x ) + lg( 1 25 · 25 )

= -5 lg( x ) + lg( 1 )

= -5 lg( x )

Beide Logarithmusgesetze

Beispiel:

Vereinfache den Term - lg( 5 2 x ) + lg( 50 x 2 ) - lg( 1 5 x 3 ) soweit wie möglich.

Lösung einblenden

- lg( 5 2 x ) + lg( 50 x 2 ) - lg( 1 5 x 3 )

= - lg( 5 2 x -1 ) + lg( 50 x 2 ) - lg( 1 5 x 3 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) umformen zu:

= -( lg( 5 2 ) + lg( 1 x ) ) + ( lg( 50 ) + lg( x 2 ) ) - ( lg( 1 5 ) + lg( x 3 ) )

= - lg( 5 2 ) - lg( 1 x ) + lg( 50 ) + lg( x 2 ) - lg( 1 5 ) - lg( x 3 )

Jetzt kann man mit dem 2. Logarithmusgesetz log(ab) = b⋅log(a) umformen zu:

= - lg( 5 2 ) + lg( x ) + lg( 50 ) +2 lg( x ) - lg( 1 5 ) -3 lg( x )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log( a b ) = log(a)- log(b) noch die Brüche im Logarithmus umformen:

= - lg( 5 ) + lg( 2 ) + lg( x ) + lg( 50 ) +2 lg( x ) - lg( 1 ) + lg( 5 ) -3 lg( x )

= lg( 50 ) + lg( 2 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) rückwärts umformen zu:

= lg( 50 · 2 )

= lg( 100 )

= lg( 10 2 )

= 2

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= -2 e 0,3x -3 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

Lösung einblenden

Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent 0,3x ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e 0,3x für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Durch den negativen Koeffizienten -2 vor e 0,3x wird e 0,3x an der x-Achse gespiegelt. Dadurch liegen bei -2 e 0,3x die Funktionswerte zwischen -∞ und 0.

Durch die -3 hinter dem -2 e 0,3x wird zu allen Funktionswerten von -2 e 0,3x noch -3 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y < -3}

Umkehrfunktion

Du hast entweder einen veralteten Browser oder Javascript ausgeschaltet. Deswegen kannst du leider das Schaubild nicht sehen :(

Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

-2 e 0,3x -3 = y | +3
-2 e 0,3x = y +3 |:-2
e 0,3x = - 1 2 y - 3 2 |ln(⋅)
0,3x = ln( - 1 2 y - 3 2 ) |:0,3
x = 1 0,3 ln( - 1 2 y - 3 2 )
x = 10 3 ln( - 1 2 y - 3 2 )

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = 10 3 ln( - 1 2 x - 3 2 )

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = 10 3 ln( - 1 2 x - 3 2 )

Halbwerts-/Verdoppl.-Zeit bestimmen

Beispiel:

Gegeben ist der Exponentialfunktion f mit f(t)= c · 1,084 t mit unbekanntem Anfangswert c.

Bestimme die Verdopplungszeit.

Lösung einblenden

Den Wachstumsfaktor a kann direkt aus dem Funktionterm f(t)= c · 1,084 t ablesen: a=1.084.

Mit der Formel für die Verdopplungszeit gilt: TV = loga(2).

Also TV = log1.084(2) ≈ 8.59 (Zeiteinheiten)

c und a gegeben

Beispiel:

Ein Konto wird mit 1% verzinst. Zu Beginn sind 8000€ auf dem Konto. a) Wie hoch ist der Kontostand nach 6 Jahren? b) Wann ist der Kontostand auf 8800€ angewachsen?

Lösung einblenden

Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Den Anfangswert f(0)=c=8000 kann man direkt aus der Aufgabe heraus lesen.

Die prozentuale Zunahme um 1% bedeutet ja, dass mit jedem Zeitschritt zum alten Bestand noch 1% dazukommen,
also Bneu = B + 1 100 ⋅B = (1 + 1 100 ) ⋅ B = 1,01 ⋅ B. Somit ist das a=1,01.

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 8000 1,01 t .

zu a)

Gesucht ist der Kontostand zum Zeitpunkt t=6 Jahre, also f(6):

f(6) = 8000 1,01 6 8492,161.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Kontostand = 8800 € ist, also f(t) = 8800:

8000 1,01 t = 8800 |:8000
1,01 t = 11 10 |lg(⋅)
lg( 1,01 t ) = lg( 11 10 )
t · lg( 1,01 ) = lg( 11 10 ) |: lg( 1,01 )
t = lg( 11 10 ) lg( 1,01 )
t = 9,5786

Nach ca. 9,579 Jahre ist also der Kontostand = 8800 €.