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log berechnen

Beispiel:

Berechne den Logarithmus log 5 ( 5 5 ) .

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Wir suchen den Logarithmus von 5 5 zur Basis 5, also die Hochzahl mit der man 5 potenzieren muss, um auf 5 5 zu kommen.

Also was muss in das Kästchen, damit 5 = 5 5 gilt.

Wenn wir jetzt die 5 5 als 5 1 5 umschreiben, steht die Lösung praktisch schon da: 5 = 5 1 5

log 5 ( 5 5 ) = 1 5 , eben weil 5 1 5 = 5 5 gilt .

Parameter mit Graph bestimmen

Beispiel:

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Gegeben ist die Funktionenschar fk(x)= - ( x -5 k ) · e x - 5 2 k +3 . Die Abbildung rechts zeigt den Graph von fk für ein bestimmtes k. Bestimme dieses k.

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Das Problem bei e-Funktionen ist ja, dass wir normale Funktionswerte sehr schwer berechnen und dann nur sehr ungenau ablesen können :(

Die einzigen Möglichkeiten gut ablesbare Werte zu finden, ist also dort, wo der Exponentialterm (annähernd) = 0 ist - oder eben =1 ist, weil dort der Exponent =0 ist.

  • Man kann schnell erkennen, dass der Exponentialterm - ( x -5 k ) · e x - 5 2 k = 0 wird, wenn x -5 k = 0 ist, also für x = 5 k .
    Dann muss ja der y-Wert fk(5 k ) = - ( ( 5 k ) -5 k ) · e ( 5 k ) - 5 2 k +3 = 0 +3 = 3 sein.
    Da bei x = 5 k bei ( x -5 k ) auch das Vorzeichen wechselt, muss dieser Punkt P(5 k | 3 ) im abgebildeten Graph bei P(4| 3 ) sein.
    Für den x-Wert dieses Punkts P gilt somit 5 k = 4
    Also gilt k = 4 5

Der abgebildete Graph ist somit der von f 4 5

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= -3 e -0,3x +0,9 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent -0,3x +0,9 ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e -0,3x +0,9 für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Durch den negativen Koeffizienten -3 vor e -0,3x +0,9 wird e -0,3x +0,9 an der x-Achse gespiegelt. Dadurch liegen bei -3 e -0,3x +0,9 die Funktionswerte zwischen -∞ und 0.

Somit ist der Wertebereich von f: W = {y ∈ ℝ | y < 0}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

-3 e -0,3x +0,9 = y |:-3
e -0,3x +0,9 = - 1 3 y |ln(⋅)
-0,3x +0,9 = ln( - 1 3 y )
-0,3x +0,9 = ln( - 1 3 y ) | -0,9
-0,3x = ln( - 1 3 y ) -0,9 |:(-0,3 )
x = - 1 0,3 ln( - 1 3 y ) + 0,9 0,3

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = - 1 0,3 ln( - 1 3 x ) + 0,9 0,3

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = - 1 0,3 ln( - 1 3 x ) + 0,9 0,3

Exponentialterm mit Halbwertszeit best.

Beispiel:

Von einem radioaktiven Element mit einer Halbwertszeit von 34,3 Jahren sind zu Beobachtungsbeginn 10kg vorhanden. Bestimme den Funktionsterm der Exponentialfunktion, die die Masse des radioaktiven Elements nach t Jahren angibt.

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Von der allgemeinen Exponentialfunktion f(t)= c · a t können wir den Anfangswert c = 10 direkt der Aufgabe entnehmen.

Um nun noch den Wachstumsfaktor a zu bestimmen, nutzen wir die Formel für die Halbwertszeit: TH = loga( 1 2 ).

Also 34.3 = loga( 1 2 ). Nach der Definition des Logarithmus ist dies gleichbedeutend mit

a 34,3 = 1 2 | 34,3
a1 = - ( 1 2 ) 1 34,3 -0,98
a2 = ( 1 2 ) 1 34,3 0,98

Das gesuchte a ist somit 0,98 ≈ 0.98, der gesuchte Funktionsterm f(t)= 10 0,98 t

a und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

Ein Staat verliert jedes Jahr 3,6% seiner Bevölkerung. Nach 4 Jahren hat der Staat noch 60,45 Millionen Einwohner. a) Wie viel Millionen Einwohner hat der Staat noch nach 7 Jahren? b) Wann hat das Land nur noch 60 Millionen Einwohner?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Die prozentuale Abnahme um 3.6% bedeutet ja, dass mit jedem Zeitschritt vom alten Bestand noch 3.6% weggehen,
also Bneu = B - 3.6 100 ⋅B = (1 - 3.6 100 ) ⋅ B = 0,964 ⋅ B. Somit ist das a=0,964.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= c · 0,964 t mit einem Anfangswert c sein muss.

Wir kennen zwar den Anfangswert f(0)=c nicht, wissen aber, dass nach 4 Jahre der Bestand 60.45 Millionen Einwohner ist, also f(4) = 60.45. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= c · 0,964 t ein:

c ⋅ 0.9644 = 60.45

c ⋅ 0.86359 = 60.45 | : 0.86359

c = 70

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 70 0,964 t .

zu a)

Gesucht ist der Bestand zum Zeitpunkt t=7 Jahre, also f(7):

f(7) = 70 0,964 7 54,155.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Bestand = 60 Millionen Einwohner ist, also f(t) = 60:

70 0,964 t = 60 |:70
0,964 t = 6 7 |lg(⋅)
lg( 0,964 t ) = lg( 6 7 )
t · lg( 0,964 ) = lg( 6 7 ) |: lg( 0,964 )
t = lg( 6 7 ) lg( 0,964 )
t = 4,2044

Nach ca. 4,204 Jahre ist also der Bestand = 60 Millionen Einwohner.