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log berechnen

Beispiel:

Berechne den Logarithmus log 10 ( 10 3 ) .

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Wir suchen den Logarithmus von 10 3 zur Basis 10, also die Hochzahl mit der man 10 potenzieren muss, um auf 10 3 zu kommen.

Also was muss in das Kästchen, damit 10☐ = 10 3 gilt.

Wenn wir jetzt die 10 3 als 10 1 3 umschreiben, steht die Lösung praktisch schon da: 10☐ = 10 1 3

log 10 ( 10 3 ) = 1 3 , eben weil 10 1 3 = 10 3 gilt .

Parameter mit Graph bestimmen

Beispiel:

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Gegeben ist die Funktionenschar fk(x)= -3 k x · e k x -3 k +4 k . Die Abbildung rechts zeigt den Graph von fk für ein bestimmtes k. Bestimme dieses k.

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Das Problem bei e-Funktionen ist ja, dass wir normale Funktionswerte sehr schwer berechnen und dann nur sehr ungenau ablesen können :(

Die einzige Möglichkeit gut ablesbare Werte zu finden, ist also dort, wo der Exponentialterm (annähernd) = 0 ist - oder eben =1 ist, weil dort der Exponent =0 ist.

  • Man kann schnell erkennen, dass für x = 0 der Exponentialterm -3 k x · e k x -3 k = 0 wird.
    Am abgebildeten Graph kann man den y-Achsenabschnitt Sy(0|3) gut erkennen. Es gilt folglich.
    fk(0 ) = -3 k · 0 · e k ⋅0 -3 k +4 k = 4 k = 3
    4k = 3 |:4
    k = 3 4 = 0.75

Der abgebildete Graph ist somit der von f 3 4

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= -4 e -0,2x +2 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent -0,2x ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e -0,2x für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Durch den negativen Koeffizienten -4 vor e -0,2x wird e -0,2x an der x-Achse gespiegelt. Dadurch liegen bei -4 e -0,2x die Funktionswerte zwischen -∞ und 0.

Durch die +2 hinter dem -4 e -0,2x wird zu allen Funktionswerten von -4 e -0,2x noch 2 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y < 2}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

-4 e -0,2x +2 = y | -2
-4 e -0,2x = y -2 |:-4
e -0,2x = - 1 4 y + 1 2 |ln(⋅)
-0,2x = ln( - 1 4 y + 1 2 ) |:-0,2
x = - 1 0,2 ln( - 1 4 y + 1 2 )
x = -5 ln( - 1 4 y + 1 2 )

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = -5 ln( - 1 4 x + 1 2 )

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = -5 ln( - 1 4 x + 1 2 )

Exponentialterm mit Halbwertszeit best.

Beispiel:

In einem Land halbiert sich die Anzahl einer bestimmten Insektenart alle 5,4 Jahre. Zu Beginn der Beobachtung wurden 11 Millionen dieser Insekten geschätzt.Bestimme den Funktionsterm der Exponentialfunktion, die die Anzahl in Milionen der Insekten in Millionen nach t Jahren angibt.

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Von der allgemeinen Exponentialfunktion f(t)= c · a t können wir den Anfangswert c = 11 direkt der Aufgabe entnehmen.

Um nun noch den Wachstumsfaktor a zu bestimmen, nutzen wir die Formel für die Halbwertszeit: TH = loga( 1 2 ).

Also 5.4 = loga( 1 2 ). Nach der Definition des Logarithmus ist dies gleichbedeutend mit

a 5,4 = 1 2 | ⋅5,4
a = ( 1 2 ) 1 5,4

Das gesuchte a ist somit ( 1 2 ) 1 5,4 ≈ 0.88, der gesuchte Funktionsterm f(t)= 11⋅ 0,88 t

a und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

Ein radioaktives Element verliert jeden Tag 12% seines Bestands. 6 Tage nach Beobachtungsbeginn sind nur noch 18,58kg dieses Elements vorhanden. a) Wie viel kg des Elements sind 10 Tage nach Beobachtungsbeginn vorhanden? b) Wann sind nur noch 10kg vorhanden?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Die prozentuale Abnahme um 12% bedeutet ja, dass mit jedem Zeitschritt vom alten Bestand noch 12% weggehen,
also Bneu = B - 12 100 ⋅B = (1 - 12 100 ) ⋅ B = 0,88 ⋅ B. Somit ist das a=0,88.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= c · 0,88 t mit einem Anfangswert c sein muss.

Wir kennen zwar den Anfangswert f(0)=c nicht, wissen aber, dass nach 6 Tage der Bestand 18.58 kg ist, also f(6) = 18.58. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= c · 0,88 t ein:

c ⋅ 0.886 = 18.58

c ⋅ 0.4644 = 18.58 | : 0.4644

c = 40

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 40⋅ 0,88 t .

zu a)

Gesucht ist der Bestand zum Zeitpunkt t=10 Tage, also f(10):

f(10) = 40⋅ 0,88 10 ≈ 11,14.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Bestand = 10 kg ist, also f(t) = 10:

40⋅ 0,88 t = 10 |:40
0,88 t = 1 4 |lg(⋅)
lg( 0,88 t ) = lg( 1 4 )
t · lg( 0,88 ) = lg( 1 4 ) |: lg( 0,88 )
t = lg( 1 4 ) lg( 0,88 )
t = 10,8445

Nach ca. 10,845 Tage ist also der Bestand = 10 kg.