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Beide Logarithmusgesetze

Beispiel:

Vereinfache den Term - lg( 1 4 x 2 ) + lg( 1 20 x 4 ) + lg( 5 ) soweit wie möglich.

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- lg( 1 4 x 2 ) + lg( 1 20 x 4 ) + lg( 5 )

= - lg( 1 4 x -2 ) + lg( 1 20 x -4 ) + lg( 5 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) umformen zu:

= -( lg( 1 4 ) + lg( 1 x 2 ) ) + ( lg( 1 20 ) + lg( 1 x 4 ) ) + ( lg( 5 ) + lg( 1 ) )

= - lg( 1 4 ) - lg( 1 x 2 ) + lg( 1 20 ) + lg( 1 x 4 ) + lg( 5 ) + lg( 1 )

Jetzt kann man mit dem 2. Logarithmusgesetz log(ab) = b⋅log(a) umformen zu:

= - lg( 1 4 ) +2 lg( x ) + lg( 1 20 ) -4 lg( x ) + lg( 5 ) +0

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log( a b ) = log(a)- log(b) noch die Brüche im Logarithmus umformen:

= - lg( 1 ) + lg( 4 ) +2 lg( x ) + lg( 1 ) - lg( 20 ) -4 lg( x ) + lg( 5 ) +0

= -2 lg( x ) - lg( 20 ) + lg( 5 ) + lg( 4 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) rückwärts umformen zu:

= -2 lg( x ) + lg( 1 20 · 5 · 4 )

= -2 lg( x ) + lg( 1 4 · 4 )

= -2 lg( x ) + lg( 1 )

= -2 lg( x )

Beide Logarithmusgesetze

Beispiel:

Vereinfache den Term - lg( 40000 x 4 ) + lg( 2 x 6 ) + lg( 20 x 2 ) soweit wie möglich.

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- lg( 40000 x 4 ) + lg( 2 x 6 ) + lg( 20 x 2 )

= - lg( 40000 x -4 ) + lg( 2 x -6 ) + lg( 20 x 2 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) umformen zu:

= -( lg( 40000 ) + lg( 1 x 4 ) ) + ( lg( 2 ) + lg( 1 x 6 ) ) + ( lg( 20 ) + lg( x 2 ) )

= - lg( 40000 ) - lg( 1 x 4 ) + lg( 2 ) + lg( 1 x 6 ) + lg( 20 ) + lg( x 2 )

Jetzt kann man mit dem 2. Logarithmusgesetz log(ab) = b⋅log(a) umformen zu:

= - lg( 40000 ) +4 lg( x ) + lg( 2 ) -6 lg( x ) + lg( 20 ) +2 lg( x )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log( a b ) = log(a)- log(b) noch die Brüche im Logarithmus umformen:

= - lg( 40000 ) +4 lg( x ) + lg( 2 ) -6 lg( x ) + lg( 20 ) +2 lg( x )

= - lg( 40000 ) + lg( 20 ) + lg( 2 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) rückwärts umformen zu:

= lg( 1 40000 · 20 · 2 )

= lg( 1 1000 )

= lg( 10 -3 )

= -3

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= e -0,3x +0,3 -2 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent -0,3x +0,3 ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e -0,3x +0,3 für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Durch die -2 hinter dem e -0,3x +0,3 wird zu allen Funktionswerten von e -0,3x +0,3 noch -2 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y > -2}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

e -0,3x +0,3 -2 = y | +2
e -0,3x +0,3 = y +2 |ln(⋅)
-0,3x +0,3 = ln( y +2 )
-0,3x +0,3 = ln( y +2 ) | -0,3
-0,3x = ln( y +2 ) -0,3 |:(-0,3 )
x = - 1 0,3 ln( y +2 ) + 0,3 0,3

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = - 1 0,3 ln( x +2 ) + 0,3 0,3

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = - 1 0,3 ln( x +2 ) + 0,3 0,3

Halbwerts-/Verdoppl.-Zeit (Anwendung)

Beispiel:

Ein Konto wird mit 3,5% verzinst.Bestimme die Zeit bis sich der Kontostand verdoppelt hat.

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Die prozentuale Zunahme um 3.5% bedeutet ja, dass mit jedem Zeitschritt zum alten Bestand noch 3.5% dazukommen,
also Bneu = B + 3.5 100 ⋅B = (1 + 3.5 100 ) ⋅ B = 1,035 ⋅ B.

Somit gilt für den Wachstumsfaktor a (in f(t)= c · a t ): a=1,035.

Mit der Formel für die Verdopplungszeit gilt: TV = loga(2).

Also TV = log1.035(2) ≈ 20.15 Jahre

c und a gegeben

Beispiel:

Ein radioaktives Element verliert jeden Tag 15% seines Bestands. Zu Beginn sind 60kg dieses Elements vorhanden. a) Wie viel kg des Elements sind noch nach 4 Tagen da? b) Wann sind nur noch 30kg vorhanden?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Den Anfangswert f(0)=c=60 kann man direkt aus der Aufgabe heraus lesen.

Die prozentuale Abnahme um 15% bedeutet ja, dass mit jedem Zeitschritt vom alten Bestand noch 15% weggehen,
also Bneu = B - 15 100 ⋅B = (1 - 15 100 ) ⋅ B = 0,85 ⋅ B. Somit ist das a=0,85.

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 60 0,85 t .

zu a)

Gesucht ist der Bestand zum Zeitpunkt t=4 Tage, also f(4):

f(4) = 60 0,85 4 31,32.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Bestand = 30 kg ist, also f(t) = 30:

60 0,85 t = 30 |:60
0,85 t = 1 2 |lg(⋅)
lg( 0,85 t ) = lg( 1 2 )
t · lg( 0,85 ) = lg( 1 2 ) |: lg( 0,85 )
t = lg( 1 2 ) lg( 0,85 )
t = 4,265

Nach ca. 4,265 Tage ist also der Bestand = 30 kg.