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log im Interval bestimmen

Beispiel:

Finde zwei benachbarte ganze Zahlen, zwischen denen der Logarithmus log 3 ( 1 42 ) liegt.

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Wir suchen 3er-Potenzen in der Näher von 1 42 , also eine die gerade noch kleiner und eine die schon größer als 1 42 ist.

Dabei kommt man auf 1 81 = 1 3 4 = 3-4 < 1 42 und auf 1 27 = 1 3 3 = 3-3 > 1 42 .

Und da wir bei log 3 ( 1 42 ) ja das ☐ von 3 = 1 42 suchen, muss dieses ☐ irgendwo zwischen -4 und -3 liegen, wegen:
3-4 = 1 3 4 = 1 81 < 1 42 < 1 27 = 1 3 3 = 3-3

Es gilt somit: -4 < log 3 ( 1 42 ) < -3

Parameter mit Graph bestimmen

Beispiel:

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Gegeben ist die Funktionenschar fk(x)= - ( x + k ) · e x + 1 2 k -1 . Die Abbildung rechts zeigt den Graph von fk für ein bestimmtes k. Bestimme dieses k.

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Das Problem bei e-Funktionen ist ja, dass wir normale Funktionswerte sehr schwer berechnen und dann nur sehr ungenau ablesen können :(

Die einzige Möglichkeit gut ablesbare Werte zu finden, ist also dort, wo der Exponentialterm (annähernd) = 0 ist - oder eben =1 ist, weil dort der Exponent =0 ist.

  • Man kann schnell erkennen, dass der Exponentialterm - ( x + k ) · e x + 1 2 k = 0 wird, wenn x + k = 0 ist, also für x = -1 k .
    Dann muss ja der y-Wert fk(-1 k ) = - ( ( -1 k ) + k ) · e ( -1 k ) + 1 2 k -1 = 0 -1 = -1 sein.
    Da bei x = -1 k bei ( x + k ) auch das Vorzeichen wechselt, muss dieser Punkt P(-1 k | -1 ) im abgebildeten Graph bei P(1| -1 ) sein.
    Für den x-Wert dieses Punkts P gilt somit -1 k = 1
    Also gilt k = -1

Der abgebildete Graph ist somit der von f-1

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= e -0,3x +0,3 +3 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent -0,3x +0,3 ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e -0,3x +0,3 für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Durch die +3 hinter dem e -0,3x +0,3 wird zu allen Funktionswerten von e -0,3x +0,3 noch 3 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y > 3}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

e -0,3x +0,3 +3 = y | -3
e -0,3x +0,3 = y -3 |ln(⋅)
-0,3x +0,3 = ln( y -3 )
-0,3x +0,3 = ln( y -3 ) | -0,3
-0,3x = ln( y -3 ) -0,3 |:(-0,3 )
x = - 1 0,3 ln( y -3 ) + 0,3 0,3

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = - 1 0,3 ln( x -3 ) + 0,3 0,3

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = - 1 0,3 ln( x -3 ) + 0,3 0,3

Halbwerts-/Verdoppl.-Zeit bestimmen

Beispiel:

Gegeben ist der Exponentialfunktion f mit f(t)= c · 1,138 t mit unbekanntem Anfangswert c.

Bestimme die Verdopplungszeit.

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Den Wachstumsfaktor a kann direkt aus dem Funktionterm f(t)= c · 1,138 t ablesen: a=1.138.

Mit der Formel für die Verdopplungszeit gilt: TV = loga(2).

Also TV = log1.138(2) ≈ 5.36 (Zeiteinheiten)

c und ein Funktionswert gegeben

Beispiel:

Von einem radioaktiven Element sind zu Beobachtungsbeginn 80kg vorhanden. Nach 4 Tagen nach sind nur noch 62,46kg dieses Elements vorhanden. a) Wie viel kg des Elements sind 12 Tage nach Beobachtungsbeginn vorhanden? b) Wann sind nur noch 40kg vorhanden?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Den Anfangswert f(0)=c=80 kann man direkt aus der Aufgabe heraus lesen.

Somit wissen wir bereits, dass der Funktionsterm f(t)= 80 a t mit einem Wachstumsfaktor a sein muss.

Der Wachstumsfaktor a ist zwar nicht gegeben, wir wissen aber, dass nach 4 Tage der Bestand 62.46 kg ist, also f(4) = 62.46. Dies setzen wir in unsern bisherigen Funktionterm f(t)= 80 a t ein:

80 a 4 = 62,46 |:80
a 4 = 0,78075 | 4
a1 = - 0,78075 4 = -0,94
a2 = 0,78075 4 = 0,94

Da der Wachstumsfaktor a immer positiv sein muss, ist a= 0,94 ≈ 0.94 die einzige sinnvolle Lösung.

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 80 0,94 t .

zu a)

Gesucht ist der Bestand zum Zeitpunkt t=12 Tage, also f(12):

f(12) = 80 0,94 12 38,074.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Bestand = 40 kg ist, also f(t) = 40:

80 0,94 t = 40 |:80
0,94 t = 1 2 |lg(⋅)
lg( 0,94 t ) = lg( 1 2 )
t · lg( 0,94 ) = lg( 1 2 ) |: lg( 0,94 )
t = lg( 1 2 ) lg( 0,94 )
t = 11,2023

Nach ca. 11,202 Tage ist also der Bestand = 40 kg.