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log im Interval bestimmen

Beispiel:

Finde zwei benachbarte ganze Zahlen, zwischen denen der Logarithmus log 3 ( 1 8 ) liegt.

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Wir suchen 3er-Potenzen in der Näher von 1 8 , also eine die gerade noch kleiner und eine die schon größer als 1 8 ist.

Dabei kommt man auf 1 9 = 1 3 2 = 3-2 < 1 8 und auf 1 3 = 1 3 = 3-1 > 1 8 .

Und da wir bei log 3 ( 1 8 ) ja das ☐ von 3 = 1 8 suchen, muss dieses ☐ irgendwo zwischen -2 und -1 liegen, wegen:
3-2 = 1 3 2 = 1 9 < 1 8 < 1 3 = 1 3 = 3-1

Es gilt somit: -2 < log 3 ( 1 8 ) < -1

Beide Logarithmusgesetze

Beispiel:

Vereinfache den Term - lg( 1 5 x 9 ) + lg( 1 250 x ) - lg( 1 50 x 4 ) soweit wie möglich.

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- lg( 1 5 x 9 ) + lg( 1 250 x ) - lg( 1 50 x 4 )

= - lg( 1 5 x 9 ) + lg( 1 250 x ) - lg( 1 50 x -4 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) umformen zu:

= -( lg( 1 5 ) + lg( x 9 ) ) + ( lg( 1 250 ) + lg( x ) ) - ( lg( 1 50 ) + lg( 1 x 4 ) )

= - lg( 1 5 ) - lg( x 9 ) + lg( 1 250 ) + lg( x ) - lg( 1 50 ) - lg( 1 x 4 )

Jetzt kann man mit dem 2. Logarithmusgesetz log(ab) = b⋅log(a) umformen zu:

= - lg( 1 5 ) -9 lg( x ) + lg( 1 250 ) + lg( x ) - lg( 1 50 ) +4 lg( x )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log( a b ) = log(a)- log(b) noch die Brüche im Logarithmus umformen:

= - lg( 1 ) + lg( 5 ) -9 lg( x ) + lg( 1 ) - lg( 250 ) + lg( x ) - lg( 1 ) + lg( 50 ) +4 lg( x )

= -4 lg( x ) - lg( 250 ) + lg( 50 ) + lg( 5 )

Jetzt kann man mit dem 1. Logarithmusgesetz log(a ⋅ b) = log(a) + log(b) rückwärts umformen zu:

= -4 lg( x ) + lg( 1 250 · 50 · 5 )

= -4 lg( x ) + lg( 1 5 · 5 )

= -4 lg( x ) + lg( 1 )

= -4 lg( x )

Umkehrfunktion von e- und ln-Funkt'n

Beispiel:

Die Funktion f mit f(x)= -3 e x -1 -1 ist auf ihrer maximalen Definitionsmenge umkehrbar.

Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Wertemenge von f sowie einen Term für die Umkehrfunktion f - .

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Maximale Definitionsmenge von f

Bei einer Exponentialfunktion kann man alle Werte für x einsetzen. (e0=1; e-c= 1 e c )

Für die maximale Definitionsmenge gilt somit: D = ℝ

Wertemenge von f

Der Exponent x -1 ist eine lineare Funktion (Gerade), die jeden Wert zwischen -∞ und ∞ annehmen kann.

Wir wissen, dass e x -1 für negative betragsmäßig große Werte im Exponent der 0 sehr schnell beliebig nahe kommt und für große positive Werte (sehr schnell) gegen ∞ strebt. Somit ist jeder Funktionswert im Bereich 0 < y < ∞ möglich.

Durch den negativen Koeffizienten -3 vor e x -1 wird e x -1 an der x-Achse gespiegelt. Dadurch liegen bei -3 e x -1 die Funktionswerte zwischen -∞ und 0.

Durch die -1 hinter dem -3 e x -1 wird zu allen Funktionswerten von -3 e x -1 noch -1 addiert. Dadurch verschiebt sich auch der Wertebereich zu W = {y ∈ ℝ | y < -1}

Umkehrfunktion

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Wir schreiben einfach mal y für f(x) und lösen die Funktionsgleichung nach x auf:

-3 e x -1 -1 = y | +1
-3 e x -1 = y +1 |:-3
e x -1 = - 1 3 y - 1 3 |ln(⋅)
x -1 = ln( - 1 3 y - 1 3 )
x -1 = ln( - 1 3 y - 1 3 ) | +1
x = ln( - 1 3 y - 1 3 ) +1

Statt jedem x ein y zuzuordnen (x ↦ y), wird bei der Umkehrfunktion ja gerade andersrum dem y das x zugeordnet (y ↦ x).
Deswegen vertauschen wir nun x und y:

y = ln( - 1 3 x - 1 3 ) +1

und erhalten so die Umkehrfunktion f - (x) = ln( - 1 3 x - 1 3 ) +1

Halbwerts-/Verdoppl.-Zeit (Anwendung)

Beispiel:

Ein radioaktives Element verliert jeden Tag 11,2% seines Bestands. Bestimme die Halbwertszeit dieses radioaktives Elements.

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Die prozentuale Abnahme um 11.2% bedeutet ja, dass mit jedem Zeitschritt vom alten Bestand noch 11.2% weggehen,
also Bneu = B - 11.2 100 ⋅B = (1 - 11.2 100 ) ⋅ B = 0,888 ⋅ B.

Somit gilt für den Wachstumsfaktor a (in f(t)= c · a t ): a=0,888.

Mit der Formel für die Halbwertszeit gilt: TH = loga( 1 2 ).

Also TH = log0.888( 1 2 ) ≈ 5.84 Tage

c und a gegeben

Beispiel:

Eine Bakterienkultur vermehrt sich stündlich um 35%. Zu Beobachtungsbeginn umfasste die Kultur 23 Milionen Bakterien.a) Wie viel Millionen Bakterien hat die Bakterienkultur nach 4 Stunden? b) Wann umfasst die Kultur 7023 Millionen Bakterien?

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Da es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, muss der Funktionsterm von der Form f(t)= c · a t sein.

Den Anfangswert f(0)=c=23 kann man direkt aus der Aufgabe heraus lesen.

Die prozentuale Zunahme um 35% bedeutet ja, dass mit jedem Zeitschritt zum alten Bestand noch 35% dazukommen,
also Bneu = B + 35 100 ⋅B = (1 + 35 100 ) ⋅ B = 1,35 ⋅ B. Somit ist das a=1,35.

Damit ergibt sich der Funktionsterm f(t)= 23 1,35 t .

zu a)

Gesucht ist der Bestand zum Zeitpunkt t=4 Stunden, also f(4):

f(4) = 23 1,35 4 76,395.

zu b)

Hier wird gefragt, wann der Bestand = 7023 Millionen Bakterien ist, also f(t) = 7023:

23 1,35 t = 7023 |:23
1,35 t = 7023 23 |lg(⋅)
lg( 1,35 t ) = lg( 7023 23 )
t · lg( 1,35 ) = lg( 7023 23 ) |: lg( 1,35 )
t = lg( 7023 23 ) lg( 1,35 )
t = 19,0649

Nach ca. 19,065 Stunden ist also der Bestand = 7023 Millionen Bakterien.