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Binomialvert. mit vari. n (höchst.) (ohne Anwend.)
Beispiel:
Bei einem Zufallsexperiment beträgt die Wahrscheinlichkeit für einen Treffer p=0,15.Wie oft darf man das Zufallsexperiment höchstens wiederholen (oder wie groß darf die Stichprobe sein), um mit mind. 90% Wahrscheinlichkeit, höchstens 38 Treffer zu erzielen ?
| n | P(X≤k) |
|---|---|
| ... | ... |
| 211 | 0.9043 |
| 212 | 0.899 |
| 213 | 0.8936 |
| 214 | 0.888 |
| 215 | 0.8822 |
| 216 | 0.8762 |
| 217 | 0.87 |
| 218 | 0.8636 |
| 219 | 0.857 |
| 220 | 0.8503 |
| 221 | 0.8433 |
| 222 | 0.8362 |
| 223 | 0.8289 |
| 224 | 0.8214 |
| 225 | 0.8138 |
| 226 | 0.8059 |
| 227 | 0.7979 |
| 228 | 0.7898 |
| 229 | 0.7814 |
| 230 | 0.7729 |
| 231 | 0.7643 |
| 232 | 0.7555 |
| 233 | 0.7465 |
| 234 | 0.7374 |
| 235 | 0.7282 |
| 236 | 0.7189 |
| 237 | 0.7094 |
| 238 | 0.6998 |
| 239 | 0.6901 |
| 240 | 0.6803 |
| 241 | 0.6704 |
| 242 | 0.6604 |
| 243 | 0.6504 |
| 244 | 0.6402 |
| 245 | 0.63 |
| 246 | 0.6197 |
| 247 | 0.6094 |
| 248 | 0.599 |
| 249 | 0.5886 |
| 250 | 0.5781 |
| 251 | 0.5676 |
| 252 | 0.5571 |
| 253 | 0.5466 |
| ... | ... |
Die Zufallsgröße X gibt die Anzahl der Treffer an und ist im Idealfall binomialverteilt mit p = 0.15 und variablem n.
Es muss gelten: ≥ 0.9
Jetzt müssen wir eben so lange mit verschiedenen Werten von n probieren, bis diese Gleichung erstmals erfüllt wird:
Dabei stellt sich nun natürlich die Frage, mit welchem Wert für n wir dabei beginnen. Im Normalfall enden 15% der Versuche mit einem Treffer. Also müssten dann doch bei ≈ 253 Versuchen auch ungefähr 38 (≈0.15⋅253) Treffer auftreten.
Wir berechnen also mit unserem ersten n=253:
≈ 0.5466
(TI-Befehl: Binomialcdf ...)
Je nachdem, wie weit nun dieser Wert noch von den gesuchten 0.9 entfernt ist, erhöhen bzw. verkleinern wir das n eben in größeren oder kleineren Schrittweiten.
Dies wiederholen wir solange, bis wir zwei aufeinanderfolgende Werte von n gefunden haben, bei denen die 0.9 überschritten wird.
Aus der Werte-Tabelle (siehe links) erkennt man dann, dass letztmals bei n=211 die gesuchte Wahrscheinlichkeit über 90% ist.
Binomialvert. mit vari. n (mind) (ohne Anwend.)
Beispiel:
Bei einem Zufallsexperiment beträgt die Wahrscheinlichkeit für einen Treffer p=0,65.Wie oft muss man das Zufallsexperiment mindestens wiederholen (oder wie groß muss die Stichprobe sein), um mit mind. 60% Wahrscheinlichkeit, mindestens 36 Treffer zu erzielen ?
| n | P(X≤k) |
|---|---|
| ... | ... |
| 55 | 0.4662 |
| 56 | 0.3955 |
| ... | ... |
Die Zufallsgröße X gibt die Anzahl der Treffer an und ist im Idealfall binomialverteilt mit p = 0.65 und variablem n.
Es muss gelten: ≥ 0.6
Weil man ja aber nicht in den WTR eingeben kann, müssen wir diese Wahrscheinlichkeit über die Gegenwahrscheinlichkeit berechnen:
= 1 - ≥ 0.6 |+ - 0.6
0.4 ≥ oder ≤ 0.4
Jetzt müssen wir eben so lange mit verschiedenen Werten von n probieren, bis diese Gleichung erstmals erfüllt wird:
Dabei stellt sich nun natürlich die Frage, mit welchem Wert für n wir dabei beginnen. Im Normalfall enden 65% der Versuche mit einem Treffer. Also müssten dann doch bei ≈ 55 Versuchen auch ungefähr 36 (≈0.65⋅55) Treffer auftreten.
Wir berechnen also mit unserem ersten n=55:
≈ 0.4662
(TI-Befehl: Binomialcdf ...)
Je nachdem, wie weit nun dieser Wert noch von den gesuchten 0.4 entfernt ist, erhöhen bzw. verkleinern wir das n eben in größeren oder kleineren Schrittweiten.
Dies wiederholen wir solange, bis wir zwei aufeinanderfolgende Werte von n gefunden haben, bei denen die 0.4 überschritten wird.
Aus der Werte-Tabelle (siehe links) erkennt man dann, dass erstmals bei n=56 die gesuchte Wahrscheinlichkeit unter 0.4 ist.
n muss also mindestens 56 sein, damit ≤ 0.4 oder eben ≥ 0.6 gilt.
Binomialvert. mit vari. n (mind) (ohne Anwend.)
Beispiel:
Bei einem Zufallsexperiment beträgt die Wahrscheinlichkeit für einen Treffer p=0,3.Wie oft muss man das Zufallsexperiment mindestens wiederholen (oder wie groß muss die Stichprobe sein), um mit mind. 90% Wahrscheinlichkeit, mindestens 26 Treffer zu erzielen ?
| n | P(X≤k) |
|---|---|
| ... | ... |
| 100 | 0.1631 |
| 101 | 0.1483 |
| 102 | 0.1344 |
| 103 | 0.1216 |
| 104 | 0.1098 |
| 105 | 0.0988 |
| ... | ... |
Die Zufallsgröße X gibt die Anzahl der Treffer an und ist im Idealfall binomialverteilt mit p = 0.3 und variablem n.
Es muss gelten: ≥ 0.9
Weil man ja aber nicht in den WTR eingeben kann, müssen wir diese Wahrscheinlichkeit über die Gegenwahrscheinlichkeit berechnen:
= 1 - ≥ 0.9 |+ - 0.9
0.1 ≥ oder ≤ 0.1
Jetzt müssen wir eben so lange mit verschiedenen Werten von n probieren, bis diese Gleichung erstmals erfüllt wird:
Dabei stellt sich nun natürlich die Frage, mit welchem Wert für n wir dabei beginnen. Im Normalfall enden 30% der Versuche mit einem Treffer. Also müssten dann doch bei ≈ 87 Versuchen auch ungefähr 26 (≈0.3⋅87) Treffer auftreten.
Wir berechnen also mit unserem ersten n=87:
≈ 0.4503
(TI-Befehl: Binomialcdf ...)
Je nachdem, wie weit nun dieser Wert noch von den gesuchten 0.1 entfernt ist, erhöhen bzw. verkleinern wir das n eben in größeren oder kleineren Schrittweiten.
Dies wiederholen wir solange, bis wir zwei aufeinanderfolgende Werte von n gefunden haben, bei denen die 0.1 überschritten wird.
Aus der Werte-Tabelle (siehe links) erkennt man dann, dass erstmals bei n=105 die gesuchte Wahrscheinlichkeit unter 0.1 ist.
n muss also mindestens 105 sein, damit ≤ 0.1 oder eben ≥ 0.9 gilt.
